Bürgschaft-Wie läuft das???

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Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei Finanzen & Beruf aufgehoben. Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service Die besten Haushaltstipps.

Beitrag von schaeufele 04.12.09 - 13:27 Uhr

Hallo,

kurz ne Frage....von den Baurechnungen werden immer 5% bis Vorlage einer Bankbürgschaft eingehalten und dann ausbezahlt. In ein paar Jahren gebe ich diese Bürgschaften ja wieder zurück und jetzt erzählte mir jemand das ich dann das Geld auch wieder bekomme. Ist das so richtig?

Gruß Schaeufele

Beitrag von drachenengel 04.12.09 - 13:32 Uhr

http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q=sicherheitseinbehalt+bei+bauleistungen&meta=&aq=2&oq=sicherheitseinbehalt+&fp=b7908f866fdee64b

wühl Dich mal durch

Der Bauherr behält einen Betrag X ein, von den Rechnungen des Auftragnehmers. Dieser Sicherheitseinbehalt dient der finanziellen Aufwandsabsicherung bei Baumängeln.

LG Mone

Beitrag von schneeglitzern 04.12.09 - 21:34 Uhr

Nein das ist falsch, Du hast das Geld doch schon bekommen.
Du schreibst dass 5 % einbehalten werden bis du die Bankbürgschaft vorlegst. Dann bekommst Du die 5 % ausbezahlt. Oder?
Welches Geld willst Du denn bei der Bürgschaft wiederbekommen, Du hast doch keins hergegeben.

Für Dich besteht bis zum Zeitpunkt der Rückgabe an die Bank immer das Risiko, dass der Bauherr die Bank aus der Bürgschaft in Anspruch nimmt und dann will die Bank das Geld von Dir wiederhaben.

Gruß
Schneeglitzern

Beitrag von schaeufele 05.12.09 - 09:16 Uhr

Aber ich habe doch die 5% ausbezahlt an die Firma nachdem ich die Bürgschaft erhalten habe...Irgendwie versteh ichs nicht ganz...

Beitrag von schneeglitzern 05.12.09 - 13:39 Uhr

Für mich hatte es sich so angehört als seist Du der Handwerker, aber offensichtlich bist Du der Kunde oder?

Klar hast du die letzten 5 % des vereinbarten Preises gezahlt und dafür als Sicherheit für evtl. Mängel eine Bankbürgschaft erhalten.
Die Bürgschaft enthält sicherlich ein "Ablaufdatum".
Solltest Du also innerhalt der Gültigkeit einen Mangel feststellen kannst Du die Bürgschaft geltend machen ansonsten verfällt sie.

Aber wieso glaubst Du nach Rückgabe der Bürschaft die 5 % zu bekommen ?
Dann hättest Du ja 5 % weniger gezahlt.

Beitrag von holly_7 05.12.09 - 11:35 Uhr

Hallo,

der Kunde hält von der Rechnungssumme 5% zurück, bis der Handwerker ihm eine Bankbürgschaft vorgelegt hat, und zahlt dann die restliche Summe.
Nach Ablauf der Gewährleistungsfrist, z.b. 5 Jahre, und wenn keine Mängel aufgetreten sind, gibt der Kunde die Bürgschaftsurkunde dem Handwerker wieder zurück und der Handwerker gibt sie der Bank zurück.
Es ist wichtig, dass die Bank die Original-Urkunde zurück bekommt, denn nur dann stellt sie dem Handwerker keine Gebühren mehr in Rechnung.

Liebe Grüße
Holly

Beitrag von parzifal 05.12.09 - 14:48 Uhr

Das wird dann aber alles vorher so ausgehandelt.

Ansonsten muss man ja nicht 5 Jahre auf sein Geld warten, weil Mängel auftreten KÖNNTEN.

Beitrag von holly_7 05.12.09 - 18:01 Uhr

Ich ging davon aus, dass es einen Vertrag gibt, der eine Klausel zu Sicherungseinbehalt und Gewährleistungsfrist beinhaltet.

Beitrag von sassi31 06.12.09 - 03:31 Uhr

Hallo,

du würdest nur dann Geld bekommen, wenn deine Handwerker gepfuscht haben, das nicht in Ordnung bringen und du den Bürgen (in dem Fall die Bank) in Haftung nimmst.

Wenn alles in Ordnung ist, läuft die Bürgschaft zum vereinbarten Datum einfach aus. Du musst die Urkunde an den Handwerker zurück geben und der dann an die Bank.

http://de.wikipedia.org/wiki/Aval
Hier ist ein wenig dazu erklärt.

Gruß
Sassi