Eileiter-SS?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von yvonnsch73 04.12.09 - 19:08 Uhr

Hallo ihr,
ich bin in der 6. SSW nach meiner ersten ICSI (ich glaube in der Mitte- PU war am 9.11.). Heute war ich zum 1. US. Leider hat die FA nur eine Art Strich gefunden. Sie meinte da müsste man eigentlich mehr sehen. Es könnte was sein, aber das müsste grösser sein. mir wurde Blut abgenommen. Nachmittags dann kurz Erleichterung: HCG sei entsprechend der SSW ok. TRotzdem haben sie Angst dass es sich um eine EileiterSS handelt. Ich habe jetzt sogar gelesen dass die Quote von EileiterSS bei IVF/ICSI höher sei, warum weiß man nicht.
Ich habe so eine Angst.
Nun soll ich Montag wieder zum US.
Wem ging es genauso? Habt ihr vielleicht GEschichten die mir Mut machen könnten?
LG
YVonne

Beitrag von dollie 04.12.09 - 19:28 Uhr

Hallo, ich habe leider keine Geschichte die dir Mut machen kann, aber ich hoffe sehr das das ganze für dich einen Positiven Ausgang findet.
Du kannst dich nur von Termin zu Termin hangeln und stets hoffen... auch am Hcg Wert kann man leider nicht zuviel festmachen, meiner hatte sich immer brav verdoppelt und war vorbildlich.

Wie war denn dein Wert???

Das nach icsi und co die wahrscheinlichkeit einer Elss höher ist, habe ich auch zuletzt erst gelesen und war schockiert.
Mir sagte man nach meiner Elss im letzten Jahr nun würde es ohne Icsi nichts mehr werden und dafür bräuche ich die eileiter nicht und man würde somit eine Elss umgehen.
Pustekuchen...

Dieses Jahr war ich dann übrigens wie durch ein Wunder Schwanger, trotz kaputten Eileitern und OAT3..
habe es aber leider wieder verloren. Den Weg in die Gebärmutter hatte es aber ganz alleine geschafft.
Bin stolz auf meinen Kleinen Kämpfer...

Beitrag von ilou 04.12.09 - 21:38 Uhr

Hallo Yvonne
Leider verstehe ich in Deinem Posting die Abkürzungen ICSI/ IVF/ PU nicht. Aber trotzdem, vielleicht macht Dir meine Geschichte etwas Mut.
Vor einigen Wochen wurde ich ins Krankenhaus eingewiesen weil ich derartige Darmbeschwerden hatte, dass ich kaum noch aufrecht gehen konnte. Im KKH hat man mich verschiedentlich untersucht und mir zwischen Tür und Angel mitgeteilt, dass ich schwanger sei. Ich wusste nicht mal, dass ein Schwangerschaftstest gemacht wurde. Ich war völlig verdutzt, damit hatte ich echt nicht gerechnet, es schien mir sogar unmöglich. Weitere Untersuchungen haben dann ergeben, dass ich freie Flüssigkeit ich Bauch habe, vermutlich Blut, und dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sei, dass ich eine Eileiterschwangerschaft habe. Von meinem Darm war nie mehr die Rede. Ich war 3 Tage im Krankenhaus, es wurden etliche Untersuchungen vorgenommen, und man konnte weder im Eileiter noch in der Gebärmutter etwas erkennen. Zum Schluss wollte man mich operieren um zu "schauen was da los ist im Bauch". Obwohl man mir Dinge wie "wollen sie etwa verbluten" an den Kopf schmiss, war ich strikte gegen eine Operation. Man liess mich schliesslich nach Hause gehen, da meine Schmerzen auch stark nachgelassen hatten und 2 Tage später musste ich zur Nachkontrolle. Und siehe da, das HCG hatte sich verdreifacht, in der Gebärmutter war die Fruchthöle zu sehen, und die freie Flüssigkeit hatte sich von selbst resorbiert. Zudem war es nicht Blut sondern Entzundungsflüssigkeit vom Darm. Es waren schrecklich unruhige Tage für mich, ich konnte mich weder auf das eine noch das andere einlassen, aber schlussendlich ist alles gut gekommen.
Nun ist meine Story so lang geworden... Jedenfalls verstehe ich Dich sehr gut. Ich weiss es ist schwierig, aber vielleicht schaffst Du es, Deine Angst in Vertrauen "umzuwandeln". Vertrauen, dass jede Frau anders ist, jede Schwangerschaft anders verläuft und Medizin-Lehrbücher blosse Richtlinien angeben. Die Spannweite von "normal" ist gross. Und auch Vertrauen, dass das Schicksal Dir schon die "richtige Aufgabe" geben wird - so oder so.
Alles Liebe, viel Kraft
Ilou