Wer war schonmal beim Podologen?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von leefu 04.12.09 - 20:30 Uhr

Guten Abend zusammen!

Ich habe zur Zeit ein riesen Problem: Ich habe einen fiesen eingewachsenen Zehennagel - echt ein ganz böses Ding. Doof, wie ich bin, habe ich entgegen aller Ratschläge geglaubt, das wird von selber wieder und bin nicht zum Arzt gegangen. Hab`s mit Salbe und Nagelweicher probiert, aber es wird nicht besser bzw. habe ich keine Geduld mehr. Deshalb werde ich mir wohl einen Termin beim Podologen holen.
Wer kann mir sagen, was mich denn da in etwa erwarten wird? Ich hab tierisch Bammel, weil das doch jetzt schon so dolle weh tut und niemand rankommen darf. #schock#schock#schock

Mannomann! Darf gar nicht dran denken!

Liebe Grüße an alle, denen es grad ähnlich geht.


PS.: Ich habe ein Kind ohne irgendwelche Schmerzmittel zur Welt gebracht und hab Angst vor sowas... ist das zu glauben?#zitter

Beitrag von nicoletta24 04.12.09 - 20:49 Uhr

Hallo,
ich war regelmässig Patient beim Podologen! Hatte nach nen Trümmerbruch im Grosszeh einen ganz schäbigen Fussnagel der immer einwuchs, auch das regelmässige Nagelkeilschneiden beim Hautarzt half nur kurzzeitig! Der Podologe behandelte dann mit einer Nagelspange, das dauerte zwar ewig und ich musste ganz oft hin und geduld haben aber jetzt ist nichts mehr eingewachsen und ich absolut schmerzfrei!
Gehe hin und habe keine Angst den selbst wenn dir die Behandlung unangenehm ist, die schmerzen die du immer durch das einwachsen hast sind doch viel schlimmer!

Lg,
Nicole

Beitrag von leefu 04.12.09 - 20:59 Uhr

Danke für Deine Antwort!
Wie schmerzhaft war denn die Behandlung?
Wie funktioniert so eine Spange?
Auweia, ich mal mir ein Horrorszenario aus. (Aber bin ja eigentlich auch selbst Schuld...wäre ich eher gegangen...)

Beitrag von miepje 04.12.09 - 21:17 Uhr

Also ich mußte direkt zum Chirurg ,anpacken konnte man den dicken Onkel nicht mehr,so weh hat er getan!!!

Dachte ich bekomm mal schnell ne Betäubung und dann ist das Ding geritz,habe mir fast in die Hose gemacht...

Aber der Dok meinte ,ach Betäubung lohn nicht,bevor ich nach gedacht habe ,war die Hälfte vom Nagel verschwunden.hat schon bißchen weh getan aber dannach war gut.
Sollte mich dann auch um ne Nagelspange kümmern,aber die Podologin meinte das ich keine brauche,lasse jetzt aber alle 6 Wochen meine Füße machen,das ist es mir wert und ich hab meine Ruhe......

Würde da echt nicht mit rumdoktorn ,ist alles halb so wild ..geh mal lieber direkt zum Dok

LG Miepje

Beitrag von leefu 04.12.09 - 21:28 Uhr

Oh du meine Güte! OHNE Betäubung??!! Oh nein oh nein! Das ist doch nicht wahr, oder?
Ich meine, ich komm zur Zeit kaum in meine Schuhe rein ohne Betäubung...#schwitz

Beitrag von nicoletta24 04.12.09 - 21:21 Uhr

Also ich fande die Behandlung garnicht so schmerzhaft! Es kommt auch darauf an wie weit es schon eingewachsen ist und entzündet, der Podologe kann auch nur bis zu nen Gewissen Grad was machen sonst muss man doch zum Hautarzt oder Chirurg gehen! Lasse den podologen erstmal schauen und dann wird das schon, es ist wirklich auszuhalten, das einsetzen der Nagelspange ist auch fast schmerzfrei, brennt ein wenig oder ziept und drückt die ersten tage halt aber danach merkt man davon nichts mehr!

Beitrag von leefu 04.12.09 - 21:30 Uhr

Naja gut, wenn Ihr das alle sagt, daß man es wohl aushält, verlass ich mich mal drauf. Wenn nicht, wird man mich sowieso bis weit ins Land kreischen hören ;-)

Beitrag von romance 04.12.09 - 21:59 Uhr

Hallo,

also der Arzt wird schauen, wenn es entzündet ist erst mit Braunovidon behandeln. Wenn es nicht besser wird, wird es verätzt....das muß sein und ist unangenehm.

Und der letzte ist die OP, hört sich schlimemr an und ist nicht so schön aber es sind voller.

Mann muß auch bedenken, viele schneiden ihr Fußnägel falsch dann schneidet sich daher was rein. Die Frauen meinen, jupp ich gehe mal zur Fußpflege das wrid schon gut sein. Aber die machen noch mehr kaputt als das sie dir helfen könnten.

Viele werden sogar bei Diabetesfuß falsch behandelt und es liegt daran das sie ihre Kenntnise nicht auffrischen, nur 3 Wochen Kurse machen und sich dann Fußpfleger nennen dürfen.

Ich habe viel schon gesehen, was die sogenannten Fußpfleger alles kaputt machen können.

Aber es gibt auch welche darunter, die machen ihre Arbeit genau, bilden sich fort und halten sogar mit dem Chirurgen Absprache...das ist leider doch noch sehr selten.

Du solltest zum Chirurgen gehen, es kommt imemr drauf an...wie der Befund ist. Von hier können wir es ja nicht beurteilen. Manchmal reicht schon Nebacetinpuder und den Nagel wachsen lassen bwz. vernüftiger zu schneiden. Was der Chirurg auch macht.

LG Netti

Beitrag von leefu 04.12.09 - 22:49 Uhr

Danke für Deine Antwort!

Ja, ich hab den Fußnagel zu kurz geschnitten. Dazu kommt noch, daß er gegen den nächsten Zeh drückt beim Laufen (meine Zehen sind eben so#augen)

Inzwischen nässt es andauernd und es hat sich so ein Knubbel gebildet, der sich drüber gelegt hat. Der Zeh ist an der Stelle geschwollen und sieht insgesamt wirklich doof aus.

Naja, alles in allem inzwischen ein Fall für den Fachmann.

Hinzu kommt noch, daß mir mein Sonnenschein dreimal am Tag irgendwas auf die Füße fallen läßt oder selber gleich mal drauftritt aus Versehen (Kleinkinder eben). Da könnte ich aber echt die Wände hochkrabbeln. Aua!

Beitrag von romance 05.12.09 - 08:42 Uhr

Huhu,

du könntest fürs WE mal eine Salbe mit Braunovidon machen lassen, gibt auch andere Salben und sind sogar billiger. Frag mal in der Apo.

Das würde der Chirurg auch jetzt machen, erstmal die Entzündung rausholen und versuchen. Nebacetinpuder nicht, da es zu sehr nässt. Sowie du es beschreibst.

Mit Braunovidon kannst du nichts falsch machen. Wichtig ist das du keine Wund oder Heilsalbe drauf schmierst, das hilft gar nicht.

Dann ruf mein Arzt am Montag an, der schaut drauf und wird es versuchen. Baden ist natürlich nicht so drin...du mußt sehr gut das abtrocknen, weil es sonst weiter nässt.
Mit Glück brauchst du keine OP, wegen diesem Geschwulst...abwarten und mit dem Arzt reden.

Ich würde das jetzt auch erstmal übers WE machen. Und es tut weh, am Besten Latschen anziehen...mit dickeren Socken. Außer es liegt bei euch Schnee.

Gute Besserung.

LG Netti

Beitrag von woodgo 05.12.09 - 16:22 Uhr

Hallo,

ich war damit beim Hautarzt, eingewachsener Zehennagel, höllische Schmerzen und total Schiss vorm Arzt. Nach ein paar Monaten Qualen bin ich zum Hautarzt. Er gab mir ne Spritze zur örtlichen Betäubung und dann zog er das Ding#schock Aber die Schmerzen waren sofort weg und ich hab mich echt gefragt, warum ich nicht eher da war#klatsch
Alles halb so wild;-)

LG

Beitrag von leefu 05.12.09 - 17:50 Uhr

Wie hat er die Betäubung gemacht? Spritze mitten in den Zeh?

Beitrag von woodgo 06.12.09 - 11:25 Uhr

Ja, oben in den Zeh, war aber halb so schlimm, die Schmerzen im Zeh waren schlimmer;-)