Furchtbarer Unfall... ich bin so geschockt

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Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von galeia 05.12.09 - 15:07 Uhr

hier ist heute mittag ein furchtbarer unfall passiert. Ich saß mit Kaja in der Stube als es super laut knallte. Unser Haus zitterte. Ich bin vor die Tür, sah eine qualmwolke und hörte und sah schreiende Kinder weglaufen. Ich bin rein, Jacke und Telefon geholt und bin losgelaufen. Direkt auf dem weg hinter unserem Haus lag ein schreiender Junge auf dem Boden. Sein Arm war komplett abgerissen. Überall war Blut. Er schrie und weinte... Ich weiß nicht, ob er weitere verletzungen hat, ich bin wieder gegangen, es waren schnell ausreichend Helfer da und auch der Notarzt kam innerhalb weniger minuten.

Ich bin total geschockt, man sagte, die Jungs haben eine Bombe gebaut. Wie kann man sich nur in einer Sekunde mit so einem leichtsinn das Leben zerstören.

Ich denke nur an den Jungen und hoffe, dass die Ärzte sein leben retten können.

Bitte warnt insbesondere Eure ca. 8-10jährigen Schuljungs immer wieder vor solchen Aktionen.

Ich werde die Bilder gar nicht mehr los....

LG . #klee

Beitrag von grizu99 05.12.09 - 15:08 Uhr

#schock Oh Gott!

Beitrag von stolzemama25 05.12.09 - 15:26 Uhr

Das ist echt furchtbar!
Aber da frage ich mich wie die Kids immer an solche Sachen dran kommen?
Der Junge wird durch diesen Blödsinn sein Leben lang zu leiden haben!
Ich denke mal das die Kids gar nicht wissen was für Gefahren davon ausgehen sonst würde sowas ja gar nicht passieren!
Ich hoffe wirklich das es dem Jungen gut geht und er das ganze mehr oder weniger gut übersteht!
Lg
P.S.Es müssen nicht immer nur Jungs solche Experimente machen

Beitrag von vergeslich 05.12.09 - 19:01 Uhr

Ach du Sch...

Da wird einem ganz anders. Wie furchtbar. :-(

Beitrag von galeia 05.12.09 - 17:53 Uhr

Hier ein Artikel dazu

http://www.shz.de/home/top-thema/article//10-jaehriger-verliert-eine-hand.html

LG H. #klee

Beitrag von pupsy 05.12.09 - 18:04 Uhr

Ist gerade in den Nachrichten

10 Jahre alt.

Absolut Horror

Beitrag von berliner-kindl. 05.12.09 - 19:01 Uhr

#schock#schock#schock

Das ist ja heftig, das glaube ich dir, die Bilder wird man so schnell nicht los.

Mit 12 Habe ich gesehen wie ein Mädchen von eine LKW auf einer Kreuzung überfahren wurde, sie war sofort tot.
Da war so viel Blut, das habe ich bis heute nicht vergessen.
Ich war dann auch in Behandlung um das zu verarbeiten.

Ich wünsche dir alles gute,

LG

Beitrag von alpenbaby711 05.12.09 - 19:59 Uhr

Mir tut der Junge leid aber ganz ehrlich ich verspüre auch eine gewisse Wut wie solche Rotzbengel sowas machen können. Ich hoffe die Eltern lesen denen bei allem Schock nochmal mehr als ordentlich die Leviten. Es kann ja nicht sein das die Kinder erst lernen das man sowas nicht macht in dem solche schlimmen Sachen passieren.
Ela

Beitrag von 3wichtel 05.12.09 - 20:02 Uhr

Hast Du als Kind nie verbotene Sachen gemacht?
Wir wurden als Kinder nicht ständig von unseren Eltern "überwacht" und hatten viele Freiheiten.
Da haben wir einige Dinge gemacht, wo mir heute noch ganz anders wird, wenn ich nur daran denke (als Nichtschwimmer direkt am Kanal gespielt und als Mutprobe übers Wasser gesprungen (tiefes Wasser), Höhlen im Bausand gebaut und reingekrochen, etc.).

Und ich war ein "liebes Mädchen".

Beitrag von alpenbaby711 05.12.09 - 20:07 Uhr

Du hast schon recht ich war sicherlich auch nicht immer lieb und sowas, aber solche Sachen NEIN die gabs bei mir nicht. Ich hätte Ärger bekommen davon hätte ich nicht träumen wollen. Überwacht wurden oder werden sicherlich kaum irgendwelche Kinder das ist schon klar. Aber man muss Ihnen doch gewisse Sachen vermitteln ( wobei natürlich auch kein Elternteil perfekt ist). Mit Krachern ballern ist eine Sache aber so das nem anderen die HAnd wegfällt oder besser gesagt abreißt ist schon etwas mehr. Ganz ehrlich muss ich sagen am liebsten würde ich dem Kind eine knallen das es scheppert aber sicherlich es auch trösten weil ich glaube die Angst und der SChock ist so schon groß genug. Ich wüßte eigentlich gar nicht genau wie ich reagieren sollte. Wobei ich vermutlich erstmal trösten würde.
Ela

Beitrag von schullek 06.12.09 - 10:09 Uhr

weisst du, ich denke, diese 'rotzbengel' sin ganz normale kinder. kannst du dich noch an deine kindheit erinnern? ich bin auf dem land großgeworden. wir sollten z.b. nicht in den riesigen strohballen auf dem feld spielen. haben wir doch und einmal wär ich fast erstickt. wir sollten nicht auf dächer klettern und lagen trotzdem ständig auf irgendwelchen rum. mit dem schlitten sollten wir bestimmte hügel nicht runter. rat mal, welche wir als erstes ausprobiert haben. und wir sollten auch nicht einfach so auf den zugefrorenen teich. rat mal, wie viele kinder da ganz schnell rauf sind.
klar hätten die jungs es besser wissen sollen. aber gruppendruck und zwang kennt jeder von uns. insbesondere in dem alter. einer sagt... ich hab da was! der andere will sich keine blöße geben und schwupps sind alle dabei uns fasziniert!
ich denke die jungs haben mehr als ihre lektion gelernt und alle ihr lebtag darunter leiden. und die eltern werden wohl einfach nur erleichtert sein, dass iohre kinder noch leben.

lg,

schullek

Beitrag von galeia 06.12.09 - 10:24 Uhr

WIr waren als Kinder auch so. Wenn ich daran denke, wie wir immer auf dem Kornspeicher beim Nachbarn gespielt haben. Im nachhinein weiß ich, dass viele Kinder bei solchen Aktionen erstickt sind. Das ist es ja eben. 99 Mal geht es gut und beim 100sten Mal passiert ein Unglück.

LG H. #klee

Beitrag von sandra7.12.75 06.12.09 - 11:34 Uhr

Hallo

Vor einigen Jahren ist im Ort wo mein Vater lebte ein Kind durch experimentieren ums Leben gekommen.Der Bruder hat es überlebt,allerdings fehlte ein Arm und ein Bein.

lg

Beitrag von alpenbaby711 06.12.09 - 12:15 Uhr

Klar sinds normale Kinder aber doch welche die etwas arg übers Ziel hinausgeschossen sind. Da finde ich kann man es nicht nur abtun mit: 100 mal passiert nichts und bei 101 mal knallts dann eben.
Ich lag nie auf Dächern, oder bin aufs Eis wenns gefährlich gewesen ist. Bei mir war man schon sehr hinterher da sich das was ich nicht durften eben auch nicht gemacht habe. Ich hätte trotzdem keine schlechte Kindheit, aber solche Gefahren gabs bei mir nicht.
Mein Sohn ist 4.5 Jahre Ok da sind manche Sachen noch weit entfernt aber ich geb euch schriftlich der würde sich nur einmal trauen in der Scheune zu rauchen sollte ers später mal versuchen. Wir haben da nämlich Heu und das würde er merken wenn er solche Gefahren in Kauf nimmt und unser Haus abfackeln könnte.
Gruppendruck klar das gibts ja schließlich heute noch, aber ich war eher der Außenseiter damals weil ich so nen SCheiß nicht mitgemacht habe was alle machen. Ich war wenigstens nicht so blöd von wegen springt einer von der Brücke springen alle!
Da bin ich auch heute noch konsequent.
Ela

Beitrag von schullek 06.12.09 - 12:33 Uhr

ich war auch immer ein zuverlässiges umsichtiges kind und hätte sicher nie mit feuerwerkskörpern gespielt. aber in kindern steckt man manchmal auch nicht drin. der cousin meines mannes hat mit 12 mal nen ganzes feld mit freunden abgefackelt. absolut irdentliches liebevolles elternhaus. die sind aus allen wolken gefallen.
mein sohn ist auch gut erzogen und ich bin mir 95% sicher, das er bestimmte dinge nicht tun würde. aber lass die falschen freunde dazu kommen und ich würde sagen die prozente fallen. eltern haben nicht immer die volle kontrolle.

und wie gesagt: ich bin der meinung die kinder sind gestraft genug, vor allem der arme junge, der seinen arm verloren hat.

zu den gefahren in der kindheit: ich denke, die gefahren haben sich verändert. heute ists der straßenverkehr, die gefahr von drogen ... früher waren es eben heuhaufen, klärgruben etc. und die freiheiten, die wir als kionder hatten, werden unsere kinder leider niemals erleben. einfach weil die welt zu schnelllebig geworden ist, als das kinder sich darin so früh schon alleine zurecht finden könnten.

lg,

schullek

Beitrag von 3wichtel 07.12.09 - 11:14 Uhr

Lies mal Ronja Räubertochter.
Schön, wie da beschrieben wird, wie sie die von den Eltern gesteckten Grenzen überschreiten "muss".

Beitrag von alpenbaby711 07.12.09 - 15:44 Uhr

Das Buch kenn ich , grins hab ich vor Jahren schon gelesen und den Film ebenfalls schon gesehen.
Ela

Beitrag von arkti 05.12.09 - 20:36 Uhr

Laut Zeitungsartikel wurde die Hand abgerissen, nicht der Arm.
Und Feuerwerkskörper sind auch keine Bombe.

Da sieht man wieder wie Mundpropaganda verfälscht.

Mit Feuerwerkskörpern wurde schon immer gespielt, das wird sich wohl leider nie ändern.

Beitrag von cassidy 06.12.09 - 00:12 Uhr

Himmel, das ist doch total scheiss egal!

Sie war da und wollte helfen. Stand bzw. steht unter Schock! Das war ihr erster Eindruck!
Davon mal ab, das Ding ist in die Luft gegangen, da kann man aus der Entfernung und auch aus zeitlichen Gründen nicht mehr erkennen, was es war. Es hat geknallt! Und ein Kind war ist stark verletzt!

cassidy

Beitrag von galeia 06.12.09 - 10:14 Uhr

Ich war dabei, der Zeitrungsreporter nicht. Wenn man nach dem Ereignis googelt, findet man viele verschiedene Berichterstattungen. Fakt ist, es ist nicht der ganze Arm ab, jedoch auch nicht "nur" Teile der Hand. Ich will nicht allzu sehr ins Detail gehen, aber der Unterarm bis Höhe des Ellenbogens war mehr oder weniger nicht mehr vorhanden.

Als ich hier geschrieben habe, gab es übrigens noch keine Presseberichte. Das Wort Bombe fiel direkt am Unfallort. Einer der Nachbarn sagte eben, "die Jungs haben sich eine Bombe gebaut". Wer den Knall live gehört hat, glaubt auch nicht an "normale" Feuerwerkskörper, das war schon etwas stärkeres.

Schön für dich, dass du was zum Stänkern gefunden hast!

LG H. #klee

Beitrag von kawatina 05.12.09 - 20:46 Uhr

Hallo,

hier werden gern "Polenböller" von Kindern´/Jugendlichen auf andere Kinder geworfen.
Manchmal verirrt sich so ein Kracher auch im Jackenkragen.#klatsch
Meine Tochter hätte letztes Jahr fast einen Böller ab bekommen.#aerger

In meiner Jugend hat ein Bursche einen Böller in eine Glasflasche gesteckt #augen - hätte fast ein Auge verloren.
Oder aber der 15 Jährige, der auf der Flucht vor der Polizei mit dem geklauten Auto verunglückte und danach Querschnittgelähmt blieb.....

Manche Burschen ( Mädels sind es ja so gut wie nie) kommen schon auf Ideen.
Klingt hart, aber schlimmer finde ich wenn Unbeteiligte verletzt werden.

LG
Tina, die schon gesehen hat, was jugendlicher Leichtsinn
(grundsätzlich Jungs und Männer) anrichten kann, wenn statt Treppe mal eben übers Gleis gegangen wird....#zitter

Beitrag von emily86 06.12.09 - 08:31 Uhr

Ich finde sowas schrecklich!
habe vor ca 8 Jahren gesehen oder eher mitbekommen wie auf unseren Platz sich ein Junge mit Feuerwerk das Auge weggeschossen hat!

Bitte passt auf eure Kinder auf!!!

Beitrag von kja1985 06.12.09 - 20:30 Uhr

Der arme kleine Kerl :-(

Beitrag von galeia 06.12.09 - 21:51 Uhr

Die beiden schwerverletzten Jungs sind Brüder, dorfbekannt als Unruhestifter. Dennoch, sowas muss nicht sein.

Muss man sich freuen, dass ein solcher Bericht in den Medien kommt? Hilft es, dass anderen Kindern ein solches Unglück nicht passiert?

Ich habe heute gehört, den Jungs geht es den Umständen entsprechend gut. Das ist ja schon einmal etwas.

LG H.#klee

Beitrag von clazwi 07.12.09 - 13:55 Uhr

Liebe Galeia,

ich kann Dir nur ans Herz legen, Dir möglichst unverzüglich psychologische Unterstützung zu suchen.
Im Moment stehst Du vermutlich unter Schock, aber wenn es anfängt, dass das Erlebte "so richtig" ins Gefühl durchsickert, halte ich es für ratsam, Hilfe für Dich selbst zu holen.

Ich habe mal Erste Hilfe bei einem Zweiradunfall geleistet und weiss, von was ich schreibe - auch wenn ich eine taffe Frau bin.
Das steckt man nicht mal eben so weg.

LG
Claudia