Kiga macht unseren Sohn kaputt

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von blaumann76 05.12.09 - 16:07 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich hab lange überlegt mich hier anzumelden und hier mein, bzw. unser Problem zu posten...aber ich denke vielleicht ist es für mich eine kleine Hilfe.
Es geht um meinen Sohn, der im November drei Jahre alt wurde und den wir seit September versuchen in den Kiga einzugewöhnen.

Doch erst eine kurze Vorgeschichte zu meinem kleinen Wurm.
Mein Sohn kam im November 2006 zur Welt, ca 3 Wochen zu früh. Mit ca. einem Jahr bekam er Probleme mit dem Bronchien...und zwar leidet er seitdem ständig unter obstruktiver Bronchitis...bei Ihm verläuft dies allerdings immer mit stationärer Aufnahme im Krankenhaus. Der Ablauf ist immer der gleiche. Er bekommt einen Schnupfen...und am nächsten Tag liegt er im Krankenhaus mit Sauerstoff und Kortisongabe über die Vene. Sämtliche vobeugende Maßnahmen mit Inhalation (Salbutamol, Flutide etc) sind eigentlich wirkungslos. Es ist immer das gleiche Schema.
Mittlerweile hat er 9! Krankenhausaufenthalte deswegen hinter sich und das in seinem kurzem Leben. Ok...es gibt garantiert schlimmeres...aber die Belastung für unser Kind und unsere Familie ist trotzdem sehr hoch. Bei jedem Infekt haben wir die ständige Angst vor dem Krankenhaus.

Doch nun zu dem eigentlichen Problem.

Wie gesagt...seit September soll unser Furzi in den Kiga. Im August hatten wir, ich weiß es gar nicht mehr genau..vielleicht drei oder vier Schnuppernachmittage...wo Mama oder Papa dabei sein sollten. Wir waren beide dabei. Unser kleiner Mann fand es beim ersten Mal gar nicht schlecht und schon beim zweiten mal wollte die Erzieherin es mal probieren, daß er mal ne halbe Stunde alleine bleibt. Ich war natürlich einverstanden....meine Frau hatte Ihre Zweifel...wir haben es trotzdem getan..sorry Schatzi#schmoll. Das Ende vom Lied..nach zehn Minuten ging das Telefon und wir mussten Ihn abholen, da er sich massiv weggebrüllt hatte und sich nicht beruhigen ließ. danach konnte meine Frau in der Wohnung keinen Schritt mehr alleine machen..immer mußte sie bei ihm bleiben...auch hörte man aus seinem Mund nur folgenden Satz...Mama du sollst bei mir sein...selbst bei seiner lieben Oma blieb er nicht mehr allein.
Es war einfach zu früh. Ok..danach ging es also mit Mama und Papa weiter...auch zum offiziellen Start am 01. September.
Aber das war auch ein Debakel...wir saßen auf dem Flur...und der Kurze löste sich kein bißchen. Wir sollten Ihn ignorieren...aber er blieb lieber bei uns..es klappte nicht...das ging eine Woche so...dann wurde er krank...Kiga heißt ja auch Infekthölle und unser kleiner Mann hat sich das dicke Programm Krankenhaus eingefangen...sprich obstruktive Bronchitis...insgesamt ist er dann zwei Wochen nicht im Kiga gewesen. Danach meldete sich der Kiga und bot eine ganz schonenende Eingewöhnung an, weil sie selber merkten so klappt das nicht, sie wollten dann, das Mama oder Papa mit in der Gruppe sind und auch mitspielen...die Zeiten von 9:30 bis 11:00 Uhr...
Was soll man sagen..er machte erste Schritte...er spielte dort..wenn auch nur an meiner Seite...er löste sich nicht direkt..das kam nach Wochen..er spielte irgendwann auch mit anderen wenigen Kindern und bewegte sich auch frei in der Gruppe...man brauchte eigentlich nur irgendwo in der Ecke sitzen...und er machte dort sein Ding...bis wir es hierhin geschafft hatten..waren ungefähr sechs Wochen vergangen. Sechs Wochen immer mit Mama oder Papa im Kiga.
Also gingen wir nun dazu über die Trennung zu vollziehen..erstmal nur ganz kurz rausgehen für ein paar Minuten..das haben wir dann eine Woche später auf ne halbe Stunde gesteigert...bis wir irgendwann bei zwei Stunden angelangt sind. Mein Kurzer weinte dann immer recht heftig,ließ sich nach aussage der Erzieherin aber nach zehn Minuten beruhigen und jammerte dann nur noch..das Weinen war angeblich weg.Er löste sich aber auch nicht wirklich von der Erzieherin, sie mußte mit ihm spielen. Am Anfang rannte er mir dann weinend in die Arme wenn ich wieder zur Gruppe dazu kam, aber auch dies besserte sich, bis er mich nicht wirklich mehr beachtete..aber an seinem Grinsen sah man, daß er sich freute.
Wir waren nun also Mitte November bei zwei Stunden Kiga angekommen, die er dort alleine verbrachte..die letzte Stunde waren wir dann zusammen dort.
Er fing aber plötzlich wieder mit ähnlichem Verhalten wie im August an...er konnte nach dem KIGA nicht abschalten...immer hieß es..Mama bleibst Du bei mir? Ist der Kiga heute zu???Mama..Du sollst mich nicht alleine lassen...er war richtig traurig..kämpfte mit seinen Tränen und dies nach dem Kiga, vor dem Kiga und auch nachts..der erste Spruch am morgen...ist der Kiga zu??? Wenn man dies verneinte, hatten wir ein todtrauriges Kind..was auch viel weinte. Dann kam die Schweinegrippe und Sohnemann fiel für anderthalb Wochen aus...zwischendurch wurde er dann auch drei.
Nachdem er wieder gesund war, ging es mit dem Kiga weiter...zwei Tage ging es gut..er blieb aber noch nicht die volle Zeit alleine, sondern von 9:30 bis ca.11:30. dann am dritten Tag blieb er die volle Zeit und Mama und Papa holten ihn um viertel nach Zwölf ab. Seit diesem Tag haben wir jetzt ein total verstörtes Kind. Er beschäftigt sich den ganzen Tag! und die ganze Nacht nur mit dem KIGA...jedes Wort hängt mit KIGA zusammen...Muß ich in den Kiga..ist der KIGA heute zu...MAMA kommst Du mich abholen...MAMA muß ich in den KIGA..dabei ist er immer todtraurig und versucht mit den Tränen zu kämpfen..weil wir immer zu ihm sagen, Du brauchst keine Angst haben, du brauchst nicht traurig zu sein etc.
Ich bin eigentlich von der härteren Sorte und sage eigentlich, da muß er durch...aber er trotzt ja nicht..er ist immer total traurig und weint auch viel deswegen. Nachts schläft er nicht mehr richtig...fragt schon nachts ,ob der Kiga zu ist oder er dahin muß...er denkt nur noch daran. Im Kiga läufts auch nicht mehr gut...mit Kindern spielt er nicht mehr..sondern hängt sich nur an die Erzieherinnen, die Ihn beschäftigen sollen, dabei ist er auch nur traurig und kämpft mit den Tränchen...dann möchte er immer draußen spielen...weil er das mit dem Abholen der MAMA in Verbindung bringt. Wir hatten das mal einen Tag dort, daß die Mamas Ihre Kinder draußen abgeholt haben...und seitdem will er nur noch draußen spielen..weil er denkt...dann kommt schnell die Mama. Ich bin ganz ehrlich..das ist doch alles nicht mehr normal...normal wäre die Eingewöhnung nach ein paar Wochen erledigt..wir arbeiten daran jetzt drei Monate...und es wird immer schlimmer. Es kann doch nicht sein, daß sich so ein kleines Kind den ganzen Tag und die Nacht mit diesem Thema quält. Normal wäre vielleicht, wenn die Kinder vor dem Kiga Theater machen..aber er leidet den ganzen Tag...wir wissen nicht mehr weiter...und denken, daß er vielleicht noch nicht reif dafür ist und vielleicht auch noch nicht für eine Trennung wo er keine wirklichen Bezugspersonen hat.
Er ist ja gerade auch mal drei..vieleicht wäre es sinnvoll nochmal Ruhe einkehren zu lassen und es im Sommer nochmal zu versuchen??? Dann wäre er immer noch drei und noch nicht zu alt. Was meint Ihr???
Wir sind übrigens beide berufstätig, wobei ich durch meine Schichten flexibel bin und öfters morgens auf Ihn aufpassen könnte, wenn meine Frau arbeiten ist. Nur an an ein oder zwei Tagen in der Woche müßte er zur Oma (was wieder funktioniert).
Die würde das auch bestimmt machen..jedenfalls hat sie das signalisiert.
Was meint Ihr...ich bin hin und hergerissen..mein Sohn ist nicht mehr der Alte...ich will kein trauriges Kind haben. Meine Frau denkt auf jeden Fall, das es besser wäre eine Pause zu machen. Ich tendiere da eigentlich auch hin.#schmoll Wir wissen beide und sind auch der Meinung, daß der KIGA wichtig ist für seine Enwicklung..nur sind wir momentan überfragt.

Liebe Grüße

Der Blaumann

liebe Grüße

Beitrag von juni78 05.12.09 - 16:49 Uhr

Hallo Blaumann,

ich würde euren Kleinen auf jeden Fall rausnehmen, wenn die Möglichkeit da ist.

Natürlich ist der Kiga wichtig, doch nicht um jeden Preis.
Es scheint ihm ja richtig schlecht zu gehen.

Niklas ist auch eher zurückhaltend und hat etwas länger gebraucht bis er richtig eingewöhnt war. Allerdings ist er in der 2. Woche schon den ganzen Vormittag gegangen. (7.30 - 12.30 Uhr)
Er hat auch immer mal Tage wo er lieber zuhause bleiben möchte, aber nicht so extrem wie bei euch.

LG und alles Gute
Tanja mit Niklas (*15.05.2006)

Beitrag von knutschka 05.12.09 - 16:50 Uhr

Hallo,

wenn ihr es wirklich realisieren könnt, wäre ich auch dafür, dass ihr ihn aus dem Kiga nehmt und vielleicht in einem Vierteljahr oder einem halben Jahr einen neuen Anlauf startet. Dann ist es vielleicht schon wieder etwas länger hell und die Erzieher können mehr draußen mit den Kindern sein.

Heli war zwar erst ein Jahr als sie in die Krippe kam, aber ich habe gemerkt, dass ihr das sehr geholfen hat. Da waren dann nicht alle so dicht derängt und jeder hatte seinen Freiraum. Drinnen kann es schon schnell dazu kommen, dass es einfach alles zu laut und insgesamt zu viel für die Kleinen ist.

Euer Sohn ist dann auch schon reifer und hat ein besseres zeitliches Vorstellungsvermögen, sodass es für ihn einfacher zu verstehen ist, was ihr meint, wenn ihr sagt, dass ihr ihn nach dem Mittag (oder wann auch immer) wieder abholt. Daran würde ich jedoch bis dahin arbeiten. Ihm also erklären, dass Mama und Papa arbeiten müssen und ihn danach wieder von der Oma abholen. Mit etwas Glück überträgt er das dann auf den Kiga.

Meine Tochter weint z. B. immer schrecklich, wenn ich sie mal alleine lasse - sage ich allerdings, dass ich arbeiten muss, ist sie lammfromm und sehr geduldig.

Vielleicht könnt ihr ihn auch mal zu eurer Arbeit mitnehmen, damit er weiß, was "Arbeit" meint. Heli weiß, dass ich in einem Eiscafé kellnere (ihr beizubringen, dass ich an der Uni bin, wäre schwieriger gewesen). Das beruhigt sie sehr.

Vielleicht hilft euch das ein wenig.

LG Berna

Beitrag von booo 05.12.09 - 17:41 Uhr

Meine Tochter ist im selben Alter und seit 1 Woche im Kindergarten... bei dem Drama und absolut keiner wirklichen besserung, nehmt den Knirps aus dem Kiga und probiert es nähstes Jahr nochmal!#herzlind

Beitrag von gepard 05.12.09 - 17:50 Uhr

hallo.......



unser matz (geb. sep.06) geht schon seit einem jahr in die kita(erst krippe und dann kiga)......muß dazu sagen, das er vor fremden vollen respekt hat, d.h. er spricht nicht gleich mit jedem......aber wenn es ihm so schwer gefallen wär, hääte ich ihn rausgenommen.....


ich bin auch der meinung versucht es im sommer nocheinaml......vielleicht könnt ihr jetzt öfter mal am kita vorbei gehen und zeigen, dort ist er......oder ihr geht in eine kindersportgruppe oder ähnliches, damit er sich langsam an fremde kinder gewöhnt.....

viel glück für euch und den matz#liebdrueck

Beitrag von kuschelmaeuse 05.12.09 - 18:02 Uhr

Hallo,

nehmt ihn raus, das hat so keinen Sinne, vor allem wenn es eine Alternative Betreuung gibt, und ihr ihn nicht "reinzwingen" müßt.

Wir haben unseren Jüngsten heuer auch nciht in die Krabbelstube hineingezwungen, er war auch noch nicht reif. Mit seiner alten/neuen Leihoma ist er total glücklich.

Kuschelmäuse

Beitrag von miau2 05.12.09 - 18:42 Uhr

Hi,
ich würde auch erst mal abwarten, wenn es bei Euch machbar ist. Und vielleicht sogar überlegen, ob es DER KiGa sein muss oder eine Alternative gibt.

Nicht, weil ich den KiGa für schlecht halte. Aber hier gibt es KiGä mit verschiedenen pädagogischen Konzepten. Hier gibt es KiGä mit Gruppenstärken zwischen 10 und 25 Kindern. Hier gibt es z.B. auch einen Waldkindergarten...also eine große Bandbreite. Natürlich keine Garantie, dass man auch überall einen Platz bekommt.

Aber vielleicht passt einfach KiGa und Kind bei Euch nicht zusammen - dann wäre vielleicht wirklich einer mit einem anderen Konzept, anderem Schwerpunkt (z.B. Musik, oder eben Wald oder was es alles gibt) hilfreich. Und vielleicht hätte Euer Kleiner dann beim nächsten Versuch nicht ganz so unangenehme Erinnerungen.

Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, zu einem oder zwei Kindern aus dem KiGa außerhalb von demselben Kontakte aufzubauen. Es kann für Kinder, die sich mit Trennung und Eingewöhnung schwer tun sehr hilfreich sein, wenn sie von einem "Freund" (Kinder verwenden den Begriff noch sehr schnell - aber einfach einem vertrauten Kind) an die Hand (oder in den Arm) genommen werden.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von nana141080 05.12.09 - 19:03 Uhr

Das ist aber traurig:-(

Ganz ehrlich. Ich würde mein Kind rausnehmen. laß ihn doch nicht so leiden, er ist noch nciht so weit.
Mein Großer hatte auch ein paar Eingewöhnungsprobleme, aber nicht MONATE und nicht so extrem! Extreme sind nie gut bei Kindern!
Es schadet ihm nicht wenn ihr noch 6-12 Monate wartet#aha
Er wird noch lange genug im Kiga sein!!! Aber es schadet ihm wenn ihr sein Urvertrauen verletzt:-(

Nehmt ihn raus, er ist noch nicht so weit.

VG Nana

Beitrag von marenchen23 05.12.09 - 19:52 Uhr

Mensch, das war ja mal ein Roman ;-)
Ich würde sagen, wenn ihr es so hinkriegt, dann nehmt ihn nochmal für ein Jahr raus.
Er scheint da echt noch nicht so weit zu sein.
liegt wohl sicher auch mit an den KH Aufenthalten.
Er kommt wohl mit der Trennung noch nicht so gut klar.

Zur Not würde ich mal mit dem KiA sprechen und einen Psychologen zu RAte ziehn, einfach ein paar Std in denen der Psychologe klären kann, wie das mit der Ablösung ist.
Die Ablösung von MAma und Papa in dem Alter ist sehr wichtig, aber für ihn wohl einfach noch zu früh!
Der Psychologe kann gucken, auf welchem Stand euer Zwerg ist und euch eben auch Tipps geben.

LG
Maren

Beitrag von beni76 05.12.09 - 20:00 Uhr

Hallo Blaumann!
Oje, da habt Ihr ja wirklich eine heftige Zeit hinter Euch#schmoll!
Also ich denke, dass Ihr auf EUER Gefühl hören solltet!
Wenn er Euch signalisiert, dass er noch nicht so weit ist, dann solltet Ihr ihn auch nicht "zwingen" (habt Ihr ja nie gemacht, ihr wart ja irgendwie immer dabei)

Ich denke,es ist das Beste, Ihr löst das Problem bis zum Sommer mit der Oma und bereitet ihn vielleicht auf einen erneuten Start im Kiga vor (Bücher oder Hörspiele zum Thema Kiga: zum Beispiel: Wieso, wesalb warum Bücher mein Kindergarten oder Hörspiel: Leo Lausemaus geht in den Kindergarten!))
Mein Sohn hat das alles vor dem Kiga Start im Sommer in sich reingezogen:-)!
Es gibt ja viele Geschichten, Bilderbücher etc. darüber, die auch die positiven Sachen im Kiga deutlich hervorheben!

Er muss ja wissen, dass die "Trennung" irgendwann wieder kommt! Das würd ich ihm auch nicht verheimlichen!

Mein Sohn braucht auch immer etwas mehr Anlauf und ich bereite ihn meistens früh auf Veränderungen vor!
Bei uns war er auch gute 3 1/2 (hat auch im November Geb) und ist auch "erst" im Sommer hingegangen!

Wichtig ist auch, dass er in der Zeit, wo er nicht mehr im Kiga ist, trotzdem Kontakt mit anderen Kindern bekommt, damit er die sozialen Kontakte zu anderen Kindern weiter "ausbauen"/lernen kann!

Ich hoffe, dass Ihr es so für Euch gelöst bekommt #liebdrueck
Ich wünsche Euch dabei viel Geduld und Glück #klee

Lg
#blume beni mit lino (4) und chiara (7 Monate)

Beitrag von fine2000 05.12.09 - 20:35 Uhr

Hallo Blaumann,

bisher haben Dir ja alle empfohlen, Deinen Kleinen herauszunehmen. Ich denke allerdings, dass das allein Euer Problem nicht lösen wird. Dein Kleiner muss lernen, dass Mama und Papa nicht permanent in seiner Nähe sein können.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, könnt ihr ihm das natürlich sanfter beibringen (also nicht in den KIGA bringen). Aber Fakt ist, er muss es lernen. Und ich würde mich nicht darauf verlassen, dass er nächstes Jahr keine Probleme macht.

Spätestens in der Schule fragt keiner mehr danach, welche "Krankengeschichte" er hinter sich hat (wenn Du weißt, was ich meine). Ihr müßt ihn also stark machen und an manch unliebsamen "Zwang" gewöhnen. Ich würde daher in den nächsten Monaten verstärkt darauf achten, dass er viel Zeit mit anderen Kinder verbringt oder auswärts z.B. bei der Oma übernachtet. Mama und Papa sollten nicht ständig zur Stelle sein. So gewöhnt er sich vielleicht nach und nach daran.

Viel Glück,
fine

Beitrag von nana141080 06.12.09 - 12:48 Uhr

Oder sie geben ihm so viel Sicherheit wie er braucht und er geht ohne ZWANG dann gerne in den Kindergarten!#aha

Beitrag von lieserl 05.12.09 - 20:40 Uhr

Hallo!

Wir haben was ähnliches durch, allerdings haben wir es nicht so lange durchgezogen wir ihr.
Lukas wird im Januar drei. Mitte September sollte er in eine Spielgruppe (2x die Woche zwei Stunden und nur 5-7 Kinder) kommen. Die ersten zwei Tage waren total ok, ich sollte gehen, er blieb ohne Probleme. Am dritten Tag bekam ich nach einer Stunde den Anruf dass ich kommen soll, am vierten ging garnichts mehr. Bei Lukas das gleiche Verhalten wie bei eurem Sohn: kein Schritt mehr ohne Mama, auch nicht bei der heißgeliebten Oma, will nicht mehr in den Kiga,...
Wir haben es dann bleiben lassen. Die letzten zwei Wochen ist es wieder ETWAS besser geworden, aber ich denke er brauch noch viel Zeit. Er wird im September in den "normalen" Kindergarten kommen, vorher werden wir nichts dergleichen Unternehmen. Das reicht völlig. Für uns war die Spielgruppe allerdings auch von anfang an ein "Versuch" mit der Bedingung dass es IHM Spaß machen soll.
Ich denke auch bei euch ist es einfach viel zu früh. Gerade für eine normale Kiga Gruppe - das sind für so kleine viel zu viele Kinder, alles ist viel zu Groß...

Grüße
Lieserl

Beitrag von tigerin73 05.12.09 - 20:49 Uhr

Hallo blaumann,

ich schließe mich meine unmittelbaren Vorrednerin an. An eurer Stelle würde ich zweierlei machen:
1. Den Kleinen aus dem Kindergarten nehmen. So wie er leidet geht das definitiv über die "normalen" Eingewöhnungsprobleme hinaus. Vermutlich hängt das auch mit seinen zahlreichen Krankenhausaufenthalten zusammen.
2. Wenn ein Kind 3 Jahre "nur" bei Mama und Papa ist, tut es sich automatisch schwer, wenn es dann plötzlich mehrere Stunden mit anderen Kindern und eben nicht mehr mit den Eltern verbringen soll. Versucht, euch ein halbes Jahr Verschnaufpause zu geben. In dieser Zeit solltet ihr versuchen, euren Sohn daran zu gewöhnen, dass ihr eben nicht immer da sein könnt. Vielleicht findet sich für einen Vormittag mal eine nette Tagesmutter, die ihn für 2 Stunden mal nimmt. Auch da wäre Eingewöhnung etc. fällig, aber da wären es nur wenige Kinder, eine feste Bezugsperson und ein individuellerer Rahmen. Eine gute TM könnte auch auf eure Problematik eingehen. Es wäre zumindest eine Möglichkeit, langsam und behutsam an das Problem ranzugehen.

Liebe Grüße

tigerin73 mit Laura (* Sept. 06), die gerade eine obstruktive Bronchitis hinter sich hat

Beitrag von januar1981 05.12.09 - 21:41 Uhr

Hallo

"Wenn ein Kind 3 Jahre "nur" bei Mama und Papa ist, tut es sich automatisch schwer, wenn es dann plötzlich mehrere Stunden mit anderen Kindern und eben nicht mehr mit den Eltern verbringen soll."

So pauschal kann man das nicht sagen. Meine Tochter hatte auch nur meinen Mann und mich als Bezugspersonen, bevor sie in den Kiga kam.

Wir hatten keine Probleme. Bis auf zwei, drei Mal, da hat sie geweint.

Ich denke, dass das Temperament und die Reife des Kindes viel wichtiger ist. Und der Kleine scheint noch nicht so weit zu sein.

Ivonne

Beitrag von tigerin73 06.12.09 - 10:15 Uhr

Naja, ich erinnere mich nur daran, wie das bei mir damals war. Es war der blanke Horror. Ich habe den KiGa von Anfang an gehasst. Bei mir kam aber noch dazu, dass ich , als ich in den KiGa musste, noch eine kleine, etwa 3 Monate alte Schwester hatte, die bei Mama bleiben "durfte"...

Beitrag von sparrow1967 06.12.09 - 18:43 Uhr

>>Wenn ein Kind 3 Jahre "nur" bei Mama und Papa ist, tut es sich automatisch schwer, wenn es dann plötzlich mehrere Stunden mit anderen Kindern und eben nicht mehr mit den Eltern verbringen soll.<<


Das ist mir ein bisschen zu pauschal gesagt.

Normalerweise ist das Kind eher gefestigt, wenn es 3 Jahre zuhause war. Es ist sich sicher, dass seine Eltern DA sind.
Unser Kind hat sich super lösen können- obwohl er 3 Jahre nur mit uns zusammen war ;-) .

Kinder lösen sich, wenn sie soweit sind, würde ich sagen.


sparrow

Beitrag von majanti 05.12.09 - 21:40 Uhr

Oh nein, das hört sich schlimm an. Ich bin selbst Erzieherin und wir hatten auch schon viele solche Fälle. Aber mir tun die Kleinen richtig leid. An was liegt es denn?
Spielt eine Erzieherin mit ihm? Hat er Freunde? Was macht er gern dort?
Lasst ihn doch mal was von zuhause mitbringen, Spiel, Buch,ect, das löst manchmal Blockaden, wenn es auch aufgegriffen wird. Oder versucht einen Gruppenwechsel, vielleicht liegt es am Personal?
Vielleicht sind es zu viele Kinder, zu laut, dann würde ich ne Tagesmutter vorziehen, die hat nicht so viele kinder, mehr Zeit für jeden.
Ich wollte als Kind auch nie in Kiga aber nur weil ein anderes Mädchen mir immer die Brotzeit weg genommen hat. Bis ich das mal erzählt habe hat auch lang gedauert. Als das Problem gelöst war, war alles okay.
Habe schon Bammel wenn meiner rein kommt, er klebt an mir, wird erst 2 und hat noch zeit!

Viel Glück und ändert bitte bald etwas, sowas merken sich die Kids ewig!!

Marion

Beitrag von kaffee.tante 05.12.09 - 21:41 Uhr

Guten Abend,

schon mal darüber nachgedacht, dass es womöglich
nicht die richtige Kita für euer Kind ist? Was ist es für
eine Einrichtung, staatlich oder privat, kirchlich?

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es hier eine
menge qualitative Unterschiede gibt.

Die Eingewöhnung an sich lief ja schon recht schlecht.

Für mich wäre es in dieser Situation gar keine Überlegung,
ich würde da mein Kind auf jeden Fall herausholen.
Der kleine Kerl leidet ja sehr nach deinen Erzählungen,
das macht auf Dauer seine kleine Seele wirklich kaputt.

Alles Liebe für euch #blume
kaffee.tante


Beitrag von schillerfri 05.12.09 - 21:51 Uhr

Hallo,

wir hatten ein ähnliches Problem mit unserem Sohn. Er ging ab Oktober in den Kindergarten, nur Probleme, ich habe nur noch ein leidendes, trauriges Kind daheim gehabt und erlebt, er war überhaupt nicht mehr gelöst oder fröhlich. Ich habe es sage und schreibe bis Februar versucht, ihn dann einfach daheim behalten und zu Ende März ganz abgemeldet.

Er war dann von Mitte Februar bis Ende Juni zu Hause, ab Juli, also nach 4,5 Monaten heben wir es erneut versucht, allerdings in einem anderen Kindergarten, weil er mit dem ersten eben leider nur Negatives verbunden hat, und es hat viel besser geklappt. Er war einfach ein wenig älter und dann kam auch bald die Sommerpause von 3 Wochen, in der er wieder bei mir war. Seit August geht er völlig allein hin und mag es sehr, manchmal möchte er lieber bei mir und seiner kleinen Schwester bleiben und dann darf er auch oft zu Hause bleiben, das hält aber nur 1-2 Tage an, dann will er wieder gehen.

Versucht es doch auch so. Nehmt ihn raus, gebt allen eine Auszeit, lasst ihn älter werden und vielleicht kann er sich dann besser lösen, gebt ihm die Zeit, die er braucht, wenn ihr nur irgend könnt!

Alles Gute für euch,
Ela!

Beitrag von snoopy2211 05.12.09 - 22:37 Uhr

Hallo,

das klingt echt hart.
Bei meinem Sohn war auch so ein Kind in der Gruppe, die eltern haben
dann auch auf den Rat der Erzieher noch ein halbes Jahr Pause eingelegt, danach war das Kind wie ausgewechselt. Man hat gedacht es ist ein anderes.
Wenn Ihr es einrichten könnt, dann nehmt ihn raus, es bringt noch nix.
Wir haben unserem Sohn morgens immer gesagt, das jeder jetzt zur arbeit muss, und sein Job ist der Kindergarten. Da war er total stolz und hat dann beim Abendessen auch immer fleißig erzählt wie es auf der Arbeit war.

Noch ein kleiner Tip wegen seiner Bronchitis, schaut mal hier:

http://www.klimamarine.de/

mein Sohn hat auch doll mit Bronchialem Asthma zu kämpfen, das Zeug ist wirklich gut, zwar teuer aber was macht man nicht alles.
Und es ist ja nur frische Seeluft in seinem Zimmer.

LG Sandra

Beitrag von cassidy 05.12.09 - 23:40 Uhr

Hallo,

ich drück euch mal. Unser Sohn kam schon röchelnd auf die Welt. Säuglingsschnupfen hieß es damals. Kaum war er drei Monate alt, das erste mal beim Kinderarzt. Wir bekamen damals einen Schleimlöser. Ende vom Lied: Kind sprudelte förmlich über und musste sich dann übergeben. Dieses Spiel haben wir dann mit schöner Regelmässigkeit gespielt bis er so ca 2 Jahre alt war. Dann hat endlich mal ein Kinderarzt die Idee gehabt ihn inhalieren zu lassen. Also bekamen wir nen Pari. Das ging dann auch ne Zeit lang gut. Aber die Lunge und die Bronchien waren schon reichlich angegriffen, so das auch nicht mehr reichte. Also mehr Medikamente. Mittlerweile die Diagnose obstruktive Bronchitis. Dazu kamen immer mehr Krankenhausaufenthalte. Verdacht auf Lungenentzündung. Diese hat sich bis dahin nicht bestätigt. So haben wir uns meist nach einer Nacht im KH immer selbst entlassen. Inhalieren können wir auch zu Hause. Man hat dafür irgendwann einen Blick, das man den Zustand seines Kindes gut einschätzen kann. Paul kam mit drei Jahren in den Kindergarten. Das war der Super-Gau! Es ging gar nicht. Nach vierzehn Tagen haben wir ihn wieder abgemeldet. Nicht unbedingt wegen unserem Sohn und seiner Trennungsangst, sondern mehr wegen der schlechten pädagogischen Arbeit im Kindergarten (wir sind sehr kritisch, mein Mann ist Lehrer und ich Erzieherin). Man sagte uns z.B. wir sollten ihn einfach noch ne halbe Std brüllen lassen, da er nur auf Konfrontation aus sei. Das reichte! Aber das ist ein anderes Thema.
Somit ist Paul erst mit vier in den Kindergarten gekommen. Es klappte von Anfang an supi! Nur leider kommt irgendwann der Herbst und damit auch wieder die Zeit in der Paul krank wird. Es ging im September 2008 los mit Windpocken, dazu eine Bronchitis nach der anderen. Magen-Darm, tja und dann war kurz vor Ostern so weit: Lungenentzündung. Erstmal fünf Tage Krankenhaus und dann 14 Tage zu Hause bleiben. Anschließend kam dann ne Mittelohrentzündung und dann wieder ne angehende Lungenentzündung . Mittlerweile war es Mai. Wir konnten in den Monaten eher die Tage zählen an denen er einigermassen fit war, als krank. Wir konnten nicht mehr.

Wir hatten vor diesem Herbst/Winter echt Horror. Doch was soll ich sagen, bis auf ein bisschen Schnupfen und mal Magen-Darm ist alles ok. Ich klopf auf Holz.
Anfänglich haben wir mit Kortison und einem Lungen-Erweiterer inhaliert, mittlerweile gar nicht bzw. nur bei Bedarf. Vielleicht hat sein Körper das Abwehrsystem nun vollständig aufgebaut und hat diese fiese Zeit jetzt weitestgehend hinter sich gebracht! Wir hoffen es sehr!

Nun zu eurem Problem: Ich würde euch raten, euer Kind aus dem Kindergarten zu nehmen. Er ist noch nicht so weit. Es geht euch allen schlecht damit. Euer Kleiner merkt, das auch ihr nicht glücklich seid und das macht es nicht einfacher für ihn. Wie soll er da Vertrauen in den Kiga bekommen. Außerdem ist er durch diese ewige krank sein nicht richtig im Lot. Evtl. geht es ihm scheinbar gut, aber innerlich brodelt es schon wieder in ihm. Diesen Eindruck hatten wir zumindest bei Paul immer. Ich hab meinem Mann schon bei den ersten Anzeichen immer gesagt: Paul wird krank... acht Std später haben wir inhaliert. Und das alle 2 bis 3 Std, tags und nachts.

Ich verstehe euch so gut und wünsche euch von daher alles alles Gute, ganz viel Kraft und vor allem ganz viel Gesundheit! (Für weitere Fragen, stehe ich gerne zur Verfügung)

Liebe Grüße,

cassidy

Beitrag von kati543 06.12.09 - 04:43 Uhr

Seid ihr denn auch bereit (innerlich) euer Kind in den Kindergarten zu geben? Laßt ihr euer Kind gern da, oder zwingt ihr euch? Wie war es denn am Anfang (vor dem ganzen Theater)?
Ich denke auch, er sollte vorerst aus dem Kiga raus. Aber parallel unbedingt eine Loslösung starten. Wenn es der Kiga nicht sein kann, dann eben eine Tagesmutter. Oder vielleicht eine Freundin, die helfen kann. Er muß unbedingt verstehen, dass Mama und Papa auch da sind, wenn er sie nicht sehen kann und dass er jeden Tag abgeholt wird.
Dass sich das Problem von allein löst, glaube ich nicht. Er hat ja schon wirklich extreme Ängste. Gab es denn irgendwann mal eine Situation, wo diese Angst entstanden ist? Kann das vielleicht durch seine Krankenhausaufenthalte gekommen sein? Wenn es so ist, dann wirst du vielleicht auch mal die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen müssen. Mein Jüngster hat eine ähnliche Krankenhausgeschichte wie dein Sohn. Allein in den letzten 3 Monaten war er 5 mal im KH. Jedesmal Tropf, beim vorletzten mal hat er zusätzlich noch eine sehr hohe Dosis Sauerstoff gebraucht und ist ins Koma gefallen. Aber seit dem ist er wirklich anders. Er hat Angst zu trinken, zu schlafen,... Mittlerweile wissen wir, dass er sich so geändert hat, weil er Angst hatte zu ersticken. Nun ist er beim Psychologen. Seit dem ist es besser geworden. Ich muß ihnnicht mehr zum trinken zwingen und einschlafen geht auch wieder viel schneller.

Beitrag von jenx 06.12.09 - 10:29 Uhr

Bei uns war es ähnlich, Jamie war 2 Jahre, 3 Monate, als er in die Kita kam. Er hatte genau die gleichen Probleme wie euer Kurzer, bloß, dass er zusätzlich noch nicht mit seiner Erzieherin klarkam. Wir haben uns dann nach ca. 6 Monaten, als er immer noch nicht hinwollte und immer schlecht gelaunt und traurig war nach einem anderen Platz umgeschaut. Bis dahin war er ständig krank (Bronchialasthma) und hat jeden Morgen und Mittag geschrien. Angeblich zwischendurch nicht...aber von der Platzwunde, die ich bemerkt habe, als ich ihn einmal abgeholt habe, hat ja auch keiner was mitbekommen...

Leider hat es dann noch einmal 6 Monate gedauert, bis er in die neue Kita konnte. Seitdem ist er völlig verändert, geht total gerne, ist am WE enttäuscht, hat Freunde gefunden, kommt mit der Erzieherin klar, etc. Er hat nicht einmal nach der alten Kita gefragt...wenn er irgendwo Kinder von da sieht, ignoriert er sie, obwohl ich mir sicher bin, dass er sie wiedererkennt...

Er hatte wohl auch Probleme mit dem Konzept da. Die Kinder wurden sehr kurz gehalten, mussten leise sein, durften nicht rennen und gingen auch seltener raus, wenn das Wetter nicht gerade bombastisch war. Jetzt gehen sie fast jeden Morgen mindestens ne Stunde raus, bei Wind und Wetter, in den Garten, spazieren, unternehmen etwas. Das passt viel besser zu ihm. Er flippt aus, wenn er zu lange still sein muss und wurde dann in der alten Kita natürlich ständig ermahnt und geschimpft.

Ich finde, manchmal ist ein Neustart einfacher...mit neuen Leuten etc. Vielleicht spielt euer Sohn auch lieber mit älteren Kindern? Jamie kommt jetzt, in der gemischten Gruppe (jüngstes Kind ist seine Schwester mit knapp 2 und ältestes Kind ist 6) viiiiieeeel besser zurecht. Er hat 2 enge Freunde und einige, mit denen er immer mal wieder spielt. Ich hatte schon total Angst, dass er gar keine Freundschaften schließen kann und irgendwann völlig isoliert ist. Aber: Es lag an der Kita!

Ich kann euch nur raten: Hört auf euren Sohn. Wenn er solche Schwierigkeiten hat, löst sie nicht mit der Brechstange. Er leidet. Ob es einen triftigen Grund gibt oder nicht, das Ergebnis ist identisch. Nehmt ihn raus, betreut ihn zu Hause/bei Oma und seht zu, dass ihr einen anderen Kindergarten für ihn auftreibt. Vielleicht überlegt ihr euch mal genau, was zu ihm passt. Gleichaltrige oder ältere und jüngere Kinder, viel Bewegung (Waldkiga) oder eher was mit viel Malen und Singen, etc. Ich wusste beim zweiten Mal viel eher, worauf ich zu achten habe. UND ich habe vor Vertragsabschluss auf einem Probetag mit und einem ohne ihn bestanden. Da konnte man sehen, wie mit den Kindern umgegangen wird, wie sie sich in der Gruppe verhalten, etc. Bei uns hat bspw. jedes Kind Pflichten und Sonderrechte. Die älteren dürfen alleine in den Waschraum, müssen aber auch den Tisch decken und abräumen. Das findet Jamie auch ganz toll! Die alte Kita war irgendwie eher eine "Verwahrstation". Aber eben mehr auch nicht.

LG
Jenny mit Jamie 3,5 J, Julie 23 M und Henri-im-#ei 29. SSW

Beitrag von mona-lisalausi 06.12.09 - 10:52 Uhr

Hallo,

Joline hat auch so Probleme mit Bronchitis gehabt u KH
Aufenthalte.
Habe auch mehrmals den Kinderarzt wehseln müssen.
Das ganze ist erst wesentlich besser geworden,nachdem ihr jetziger Kinderarzt Joline Cortisoninhalation verordnet hat und zwar mit Budiair
2xtäglich inhalieren von Okt-April.Unabhängig davon ob sie Bronchitis hat oder nicht.Im Akutfall bekommt sie zusätzlich noch Salbutamol ein paar Tage.Diesen Winter
wollen wir es mit Singulairtabletten versuchen,damit die Cortisoninhalationen evtl ganz weg bleiben können.
Vielleicht ist diese Art von Therapie bei Eurem Sohn auch angebracht.
Hoffe ich konnte Euch Tips geben.



LG Marion mit Joline(9.5.05)

  • 1
  • 2