Rechtliche Frage - unser Hund wurde gebissen!!!!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von maria2012 05.12.09 - 19:40 Uhr

Halli hallo!!!

Hab vor einiger Zeit diesen Thread eröffnet:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=34&tid=2335796

Jetzt ist es folgend: Die Tierarztkosten belaufen sich auf 210 Euro. Die Besitzer des Rottweilers haben von Anfang an schon immer versucht, mit uns zu verhandeln, weil es in ihren Augen viel zu teuer ist. Sie haben vor ca. 3 Wochen dann 150,-- Euro gezahlt. Bei den Restverhandlungen war mein Freund als Vertretung, da ich ja schwanger bin und es mir nicht wirklich gut gegangen ist. Mein Schatz hat sich runter handeln lassen von 60 auf 40 Euro.

Ich muss zugeben, 20 Euro wären ja nicht viel, aber wie bitte komme ich (ich habe bezahlt) dazu, das zu übernehmen, wenn die ihren Hund nicht anleinen? Da gehts mir einfach ums Prinzip, schon allein, weil sie von Anfang an schon immer verhandeln wollten und ich der Meinung bin, dass sie froh sein sollten, dass wir sie nicht angezeigt haben.

Tja, da hat dann mein Schatzi in den sauren Apfel beissen müssen und sie noch einmal angerufen, um ihnen zu sagen, dass sie DOCH die vollen 60 Euro zu zahlen haben. Tja, und dann rastete der Rottweilerbesitzer vollkommen aus, schrie am Telefon, beleidigte meinen Freund, von wegen:"wenn du in eurer Beziehung nicht die Hosen anhast, und dir das von deiner Freundin einreden lässt, tuts mir leid ...!" und solche netten Dinge.

Ich hab dann NOCH EINMAL angerufen und um ein Erwachsenengespräch gebeten. Habe ihnen erklärt, dass es mir ums Prinzip geht, ich schwanger bin und wir das Geld auch benötigen und ich nicht einsehe, dass ich für Fehler anderer aufkommen muss. Tja, darauf hin sagte man mir dann am Telefon:" gut, dann kriegt ihr halt gar nix mehr und aus!"

Tja, jetzt meine Frage: wie kann ich jetzt weiter vorgehen???

PS: ich hätte sie gleich anzeigen sollen!!!!!!!! :-[ Ich bin sowas von geladen und könnte grad an die Decke gehen!!!!

Beitrag von knuffel84 05.12.09 - 19:43 Uhr

Hallo,

haben die Leute keine Haftpflichtversicherung für den Hund?

Ganz klar: Ich würde da gar nicht verhandeln und ob das alles zu teuer ist oder nicht, können die Leute nicht beurteilen. Der TA hat das Recht zwischen dem 1-3fachen Satz abzurechnen und das kann er auch belegen, wenn sie meinen, dass die zahlen "erfunden" sind

LG
Jasmin

Beitrag von maria2012 05.12.09 - 19:44 Uhr

Nein haben sie nicht. Noch dazu ist es ihr erster Hund, und sie haben keine Hundeschule besucht. Für mich ist das ein klarer Fall von chronischem Geldmangel!

Beitrag von knuffel84 05.12.09 - 19:47 Uhr

Wie gesagt, ich würde mich da auf keinen Fall auf einen "Deal" einlassen. Sie hatten ihren Hund nicht angeleint, und wenn sie ihren Hund nicht im Griff haben, ist das deren Problem und so haben sie auch die Kosten für den "Schaden" zu tragen

Beitrag von maria2012 05.12.09 - 19:50 Uhr

Tja, sie wollen ja nicht mehr zahlen. Ob ich mich darauf einlasse oder nicht, die zahlen den Rest nicht mehr. Meine Frage wäre eher, was soll ich jetzt tun?? Zur Polizei?? Zum Magistrat (bin aus Salzburg-Österreich, da ist das Magistrat für Hunde zuständig)??? Anzeigen oder was?? Was hat das für Konsequenzen für UNS??

Beitrag von knuffel84 05.12.09 - 19:53 Uhr

Auch wenn es eigentlich nicht um viel Geld geht... es geht ums Prinzip!
Wie lange ist die Beisserei her? Ich würde die Leute anzeigen!
Weißt du, ob sie überhaupt die Bedingungen erfüllen, einen Rotti halten zu dürfen?

für euch dürfte das keine Konsequenzen haben

Beitrag von maria2012 05.12.09 - 19:57 Uhr

Dieser Vorfall war am 4. November. Bei uns ist das Kampfhundegesetz bis jetzt noch nicht sehr streng, im Gegensatz zu dem Deutschen, aber das soll sich jetzt auch ändern.

Beitrag von knuffel84 05.12.09 - 20:08 Uhr

Gibt es auch keine Auflagen, wie den Sachkundenachweis für 20/40 Hunde?

Beitrag von maria2012 05.12.09 - 20:13 Uhr

Ja das ist doch der sogenannte "Wesenstest" oder??? Den haben sie vor 1 Jahr mal machen müssen haben sie mir erzählt. Da wird bestimmt schon mal was vorgefallen sein. Bei uns ist der ja meines Wissens nur notwendig, wenn der Hund bereits auffällig geworden ist. Aber bitte nagel mich nicht fest, ich kenn mich da nicht so gut aus. #hicks

Beitrag von knuffel84 05.12.09 - 20:15 Uhr

nee, der Wesenstest ist was anderes. Da wird ja das Verhalten des Hundes begutachtet.
Der Sachkundenachweis ist ein Test, der über die Sachkunde des Halters informiert. Da bekommt man 20 Fragen, die man nach multiple-choice beantworten muss.

Beitrag von maria2012 05.12.09 - 20:48 Uhr

Oha, von sowas hab ich leider noch nie gehört. Aber ich hatte nie vor, mir einen Kampfhund zuzulegen und hab mich damit deshalb auch nie auseinandergesetzt!

Beitrag von knuffel84 05.12.09 - 21:02 Uhr

hier in Deutschland braucht man den Sachkundenachweise für alle Hunde, die über 20Kg wiegen oder größer als 40cm sind

Beitrag von maria2012 05.12.09 - 21:04 Uhr

ok, na dann würde das auch auf unseren Hund zutreffen. Also: nein, das gibts bei uns nicht!

Beitrag von windsbraut69 06.12.09 - 08:20 Uhr

Da kannst Du mal sehen, wie schnell man aufgrund unsinniger Verordnungen einen "Kampf"hund an der Leine hat.

Beitrag von windsbraut69 06.12.09 - 08:19 Uhr

Das stimmt definitiv nicht.
NRW ist Gottlob nicht gleich Deutschland!

Gruß,

W

Beitrag von s.cheri. 06.12.09 - 11:08 Uhr

ja?
also ich brauchte sowas nicht für meinen hund.
das ist mir neu.

lg
cheri

Beitrag von farina76 06.12.09 - 14:01 Uhr

Seit wann ist das in ganz Deutschland so????? Meine Hunde sind beide über 40 cm und den einzigen Sachkundenachweis den ich gemacht hab war bei der BH.

Ich weiß nicht ob unser Dorf da wie Gallien ist aber auch von Freunden weiß ich nichts dass die sowas hätten machen müssen.

Beitrag von windsbraut69 06.12.09 - 08:18 Uhr

Ich denke nicht, dass dieser Rottweiler ein Kampfhund ist.
Hundekämpfe dürften auch bei Euch strikt verboten sein.

Beitrag von windsbraut69 06.12.09 - 08:18 Uhr

Du sollstest Dich informieren, BEVOR Du Anzeige erstattest.
Das kann Euch Streß ersparen. Vielleicht bestand gar kein strikter Leinenzwang?

Beitrag von booo 06.12.09 - 09:31 Uhr

Auch wenn kein strikter Leinenzwang herrscht, "lohnt" sich eine Anzeige. Der Vorfall wird nämlich registriert und je nach Art des Beissunfalles dem auch nachgegangen.

Beitrag von windsbraut69 06.12.09 - 08:16 Uhr

Mit der Anzeige macht ihr dem Halter Stress und Ärger, bekommt aber Eure 20 Euro auch nicht erstattet.
Die müßt Ihr eh zivilrechtlich eintreiben, was erstmal voraussichtlich deutlcih mehr als 20 Euro kosten wird.

Ich kenne die österreichischen Vorschriften nicht - bestand denn Leinenzwang dort, wo der Vorall passierte?

Was ich an Deiner Geschichte überhaupt nicht verstehe, ist, dass Du Deinen Freund so umöglich gemacht hast vor fremden Leuten. Entweder, Du läßt IHN verhandeln oder nicht. Ihn anschließend dort anrufen zu lassen wie ein Kind mit dem Hinweis, Du hättest ihm das aufgetragen, ist schon verdammt peinlich.

Gruß,

W

Beitrag von maria2012 06.12.09 - 11:26 Uhr

Oh Gott wie geil. Darum gehts doch jetzt gar nicht! Und mir gehts auch nicht mehr ums Geld, sondern ums Prinzip! Es kann nicht angehen, dass wir dumm angemacht werden, weil wir einen so teuren Tierarzt haben.

Und ja, bei uns herrscht ÜBERALL strikter Leinenzwang!!!

Beitrag von cherymuffin80 05.12.09 - 19:49 Uhr

Die haben absolut Fahrlässig gehandelt und du bist voll im Recht! Die sollen froh sein das du keine Anzeige erstattest!

Obwohl, ich würde es in dem Fall dann warscheinlich doch tun! Solche Leute dürfen keine Tiere haben, es hätte genausogut nen Kind oder halt auch erwachsenen Menschen treffen können!

LG

Beitrag von schmuseschaf 05.12.09 - 21:56 Uhr

Blöde $%@#

ANZEIGEN!

Das kannst du doch immernoch!

Beitrag von maria2012 05.12.09 - 22:00 Uhr

Ich hoffe bloß, dass das gut ausgeht. Unserer hat sich nämlich im Eifer des Gefechtes auch verbissen. Es war zwar nur Notwehr, aber wer weiß, was denen alles einfällt, um UNS eins auszuwischen! #zitter

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