von eimen ins andere Trauer Jahr

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von piggy6804 06.12.09 - 11:22 Uhr

Hallo zusammen

Gestern morgen um 8:30 Uhr rief mich mein Opa an und sagte zu mir das meine Oma am Morgen des 04.12 verstorben ist. #heul#heul

Meine Oma litt seit 22 Jahren an MS.

Meine Oma war jetzt seit einem Jahr im Pflegeheim da beim Opa einen Schlaganfall auf der treppe erlitten hat und hinunter gefallen ist und sich beide handgelenke gebrochen hat da konnte er sie nicht mehr pflegen. Ihr ging es zu sellichst immer schlechter sie hat nichts essen wollen nur wenn jemand von der Familie da war und sie fütterte alleine konnte sie nicht mehr. Trinken konnte sie auch nicht alleine. Dann bekam sie alle zwei tage einen Tropfer da ging es ihr gut wenn sie keinen hatte ging es ihr schlecht und erkannte keinen von der Familie.

Auf der einen seite wuste ich ja das meine Oma schwer krank ist und wir konnten uns langsam schonmal damit abfinden das es zuende geht und langsam abschied nehmen.

Trotzdem ist es sehr schwer. Ich bin zwar traurig aber auch gleichzeitig froh das sie nicht noch länger leiden muss.

Wie war es bei euch?

Ich wünsche euch noch einen schönen zweiten Advent

LG Bianca

Beitrag von corinna1988 06.12.09 - 20:32 Uhr

hallo, erstmal herzliches beileid. meine oma ist im februar gestorben,. sie hatte einen schlaganfall erlitten von dem sie sich nie erholt hat. sie wollte nicht mehr leben und hat sich gehen lassen, dann wurde sie demenz. naja dann ging alles seinen weg. ist schwer gewesen, sie hat mich groß gezogen. heute hatte mein opa einen schweren verkehrsunfall. ich bin so fertig.

wie alt war deine oma? es ist i-wie besser wenn man sich darauf vorbereiten kann, das jemand stirbt. als wenn es so auf einmal kommt. bei dem opa meines mannes war es so, das er umgefallen ist, dann wurde krebs festgestellt der war schon soweit verteilt das er 2 tage später tot war.

Beitrag von piggy6804 07.12.09 - 09:08 Uhr

Hallo

Danke für deine Worte.

Mein herzliches beileid das du deine Oma verloren hast. Geht es deinem Opa besser?

Meine Oma war 73 Jahre alt. Irgendwie konnte ich mich langsam darauf vorbereiten das sie sterben wird meine Oma war nie eine Kämpfernatur es war ihr alles egal sie hat nichts gewollt. Für sie ist es besser wer weiss wie lange sie sonst hätte noch leiden sollen.

Bei meinem Papa konnte ich mich nicht darauf vorbereiten er starb am 25.09.2008 im Urlaub mitten in der Nacht Herzstillstand.

Das Leben geht weiter aber halt anders als man sich es erhofft hatte. Arber beide werden weiter leben solange man an sie denkt und über sie sprich.

LG Bianca

Beitrag von chaosotto0807 06.12.09 - 20:41 Uhr

hallo bianca,

mein herzliches beileid....ich habe auch in diesem jahr meine oma verloren....es war der 24. august....anfang sept. wäre sie 88 jahre alt geworden....auch, wenn sie die letzten 10 jahre ca. 500 km weit weg von mir gewohnt hat, habe ich mich bis heute nicht so wirklich damit abgefunden...ich werde sie nie wieder sehen...nie wieder mit ihr telefonieren..nie wieder ihre wohnung betreten, die ich seit frühester kindheit kannte.....es soll nun auf einmal alles vorbei sein.......

ich wünsche dir alles alles gute!

#liebdrueck mareike

Beitrag von piggy6804 07.12.09 - 09:18 Uhr

Hallo

mein herzliches beileid das mit deiner Oma tut mir leid ich weiss wie du dich fühlst. Ich habe meine Oma das letzte mal letztes Jahr gesehen im pflegeheim ihr ging es nicht gut erzählte wirres zeug und wuste nicht wer ich bin. hat mich mit meiner Mama verwechselt. Dieses Jahr wollte ich an ihrem Geburtstag hain um sie zu besuchen aber da sie keinen tropfer hatte sagte mir meine Tante das hat keinen sinn sie weiss dann überhaupt nicht wer du bist und wird agressiev weil sie ihre ruhe will.

Ich hatte in den letzten Jahren nicht so den kontakt zu meinen Grosseltern lag aber an der Krankheit immer wenn ich da war ging es ihr immer schlechter so das ich den schmerz nicht mehr ertragen konnte das es von besuch zu besuch schlimmer wurde.

Ich war mit meinen Kindern bei ihr damit sie ihre Urenkel wenigsten einmal sehen konnte auch wenn Anika sehr schüchtern war und Ben-Luca eher geweint hat weil es so unheimlich war. Wir sind nicht lange geblieben. Da es für die Kinder eher ängstigend war.

ich wünsche dir alles gute.

#liebdrueck Bianca

Beitrag von buntstift 06.12.09 - 21:30 Uhr

Das tut mir sehr leid.
Meine Schwester leidet auch schon seit Jahren an MS und kann sich auch kaum noch rühren.

Das ist echt eine SCHEISSKRANKHEIT. ICH HASSE SIE; HASSE; HASSE;HASSE SIE!!!!!!

Anfang des Jahre wäre meine Schwester auch fast gestorben da sie einen schlimmem Dekubitus hatte, sie wurde gerade noch gerettet, eine Stunde später....naja...

Ich wünsche Euch alles Gute, sofern man das kann, im Himmel ist sie wieder fit und hüpft von Wolke zu Wolke #liebdrueck

Beitrag von piggy6804 07.12.09 - 09:02 Uhr

Hallo

Ich danke dir für deine aufmunternden worte.

Ich hasse diese Krankheit auch meine Oma hat mir vieles bei gebracht und dafür bin ich ihr sehr dankbar.

LG Bianca