Mehr Rechte für Väter???

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Beitrag von schnuffeline-09 06.12.09 - 17:21 Uhr

Mehr Rechte für Väter ist ja gut und schön, aber wozu wenn die Hauptzahl der Väter sich nach einer Trennung der Kindesmutter kaum kümmert, sprich bemüht:-(? Hut ab den Vätern die sich kümmern und denen es zu Gute kommt, weil sich die Kindsmutter weigert das Kind rauszugeben obwohl keinerlei Gründe bestehen es nicht zu tun. Wenn der Vater das Kind schlägt oder schlecht behandelt ok, aber sonst hat auch er das Recht sein Kind zu sich zu nehmen;-). Das gewisse Absprachen und Regelungen wegen Wochenenden und Ferien erfolgen sollten ist schon klar, aber wenn sich die Eltern nicht einig werden ist es doch egal welcher Elternteil mehr Rechte hat oder seh ich es falsch? Nochmal zu dem eigentlichen was ich ausdrücken wollte!!! Es ist meist so das die Väter mehr Rechte vordern, aber den Pflichten wie:


Regelmäßigen konntakt zu Ihren kKds nicht halten wollen

Sich aus wichtigen dingen oft raushalten und meinen die Mutter macht dass schon.

Wenn man beidiges Sorgerecht hat, auch mal auf das Kind krank schreiben lassen (Krankentage teilen), damit die Mutter arbeitsmäßig nicht immer Nachteil ist.

Auch mal was als Vater mit zu beitragen, wenn Kleidung beim Vater gebraucht wird und nicht bei Kindsmutter fragen "Kaufst du mir dies fürs Kind, wenns bei mir ist".

Auch mal an Elternabenden teilnehmen, damit ich mehr über mein Kind weiß.

Eben einfach mehr an dem Leben des Kindes teilnehmen um zu wissen wie es tickt und sich entwickelt und um als Eltern an einem gemeinsamen Strang ziehen zu können und das kann man meist nur dann, wenn Väter sich nicht aus der Pflicht ziehen. Sind meist die Väter, Sorry...(Gilt übrigens auch für so manche Mütter!!).

LG#niko

Beitrag von le-cochon 06.12.09 - 18:09 Uhr

Und wo ist jetzt Dein Problem?

Was ist "konntakt", was bedeutet "vordern", was ist ein "gemeinsamer Strang"?

Vielleicht solltest Du nicht davon ausgehen, dass das Verhalten der Mehrzahl der Väter aus dem Prekariat mit dem des durchschnittlich gebildeten Vaters übereinstimmt.

Aber schön, dass wir an Deinem Leben ein Stück weit teilhaben durften.

l-c

Beitrag von schnuffeline-09 06.12.09 - 18:46 Uhr

Das hab ich auch nicht behauptet;-), nur ich lese hier auch viel und lese wieviele sich beklagen das der Vater sich nicht kümmert und kenne es auch selbst von der Mehrzal der Alleinerziehenden Müttern im Bekanntenkreis, das die Väter gerne vordern, aber wo sind sie sonst bie ihren Pflichten??? Was mich betrifft hab ich Glück das ich mit dem Kindsvater gute Umgangsregeln und auch sonstiges was Sohnemann betrifft gut regeln zu können mit ihm und nicht das unser Kind drunter leiden muss, wie bei vielen. ...

Beitrag von le-cochon 06.12.09 - 19:14 Uhr

http://www.duden.de/definition/fordern

Beitrag von pupsismum 06.12.09 - 19:11 Uhr

>>aber wozu wenn die Hauptzahl der Väter sich nach einer Trennung der Kindesmutter kaum kümmert, sprich bemüht<<

Woher weißt du, dass die Hauptzahl jene Gruppe ausmacht, die sich nicht kümmert?

>>Wenn der Vater das Kind schlägt oder schlecht behandelt ok, aber sonst hat auch er das Recht sein Kind zu sich zu nehmen<<

Ähm, weißt du wirklich, worüber du redest? Bisher hatten viele Väter von nicht ehelichen Kindern kaum Chancen ihr Besuchsrecht erfolgreich durchsetzen. Von einem nachträglichen gemeinsamen Sorgerecht oder dem Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind reden wir lieber mal gar nicht erst.

Und es soll Väter geben, die ihr Kind nicht nur ab und an mal sehen möchten, sondern sich aktiv an dessen Lebensgestaltung beteiligen möchten.

>>Eben einfach mehr an dem Leben des Kindes teilnehmen um zu wissen wie es tickt und sich entwickelt und um als Eltern an einem gemeinsamen Strang ziehen zu können und das kann man meist nur dann, wenn Väter sich nicht aus der Pflicht ziehen.<<

Oder die Mütter dies zulassen. Es gibt nämlich auch genügend Mütter, die das Kind als Druckmittel einsetzen und die es gar nicht für notwendig bis unerwünscht halten, dass das Kind eine enge Beziehung auch zum anderen Elternteil aufbaut.

Ich finde die kommende Gesetzesänderung gut und wichtig.

Und es wird sicherlich auch zukünftig nicht so sein, dass automatisch jedem unverheirateten Elternpaar die gemeinsame elternliche Sorge zugesprochen wird. Aber es wird den Vätern, denen das am Herzen liegt, die Möglichkeit darauf erleichtern. Und das ist gut so.

Gruß
p

Beitrag von schnuffeline-09 06.12.09 - 22:12 Uhr

Das mit den Müttern hab ich ja wohl geschrieben, das ich dies nicht io finde, wenn sie das Kind aus nichtigen Gründen nicht heraus geben;-). Ich weiß auch das es Mütter gibt die sich nen Sch... um ihre Kids, aber meist wird eher über die Väter diskutiert, warum man diese (mein nicht alle, nur die auf die es zu trifft) nicht zum Umgang mit ihren kids zwingen kann. Nichts ist schlimmer für ein Kind wenn ein Elternteil sie Besucht wann und wie es das will und sich nicht an geregelte Zeiten hält:-[. Mag sein das es keine Schlecht Lösung für Väter ist, nur sollten die Väter die sich bisher nicht bemühten auch mal beweisen. Klar warum sollten nicht auch Väter die sich wirklich kümmern ein besseres Umgangsrecht haben wenn es da mit der Kindsmutter Prob. gibt und auch ein gemeinsames Sorgerecht wie es bei uns (mir und Kindsvater) ist, es geht auch und wir haben dadurch keinerlei Nachteile, wie manche denken mögen. Nur bei dem Aufenthaltsbestimmungsrecht wird es eher Problematisch denk ich und daher wird eher viel vor Gericht landen, als so schon. Welche Mutter würde schon freiwillig ihr recht aufs Kind, das es bei Ihr lebt (Aufenthaltsbestimmungsrecht) abgeben? Wohl eher der kleinere Teil. #schwitz

Beitrag von danymaus70 07.12.09 - 09:17 Uhr

Hier liest man doch ganz oft, dass die Väter sich nicht kümmern.........

Beitrag von hauke-haien 07.12.09 - 10:36 Uhr

"Hier" ist aber gar nicht repräsentativ!

Beitrag von josephine2003 07.12.09 - 11:39 Uhr

Es gibt auch genug Foren (und extra Plattformen nur für dieses Thema) indem man "doch ganz oft" liest wie Mütter dem (un)(ex)ehelichen Partner die Kinder entziehen, physisch wie psychisch.

Sind damit der Großteil aller Mütter außerehelich gezeugter Kinder Schlampen die nur eine Samenspende brauchten?

Die Lebenswirklichkeit ist ein Mix aus allen vermeintlichen Wahrheiten.

Beitrag von pupsismum 07.12.09 - 12:25 Uhr

"Hier" list man auch in Partnerschaft fast nur von unglücklichen Paaren. Und? Ist das deswegen 1:1 übertragbar auf die restlichen Einwohner Deutschlands?

Beitrag von booo 07.12.09 - 15:56 Uhr

"Hier" schreiben dann aber die Frauen, die ja so angepisst sind von em A+++++. Das ist eine Seite der Fahne.. und das representiert auch die Wahrheit?


Sicher?

Beitrag von parzifal 07.12.09 - 11:24 Uhr

Was ist das Ziel dieser Aussage?

Weil es Väter gibt die Sorgerecht nicht richtig ausüben, soll es sämtlichen unehelichen Vätern verweigert werden?

Ich könnte jetzt auch hier resümieren, dass es viele Frauen gibt, die Vätern ohne Grund den Umgang verweigern.

Wäre dies ein Grund für ein Gesetz allen Müttern das Sorgerecht zu entziehen (damit man die "Bösen" miterwischt?

Beitrag von frauke131 07.12.09 - 12:42 Uhr

Erstmal gibt es viele Mütter, die die Väter schon nicht ans Kind lassen, wenn dies frisch geboren ist. Oder sie stehen mit erhobenen Zeigefinger dahinter, damit er es ja so macht wie sie.

Im Falle einer Trennung wird oft sehr schnell ein neuer Papi vorgesetzt, der "alte" Papi aussortiert und das Kind hat zu akzeptieren, dass Mami jetzt eine neue Familie hat. Manchmal ziehen die Mütter dann ihrer neuen Liebe hinterher und einen regelmäßigen Kontakt aufrechtzuerhalten mit 500km dazwischen ist nicht so leicht.

Das mal 2 Extreme. Viele Erwachsene sind zudem n icht in der Lage, eigene Gefühle und das Recht des Kindes auf den Vater zu trennen. So wird das Kind nicht rausgerückt, aufgehetzt und als Druckmittel eingesetzt! Zahlen darf der Vater, sich "einmischen" natürlich nicht! Oder wennn dann ins Leben der Männer eine neue Frau eintritt, da werden die Kinder oft als Last gesehen...

Klar gibt es Väter, denen es egal ist, aber die Mehrzahl ist es sicher nicht.

Lies mal hier bei Urbia, wie egoistisch viele Frauen sind, wenns um ihre Kinder geht. Daneben gibts natürlich auch die vielen Beispiele, wo es klappt.

Es ist schwer, dass man den Kontakt zum EX halten muss, aber die inder sind doch die Verlierer bei der Sache!

Beitrag von booo 07.12.09 - 15:54 Uhr

>>>Mehr Rechte für Väter ist ja gut und schön, aber wozu wenn die Hauptzahl der Väter sich nach einer Trennung der Kindesmutter kaum kümmert, sprich bemüht<<<

Damit die die es wollen es vielleicht etwas leichter haben vor den Müttern die sich so unmöglich wie eben auch manche Väter aufführen????????????

LG Booo, die mehr Mütter kennt die Stunk machen, als Väter die sich nicht interessieren

Beitrag von sunnyswift 07.12.09 - 19:05 Uhr

Mein Mann hat einen Sohn aus einer Beziehung die lange vor unserer war.

Er zahlt Unterhalt, zahlt für Schuhlausflüge, er zahlt für Schuhlsachen, er zahlt für alles was anfällt und bekommt seinen Sohn selten bis gar nicht zu sehen!!!

Sie findet immer neue Ausreden, redet dem Jungen ein, dass er doch lieber zur Tante soll.

Wir haben schon alles versucht. Das JA ist allerdings hier der Meinung der Vater ist hier das A..... .

In unserem Fall WILL mein Mann seinen Sohn, hält alle Pflichten peniebel genau ein aber seine Rechte bekommt er nicht, weil die Mutter einfach noch das sagen hat.