Brustkrebsrisiko und co

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Beitrag von anja_20_ 06.12.09 - 20:18 Uhr

Hallo und einen schönen guten abend!!

Hab da mal ein problem!

Bei meiner Mama wurde vor kurzem Brustkrebs festgestellt. Sie ist auch schon zweimal operiert worden.
Jetzt hat sich rausgestellt, dass ihr Tumor hormonbedingt war.
Da bei uns eigentlich bis jetzt jede Frau Brustkrebs bekommen hat, hab ich natürlich jetzt mega panik.

Aber jetzt meine Frage: Ich nehme eigentlich die Pille. Wie ist das mit den Hormonen, beeinflussen die das vielleicht positiv? Wenn ich die chance habe, durch pille absetzen, das risiko für mich dadurch zu minimieren, auch wenn nur gering, würde ich das wahrscheinlich tun.
Leide aber an einer leichten Form von PCO. Und zu vielen männlichen Hormonen.

Mein Doc hat heuer keinen Beratungstermin mehr für mich.

Weiß von euch jemand, ob sich Vorsorgetechnisch dadurch für mich was ändert? Ich meine mit Kostenübernahme von der Krankenkasse?

Ach ja, ich bin 26. Von regelmäßigen Mammographien wurde mir vom Hausarzt abgeraten. Zu viele strahlen, da ja noch jung, und irgendwann auch noch Kinderwunsch.

Man bin ich durcheinander. Ist im mom ein bischen viel alles.

Lg und danke schon mal

Beitrag von diana1101 06.12.09 - 20:40 Uhr

Hi,

leider kann ich dir nicht wirklich helfen. Aber auch ich stehen vor demselben "Problem".
Habe auch PCO. Aber ich habe eine Tochter von 6 1/2 Monate.

Bei meiner Mutter hat man Anfang Oktober Brustkrebs festgestellt und den Knoten entfernt.
Mittlerweile bekommt sie Chemo und ab Januar auch noch Bestrahlung dazu.

In unserer Familie ist es der 1. Fall mit Brustkrebs.
Leider weiss ich nicht, ob er hormonellbedingt ist.

Im Januar habe ich einen FA-Termin und werde mit meiner Frauenärztin darüber sprechen.

Ich weiss nur, das die Mammographien von der KK übernommen werden, wenn die eigene Mutter Brustkrebs hat. Ich weiss aber allerdings nicht ob auch die Blutentnahme -es gibt bestimmte Blutwerte bei Brustkrebs - auch von der KK übernommen wird.

Ich drücke uns die Daumen.

Und wünsche dir dennoch einen schönen Advent.

LG Diana

Beitrag von myimmortal1977 07.12.09 - 14:54 Uhr

Die beste Vorsorge ist, wenn Du selbst Deine Brust regelmäßig abtastest. Denn niemand kennt Deinen Körper besser als Du selbst.

In wie weit die Pille das Risiko für Brustkrebs erhöht, musst Du mit Deinem FA besprechen. Es gibt Pillen, die unter Verdacht standen das BK Risiko zu erhöhen, so z. B. die Diane 35 oder auch Cyproderm. Richtig beweisen konnte man es aber nie.

Ich würde mich da erstmal nicht kirre machen! Meine Eltern hatten beide Krebs. Mein Vater Darmkrebs, meine Mutter Lungenkrebs. Mein Vater ist daran verstorben, meine Mama lebt und gilt heute als geheilt.

Wenn ich mir da den ganzen Tag drüber Gedanken machen würde, würde ich nicht mehr leben können.

Erstmal ganz ruhig, auch wenn es schwer fällt und sich auf keinen Fall vom dem Thema das Leben bestimmen lassen!

Ich wünsche Deiner Mama baldige Genesung!

LG Janette