Gemeinsames Sorgerecht

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von mannisbutterbrot 06.12.09 - 22:03 Uhr

Guten Abend,
Meine Ex-Freundin und ich haben einen gemeinsamen Sohn zusamen.Er wird im März 3 Jahre alt,und sie hat das alleinige Sorgerecht!
Wir haben es damals erstmal so eingetragen,weil sie der meinung ist,wenn es mal zu einer Trennung kommt,sie sich immer erlaubniss und Unterschrift bei mir abholen muss.
Wir sind seid ca 1,5 Jahren ausseinander,und verstehn uns mittlerweile sehr gut,und können uns über alles einigen.Ich bin immer für mein Sohn da,zahle IMMER mein Unterhalt usw.Ich habe ihn alle 2 Wochen,und wenn einer mal nicht kann,denn versuchen wir uns irgendwie gegenseitig zu helfen.Nun ist es so,das mich das sehr stört und belastet das ich kein Gemeinsames Sorgerecht habe.Ich habe sie noch einmal drauf angesprochen,das ich gerne das Gemeinsame hätte.Sie ist allerdings der meinung,das ich für alle wichtigen entscheidungen ne Unterschrift leisten muss.Zum Beispiel ich wäre in einer anderen Stadt auf Montage.Und es würde ne kurzfristige wichtige Op anstehn,denn sagt sie ich müsste her kommen um ne Unterschrift zu leisten.Das ist doch garnicht war oder?
Ich Wünsche mir sehr das Geminsame Sorgerecht zu haben,und meiner Meinung spricht NIX aber auch GARNIX dagegen.da bei uns alles bestens klappt,und sie weiß das ich immer für ihn da bin,macht es mich schon sehr Traurig es nicht zu haben.
Wie seht ihr das?

lg

Beitrag von jules1971 06.12.09 - 22:24 Uhr

Hallo,

"Ich Wünsche mir sehr das Geminsame Sorgerecht zu haben,und meiner Meinung spricht NIX aber auch GARNIX dagegen.da bei uns alles bestens klappt,und sie weiß das ich immer für ihn da bin,macht es mich schon sehr Traurig es nicht zu haben."

Was würde sich denn mit der gemeinsamen Sorge ändern?

Gruß,
Julia

Beitrag von mannisbutterbrot 06.12.09 - 22:28 Uhr

Ändern würde sich soweit nicht viel,aber es ist genauso mein Kind wofür ich gut Sorge,und denn möchte ich auch gerne das Sorgerecht mit haben.Denn sag mir mal bitte warum ich es nicht haben soll???;-)

Beitrag von jules1971 06.12.09 - 22:44 Uhr

Hallo,

ich sage nicht, dass Du es NICHT haben sollst ... mich interessiert lediglich Deine Motivation, es haben zu wollen, wenn sich eh nichts ändern würde.

Gruß,
Julia

Beitrag von krypa 07.12.09 - 06:17 Uhr

Hallo jules1971,

ich will mal antworten, weil ich vor 13 Jahren in einer sehr ähnlichen Situation steckte.
Ich fand es damals sehr kränkend und herabsetzend, Vater ohne 'Sorgerecht', wie das damals noch genannt wurde, zu sein. Ich war damals sogar 3 Jahre lang quasi alleinerziehend, wie übrigens heute auch, weil die Mutter noch eine Ausbildung machte.

Also, um auf deine Frage zu antworten, es ändert sich das elterliche Selbstwertgefühl hin zu einem vollwertigen. Ebenso könnte man die Mutter fragen, was sich denn durch die gemeinsame Sorge ändere.

Ohne gemeinsame Sorge schwebt z.B. stets das Damoklesschwert einer evtl. willkürlichen Trennung von den Kindern über dir als Vater. Ich habe mich öfters dabei ertappt, dass mich von den Kindern distanzierende Gedanken beschlichen.

MfG krypa

Beitrag von karna.dalilah 07.12.09 - 07:44 Uhr

"es ändert sich das elterliche Selbstwertgefühl hin zu einem vollwertigen. "

Also eine Egogeschichte.

"Ebenso könnte man die Mutter fragen, was sich denn durch die gemeinsame Sorge ändere."

So einiges. Der KV muss bei allem mit einbezogen werden.
Selbst bei keinem Interesse des Kv´s am Kind muss die Km dem Kv wegen Unterschriften hinterher rennen.
Bei Ego-Spielchen des Kv hat er die Möglichkeit diese auszudehnen und richtig Schwierigkeiten zu machen.
Km kann Kv nicht mehr so einfach aus dem Leben rauskicken.

"Ohne gemeinsame Sorge schwebt z.B. stets das Damoklesschwert einer evtl. willkürlichen Trennung von den Kindern über dir als Vater"
auch das kann dir mit elterlicher Sorge passieren, ist nur nicht mehr juristisch straffrei.

"Ich habe mich öfters dabei ertappt, dass mich von den Kindern distanzierende Gedanken beschlichen."
Deine Gedanken sind von dir selber produziert und läßt auf deine Bewertungen und Motivationen schließen.
weiter will ich mich mal nicht dazu äußern.



Karna

Beitrag von krypa 07.12.09 - 10:07 Uhr

Hallo karma.dalilah,

hast du schon mal von ''Menschenwürde'' gehört? Das ist auch so eine 'Egogeschichte'.
Gleichwertiges Elternteil sein zu wollen ist demnach für dich eine 'Egogeschichte'.
Sich-nicht-um-väterliche-Unterschrift-Kümmern-Wollen ist dann auch so eine 'Egogeschichte' und wird als ''Hinterherrennen'' aufgeblasen.
Anruf/Fax genügt, um Einverständnis zu bekommen.
Unterschriften des Vaters sind sowieso nur selten nötig und sehr langfristig planbar. Wenn regelmäßiger, normaler Umgang besteht, sind Unterschriften im Vorbeigehen erhältlich.

Von den Begriffen ''Selbstachtung'' und ''Menschenwürde'' hast du wohl noch nie was gehört?


MfG krypa

Beitrag von karna.dalilah 07.12.09 - 11:26 Uhr

"Anruf/Fax genügt, um Einverständnis zu bekommen. "
"Wenn regelmäßiger, normaler Umgang besteht, sind Unterschriften im Vorbeigehen erhältlich. "

schön, wenn es in der Praxis auch bei allen Vätern so wäre.

"Gleichwertiges Elternteil sein zu wollen ist demnach für dich eine 'Egogeschichte'."

Ja ist es! Scheinbar verbindest du Ego mit Vorwürfen.
Das ist nun dein Problem.
Ich habe ein Ego und hin und wieder will ich es gestreichelt haben :-p soviel zum Ego

Für/vor wen willst du gleichwertig sein?
Wer/wodurch wird das für dich bestimmt?
Was/wen brauchst du um dich gleichwertig zu fühlen?

Meine Wertigkeit bestimme ich für mich.
Meine Wertigkeit für andere ist durch andere bestimmt-liegt nicht in meinem Einflussbereich.
Habe ich für mich eine Minderwertigkeit anderen gegenüber festgelegt und fühle ich mich auch so, kann man mich noch so wertschätzen- es wird nicht ankommen.(nichts wirkt zuverlässiger als der eigene Glaube)
Umgekehrt ist es das selbe.
Willst du vor deinem Kind gleichwertig mit der Mutter sein?
hast du auch nicht in deiner Hand.
Mein Vater war mir nicht so viel wert wie meine Mutter auch wenn ich ihn auch liebte.
Vor der Mutter gleichwertiger?-wenn die Mutter dir nicht die selbe Wertschätzung einräumt, dann hast du schlechte Karten.
Vor dem Gesetz? Die Gesetzgebung kann dir keine Wertigkeit geben.
Oder meinst du durch gleiches Recht bist du mit der Mutter in einer Wertigkeit?
Nun dann steckst du wieder im Dilemma, denn auch in der Ausübung der Rechte kannst du hintergangen werden.
Was ist dann mit deiner Wertigkeit?

Nur soviel dazu, ich war auch Mutter eines Kindes ohne Sorgerecht(hatte es um das tägliche Handeln zu erleichtern an meine Mutter abgegeben).
Ich war deshalb niemals minderwertig als Mutter und der leibliche Vater ebenso nicht.

Man kann es sich auch schwer machen.

Ich hatte eher so Begründungen erwartet wie:
Wenn der Mutter was passiert, will ich sofort mich drum kümmern es aufnehmen können, ohne das erst darüber entschieden werden muss und das Kind in der Zeit in der Schwebe hängt.....


In dem Sinne
Guten Appetit#mampf

Karna
die erst mal ihre Rasselbande bändigt ;-)




Beitrag von krypa 07.12.09 - 11:39 Uhr

Hallo karna.dalilah,

die Antworten auf deine zahllosen Fragen findest du im Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte.

Es geht hier um A-Priori - Fragen der elterlichen Sorge.

Es geht auch nicht um (kleinliche) Abwägungen von 'Werten' und Wertungen, sondern um einen Wert, der in der entsprechenden Achtung seinen Niederschlag findet.

MfG krypa

Beitrag von karna.dalilah 07.12.09 - 12:04 Uhr

na dann hoffe ich, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte zeitgleich mit dem gemeinsamen Sorgerecht, das Verlassen der schwangeren Frau oder seines Kindes unter schwerste Strafen stellt ebenso das Verletzen von Unterhaltspflichten.

Ebenso ist das Problem der gemeinsamen elterlichen Sorge ganz einfach zu lösen
Heiratet die Frau die Mutter eurer Kinder werden soll und zeugt dann erst Kinder.
Bis dahin Verhütung oder noch besser Enthaltsamkeit :-p

Und nein der europäische Gerichtshof kann meine Fragen an dich nicht beantworten, da er mit seinen Entscheidungen nicht alle individuellen Facetten des Lebens abdecken bzw gerecht werden kann.

Aber interessant dem Thema/ den Fragen ausgewichen. Respekt#pro

Die elterliche Sorge kann man auch ohne Gesetze ausüben oder hast du deinen europäischen Gerichtshof vorm poppen auch nach dem Recht und der Erlaubnis gefragt?
Wenn Väter und Mütter sich nicht auf der elterlichen Ebene verständigen können und beide für das Kind da sein können/ wollen - ist das miteinander schlafen wohl eine menschliche Fehlentscheidung gewesen.
und anstatt sich mit Grundlegendem zu beschäftigen und Entscheidungen zu treffen, soll wieder mal ein Gericht für uns entscheiden....
Das ist wieder mal ein absolutes Armutszeugnis für uns alle.

Beitrag von krypa 07.12.09 - 16:25 Uhr

Hallo karna.dalilah,

es ist Eltern im Rahmen ihrer Selbstbestimmung freigestellt, ob Frau oder Mann, das andere Elternteil vor oder nach der Schwangerschaft zu 'verlassen', d.h. sich zu trennen. Das tun Frauen allenthalben.
Frauen entledigen sich sogar unerwünschter Kinder in der Schwangerschaft. Wo möchtest du anfangen und aufhören, Einzelaspekte in eine grundlegende Menschenrechtsfrage einbeziehen zu wollen?

Wenn Krieg ausbricht, erledigen sich auch alle Fragen der elterlichen Sorge.

Zum Heiraten gehören immer zwei. Wenn frau nicht heiraten will, dann ist das ihre persönliche Entscheidung. Da macht auch kein Vater was dran.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat geurteilt, dass die Deutsche Sorgeregelung für ue Väter diskriminierend ist, Punkt.

Dann brauchten ue Mütter auch keine elterliche Sorge, oder fragst du besagten Gerichtshof vor dem Poppen nach Recht und um Erlaubnis?

MfG krypa

Beitrag von kraxy 06.12.09 - 23:18 Uhr

Hallo,

also bei wichtigen Entscheidungen, die langfristig sind, musst du schon die Unterschrift leisten (z.B. Kontoeröffnung und Schulwahl) - bei kurzfristig anberaumten OPs steht aber mittlerweile darunter, das davon ausgegangen wird, das der andere Sorgeberechtigte der OP zustimmen würde.

Letztendlich kann ich aber deine Freundin verstehen, denn wenn nur einer das Sorgerecht hat, ist schon vieles einfacher - meiner Erfahrung nach.

Ich habe damals dem gemeinsamen Sorgerecht zugestimmt, war auch der festen Überzeugung, alles geht gut und wir werden immer über alles reden können.

Rückblickend muss ich leider sagen: Pustekuchen, ich habe eine unschöne Trennung hinter mich gebracht, bin hintergangen und belogen worden und kann jetzt über nichts mehr mit dem Vater reden. Er sieht den Jungen zwar jedes zweite Wochenende - aber er interessiert sich weder für die Schule noch für die Freizeit - sondern ist nur mit seiner neuen Familie beschäftigt... Da er Gespräch ablehnt und rund 160 km entfernt wohnt, finde ich es jetzt nur noch hinderlich, das gemeinsame Sorgerecht zu haben - wie soll er denn Entscheidungen über die Schullaufbahn treffen, wenn er sich nicht interessiert? Wie soll er denn andere Unterschriften leisten, wenn er so weit weg ist...

Na - es wird dann schwierig, wenn eine/r von euch eine neue Beziehung eingehen wird - dann wird vielleicht auch einiges von dem verloren gehen, was ihr im Moment teilen könnt.

Vielleicht kannst du ja mit deiner Ex ein Abkommen treffen, dass sie dich in die Entscheidungen mit einbezieht - wenn ihr euch einig seid, dann ist es doch schlussendlich egal, ob nur einer für das Bankkonto unterschreibt oder beide.

Alles #klee für dich

kraxy #cool

Beitrag von mommommom 07.12.09 - 18:39 Uhr

dito

Beitrag von scura 06.12.09 - 23:22 Uhr

Hallo,
ich glaube (Entschuldigt wenn ich jemandem zu Nahe trete) die meisten in dieser Rubrik wären froh, das alleinige Sorgerecht zu haben.
Es bedeutet mit Sicherheit (auch wenn ihr euch gut versteht) vor allem Kompromissfähigkeit zum Wohle des Kindes in Zeiten wo es nicht gut läuft. Welche Mutter kann schon in die Zukunft schauen und darauf vertrauen das das gemeinsame Sorgerecht nicht doch zur Schikane ausgenutzt wird und tritt freiwillig ihre Rechte ab, zu mal Eure Beziehung ja schon gescheitert ist?
Das einzige was mir einfällt als Argument für eine gemeinsame Sorge ist, das falls ihr etwas passiert Du ohne Probleme Euer Kind bekommst.

Als ich schwanger war, haben mein Mann und ich schon die gemeinsame Sorge neben der Vaterschaftsanerkennung festgehalten.
Aber wärend des Vortrages der Dame vom Jugendamt auf was ich alles verzichte und ob ich es mir sehr genau überlegt hätte, die Rechte abzutreten, wäre ich am liebsten wieder gegangen.

Ach ja, mein Mann hat zwei Teenager Kinder aus früherer Beziehung ohne Sorgerecht aus den gleichen Argumenten, die Dir Deine Ex-Freundin sagt.
Er leidet sehr, sehr darunter. Er hat kein Mitspracherecht zu nichts, weder Schulwahl noch Arztbesuche noch sonstiges. Und wenn er mitsprechen möchte wird ihm unter die Nase gerieben, das er sich dafür nicht zu interessieren hat, ohne Sorgerecht.

Sehr schwieriges Thema!

Das Jugendamt übernimmt übrigens Mediatorentätigkeiten in solchen Fällen.

Beitrag von myimmortal1977 06.12.09 - 23:47 Uhr

Der Gesetzgeber ändert doch gerade diesen Punkt. Da es tatsächlich auf eine Klage eines Vaters hin als Widrig beurteilt wurde, dass bei der Sorgerechtsklärung, ob der Vater mit rein darf oder nicht, die Mutter ihr Einverständnis geben muss.

Hoffe da rauf :-) Ich kann Dich verstehen. Mein Partner und ich haben auch gemeinsames Sorgerecht und er ist der Erzeuger vom Kind, somit habe ich ihm auch die selben Rechte zugesprochen. Finde ich persönlich nur fair.

Ich habe mir diese Entscheidung damals auch sehr gut überlegt. Würde sie auch nicht rückgängig machen.

LG Janette

Beitrag von clautsches 07.12.09 - 08:05 Uhr

Hallo!

Mein Sohn wird ebenfalls im März 3, von seinem Papa habe ich mich vor einem Jahr "in aller Freundschaft" getrennt.

Unser Sohn trägt seinen Nachnamen und wir haben das gemeinsame Sorgerecht - und beides finde ich völlig legitim.
Warum sollten für wichtige Entscheidungen denn nicht beide Elternteile unterschreiben? Ist doch schließlich unser beider Kind.

Alles Gute!
LG Claudi

Beitrag von purzel21 07.12.09 - 11:30 Uhr

Ich kann deine Situation auch nachvollziehen. Klar, gibt es immer Vor- und Nachteile, was das gemeinsame Sorgerecht betrifft. Aber ich denke auch, dass auch ein Vater das Recht hat, die elterliche Sorge zu tragen...

Mein Freund hat kein SG für seine Tochter aus vergangener Beziehung. Und dies hat sich mittlerweile für uns als Fehler herausgestellt...hätte mein Freund ebenfalls das SG, dann würde wohl für das Kind Einiges besser laufen.

Sie müsste normalerweise auf eine andere Schule (Förderschule, da Lese-Rechtschreibschwäche und ADHS), aber die Mutter wehrt sich strikt dagegen. Sie kann ja schalten und walten wie sie will. Selbst Lehrer, Psychologen und Ärzte befürworten eine solche Schule, da sie so besser gefördert und betreut werden würde...aber nein, die Mutter möchte es nicht, weil ihr Kind ja nicht "doof" ist...ist ja auch nicht so, aber auf einer normalen Schule wird sie keine Chance haben...(sie hat die 1. Klasse schonmal wiederholt und jetzt in der 2. Klasse steht sie wieder auf der Kippe....)...

Was ich damit sagen will: Hätte mein Freund das geteilte SG, dann hätte er Mitspracherecht und könnte wohl in die Entscheidungen der Mutter zum Wohle des Kindes mit eingreifen...so muss er zusehen, wie sein Kind dazu "gezwungen" wird, was die Mutter will....und sowas finde ich einfach nicht in Ordnung...! Solche Entscheidungen bringen nunmal auch dem Kind nichts...im Gegenteil!

Aber wie schon gesagt, ist das Thema Sorgerecht oftmals ein Streitpunkt, worüber es verschiedene Meinungen gibt. Jeder sollte es eben für sich entscheiden und dann mit der Entscheidung im Nachhinein klarkommen. Schade ist es natürlich, wenn Väter die sich wirklich kümmern, es nicht bekommen und somit immer wieder im Wald stehen, weil sie einfach nichts beizusteuern haben...

LG

Beitrag von karna.dalilah 07.12.09 - 12:32 Uhr

und wie steht es mit dem gemeinsamen Sorgerecht, wenn wie in eurem Fall das eine Et nicht sein Einverständnis zum Schulwechsel gibt?
Ich denke mal eine Patt-Situation.
Streit- Gericht und alles auf dem Rücken des Kindes zum Wohle des Kindes. Egal wie man es dreht.
Auch wenn ich meine das LRS Kinder besonders betreut werden müssen, damit sie einen normalen Schulabschluss erhalten können. Vielleicht sollte die Mutter mal die nötigen Informationen über LRS Klassen und möglichen Schulabschluss bekommen.
Schaut mal genau hin wo die Ängste der Mutter liegen.
Ich vermute, dass das Kind als doof hingestellt wird (wird es mit schlechten Zensuren in der Regelschule auch) und dass das Kind keinen nötigen Schulabschluss bekommt, den es für eine Berufsausbildung benötigt.
Nehmt die Ängste wahr und nehmt sie ihr und ihr seid ein Stück weiter.

Alles Gute für euch
Karna

Beitrag von manavgat 07.12.09 - 19:31 Uhr

Warum machst Du ein Faß auf?

Es funktioniert doch. Lass es wie es ist und alles bleibt gut.

Gruß

Manavgat

Beitrag von salem82 07.12.09 - 21:04 Uhr

#pro

danke