Sehe ich das zu eng? Sollte ich versuchen lockerer werden?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jenx 06.12.09 - 22:30 Uhr

Habe heute mal eine Frage und bitte euch, sie kritisch zu beantworten:

Ich habe zwei Kids, Junge 3,5 J und Mädel 23 M. Eine Freundin hat eine Tochter von 25 M. Die beiden Kleinen sind recht unterschiedlich...aber eben auch durch die äußeren Umstände:

Meine: hat einen älteren Bruder, spricht sehr viel, wir bekommen meist Besuch, weil die meisten Freunde keinen Kids im Alter des Großen habe und er sich ohne sein Spielzeug langweilt, also kennt die Kleine es, dass sie IHR Spielzeug hat, ist "erst" mit 20 M halbtags in die Kita gekommen, wird also von mir geprägt.

Sie: hat keine Geschwister, redet wenig, nutzt sprachliche Kommunikation also kaum, kam mit 12 M ganztags in die Kita, wird also von der Kita geprägt, hat kaum Spielzeug außer Büchern zu Hause (gewollt), die Mutter will fast immer, dass sie alleine spielt.

Dementsprechend freut sich das Mädel total, wenn sie hier ist, findet das Spielzeug toll, kommt aber mit meinen Kindern nicht so klar...wenn sie an bestimmte Sachen geht, ruft meine Kleine "MEINS" und nimmt es ihr weg. Oder will mitspielen, sagt ihr das auch, redet auf sie ein, der Besuch ist überfordert, heult, die Mutter motzt sie auf der einen Seite an, dass sie sich nicht so anstellen solle, dass sei ja nicht ihr Spielzeug, auf der anderen Seite kommt aber auch sofort die Frage: Na, hat Jule dir wieder alles weggenommen?

Vor allem mein Großer versteht das natürlich schon und sagt dann oft: Nein, das hatte Jule zuerst! Oder: Das gehört aber Jule!

Sie meinte dann: Jaja, du stehst ja eh immer auf Jules Seite.

Ich empfinde das als total unfair und ärgere mich sehr darüber! Ihre kennt das halt nur aus der Kita: Was ich zuerst habe, darf ich behalten. Besuch haben sie ja selten, wo sie ihr eigenes Spielzeug verteidigen könnte. Meine kennt es anders: Das ist meins, ich kann, aber ich muss nicht alles teilen. So handhabt sie es auch mit ihrem Bruder und es klappt prima!

Wenn Besuch da ist, gelten klare Regeln: Sie darf nicht horten und sie darf nicht alles wegnehmen, aber ich gehe nicht bei jeder Sache gleich dazwischen. Es SIND ja nunmal ihre Sachen und sie teilt auch fast alles. Aber es gibt regelmäßigen Streit z.B. um Puppenwagen und Auto.

Sollte ich diese Dinge nun immer wegpacken, damit es keinen Streit darum gibt? Ich empfinde es halt als unfair, da meine Tochter fast ständigt mit diesen Dingen spielt. Sollte ich also, um des lieben Frieden Willens, meine Tochter dazu bringen, mit anderen Dingen zu spielen, indem ich diese Sachen wegpacke, damit sie sich - hoffentlich - nicht mehr mit ihr anlegt. Oder die Mutter drauf ansprechen (ich glaube nicht, dass es was bringt, aber lasse mich ja auch gerne belehren...) oder ignorieren und nur bei doofen Sprüchen dazwischen gehen, was die Freundschaft aber extrem belastet.

Wie handhabt ihr das? Bin ich zu locker? Geht ihr immer dazwischen, wenn eure Kids nicht wollen, dass der Besuch damit spielt?

Ein Beispiel ist auch, dass sie ihre Kleine nie im Blick hat. Wir waren bei H&M, sie guckte, die Kleine zog munter Klamotten aus dem Regal. Mein Sohn hat sie ihr abgenommen und zurückgehangen, ihr gesagt, dass sie das nicht dürfe. Die Kleine wurde bockig, er hat versucht sie wegzutragen. Sie schrie wie am Spieß, die Mutter erschien und meinte als erstes: Na, hat er dich wieder gehauen?

Ich war stinkesauer und habe ihr die Situation geschildert, die ICH im Gegensatz zu ihr ja nun mitbekommen hatte. Meinte sie nur: Jaja, meine war wieder die Böse!

Meine Kinder sind keine Engel, im Gegenteil, im Doppelpack sind sie echt ne geballte Ladung. Aber manchmal habe ich echt das Gefühl, dass sie und ich in unseren Ansichten von Grund auf verschieden sind. Ich würde niemals zulassen, dass meine Kids Klamotten im Laden antatschen! Ich will ja auch nichts kaufen, was verklebt oder dreckig ist...

So viel blabla #schwitz Ich hoffe, es war alles halbwegs verständlich...

Und jetzt...interessiert mich, wie ihr solche Dinge handhabt und vor allem, wie ihr solche Probleme in einer Mütterfreundschaft behandelt!

LG
Jenny

Beitrag von schullek 06.12.09 - 22:38 Uhr

hallo,

das ist die Kurx mit anderen Eltern! Entweder man liegt auf der gleichen Wellenlänge oder aber man tut es nicht,. Und dann muss man tolerant sein, zurückhaltend sein oder ständig einstecken. Und wenn man das nicht mehr kann, bringt auch das befreundet sein meines Erachtens nichts mehr. Es macht ja, wie bei dir keine Spaß, das beisammen sein.

Ich halte es ähnlich wie du, obwohl ich nur ein Kind habe und der schon 4 ist. Wenn wir Besuch haben, dann sollte mein Sohn schon teilen, aber wenn er bestimmte Sachen nicht hergeben will, dann ist das seine Sache. Ich meine, ich lass ja auch nicht alle Freunde alles aus meiner Wohnung nutzen.

Ich denke du solltest dich nicht konstant zurücknehmen, denn so fühlst du dich ja nicht wohl und willst es nicht beibehalten. Versuch es doch mal mit passendem Kontra und sieh was passiert. Kommt deine Freundin damit klar ok. Wenn nicht müsst ihr drüber reden oder eure Wege werden sich trennen, zumindest auf der Kinderebene.

lg,

schullek

Beitrag von kleinerlevin 06.12.09 - 23:10 Uhr

HI!

Also vorweg, weißt du ja selber das jede Mutter vor ihrem Kind steht wie eine Löwin.
Du vor deinen, ich vor meinem Sohn und deine Freundin vor ihrem Kind.
Das ist normal! Und das ist auch gut so.
Aber ich denke auch das es ganz normal ist sich um die Spielsachen zu kloppen, dann bringts doch erst so richtig Spaß.
Wenn du die besagten Sachen beim nächsten Besuch weg stellst, werden sie sich neue Spielsachen suchen um die sie sich prügeln können.
Dann sieht man als Mutter auch gerne was man sehen will.
Du siehst das das Kind deiner Freundin mal wieder alles mögliche haben will (von deinem Kind) und deine Freundin sieht schon den großen Bruder wieder hinterm Sofa her fliegen und gröhlend allen mitteilt das das nicht ihrs ist.

Das fällt dir dann evtl. nicht so auf, weil du ja weißt das er Recht hat und seiner Meinung bist.
Wieso dieses "arme" Kind keine Spielsachen haben darf, verstehe ich allerdings auch überhaupt nicht.
Vor allem ist das dann ja auch wieder sone Sache mit dem abgeben ihrer Seits, solltet ihr die beiden mal besuchen, kann deine Tochter da ja auch mit nichts spielen. Dann wirds natürlich auch wieder schwer zu verstehen wieso sie zu hause abgeben soll.
Bei uns ist es so das mein Sohn abgeben soll, ich empfindliche und Sachen die leicht kaputt gehen aber auch in Sicherheit bringe.
Geht es ihm darum nicht abzugeben weil ers einfach nicht will, ermutige ich ihn schon dazu grade weil er ja bei seinem Freund auch mal mit den Sachen spielen möchte.
Meine Antwort ist übrigens nur aus der Ferne :-) Ich kenne euch ja schließlich nicht und kann deswegen ja auch nicht sagen wer Recht und der Unrecht hat.
Ps. Mein Einzelkind konnte trotz größter Bemühung meiner Seits mit 2 auch kaum sprechen.
Jetzt ist er 5 und immer noch Einzelkind, kann rechnen,sprechen,schwimmen,Zahlen,Buchstaben...........................................
Gruß Annette

Beitrag von knutschka 06.12.09 - 23:37 Uhr

Hallo Jenny,

deine Theorie wer wen warum prägt, finde ich ziemlich abstrus - das mal vorweg.

Ich denke auch, dass es nichts nutzen wird, die Spielsachen wegzustellen, da dann einfach andere herhalten müssen.

Ich denke schon, dass deine Kleine teilen sollte, aber eben auch nicht um jeden Preis. Ich vergleiche das immer mit den Erwachsenen: Wir würden es doch merkwürdig finden, wenn Fremde in unsere Wohnung kommen und sich als erstes an unseren Schränken bedienen. Warum sollen Kleinkinder da komplett anders ticken und immer komplett alles teilen?

Insgesamt wirkt es auf mich so, als würde dich die andere Mama im Allgemeinen nerven. Wenn das so ist, dann überleg dir entweder, was dich konkret stört und sag es ihr in der Hoffnung, dass es besser wird oder nimm einfach mal ein wenig Abstand. Vielleicht siehst du danach manche Dinge ganz anders oder du bist froh, dass du sie nicht mehr so oft sehen musst. Beides kann passieren, aber ich an deiner Stelle würde es nicht in mich hineinfressen.

LG Berna

Beitrag von marie609 07.12.09 - 08:54 Uhr

Hallo,

Ja was soll man denn dazu sagen, es sind nunmal Kinder und diese art von streitigkeiten gibt es überall, egal ob Kinder gleichalt oder Jünger oder älter sind!
Manchmal teilen sie gerne, manchmal aber auch nicht dass muss man aktzeptieren! Und Kinder sollte man auch alleine spielen lassen wenn sie unter sich sind zwar schon beaufsichtigen dass nichts geschieht aber solche Streitigkeiten bei Kindern das sollen die Kinder auch selber regeln, wenn man sich da einmischt wird es nur noch schlimmer!
Es hört sich für mich auch so an an würde die Mama dich nerven und nicht die Kinder vielleicht suchst du mal mit ihr das Gespräch und sprichst mal über alles mit ihr was dich stört!

Lg, Marie

Beitrag von wort75 07.12.09 - 09:21 Uhr

wieso lässt du das die kinder nicht selber regeln.
und wieso meinst du, dass ein kind, das mit 12 mnt in die kita geht kita-geprägt sei, deins aber mami-geprägt? so einen schwachsinn habe ich noch nie gehört.

nur in deinem kopf existiert eine barriere, ab welchem alter man ein kind weggeben "darf" und wanns zu früh ist.

ich halte dich für engstirnig und besserwisserisch.
und ja, du musst ganz dringend lockerer werden. sorry, aber du wolltest ja eine ehrliche meinung. mich hats richtig geschüttelt, als ich deinen text las. und das nennst du freundschaft?

des lieben friedens willen willst du keine sachen wegpacken, aber lässt auch nicht zu, dass die kinder das unter sich regeln. du musst sehr viel zeit, und sehr wenig probleme haben. das ist schön. und dass du auch gleich noch weisst, was andere eltern alles bei der erziehung falsch machen, ist super.

ich weiss, du bist jetzt empöhrt, dass ich so dumm bin, deinen ganzen text falsch zu deuten. aber leg ihn mal weg und lies in in zwei jahren wieder. du wirst dir selber verklemmt, engherzig und besserwisserisch erscheinen...

Beitrag von jenx 07.12.09 - 10:26 Uhr

Das wiederum wage ich zu bezweifeln...

Ich habe nicht geschrieben, dass ich eingreife, wenn die Kinder sich streiten...ganz im Gegenteil, sonst käme es wahrscheinlich zu den meisten Situationen gar nicht, weil ich ja jedesmal meine Tochter zurückpfeiffen könnte, wenn sie sich dem anderen Kind nähert...

Nein, ich sehe nicht ein, dass ich die Sachen um des lieben Friedens Willen wegstelle, eben WEIL ich möchte, dass die Kinder das unter sich regeln. Das tun sie ja auch. Bloß, dass meine Kleine meist "gewinnt", weil die Tochter der Freundin eben bloß weint. Und das passt der Freundin nicht. ICH habe damit kein Problem...warum sollte ich auch?

Dass das eine Kind viel, das andere wenig redet beziehe ich auch nicht auf die Kita, sondern auf persönliche Vorlieben. Meine hat halt - auch durch ihren Bruder - sehr früh angefangen, vollständige Sätze zu sprechen. Dafür ist sie völlig hilflos, wenn sie gehauen wird. Dann quatscht sie die Kinder nur voll und bezieht weiter Dresche, weil sie gar nicht auf die Idee kommt, sich zu wehren. Ist also hier nicht so, als ob ich meine Kinder sonstwie loben will...sie haben auch ihre Probleme...

Ein Kind, dass mit 12 Monaten ganztags in die Krippe geht wird sozial viel mehr von den dort herrschenden Regeln geprägt, als von den knapp zwei Stunden, die es am Abend mit seiner Mutter alleine verbringt.

Ein Kind, dass die Regeln im Kindergarten erst mit 20 Monaten kennen lernt, wird sich vorher an den sozialen Regeln orientieren, die es zu Hause, oder wo es eben die meiste Zeit ist, mitbekommt.

Das halte ich auch für nicht diskussionswürdig, die Annahme von einer stärkeren Prägung durch die Mutter, ohne soziale Interaktion mit anderen Kindern, in einem so kurzen Zeitraum wie 2 Stunden am Tag ist geradezu lächerlich...

Wie ich sehe, hast du deine Kids auch in der Krippe, deshalb reagierst du wohl so empfindlich auf vermeintliche Kritik...ich bin überhaupt kein Krippengegner, unsere Nr. 3 wird auch mit 6 Monaten gehen. Oder eher getragen werden... Es ging mir ausschließlich um die Feststellung, dass die Kinder von anderen Personen lernen! Mir ist das jedenfalls sehr deutlich bewusst und ich bin sehr gespannt, wie sich Nr. 3 dort entwickeln wird.

Besserwisserisch? Auch das ist relativ... Engstirnig? Deshalb frage ich ja auch nach anderen Meinungen, gell?

Allerdings scheinen wir auch sehr unterschiedliche Menschen zu sein. Wenn ich deine Heile-Welt-Visitenkarte lese, denke ich mir halt auch meinen Teil...aber so siehst du die Welt eben...das ist nicht meine Sache...

Im übrigen habe ich das Wort "Mütterfreundschaft" verwendet. Eine normale Freundschaft ist etwas völlig anderes. Interessant, dass man sich aber bei deiner Definition von Freundschaft offensichtlich nicht übereinander ärgern darf.

Schade finde ich es aber, dass du auf vermeintliche Kritik mit Beleidigungen reagierst...das disqualifiziert dich, egal wie sinnvoll der Rest deines Textes ist...

Trotzdem, danke.

Jenny

Beitrag von wort75 07.12.09 - 10:33 Uhr

oh gott, du wirst nicht sympathischer, nur weil du mehr schreibst. lassen wir das. du weisst es ja eh besser.

ich reagiere auf kritik nicht mit beleidigung. du hast mich nicht kritisiert. weder ist mein kind in einer kita noch betrifft mich dein thema persönlich. ich schreibe eine meinung.

Beitrag von jenx 07.12.09 - 10:45 Uhr

"Ich arbeite 60% und die Kinder sind in der Kinderkrippe gut aufgehoben."



*schüttel* ansonsten spar ichs mir...

Beitrag von wort75 07.12.09 - 11:06 Uhr

eindeutig, du hast zu viel zeit...
arbeitgeberkrippe - hättest mehr nachlesen sollen. ist noch bisschen anders...

Beitrag von jenx 07.12.09 - 21:06 Uhr

natürlich...wenn du meinst...

Beitrag von bine3002 07.12.09 - 09:58 Uhr

In dem Fall würde ich erstmal sagen, dass es eher wie ein Konkurrenzkampf klingt. Erstmal völlig egal, von wem aus dieser Kampf ausgeht.

Und dann:

Javas Spielzeug gehört ihr. Ja, sie muss lernen zu teilen, aber ganz sicher nicht ihre Lieblingsdinge. Ich selbst würde meine Lieblingsdinge auch nicht teilen und würde das auch von niemandem verlangen.

Stellt sich die Frage: Was sind Lieblingsdinge? Denn in der Regel ist es ja so, dass ganz plötzlich alles zum Lieblingsding mutiert, wenn jemand anderes damit spielen möchte. Ich meine aber die Dinge, von denen ich weiß, dass sie verhältnismäßig häufig bespielt werden. Diese Dinge muss meine Tochter mit niemandem teilen und das habe ich anderen Kindern auch immer erklärt, als meine Tochter es noch nicht so konnte.

Bei anderen Dingen handhaben wir es so wie im Kindergarten: Wer es zuerst hatte, darf es behalten, der andere muss warten. Wir haben natürlich versucht zu vermitteln, d.h. den Kindern das Prinzip "Tauschen, Teilen, Abwechseln" erklärt. Mit 2,5 Jahren haben wir auch Auszählreime ausprobiert "Ene mene miste" und sowas. Meine Tochter fand sowas schon ziemlich früh interessant und benutzt es jetzt schon selbst (weil es im Kindergarten auch gemacht wird).

Sowas geht aber nur, wenn alles mitziehen und kein Elternteil das eigene Kind benachteiligt sieht und mit solchen pauschalen Aussagen wie "Meine ist ja immer die Böse!" um sich wirft. Sowas ist einfach bescheuert.

Beitrag von engelchen28 07.12.09 - 10:47 Uhr

hi jenny!

wenn du alles wegpacken würdest, was zu konflikten führt, würde das dazu führen, dass das zimmer leer ist. außerdem würdest du den mädchen die chance nehmen, zu lernen, wie man mit konflikten umgeht. es ist doch wichtig, dass sie teilen lernen, mit frust umgehen lernen, sich behaupten können - all das ist doch gut!

ich persönlich gehe nur dazwischen, wenn es handgreiflich wird. alles andere versuche ich, die kurzen selber regeln zu lassen. manchmal ist es besser, mama ist nicht immer dabei, dann regeln selbst 2jährige schon kleine konflikte selber.

ich halte meine kinder zum teilen an - ob zuhause, ob woanders, ob das eigene spielzeug - egal! wichtig ist nicht, WEM etwas gehört, sondern WER gerade damit gespielt hat. kurze knappe sätze wie "ERST spielst du ein bisschen damit, DANN ist XY dran" verstehen sogar 1,5 und 2jährige.

einer mütterFREUNDSCHAFT sollten normale kleinkinddifferenzen nichts anhaben, sonst ist es keine FREUNDSCHAFT.

lg
julia mit 2 mädels (4,5 & 2,5 j.) #freu

Beitrag von jenx 07.12.09 - 11:28 Uhr

Sehe ich genauso. Auf der anderen Seite kann ich ja auch verstehen, dass es sie nervt, dass sich meine meist durchsetzt....

Das Problem ist ja, dass meine Tochter auf ihre einredet und ihr sagt: Ich mitspielen, Buch gucken? Sich hinsetzt und die Kleine dann heult, weil meine das Buch anfasst.

Und gleich heißt es wieder, wenn sie dann im Wohnzimmer ankommt: Na, hat Jule dich gehauen?

Das meine ich eben mit: Sie nutzt Sprache kaum. Sie versteht nicht, was meine Tochter von ihr will...sie denkt dann, sie nimmt ihr das Buch ab, obwohl sie eben nur mit reinschauen will.... und da finde ich es eben unfair von der Mutter, immer allen anderen die Schuld zu geben, obwohl sie 1. die Situation meist nicht mitbekommen hat und 2. meiner Meinung nach erklären sollte: Schau mal, die Jule mag auch mitgucken, warum setzt ihr euch nicht zusammen hin und schaut in das Buch. Dann noch kurz Anregungen geben wie: Guckt mal, wer sieht einen Vogel, oder sonstwas...

LG
Jenny