so geht das nicht mehr weiter

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von bibabutzefrau 07.12.09 - 01:57 Uhr

meine Augenringe sind grandios.
Ich wünsche mir vom Christkind kühlende Augenmasken,Faltencreme,ein gut deckendes make up und am allerwichtigsten:

ein Kind dass Nachts schläft.

Seit 4 Stunden macht er Tänzchen (und nein ich tanze Nachts nicht mit!)
Es gab bisher keine Nacht in der er einfach mal geschlafen hat.
Ich erwarte noch nicht mal dass er durchschläft ABER ich erwarte dass er nach dem stillen keine Pause von 2-5 Stunden wach sein macht.
Er ist 6 Monate so langsam müsste er das doch mal können.
Was soll das?
Es muss doch möglich sein dass er nach dem stillen einfach wieder einpennt.
Ich verhalte mich ruhig,rede nichts (schlaf selber fast ein) und irgendwann glotzen mich wieder diese Riesenbabyaugen an und ich weiss:
Nacht gelaufen.

Ich ahbe in den letzten 2 Wochen vielleicht 4 Stunden Nachts geschlafen.
Ab und an wenn es irgendwie geht leg ich mich ne Stunde Tags dazu.
Ich bin sooo kurz davor das Buch :JKksl zu holen,Knebel und Fesseln zu besorgen ,Ohrenstopfen zu kaufen#schwitz
Spass beiseite..

ich brauch ne Lösung,sonst fang ich an das Kind anzuschreien.Echt.

Jetzt ist es gleich 2,er liegt im Bett und motzt.Bisher habe ich also noch keine Minute geschlafen.
Morgen früh um 7 muss ich raus weil ich nen Termin habe...

ganz großes Kino...
Manno:-[

Bin ich am Ende selber Schuld?Hab ich was falsch gemacht?
Ist es vielleicht doch keine gute Idee das Kind bei mir schlafen zu lassen?
Doch ne harte Gangart einlegen...

Merkt man dass ich nervlich auf dem Zahnfleisch daherkomme?:-p;-)

Oh Man,er brüllt....

Gruß Tina mit dem Nachkasper#schwitz

Beitrag von schnee-weisschen 07.12.09 - 06:41 Uhr

Hey,

schläft er tagsüber dafür überdurchschnittlich viel?

Unser jüngster Sohn hatte anfangs einen komplett verdrehten Tag/Nacht-Rythmus bis er 8 Monate alt war.

LG

sw

Beitrag von bibabutzefrau 07.12.09 - 09:08 Uhr

ca 1-2 Stunden.Mehr nicht.



Den Schlaf habe ich irgendwann kontrolliert indem ich ihn geweckt habe weil er abends nie ins Bett ging.
Nach 16.30 ein Nickerchen und die Nacht ist komplett gelaufen.Da muss ich pingelig drauf achten dass er gegen 15 noch mal nen kleinen Schlaf macht.(wenn er den nicht macht brüllt er gegen 17.00 alles zusammen und schläft dann ein#contra)
Dann funktionierte das ins Bett gehen aber irgendwann wurde er wach und blieb es auch.Meistens dann wenn ich isn Bett wollte.

Heute Nacht war es übrigens 3.30.
Ich geh echt am Stock,ich seh aus wie 50.

Beitrag von lilliana 07.12.09 - 11:11 Uhr

aber dein kind, kann doch nicht mit 5 stunden schlaf auskommen? du sagst du schläfst nachts 4 stunden, er tags 1-2 stunden. da fehlen doch ein paar stunden?

Beitrag von bibabutzefrau 07.12.09 - 14:50 Uhr

er geht ja um 7-8 ins Bett.Da kommen dann noch mal 3-4 Stunden drauf.
Aber ich muss ja auch mal was machen,ausserdem ist das nicht meien müde Zeit.
Dann schläft er bis 23-24 Uhr (mit 1-2 Stillpuasen) nach denen er sofort weiterpennt.
Aber danach ist die große Wachzeit angesagt.

aber mehr als 10-11 Stunden Schlaf hat er nie.

Beitrag von anya71 07.12.09 - 09:18 Uhr

Oh, Du Arme. Kann gut nachvollziehen, dass man da auch echt wütend werden kann.
Naja, so einen richtigen Tipp hab ich nicht. Aber wenn das Baby bei Euch schläft und nicht gut, quartier es doch mal aus.
Es gibt ja so empfindliche Mäuse, die jedes Geräusch nervt und im Extra-Zimmer ist es einfach ruhiger. Ist es viell. nicht dunkel genug?

Und als schnelle Lösung: Kannst Du Milch abpumpen und für ein/zwei Nächte ausziehen, Deinen Mann, die Oma, ne Freundin bitten? Ich denke, wenn Du Dich erstmal ausgeschlafen hast, sieht die Welt schon anders aus. Und Du überträgst vielleicht nicht die Anstrengung/Aufregung/Angst (wird er jetzt wieder ewig wach sein...??) auf das Kind.

Viel Erfolg und alles Gute.
Anja

Beitrag von bibabutzefrau 07.12.09 - 09:37 Uhr

ausquartieren habe ich bereits versucht,bzw er schläft in meinem Bett und ich bin ausgewandert.Das gleiche Spiel.
Er wird irgendwann wach udn dann bleibt er es.Die Welt ist lustig ,die Welt ist bunt und Klein Jasper mittendrin.

Ich wollte nie ein Familienbettkind,aber ohne mich hätte der gar nicht geschlafen,es gab NUR Gebrüll.
Er schläft auch nur bei Licht ein,ich darf es nicht zu früh ausmachen,erst nach ca 1 Stunde wenn er wirklich ganz weg ist.


deine schnelle Lösung ist ganz süß gemeint aber es gibt keinen den ich das Kind aufs Auge drücken kann.Ich bin alleinerziehend,der Vater nimmt ihn (noch) nicht (irgendwann muss er)
Omas gibts hier nicht (und die haben eh kein Interesse)

Keine Chance,ich muss da alleine durch,deshalb ist es ja so wichtig dass ich ne Lösung finde...

ich will bei weitem nicht durchschlafen,bzw ich erwarte es nicht aber dieses stundenlange wach sein...
ich seh aus wie 50.Echt.Fürchterlich.
wenn ich aufsteh ich könnt in nem Zombie Film mitmachen.


Dass sich der Stress überträgt glaube ich auc h.
Aber wie kann ich es ändern?
Habe ne Zeitlang schon Baldrian genommen damit ich coool bin,aber irgendwann geht halt sie Kraft aus.

Akku leer,Mama am Ende.
LG Tina

Beitrag von ann-mary 07.12.09 - 19:37 Uhr

Wie bitte, du stillst und nimmst gleichzeitig Baldriantropfen. Das ist doch nicht dein Ernst, oder ? #schock

ann

Beitrag von bibabutzefrau 07.12.09 - 20:15 Uhr

ich nehme Baldran Dragees.
Keine Drogen.#augen

habs mit Hebamme abgeklärt und die meinte solange ich es nicht täglich auf Dauer nehmen würde ist es überhaupt kein Problem.Die gleiche Info bekam ich der Apotheke.

dass Urbianer immer gleich so übertreiben müssen.

Beitrag von ann-mary 07.12.09 - 20:50 Uhr

Dann schreib doch das nächste Mal auch gleich was du einnimmst, und nicht nur Baldrian. Da kann man sich ja gleich alles drunter vorstellen.

Beitrag von bibabutzefrau 07.12.09 - 22:25 Uhr

jetzt kapier ich gar nichts mehr.

was ist der Unterschied zwischen Baldrian Dragees und Tropfen?
Baldrain bleibt Baldrian.Oder?

was kann man sich denn unter Baldrian "alles" vorstellen?

Beitrag von eresa 07.12.09 - 09:54 Uhr

Du Arme!
Bei uns ist nicht ganz so schlimm. Er bleibt nur ein bis zwei Stunden nachts wach.... Aber nicht jede Nacht.

Was passiert denn, wenn du ihn nachts ignorierst?
Manchmal, wenn ich ganz müde bin, drehe ich mich einfach wieder um, unser kleiner Mann muckert weiter.
Irgendwann ist er dann eingschlafen. Oder ich lege ihn nach ner halben Stunde oder Stunde noch mal an die Brust, dann schläft er auch ein.

Kennst du das Buch" Schlafen statt schreien"? Vielleicht ist das was für dich?

Liebe Grüße,
eresa

Beitrag von bibabutzefrau 07.12.09 - 10:05 Uhr

er fängt dann irgendwann das brüllen an.
das klappt nicht.#schmoll

ich wollte sowieso mal das Buch holen,vielleicht gibts das ja in der Bücherei.


LG Tina

Beitrag von pea24 07.12.09 - 10:37 Uhr

Das ist wohl nicht jedermanns Sache, aber mir hat es sehr geholfen, eine Tabelle am PC anzulegen und über die Schlafgewohnheiten meiner Kleinen (am Tag und in der Nacht) "Buch" zu führen. Ich habe so das Einschlafstillen abgewöhnt (man sieht halt immer, wann man nach dem Abendstillen konsequent in den Schlaf gesungen hat oder ähnliches, statt dann doch "schnell" noch einmal zu stillen) und bin jetzt dabei, dem häufigen Aufwachen auf dem Grund zu gehen (alle zwei Stunden, jede Nacht einmal mindestens eine Stunde am Stück wach), von Durchschlafen keine Spur mehr...

Das Buch ScChlafen statt Schreien kann ich Dir sehr, sehr empfehlen, ich habe viele gelesen, das ist meiner meinung nach das Beste. Es geht halt um eien ruhige Schlafumgebung, umd ei Zeit vor dem Schlafen gehen, und so weiter. bei vielem denkt man, ist doch ganz logisch, warum bin ich nciht selbst darauf gekommen? :-)

Und bevor du den Lütten anschreist, lass ihn lieber 5 Minuten alleine schreien und atme durch!

Beitrag von pea24 07.12.09 - 10:40 Uhr

P.S Ich sehe auch richtig alt, abgespannt und knautschig aus, mag mich auf Fotos nicht mehr sehen. Hast mein vollstes Verständnis... #liebdrueck

Beitrag von janel 07.12.09 - 12:39 Uhr

Hallo, dein Bericht könnte von mir sein. Kian ist gestern 7 Monate alt geworden. Ich stille ihn auch voll. Er hatte von Anfang an PROBLEME. Erst waren es die Koliken, dann die Zähne. Er hat noch nie länger als 3 std. am Stück geschlafen. Tags schläft er nur hier mal ne halbe std. und dort mal. Selbst im Kinderwagen nur ne halbe Std. und danach weint er weil er auf meinen Arm will. Von Schlaf ist keine Rede. Habe noch einen 2 jährigen. Kann also auch nicht Tags ausruhen. So, uns seit 2 wochen meint er er müsste in der Nacht mal 2 bis 3 Std. Wach bleiben. Einfach so, wenn ich ihn ignorie schreit er. Er lässt mich einfach nicht in Ruhe. Ich hoffe es ist eine Phase wie alles andere auch. Habe kein Tipp für dich, aber du bist nicht alleine....

Beitrag von chrissytiane 07.12.09 - 13:21 Uhr

Hey du!

Mensch, das tut mir eht leid für dich, dass du so garnicht auf deinen Schlaf kommst!
Mich schlauchen schon mal so 2-3 Nächte, wenn unser Kleiner nict durchschläft, daher kann ich mir gut vorstellen, dass du am Stock gehst und nervlich am Ende bist!
Hast du schon von dem Buch "Schlaf gut, mein kleiner Schatz" gehört? Ich habe das vor der Geburt gelesen und es war mir von mehreren Müttern empfohlen worden.
Geschrieben wurde es von 2 Psychologen und das Konzept sieht vor, dass man dem Kind einen Rhythmus angewöhnt. Also Stillen-wachphase-Schlafphase-stillen-wachphase...etc.
Also als Beispiel bei unserem (6 Monate):
7.30 Stillen, dann ist er wach bis um ca. 10 Uhr und schläft ca. bis 12 Uhr. Dann Mittagessen, Wachphase bis um 14 Uhr und dann Mittagsschlaf bis 16 Uhr, Stillen und danach nur noch eine Wachphase bis um 19 Uhr, stillen und danach ab ins Bett für die Nacht.
Es geht darum, dass DU vorgibst, wann das Kind schlafen soll und dass er es lernt, dann auch zu schlafen. dass das anfangs mit Geschrei verbunden ist, besonders wenn ihr es jetzt nicht von Geburt an gemacht habt, ist klar.
Meine Freundin hielt auch nichts vom Schreien-lassen, bis sie nach 5 Monaten so fertig war, dass sie nur noch ans Schlafen gedacht hat. Sie hat´s gelesen, eingeführt und es funktioniert. Ihr Kleiner fängt an, jetzt auch mal mehrere Stunden am Stück zu schlafen.
Wir haben es von Anfang an gemacht und unserer hat mit 7 Wochen durchgeschlafen.
Also falls du soweit bist das mal zu probieren, kannich dich nur ermutigen, denn es funktioniert! Kinder brauchen einen Rhythmus und sie brauchen Schlaf und dein Baby wird es auch packen!

Ich hoffe, dass du schnell eine Lösung findest! #liebdrueck
Kannst mir auch gener über die VK schreiben, wenn du Zuspruch brauchst! ;-)

Liebe Grüße, Chrissy.

Beitrag von muehlie 08.12.09 - 15:45 Uhr

"Aus dem Inhalt: Wie man sich nicht zum Sklaven des neuen Babys macht"

Ein Buch, das bereits in der Inhaltsangabe davon spricht, dass Eltern von ihrem Baby "versklavt" werden, und das entgegen der Natur und aller echter! - Expertenmeinungen Füttern nach Plan vorsieht? Klingt für mich wie ein schlimmeres Machwerk als JKKSL.

Es gibt wirklich einfühlsamere Wege, um sein Kind zum Schlafen zu bringen.

Beitrag von chrissytiane 08.12.09 - 16:15 Uhr

ich würde sagen: Lies es erstmal und urteile DANN! Ein einzelner Satz wird leicht falsch aufgefasst.

Und: Klar bekommt man kein Baby, um es dann nicht zu beachten und nur "stillzuhalten" aber auf der anderen Seite bedeutet es auch nicht, dass sich ab Stunde 0 der Geburt nur noch alles um´s Baby dreht und man sich selbst völlg aufgibt!
Und so viele schreiben hier von den Schlafproblemen, die ihre Babys haben und sind nicht bereit, ihren Horizont etwas zu erweitern und sich auch mal über eine alternative Methode zu informieren.
Unser Kleiner musste nie viel schreien und wurde trotzdem zu einem Rhythmus und damit zum Schlafen erzogen! Es funktioniert wunderbar und er ist superhappy und wir sind ausgeruht und ausgeglichen.

Ich wollte nur helfen!

Beitrag von muehlie 08.12.09 - 16:57 Uhr

Wenn bereits aus der Inhaltsangabe und aus den - positiven sowie negativen - Rezensionen eines Buches hervorgeht, dass darin Methoden beschrieben werden, die so völlig allen wissenschaftlich belegten Erkenntnissen zur Ernährung und Entwicklung von Babys widersprechen, dann brauche ich das Buch nicht noch zu lesen, um mich davon zu überzeugen, dass es tatsächlich so ist. Dieses Buch bzw. die darin beschriebenen Methoden (dessen Autoren übrigens ein Kinderarzt und ein reichlich umstrittener christlicher Fundamentalist sind) werden sogar von Dr. Richard Ferber, dem geistigen Vater des kontrollierten Schreienlassens, abgelehnt. Und DAS will was heißen!

Du hast gerade mal EIN Kind, das auch erst 6 Monate alt ist. Ich empfehle dir die Lektüre dieses Beitrags von der TE: http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=2291598&pid=14580236&bid=52 Du bist noch lange nicht übern Berg, d.h. eure Schlafprobleme können erst noch kommen. Und selbst wenn nicht, funktionieren diese dubiosen Methoden beim nächsten Kind vielleicht schon nicht mehr so toll.

Übrigens bin ich durchaus der Meinung, dass sich ab Stunde 0 alles um das neue Baby drehen sollte. Das hat die Natur so vorgesehen. Ohne Mütter, die ihre eigenen Bedürfnisse nicht hinter die ihres Nachwuchses stellen, wäre die Menschheit schon längst ausgestorben.

Dass du nur helfen wolltest, sehe ich durchaus und erkenne es auch an. Es sind die Mittel, die ich kritisiere. ;-)

Beitrag von chrissytiane 08.12.09 - 17:26 Uhr

Hast du da Links, die dieser Methode widersprechen? Grade so wegen der Ernährung und so? Und woher hast du das, dass Richard Ferber das ablehnt? Würde ich auch gerne mal lesen!

Ich denke ja auch, dass diese Methode nicht für jeden was ist und auch nicht bei jedem funktioniert, bei ner Freundin von mir z. B. hat´s überhaupt nicht funktionert!
Und zu dem, dass unsere Schlafprobleme noch kommen können, das kann ja schon sein, das kann ich auch nicht vorhersehen. Nur soweit fahren wir jetzt erstmal echt gut mit dem Rhythmus! ;-)
Ach ja, ich hab vielleicht erst ein Kind, was auch erst 6 MOnate alt ist, das Buch allerdings wurde mir von erfahrenen Müttern empfohlen, in meinem Alter und auch älter (5-25 Jahre älter) die zum teil 3-5 Kinder haben. Die haben das also zu Genüge erprobt! ;-)
Die eine hat sogar Drillinge und da MUSS man ja einen Rhythmus finden, sonst ist man 24h am Dauerstillen und vor allem laufend wach!

Naja. Muss sagen, habe mich erst schon etwas persönlich angegriffen gefühlt, also DANKE, dass du nochmal deutlich gemacht hast, dass du die METHODE kritisierst und nicht mich! #pro

Beitrag von muehlie 09.12.09 - 00:26 Uhr

Hallo,

nein, du brauchst dich wirklich nicht persönlich angegriffen zu fühlen. Für viele Eltern ist halt die Methode, die einzig Wahre, die bei IHNEN - leider oft egal zu welchem Preis - funktioniert hat. Ist ähnlich wie bei der Ferbermethode, nur dass die Ezzo-Methode u.U. nicht nur zu einem psychischen Knacks, sondern schlimmstenfalls wohl sogar zu gesundheitlichen Schäden führen kann.

Gut, du wolltest Links. Da lassen sich schon ein paar finden. Einen ersten Überblick über die wichtigsten Kritikpunkte an der Methode liefert eine der Rezensionen bei amazon: http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A33K5DHJFZOUCV/ref=cm_pdp_rev_title_3?ie=UTF8&sort_by=MostRecentReview#R3IS8TLP5TI7KL
Ich weiß, ist sicherlich keine Expertenmeinung, liefert aber zahlreiche wichtige Denkanstöße und ein paar interessante Hintergrundinformationen.

Dies hier: http://www.ezzo.info/ ist eine sehr umfangreiche Seite, die sich mit der gesamten Ezzo-Methode (er hat ja eine ganze Reihe von Büchern verfasst) beschäftigt. Hier lassen sich auch zahlreiche Links zu Expertenmeinungen zu den Ezzo-Methoden finden, darunter übrigens auch eine PDF-Version einer Warnung der AAP (American Academy of Pediatrics) vor der (von Ezzo proklamierten) Fütterung nach der Uhr (http://www.ezzo.info/Aney/aapmediaalert.pdf).
Auf der Seite der AAP habe ich außerdem noch dieses Abstract zu einem Artikel gefunden, in dem es darum geht, dass verschiedene Kinderärzte und Expertenkommissionen die Ezzo-Methoden mit Dehydration und Gedeihstörungen in Zusammenhang bringen.

Und dann ist da auch noch diese Seite http://www.salon.com/life/feature/1998/08/cov_06feature.html mit einem langen Artikel, in dem viele Experten, darunter auch Dr. Richard Ferber zitiert werden.

Viel Spaß beim Lesen. ;-)

Es spricht übrigens überhaupt nichts dagegen, mit seinem Kind einen Rhythmus zu finden bzw. das Kind allmählich an seinen eigenen Rhythmus zu gewöhnen. Aber das sollte immer MIT dem Kind passieren, niemals entgegen seiner natürlichen Bedürfnisse.

Beitrag von muehlie 09.12.09 - 00:27 Uhr

#klatsch Hatte doch tatsächlich den Link zur AAP vergessen: http://aapnews.aappublications.org/cgi/content/abstract/14/4/21

Beitrag von chrissytiane 09.12.09 - 08:42 Uhr

Hey du!

Danke für die vielen Links, werde mich mal belesen!
Ich denke, der Knackpunkt einer jeden Methode ist der, dass man sie nimmt und sich zu eigen macht, also sie auf die eigenen Bedürfnisse (bzw. die des Kindes) hin modifiziert. Dazu gehört auch das "MIT dem Kind einen Rhythmus" finden wie du es so schön ausgedrückt hast! ;-)
Bei unserem war es halt so, dass er schon von Geburt an einen soliden 3-Stunden Rhythmus hatte, da haben wir dann nicht noch dran "rumgebastelt" sondern irgendwann einfach gemerkt, dass wir zu einem 4-Stunden-Rhythmus übergehen können (da war er aber auch schon 4 Monate alt, es istnicht so, dass wir ihn dazu gezwungen hätten o.ä.).
Den Rhythmus WANN er essen will, hat also ER vorgegeben, wir haben ihn lediglich dazu angeleitet, nach dem Stillen zunächst wach zu sein und DANN zu schlafen.
Die Gefahr dabei, wenn man es andersrum macht ist einfach, dass das Baby nach dem Stillen schläft, dann wach wird (aber noch keinen Hunger hat) und dann wenn es Hunger hat eigentlich schon wieder müde ist und nicht mehr richtig trinkt, weil es direkt wieder einschläft.
So war es bei einer Freundin von mir, was letztlich dazu geführt hat, dass sie ihren Sohn beinahe stündlich für knappe 5 Minuten gestillt hat. DIESES Kind war extrem unterernährt nach einer Weile, weil er einfach nicht lange genug an der Brust war, um an die nahrhafte Milch zu kommen, er hat immer nur die Vormilch getrunken.
Unser Kleiner dagegen wog bei Geburt 4,2 kg und hat stetig und GUT zugenommen, also keinesfalls ein Grund zur Sorge und nie auch nur annähernd dehydriert.
Naja, vieleicht hab ich mich mit dem "Rhythmus" missverständlich ausgedrückt, meinte eben nicht das TRINKEN, sondern die SCHLAF- und WACHphasen. ;-)
Ich bin auch dagegen, dass man dem Kind vorgibt, WANN es zu essen hat und es zur Not vor Hunger brüllen lässt. #contra
Dass es hierbei zu Dehydration kommen kann, sehe ich ganz klar auch so!
Na gut, mir scheint, wir haben das geklärt und ich werde mich wenn ich Zeit finde mal mit deiner Lektüre auseinandersetzen!

Schönen Tag dir noch!

Liebe Grüße, Chrissy.

Beitrag von muehlie 08.12.09 - 15:56 Uhr

Hallo Tina,

wie viel Stunden schläft er denn insgesamt? Hast du schon mal ein richtiges Schlafprotokoll geführt?

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hast du doch schon Kinder, oder? Was solltest du denn bei Jasper falsch gemacht haben? Du hast doch bei ihm nichts anders gemacht als bei den anderen beiden, und die haben/hatten nicht diese Probleme. Also ist das Problem "jasperspezifisch". War es denn bei ihm von Anfang an so mit dem Schlafen?

Das einzige, was mir spontan einfallen würde, wäre, die Zubettgehzeit ein nach hinten zu verschieben in der Hoffnung, diesen Rhythmus, an den sich sein Körper derzeit anscheinend gewöhnt hat, mal zu durchbrechen. Klar, das geht natürlich zu Lasten der eigenen dringend benötigten Zeit, aber für ein paar Stunden mehr Schlaf nachts, würde ich es mal probieren.


LG
Claudia

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