Brauche mal dringend Ratschläge...

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Beitrag von lil.speedy 07.12.09 - 09:11 Uhr

Hallo ihr Lieben,

brauche mal dringend Ratschläge von erfahrenen Mehrfachmamis.

Kurz zur Situation: habe eine 3-jährige Tochter, die seit einem Jahr bereits in den Kindergarten geht (8:15 uhr - 12:15 uhr).

Unsere 2. Tochter ist jetzt drei Wochen alt und -leider- anscheinend ein Spuckkind.

Jetzt mein Problem: von morgens bis zum frühen Nachmittag müßte ich mich rein theoretisch zu 100 % nur um die Kleine kümmern. Sie bekommt alle 4 Stunden ihre Flasche, schläft dann aber nicht und ist super unruhig. Wenn ich sie hinlege, weint sie.
Konsequenz: ich bekomme es nicht hin, unsere Große für den KiGa fertig zu machen, geschweige denn sie hinzufahren. Das ginge quasi nur unter 1-stündigem Geschrei der Kleinen.

Habt ihr einen Tip, wie ich das koordiniert bekommen könnte bzw. wie habt ihr das gemacht?

Wenn die Kleine morgens gegen 7 Uhr kommt (was in 95% der Fall ist), ist es zeitlich nicht hinzubekommen, da ich mit der Großen ja auch Zeit brauche und wir um 8 Uhr los müssen.

Liebe Grüße,
eine wohl etwas überforderte Lil. :-(

Beitrag von anya71 07.12.09 - 09:23 Uhr

Hallo,
unser Baby Nr.2 musste sich an den Zeitplan des Großen halten. D.h., wenn wir um 8 los müssen, wecke ich die Kleine eben schon 6:30 zum Stillen. Und stehe selbst eher auf zum Duschen und so.
Ansonsten: Tragetuch, dann hast Du die Hände frei. Oder beide Kinder nebeneinander (das Große steht und wird angezogen , das Baby liegt daneben am Fußboden und schaut zu).
Oder das Baby muss eben mal kurz weinen. Geht ja nicht anders. Ich habe mir in der Anfangszeit auch viel Hilfe geholt. Opa oder Freundin oder so holten dann gegen 8 den Großen ab und brachten ihn in die Kita. So musste ich mich nicht auch noch anziehen etc.
Und: es wird einfacher! Mit jedem Tag.
Alles Gute wünscht Anja mit Luis (2,5 Jahre) und Luzie (7 Monate)

Beitrag von susann11 07.12.09 - 09:25 Uhr

guten morgen.... wir haben das gleiche problem nur das mein großer 6 jahre ist und in die schule geht....und immer wenn ich morgens mich um joel(große) gekümmert habe wurde janik wach weil er hunger hatte,nun ja man kann die kleinen ja nicht liegen lassen wenn sie #mampf haben....wollte aber auch nicht das joel sich ganz alleine fertig macht und alleine am tisch sitzt.... dann habe ich janik seine flaschen zeiten geändert von abends 20 Uhr auf 21 Uhr geschoben,sonst wenn er um 20 uhr bekommen hat wurde janik gegen 7 uhr wach und jetzt wo er um 21uhr trinkt wacht er morgens um 8 Uhr auf und da ist joel ja schon auf dem weg zur schule.... und dann lege ich janik unter einen spielebogen und dann spielt er dann oder schläft wieder bis ich fertig bin mit duschen usw :-)

Beitrag von mella08 07.12.09 - 09:35 Uhr

Hi,

da kann ich Dir nur eins raten !! Kauf Dir ein Tragetuch!

Das erleichtert die die Sache ungemein, wirst sehen!

:-)

lg. melanie

Beitrag von anyca 07.12.09 - 09:44 Uhr

Was macht denn Dein Mann in der ganzen Geschichte?

Als unsere Kleine 3 Wochen alt war, war ich noch gar nicht in der Lage, mich um irgend etwas zu kümmern (hoher Blutverlust), da hat mein Mann den gesamten Laden geschmissen.

Und jetzt läuft es so, daß einer von uns die Große fertig macht und der andere sich um die Kleine kümmert!

Aber vom Rhythmus her muß die Kleine sich schon nach dem Zeitplan der Großen richten, gib ihr halt um 6.30 h die Flasche.

Nebenbei bemerkt finde ich alle 4 Stunden Flasche extrem lang für ein sooo kleines Baby - da wundert es mich nicht, wenn viel wieder rauskommt, in so einem kleinen Magen ist doch gar nicht viel Platz! Meine Tochter habe ich noch mit 3 Monaten alle zwei Stunden gestillt - mindestens!

Beitrag von lil.speedy 07.12.09 - 14:05 Uhr

Vielen Dank für eure Tips.

Werde jetzt mal versuchen, den Tagesablauf etwas umzustellen. Die Kleine ist nunmal auch erst drei Wochen alt - vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig.

Zum Thema "Abstand zwischen Trinkzeiten und Milchmenge":
babys kann man ja quasi nicht überfüttern. Sie nehmen sich so viel wie sie brauchen. Lt. Hebi und Kinderarzt sind kurze Zwischenpausen bei Spuckkindern wesentlich schlechter, da dann unverdaute Milch auf teilweise verdaute Milch trifft und dann gibts noch mehr Spuckerei und vor allem Blähungen. Meine Kleine spuckt auch nicht immer. Ich muss ihr halt vieeeeel Zeit für eine Flasche geben und genau das ist dann morgens mein Problem.

Zum Thema "Ehemann": klar, den gibts auch noch und wenn ich ihn drum bitte macht er auch alles. ABER: er ist selbständig und je mehr Zeit ich ihm stehle (egal ob morgens, mittags, abends oder bachts) desto enger wirds finanziell. Also habe ich an mich den Anspruch, es zumindest weitgehendst alleine zu schaffen ;-).


Beitrag von anyca 07.12.09 - 17:41 Uhr

Darf ich mal fragen, wie alt Arzt und Hebi sind? Ich kenne diese "unverdaute und teilweise verdaute Milch verträgt sich nicht" Geschichte nämlich als Ammenmärchen ...