Kind in Krippe bringen?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von marionr1 07.12.09 - 09:50 Uhr

Hallo!

Bei der Eingewöhnung wurde gesagt, dass man die Kinder kurz und schmerzlos abgeben soll. Heute wollte Cheyenne wieder nicht in die Gruppe. Ich habe geschaut wo die Tina oder die Monika ist um ihnen Cheyenne zu geben. Tina hat mich gesehen und hat sich nicht bewegt. Cheyenne ist immer noch bei mir gewesen und wollte nicht weg. Keine Reaktion von Tina. Sie hat gerade gar nichts gemacht und es war auch kein anderes Kind bei ihr.
Wie soll ich es kurz und schmerzlos machen, wenn sie mir Cheyenne nicht abnimmt?
Jedes mal das gleiche mit ihr. Sie nimmt mir Cheyenne nie ab:-[. Das furchtbare sie ist die oberste dieser Gruppe. Die Leiterin war natürlich auch nicht da.
Ich habe Cheyenne dann genommen und ziemlich unsanft auf den Boden gelegt. Als ich die Tür geschlossen hatte, war sie auf einmal da.

Wie macht ihr das?

Lg Marion

Beitrag von soulcat1 07.12.09 - 09:55 Uhr

Hey! :-)

Du solltest nicht darauf warten, dass die Erzieherin kommt und Deine Kleine Dir abnimmt - Du gehst hin und gibst sie ihr!

Ganz einfach! :-)

Dann sagst Du tschüss und gehst. Kurz und schmerzlos.

Lieben Gruß

Petra & Joelina (im Januar 6):-p

Beitrag von marionr1 07.12.09 - 09:59 Uhr

Wir dürfen mit Strassenschuhen nicht in die Gruppe.

Du wirst lachen. das nächste mal mache ich das, beim nachhauseweg habe ich mir das schon selber überlegt. Solange bis sie ihren Hintern von alleine bewegt.

Lg Marion

Beitrag von wort75 07.12.09 - 10:10 Uhr

zieh doch die schuhe aus...? ja okay, ich fands auch nicht ideal, mit einem baby im tuch, einem kleinkind an der hand und hochhakigen schuhen diese akrobatik zu vollbringen. aber besser die gucken auf mein kind, als dass sie mir mit glacéhandschuhen die türe öffnen und empfangskomitee machen...
und wieso fragst du nicht einfach, was du machen sollst? "hallo tina, ich bin mit cheyenne da. hast du überschuhe hier damit ich sie dir bringen kann oder holst du sie rasch?. Cheyenne hat übrigens das lied xy von gestern sehr geliebt."

wäre nicht sooo schwer, oder?

Beitrag von windsbraut69 07.12.09 - 11:18 Uhr

Schuhe ausziehen?
Die Erzieherin freundlich begrüßen und fragen, ob sie Dir entgegen kommt und Dir die Kleine abnimmt???

Beitrag von virginiapool 07.12.09 - 10:03 Uhr

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Beitrag von kruemlschen 07.12.09 - 10:05 Uhr

"Geht halt einfach nicht anders."

Doch, geht schon anders! ICH z.B. ziehe meine Schuhe einfach vor der Tür aus und bringe meinen Sohn in den Raum.

WAS ist denn bitte so schwer daran außer der eigenen Bequemlichkeit?

Gruß Krüml

Beitrag von soulcat1 07.12.09 - 10:10 Uhr

Ja, genau!!!

Ich bin auch immer dabei wenn meine Tochter ihre Hausschuhe anzieht und dann gehe ich mit ihr in die Gruppe.

Wenn sie weinen würde, würde ich sie direkt einer Erzieherin in die Hand drücken.

Ganz einfach!

Wie kompliziert hier manche denken.#augen

Beitrag von virginiapool 07.12.09 - 10:23 Uhr

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Beitrag von lisasimpson 07.12.09 - 10:46 Uhr

mach ich genauso..
ich bleibe immer noch ein paar minuten, bis die kinder im spiel sind, dann gibts ein abschiedsritual mit küßchen und dann geh ich.
klappt prima!

lisasimpson

Beitrag von clautsches 07.12.09 - 11:12 Uhr

>>Ich habe meine Kinder auch schon das ein oder andere Mal schreiend, weinend, sich wehrend auf dem Fussboden liegen gelassen und einfach die Tür hinter mir geschlossen, wenn "die Damen vom Grill" mich ignoriert haben.<<


Ach du Sch...., herzloser geht´s ja nun wirklich nicht. Aber Hauptsache, du musstest die Schuhe nicht ausziehen...

Beitrag von windsbraut69 07.12.09 - 11:19 Uhr

Nur gut, dass Du mit Straßenschuhen nicht am Gartenzaun oder auf der Straße stehen bleiben mußt und Deine Kinder da ablegst.

Beitrag von dee143 07.12.09 - 09:55 Uhr

Guten Morgen,
darf ich mal fragen, warum du dein Kind unsanft auf den Boden legst, wenn du dich über die Erzieherinnen ärgerst? Sie kann doch nichts dafür.

Außerdem halte ich nichts von den kurz und schmerzlos Aktionen. Wir haben eine langsame Eingewöhnung gemacht. Erst war ich 3 Stunden mit dabei, dann mal zwischendurch aus dem Raum raus, dann mal ein halbes Stündchen ganz weg und schließlich lief alles problemlos. Mittlerweile geht das Abgeben auch ganz schnell, weil Colin sich dort wohlfühlt. Er rennt sofort los, wenn ich ihm die Jacke ausgezogen habe.

Rede doch mal direkt mit der Erzieherin und erkläre ihr dein Problem. Erst wenn sich dann nichts ändert, würde ich mich an die Leitung wenden. Im Zweifelsfall dann einen neuen Krippenplatz suchen.

Viel Erfolg

Dee

Beitrag von soulcat1 07.12.09 - 09:59 Uhr

Man kann alles auch komplizierter machen als man denkt.

Wegen einer schlechten Eingewöhnungszeit einen anderen Krippenplatz suchen?!?

Genau.

Beitrag von wort75 07.12.09 - 10:13 Uhr

man weiss aber generell beim unterschreiben des betreuungsvertrages, wie die eingewöhnung geschieht. offenbar hat die te nichts gegen diese methode... jetzt geht es mehr darum, dass sie die situation nicht noch verschlimmert...
sie hat "ja" gesagt und muss jetzt dahinter stehen. muss dem kind statt zsuätzlich angst machen zeigen, dass sie souverän in der situation reagieren kann, die leute dort nett sind und sie einen guten tag verbringen wird.

persönlich gehe ich mit dir einig - ich würde eine solche eingewöhnung auch nicht wollen. bei uns hat die eingwöhnung etwa 14 tage gedauert. beim grossen etwas kürzer, bei der kleinen etwas länger... aber ich wusste, was auf mich zukam.

Beitrag von marionr1 07.12.09 - 10:25 Uhr

Da war die Rede davon das wir die Kinder umziehen, dass wir Eltern die Kinder umziehen und dann zur Gruppentüre bringen und sie dort in Empfang genommen werden. Damit bin ich einverstanden, aber bei Tina wird es leider nicht so gemacht.

Beitrag von wort75 07.12.09 - 10:31 Uhr

Ja, dann brüll in die gruppe rein und sag - "hallo, ich bin mit cheyenne da. tina, komm sie bitte abholen" und dann mach einen termin aus, wo du in ruhe mit den leuten redest. wenn abgemacht sit, dass die anwesende frau das kind holt, dann soll das so sein. gerade bei einem kind, das noch so kurz nach/ in der eingewöhnung ist.

Beitrag von arielle11 07.12.09 - 09:58 Uhr

Hallo!

Warum hast Du denn nichts gesagt? Nur redenden Menschen kann geholfen werden.

Und warum hast Du Dein Kind unsanft auf den Boden gelegt und dann die Tür zugemacht. Glaubst Du das hilft ihr beim loslassen?

Mein Sohn hatte auch 2-3 Wochen wo ich nicht gehen sollte. Dann bin ich halt noch bissel geblieben und habe mich dann von ihm verabschiedet. Aber alles auf sanfte Art und Weise und mit Rücksprache mit den Erziehern. Die Tränen sind zwar nicht ausgeblieben, aber das war dann halt so. Ich würde ihn aber niemals "wegstoßen", so kann doch kein Kind Vertrauen aufbauen.

arielle

Beitrag von kruemlschen 07.12.09 - 09:59 Uhr

Hallo,

Du legst Deine Tochter ziemlich unsanft auf den Boden und gehst wortlos, weil kein Erzieherin auf Dich zukam um Dir Deine Tochter abzunehmen und Du zudem nichts gesagt hast?

Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?

Du hast doch einen Mund zum sprechen, oder? Warum zum Kuckuck sagst Du dann nicht "Tina, kannst Du mir Cheyenne bitte abnehmen damit ich gleich wieder los kann?" oder ähnliches?

Wie wir das machen?

Mein Sohn kam in den Genuss einer sanften Krippeneingewöhnung! Er durfte das Tempo bestimmen und es wurde sich nach seinen Bedürfnissen gerichtet. Insgesamt haben wir etwa 6 Wochen gebraucht bis er ganz alleine von 7:45 Uhr bis 15:00 Uhr in der Krippe geblieben ist.
Wenn ich meinen Sohn morgens bringe, komm ich immer noch mit ihm rein, spiel kurz was mit ihm, les ein Buch oder ähnliches. Dann verabschiede ich mich von ihm und gehe. Ohne Tränen oder sonst was. Denn er hat die Sicherheit die er braucht in der Krippe in dem er weiß, Mama geht zur Arbeit und holt mich später wieder ab.

Wenn mein Sohn mal einen schlechten Tag hat und mich morgens nicht gehen lassen will, dann nimmt ihn entweder eine Erzieherin von sich aus ab, weil sie es bemerkt, oder ich spreche eine an. Sie lenkt ihn dann ab, tröstet ihn ggf. und ich kann gehen.

Sprich die Erzieherinnen unbedingt darauf an und schluck Deinen Ärger nicht einfach runter. Davon ändert sich nichts und der Frust staut sich an. Leidtragende ist am Ende doch nur Deine Tochter!

Gruß Krüml

Beitrag von virginiapool 07.12.09 - 10:11 Uhr

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Beitrag von kruemlschen 07.12.09 - 10:16 Uhr

Mir als Mutter ist es in 1. Linie wichtig, dass sich mein Kind in der Krippe wohl fühlt und nicht, dass es "artig" ist in dem es nicht weint oder traurig ist, weil es täglich fremdbetreut werden muss.

Wir sprechen hier von Kindern unter 2 Jahren!! und nicht von 4 oder 5 jährigen!

Beitrag von virginiapool 07.12.09 - 10:26 Uhr

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Beitrag von kruemlschen 07.12.09 - 10:32 Uhr

"Wahrscheinlich werden sie jetzt Psychosen kriegen... "

Meine Güte, stehst Du darauf Dich lächerlich zu machen?

Es hat nun mal jeder eine unterschiedliche Auffassung von Kindererziehung.

Mir ist liebevolle Konsequenz wichtig und dass mein Sohn möglichst lange Kind sein darf.
Wenn Dir schon mit 21 Monaten "artig" sein wichtiger ist, als dass Deine Kinder sich wohl fühlen, bitte. Ist ja Dein Ding.

Gruß Krüml

Beitrag von virginiapool 07.12.09 - 10:50 Uhr

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Beitrag von kruemlschen 07.12.09 - 11:02 Uhr

"Ich denke eben, dass es unangemessen von dir war, die TE hier als schlechten Menschen darzustellen, nur weil sie sich eben nicht wie du verhält, wenn sie ihr Kind abgibt. Jedes Kind ist anders und jeder erzieht seine Kinder anders. Und du stehst hier nur mit erhobenem Zeigefinger, dass sie sich falsch verhalten würde.

DAS finde ich unmöglich und lässt ja fast vermuten, dass du schlecht erzogen wurdest (psssst, das war wieder sarkastisch...)"

Bei Deinem Post muss ich ja fast schon lachen.

Die TE hat explizit danach gefragt wie das morgendliche Abgeben in der Krippe bei Anderen gehandhabt wird.

Darauf habe ich geantwortet!

Dass der TE meine Antwort nicht schmeckt, habe ich erwartet und ist hier ja ohne hin üblich. Wenn man mit den Meinungen anderer nicht leben kann, dann sollte man vllt. nicht danach fragen ;-)

"Ich denke eben, dass es unangemessen von dir war, die TE hier als schlechten Menschen darzustellen, nur weil sie sich eben nicht wie du verhält, wenn sie ihr Kind abgibt."

Und Du kannst mir selbstverständlich auch zeigen, wo ich die TE als schlechten Menschen hingestellt habe, oder?

Wer versucht denn nun hier gerade den Anderen davon zu überzeugen, dass seine Art der Erziehung die Bessere ist? #gruebel ;-)

Und ja, Dein Sarkasmus war mir wohl bewusst und gerade das finde ich ja so lächerlich.

Gruß Krüml

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