Wenn sie Angst hat darüber zu reden... Thema rauchen!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lisel1979 07.12.09 - 10:27 Uhr

Hallo zusammen

Vorweg: Ich selber bin in der 25 SSW und habe aufgehört zu rauchen!

Jetzt habe ich am Wochenende eine Bekannte auf dem Weihnachtsmarkt getroffen, die Ende 26 SSW und immer noch 3-4 Zigaretten am Tag raucht! Nachdem sie erfahren hat, dass sie schwanger ist, hatte sie auch aufgehört. In der 16 SSW hatte sie dann wohl wieder angefangen (wegen Stress im Job und mit ihrem Mann etc.). Ich habe gemerkt, dass es ihr total unangenehm ist darüber zu reden. Auch hat sie Angst, dass mit ihrem Kind etwas nicht stimmen könnte. Sie traut sich leider nicht mit jemanden drüber zu sprechen (auch nicht mit ihrem Arzt oder Hebamme)! Auch ich habe sie nicht verurteilt, da ich jetzt bei meiner 2ten Schwangerschaft gemerkt habe, dass das nicht so leicht ging aufzuhören, wie bei der ersten Schwangerschaft.

Gerne würde ich ihr ein paar "nützliche" Tipps geben, aber auch ich bin jetzt überfragt!

Grüsse
lisel

Beitrag von -silke- 07.12.09 - 10:30 Uhr

naja..da kann man nicht viel Tips geben. Sofort mit dem Rauchen aufhoeren und beim Arzt mit offenen Karten spielen! was sonst? alles andere ist einfach verantwortungslos!

Beitrag von denise2605 07.12.09 - 10:32 Uhr

wüsste auch keine tipps,habe auch stark geraucht,aber wenn ss sein kein grund ist aufzuhören ,welcher dann??
lg denise

Beitrag von anja1971 07.12.09 - 10:32 Uhr

Hallo,
ich bin da leider nicht sonderlich tolerant. Rauchen in der Schwangerschaft geht gar nicht. Wenn ich mir selber schade - ok. Aber einem Kind gegenüber habe ich eine andere Verantwortung, und wenn ich das schon in der SS nicht hinbekomme, wie dann im späteren Leben???

Das ist MEINE Meinung dazu und mir ist klar, daß das nicht bei allen hier auf Gegenliebe stoßen wird. Aber Du hast ja gefragt...

Insofern gibt´s für mich nur den Tip wie von meiner Vorgängerin: Aufhören und sofort mit dem Arzt reden.

LG!

Beitrag von binecz 07.12.09 - 10:33 Uhr

Schwierige Situation. Rauchen ist nun mal eine Sucht. Sie sollte versuchen mit den Ärzten zu reden, vielleicht können die ihr ja ein wenig weiterhelfen.
Und dass sie Angst hat versteh ich, aber sie muss dann eben mit den Konsequenzen leben...und wenn sie Pech hat leider auch ihr Kind :-(

Du hast Recht, Vorwürfe helfen da nicht weiter. Vielleicht sollte sie mal in ne Suchtberatungsstelle!? Gibt es sicherlich auch für Raucher....im Endeffekt sollte sie in den sauren Apfel beißen und bei den Ärzten um Hilfe bitten!

Beitrag von weinprinzessin 07.12.09 - 10:34 Uhr

Hi lisel,

schenk ihr doch einfach das Buch "Endlich Nichtraucher"... vielleicht hilft ihr das. Und lege doch eine Karte bei, in der Du schreibst, dass sie gerne mit Dir reden kann, wenn sie will und sich auch nicht traut, mit jemand anderem zu reden. Das würde ihr bestimmt am meisten helfen, wenn sie jemanden (wie Dich) hat, mit dem sie sprechen kann, der sie aber nicht verurteilt!

LG, weinprinzessin

Beitrag von london1997 07.12.09 - 10:35 Uhr

Hallo Lisel!

Ich denke, jeder muss das mit sich selbst ausmachen. Jeder weiß auch, dass es schädlich für das Baby ist. Aber auch, dass es schwer ist aufzuhören.

Ich habe bei meiner ersten Schwangerschaft sofort aufgehört. Bei meiner zweiten Schwangerschaft habe ich auch noch bis zur ca. 20. SSW zwei bis drei Zigaretten am Tag geraucht. Unsere Tochter ist gesund, hätte aber auch anders ausgehen können.

Jetzt bei der dritten Schwangerschaft habe ich schon aufgehört, als wir den Wunsch hatten, noch ein drittes Kind zu bekommen. Es ist mir auch sehr leicht gefallen disemal.

Ich verurteile niemanden, denn ich weiß wie schwer es ist. Du wirst nicht viel dagegen tun können, da deine Bekannte die Risiken sicher alle kennt.

LG und eine tolle Schwangerschaft
Nina

Beitrag von braut2 07.12.09 - 10:40 Uhr

Hallo,
das kenn ich. Ich bin Nichtraucherin, aber meine Freundin raucht wie ein Schloooot, furchtbar #augen Als sie schwanger war, hat sie mit aller Hilfe versucht aufzuhören und hat es letztendlich nicht geschafft :-(
Allerdings hat sie es beschränkt, auch so auf 3-4 Stck am Tag. Sie hat vorher ein ganzes Päckchen geraucht #schwitz
Und die hat sie meist nach der Hälfte auch schon ausgemacht. In der Öffentlichkeit hat sie sich immer irgendwo "versteckt", damit keiner sieht, wie sie mit dickem Bauch raucht. DAs war ihr sehr unangenehm. Meine Blicke und Hinweise übrigens auch. Irgendwann hab ich damit aufgehört, weil es nix gebracht hat.Sie kennt meine Einstellung dazu.... Aber immerhin hab ich ihr angerechnet, das sie derart reduziert hat und dann auch nicht mal die ganze Ziggi geraucht hat #pro
Tipps gibts da keine. Sie hat mit offenen Karten gespielt und mit allen drüber geredet. Auch mit ihrem Arzt !! Ändern kann sowiso nur die Person etwas, sonst keiner. Und dauernd n schlechtes Gewissen einreden......find ich irgendwann übertrieben und ausserdem wissen sie es ja selbst......

Lg

Beitrag von maja0009 07.12.09 - 10:42 Uhr

Wenn der Wille nicht da ist, schafft man es auch nicht, ist meine Meinung. Ich persönlich habe einen Schalter im Kopf umgelegt, mir ein Plakat gebastelt wo drauf steht "ICH SCHAFFE ES" und ja, bin seitdem rauchfrei. :-)

Ich bin froh dass ich aufgehört habe, das Geld kann man gut für die Kinder weglegen. Und da ich Zwillinge bekomme geht das noch ein bisschen mehr ins Geld :-)

LG Maja und #ei #ei 10+6ssw

Beitrag von green86 07.12.09 - 10:44 Uhr

Hallo lisel,

ich finde es gut, dass du deine Bekannte unterstützen möchtest anstatt sie zu verurteilen.
Ich hab auch vor der Schwangerschaft (gerne) geraucht, allerdings aufgehört, sobald ich davon erfahren habe.

Mir helfen 2 Dinge es ohne Zigaretten durchzuhalten:
1. Was würde sich durch eine Zigarette änder? - Nichts! Es wären max. 10 min vergangen und es hätte sich kein Problem gelöst.

2. Würde sie ihrem kleinen Baby eine Zigarette geben? So als Verdauungshilfe nach dem Stillen? - Wohl kaum..

Villeicht findet sie einen Ersatz? Tee trinken dauert genauso lange wie ne Zigarette oder entspannende Musik hören?

Ich drücke ihr die Daumen.

grüße green

Beitrag von anjulia 07.12.09 - 11:01 Uhr

hallo,
ich würde ihr vielleicht auch das buch endlich nichtraucher geben ... ich dachte früher auch, ich KANN gar nicht aufhören, so schwer hab ich es mir vorgestellt. aber es war dann supereinfach, das hätte ich nie geglaubt.
es gibt 2 komponenten: den dringenden wunsch aufzuhören (den hat sie vermutlich, weil sie ss ist) und die überzeugung, dass man es schaffen kann (daran fehlt es ihr vermutlich! sie denkt, sie scahfft es nicht)
was mir an dem buch am meisten geholfen hat, war die aussage: ES IST NICHT SCHWER!! man kann auch von 70 zigaretten täglich runter auf null fahren und leidet nicht darunter, auch körperlich nicht. es kommt einem nur vorher so schwer vor, und wenn man erwartet, dass es schwer wird, wird es das auch und man will es schon gar nicht versuchen.
ich finde gut, dass du ihr helfen willst, so supereinfach ist es eben nicht, es ist eine sucht.
lg
anjulia (31. ssw)

Beitrag von datlensche 07.12.09 - 11:05 Uhr

ich weiß, dass es in suchtberatungsstellen manchmal akkupunktur gegen entzugerscheinungen gibt! das wird bei allen süchten angewandt...und wenn das heroinabhängigen in ihrem entzug hilft dann wohl auch rauchern ;-)


lg, lena + kilian *10.07.07 & #ei 15+6

Beitrag von shy 07.12.09 - 12:12 Uhr

also ich habe 1 jahr vorher aufgehört weil ich wusste wir planen dann bald irgendwann ein baby und ich wollte mir das aufhören während ss ersparen.

und weiß gott ich habe sooooo gerne geraucht.
ich wollte ja aufhören und daher war mein problem nicht ein suchtgefühl sondern meine gewohnheiten.

das rauchen morgens früh beim kaffee,nach dem essen,vorm pc und vorm fernseher.

man erwischt sich jedes mal wie man nach etwas greifen will weil die hände die beschäftigung "rauchen" suchen.

ich habe angefangen mir kaugummis in massen zu kaufen.
jedes mal habe ich mir dann eins in den mund gestopft wenn dieser bschäftigungsdrang kam.

snackereien mussten natürlich auch dran glauben aber das kann man nur in Maßen machen sonst geht man auf wie ein hefeteig.

ja und ablenken.
gewohnheiten verändern.

ich habe früher immer erst geraucht und kaffe getrunken und mich dann für die arbeit frisch gemacht.

das musste ich umstellen,habe mich also erst für die arbeit frisch gemacht und mir dann frühstück gemacht.

also sie kann nur aufhören wenn si das will und nicht weil sie denkt sie muss.
für mich war der kinderwunsch ansporn genug.

ja mehr tipps kann ich dir nicht geben,wenn die erste woche geschafft ist hätte man ein schlechtes gewissen dann doch wieder anzufangen und das ist auch nochmal ansporn.

LG und hoffe deine freundin packt das

Melli