Weint nach 6 Monaten plötzlich in der Krippe - warum?

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von stini76 07.12.09 - 10:36 Uhr

Hallo,
da ich wieder arbeiten muss, geht unsere Maus seit Mai vormittags in eine Krippe. Sie war damals 13 Monate, ist also jetzt 20 Monate. Die Eingewöhnung hat mein Mann gemacht, was gut geklappt hat. Zudem wurden die Krippentage langsam gesteigert, von zuerst 2 auf 3, seit Oktober 4 und jetzt eigentlich 5 Tage.
Nun habe ich seit einigen Wochen immer mal wieder (zwischendruch ist es auch wieder gut) das Gefühl, dass sie nicht mehr so gerne in die Krippe geht. Sie weint bei der Verabschiedung mehr und klammert. Zeitweise ist sie alleine reinspaziert... - Heute war jetzt der Tiefpunkt, wir wurden angerufen, weil sie zu viel geweint hat und sich kaum hat trösten lassen. Sie ist allerdings auch ein bisschen erkältet, war letzte Woche stärker, so dass ich 2 Tage mit ihr zuhause geblieben bin.

Was meint ihr. Was können wir tun? Sind 5 Krippentage zuviel? Eigentlich dachten wir, dass das besser ist, als ein Tag so, der andere so...
Oder ist das vielleicht gerade das Alter?

Entschuldigt das #bla#bla

Danke für Eure Tipps!
LG Stini

Beitrag von wort75 07.12.09 - 11:12 Uhr

was zu viel ist und was nicht kommt aufs kind an. ich hätte jetzt auch gesagt, immer gleich ist besser, als mal so mal so...

ich kann dir nur auf die andere frage antworten: manchmal gehen kinder wirklich weniger gern. grundlos ist das nie - aber es reicht, wenn das bett am morgen noch so schön warm ist, wenn es bei mama schöner währe, wenn das we stressig war.... für dein gefühl wäre es gut, wenn du einen termin mit der erzeiherin machst. frag sie, ob etwas vorgefallenist, ob ihr etwas aufgefallen ist, wie das kind sich in der krippe verhält... oft sinds ja nur die paar minuten beim abgeben.
red mit der bezugsperson. es wird dich beruhigen. kopf hoch, solche phasen gibt es - aber solange es nicht länger weint und sich in der krippe gleich wieder beruhigt, kannst du das auch ohne schuldgefühle hinnehmen und in einigen wochen wirds besser sein.

Beitrag von stini76 07.12.09 - 11:30 Uhr

Hallo,
danke für Deine Antwort.
Das beruhigt mich schon etwas.
Ich glaube, Du hast recht, dass vermutlich Kleinigkeiten genügen. Und die letzte Zeit war, wenn ich so zurückblicke schon etwas unruhig.
Es ist auch eine Erzieherin, die Carolin sehr mochte, gegangen. Vielleicht hat sie das ja doch mehr mitgenommen und insgesamt waren die letzten Wochen sehr unruhig. Ich werde wohl versuchen es bis zu den Weihnachstsferien irgendwie möglichst tränenlos hinzubekommen und dann ab Januar wieder Ruhe und Routine in den Alltag zu bekommen.

Nochmals danke und
lG Stini

Beitrag von wort75 07.12.09 - 11:56 Uhr

oh ja, der wechsel einer bezugsperson kann sehr hart sein. mein sohn trauert heute noch seinem marius nach. der ging vor über einem jahr! aber er konnte gitarre spielen und raufen... wow. :-)

das wird schon wieder. kinder sind wirklich sehr an ruhe und routine interessiert...

Beitrag von sternchen1000 07.12.09 - 11:31 Uhr

Hallo Stini,

ich kenne das auch gut! Meine Mäuse gehen seit über einem Jahr hin und es gab und gibt immer wieder Phasen, in denen sie sich regelrecht an mich klammern.

Besonders natürlich, wenn sie wegen Krankheit länger mit Mama zusammen waren, da fällt es ihnen sichtlich schwerer (und mir auch).

Ich glaube, das sind wirklich einfach Phasen, in denen es ihnen schwerer fällt. Sind sie dann noch ein wenig kränklich wär es bei Mama sowieso viel schöner etc. Das wird mit Sicherheit in ein paar Tagen wieder wie immer sein und ich denke auch, dass Kontinuität besser ist, als mal so mal so...

Aber schwer fällt es uns an solchen Tagen natürlich besonder #schmoll

Alles Gute

Melanie mit Hannah und Lisa, die im Moment auch nicht zur TaMu können und beim Papa nur nach Mama weinen :-(

Beitrag von karupsel 07.12.09 - 11:47 Uhr

Unser Kleiner geht seit Januar in die Kita, weil ich seit März wieder arbeiten gehe. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Eingewöhnugszeit ist er wirklich sehr gern und ohne Probleme gegangen. Aber seit August klammert er jeden Morgen an mir und möchte am liebsten wieder mit nach Hause. Da ich aber auf Arbeit muss, geht das leider nicht. Ich habe auch schon mit den Erzieherinnen gesprochen, weil man sich als Mutter ja Gedanken macht, und sie haben mir gesagt, dass es nur der erste Moment der Trennung ist und nach ein paar Sekunden beschäftigt er sich mit etwas anderem und dann ist alles gut...

Du siehst, Dir geht es nicht alleine so... Ich hoffe, dass bei uns auch der Zeitpunkt kommt, wo er früh gerne hingeht...

LG Katja

Beitrag von stini76 07.12.09 - 12:25 Uhr

Danke!

Euch allen.
Es tut gut, dass man mit solchen Problemen nicht alleine ist und wenn man hört, dass andere Kinder auch solche Phasen haben (und dass es auch nur Phasen sind).
Man hat je eh ein schlechtes Gewissen, wenn man das Kind weggibt, wenn es noch so klein ist, selbst wenn ich weiß, dass es ihr eigentlich Spaß macht und sie sich mit mir alleine eher langweilt.

Ich bin jetzt zuversichtlich, dass es bald wieder besser wird.

LG Stini