trotz gestörter Glukosetoleranz im Geburtshaus entbinden?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sajina 07.12.09 - 13:24 Uhr

Hallo,

bräuchte wirklich ein paar Ratschläge von Euch, gerne auch von Hebi Gabi.

Zu meiner Vorgeschichte. Ich habe schon die ganze Schwangerschaft immer Zucker im Urin (immer nur ein Kreuz). Wurde deswegen zum Diabetologen geschickt, um einen Glukosetoleranztest zu machen. Der erste war vor 6 Wochen. Ergebnis: nüchtern 4,7 (d.h. 85), nach 1 h 9,6 (172) nach 2h 6,8 (122). Daraufhin gab es nur die Aussage: Nicht so viel Süßes und wir sehen uns in vier Wochen wieder zum Test.

Also nach 4 Wochen noch einmal den ganzen Test. Ergebnis: nüchtern 5,3 (95), nach 1h 9,0 (162), nach 2h 7,3 (131). Aussage diesmal: Es ist keine Schwangerschaftsdiabetis, sondern eine gestörte Glukosetoleranz, aber es könnte sich durchaus eine Diabetis entwickeln und ich solle aller zwei Wochen den Test wiederholen.

Ich habe das nun meiner Frauenärztin erzählt, da ich mit der Beratung des Diabetologen nicht zufrieden war. Und wollte von ihr wissen, ob es sinnvoll ist den Test wirklich aller zwei Wochen zu machen, da ich ja auch täglich 4 mal Blutzucker messe und die Werte immer in Ordnung sind, oder ob der Diabetologe mit mir nur Geld verdienen will. Und ich möchte doch gern im Geburtshaus entbinden, ob das dann ein Problem wäre. Da war meine Ärztin ganz entsetzt, wie ich bei einer Glukoserie überhaupt auf die Idee kommen würde, nicht ins Krankenhaus zu gehen. Welche Risiken, mal abgesehen von denen bei jeder Geburt, für mich und mein Kind bestehen würden, bei einer gestörten Glukosetoleranz konnte sie mir auch nicht sagen.

Hatte vielleicht jemand ähnliche Probleme und kann mir vielleicht weiterhelfen? Möchte wirklich gern trotzdem im Geburtshaus entbinden. Vor allem würde ich gern mal wissen, was denn diese gestörte Glukosetoleranz für Risiken birgt. Das findet man nämlich auch nicht bei google.

Danke. (Sorry das es so lang geworden ist.)

LG Sajina

Beitrag von baby.2010 07.12.09 - 13:26 Uhr

hi.habe -zum glück- keine erfahrung damit.aber FA generell halten nichts von GHern;-)und versuchen,entbindungen dort abzuraten.

du solltest im GH anrufen und mit einer dort arbeitenden hebi sprechen! dann hast du gewissheit. evtl.macht sie j einen hausbesuch um vernünftig zu sprechen:-D
ich möchte auch im GHentbinden...hoffentlich klappts diesmal#pro

Beitrag von sajina 07.12.09 - 13:39 Uhr

Hallo, danke für die Antwort. Mit meiner Hebi hab ich schon gesprochen, bzw. gefragt, ob es mit Diabetis ein Problem im Geburtshaus wäre und sie meinte nein. Aber es heißt ja immer, dass man sich vor einer Geburt im Geburtshaus gründlich durchchecken lassen soll und nur wenn keine Probleme bei Mutter und Kind vorliegen im Geburtshaus entbinden sollte.

Bin halt nur ein wenig verunsichert, da die Leute halt auch immer solche Sprüche loslassen: Ist dass nicht gefährlich für das Kind, wenn nicht gleich der Arzt daneben steht, grade halt, wenn man irgendwelche Schwangerschaftskrankheiten hat.

Beitrag von qrupa 07.12.09 - 15:14 Uhr

hallo

es ist ja nun nicht so, dass du sofort wieder aus dem Bett springst und nach hause fährts. Auch im GH bleibt man ja eine Weile da und die hebammen sind durchaus ind er lage den Blutzucker zu messen und euch gegebenenfalls in die KLink zu überweisen. und die GH Hebamme würde dich nicht nehmen,w enn sie es nicht verantworten könnte. Wenn du Angst hast frag sie doch nochmal ganz genau was im Notfall getan werden würde, dann fühlst du dich sicher besser. Die meisten, die solche Horrorgeschichten verbreiten wissen ja gar nicht welche Möglichkeiten die hebammen auch im Geburtshaus haben.

LG
qrupa

Beitrag von mari75 07.12.09 - 13:49 Uhr

Hallo,
ich hatte SS-Diabetes in der 1. SS und muss sagen, dass ich sehr froh war in einer Klinik mit Kinderklinik zu entbinden.
Also die Geburt lief gut, da wäre eine Geburtsklinik kein Problem gewesen, trotz Zucker.
ABER: ich war dennoch froh in einer Klinik mit Kinderklinik gewesen zu sein, da meine Tochter einige Zeit nach der Geburt Unterzucker bekam. Neugeborenen werden immer nach der Geburt die Zuckerwerte getestet, und da war auch alles i.O., nach ca. 2 h wurde nochmals getestet wegen meinem SS-Diabetes -und sie hatte massiv Unterzucker !!! Sie bekam sofort eine Glukoselösung und eni Kinderarzt kam vorbei und auch am nächsten Tag kam ein Kinderarzt. Das Baby musste die Nacht über (Geburt war abends) bei den Schwestern bleiben weil stündlich (!) ein Blutstropfen für den Zuckertest entnommen wurde. Mein armes Mädel, hatte mir soooo leid getan.
Aber es lief dennoch alles i.O. und wir durften nach 3 Tagen normal nach Hause.

Also ich würde beim Termin mit der Geburtsklinik unbedingt eine mögliche Unterzuckerung erwähnen und ob die da gewappnet sind (mit Glucoselösung, Baby -Zuckermessen etc.)

LG
Mari

Beitrag von sajina 07.12.09 - 15:26 Uhr

Ich frag mich ja vor allem, ob eine gestörte Glukosetoleranz die selben Auswirkungen, wie z.B. Unterzuckerung nach der Geburt, haben kann, wie Diabetis. Es ist ja keine Schwangerschaftsdiabetis. Weiß das vielleicht jemand?