Bitte um Hilfe! Es geht alles so schnell (Bewegung, Essen...)

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Beitrag von tortenliesel 07.12.09 - 13:34 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

meine Kleine ist am Freitag 4 Monate alt geworden. Letzte Woche waren wir bei der U4, Gewicht 4800 g und 60 cm. Sie ist also ein sehr zartes Kind. Das nur am Rande.

Seit etwa 3 Wochen will sie nur noch auf dem Schoß sitzen (die armen Knochen - ist doch viel zu früh), außer beim Stillen. Seit Samstag, den 28.9.2009 dreht sie sich bereits. Das wird jeden Tag besser und sie kugelt mittlerweile munter durch das Wohnzimmer. Muss dazu sagen, aufgrund einer Schädelasymetrie müssen wir zweimal die Woche zur KG und auch zuhause noch was machen. Vielleicht geht das deshalb alles so schnell jetzt.

Seit letzter Woche Montag kriegt sie mittags ein paar Löffel Gemüsebrei (Kürbis oder Karotten), soviel sie eben mag. Eigentlich wollte ich 6 Monate stillen, aber der KiA hat mir geraten, langsam mit Beikost anzufangen, da sie doch recht leicht ist. Milch habe ich mehr als genug. Den Brei nimmt sie aber gerne.

Ist das nicht alles viiiiieeeeel zu früh? Ich bin gar nicht darauf eingestellt. Muss jetzt erst mal die ganze Wohnung kindersicher machen. Gestern hat die kleine die ersten Schwimmbewegungen und Robbversuche unternommen...

Leider habe ich niemanden in meinem Bekanntenkreis mit einem Baby in ähnlichem Alter, so dass ich doch einigermaßen hilflos bin. Wie ist das bei Euch?

LG, Sandra

Beitrag von jumarie1982 07.12.09 - 13:42 Uhr

Hallo!

Das einzige, was definitiv zu früh ist, ist die Beikost, aber leider verwechseln viele den Kinderarzt mit einem Ernährungsexperten und da man Spätfolgen ja nunmal, wie das Wort schon sagt, erst später bemerkt, ist es dann schon ZU spät!

Aber musst du selbst wissen!

Zur Bewegung:
ist doch toll, wenn sie so fit ist!
Du musst dir nur einen Grundsatz merken, "Was sie alleine kann, darf sie auch!"

unser Alex ist mit knapp 14 Wochen das erste Mal durch die Bude gekugelt, gerobbt mit 5,5 Monaten und seit anderthalb Wochen krabbelt er richtig und zieht sich den lieben langen Tag überall zum Stehen hoch.
Das ist eben so!

Dafür wird er bestimmt wie sein Papa mit 2 immernoch nur "Äh" sagen und auf alles zeigen, was er will, anstatt richtig zu sprechen. :-p

Geniess die kurze Babyzeit und denk nicht so viel nach...dein Baby weiß schon, was es wann macht!

LG
Jumarie (& Frosch Alex - bald 7 Monate alt)

Beitrag von jumarie1982 07.12.09 - 13:48 Uhr

achAch: Alex hatte bei der U5 mit 6 Monaten 70cm und 6.700g

Beitrag von trudeline26 07.12.09 - 13:46 Uhr

Ja wahnsinn! :-D das ist echt früh und leicht!
ALso 4800 gramm wog meine als sie 2 Wochen alt war (das nur am Rande). Jetzt wiegt sie 7500 g.
Meine Tochter ist am 28.11. 4 Monate alt geworden und hebt seit 3 Wochen ihren Kopf. Von selber drehen keine Spur (geschweige denn Robbversuche)! Bauchlage geht auch nur ca 5 minuten gut. Brei ist bei uns auch noch in weiter ferne, aber gut wenn dein Kiarzt es sagt, wird es wohl richtig sein.

Freu Dich doch dass sie so gute Fortschritte macht. Sie ist zumindest sehr schnell in ihrere Entwicklung, aber das ist doch nicht schlimm. Meine ist ein wenig faul, aber auch ich mach mir keine Sorgen....
Unsere sind beide absolut ihrem alter entsprechend entwickelt, es gibt ja zeitspannen von bis..... :-p
Aber da gucken die leute bestimmt wenn da so ein kleines würmchen schon losrobbt ;-) wie gesagt, meine war so schwer als sie 2 Wochen alt war.....

Beitrag von magnoliagarden 07.12.09 - 13:54 Uhr

Hey!
Also als Erstes, das hört sich ganz toll an, weswegen rufst Du denn um Hilfe?:-D
Mach die Wohnung in aller Ruhe sicher, sie wird ja mit ihren 4 Monaten gewiss nicht nächste Woche aufstehen, so 2- 3 Monate braucht sie bestimmt!
Nun zu Deinem Kinderarzt, es wundert mich wahnsinnig, dass es immer noch Ärzte gibt, die einem das Gefühl geben, die Milch würde nicht reichen aus dem und jenem Grund. (Obwohl ich selbst relativ lange gestillt habe und trotzdem recht früh mit der Beikost anfing)möchte ich Dir raten, Dein Stillvorhaben durchzuhalten und zwar so ausgiebig wie Du denkst. Wenn sie zu leicht ist, gib ihr öfter die Brust, wenn sie Breichen mag, kannst Du tatsächlich schon eine Mahlzeit ersetzen. Lass Dich nur nicht überreden, ohne Weiteres auf Flaschennahrung umzusteigen, sollte das Thema mal "fallen". Es gibt den seltenen Fall, dass die Muttermilch nicht fettreich genug ist-wenn die Mutter sich extrem Fettarm ernährt oder Diäten macht- und der Säugling deshalb sehr langsam an Gewicht zunimmt. Du könntest bei so einem Verdacht (auch ohne, nur des Wissenswillen) Deine Milch zum Analysieren geben. Ansonsten sehe ich persönlich auch unbekannterweise keinen Grund zur Sorge.
Liebe Grüße!

Beitrag von sunflower.1976 07.12.09 - 14:00 Uhr

Hallo!

Freu Dich, dass Dein Kind so viel Spaß an der Bewegung hat! Es ist anstrengend, das ist klar...

Wegen der Beikost...da gibt es auch bei Ärzten sehr unterschiedliche Meinungen. Mein großer Sohn war als Baby sehr leicht (außerhalb der Perzentilenkurve) aber auch sehr groß. Er wollte erst spät Beikost und der KiA sagte, dass es gerade für leichte Kinder gut sei, wenn sie lange möglichst viel MuMi bekommen.
Leider sind nicht alle Ärzte bzgl. der Babyernährung gut informiert. Das ist die Info unseres Arztes (der selber Vorträge zur Kinderernährung hält) und auch einer Ernährungsberaterin, die mal in einer Kinderklinik gearbeitet hat. Es ist natürlich schwierig, festzustellen, in wie weit der eigene Arzt auf dem aktuellen Stand ist.

Wenn Du das Gefühl hast, dass es für Beikost noch zu früh ist, dann lass sie weg! Gemüse hat nur 1/3 der Kalorien von MuMi und bis ein Kind so viel isst, dass eine ganze Mahlzeit ersetzt ist, dauert es oft.
Hör einfach auf Dein Gefühl...
Zeigt Dein Kind denn schon ganz deutlich Beikostreife?

Mein kleiner Sohn wollte mit 5,5 Monaten Brei essen und mein großer mit 6,5 Monaten (aber erst mit 9,5 Monaten war´s eine ganze Portion).
LG Silvia

Beitrag von tortenliesel 07.12.09 - 14:42 Uhr

Hallo,

danke erstmal an alle.

Ich habe auf keinen Fall vor, auf Flaschenmilch umzusteigen, ich führe lediglich Beikost ein. Und sie nimmt es gern (es ist also zusätzlich zur Muttermilch). Ich werde auch über sechs Monate hinaus stillen, allerdings nicht mehr voll (logischerweise).

Sie schläft auch übrigens von Anfang an schon durch (am Anfang 23 Uhr ins Bett, bis etwa 10 Uhr geschlafen, nun um 20 Uhr ins Bett, es wird bis etwa 8-9 Uhr geschlafen). Dafür danke ich dem lieben Gott von ganzem Herzen!!!

Ich bin nur so furchtbar überrascht, dass das jetzt alles soooo ratz-fatz geht. Ich hab auch keinerlei Vergleichswerte; so "Babygruppen" gibt es in meinem Wohnort ja scheinbar leider nicht.

Lieben Gruß

Sandra

Beitrag von nadja.l 07.12.09 - 16:10 Uhr

das mit der bewegung kenn ich. meine fing auch sehr früh an und ist mit 5 1/2 monaten bereits richtig gekrabbelt. die wohnung muss man eh irgendwann sicher machen, ob jetzt nen monat früher oder später ist doch auch egal. was sinnvoll ist, ist nen laufgitter, denn ich lass sie ungern alleine im wohnzimmer spielen, wenn ich z.b. mal auf klo muss, denn 100% sicher kriegst du es nicht.
auch wenn sie sich bald hinsetzen sollte ist das in ordnung. hab damals auch "panik" geschoben, da sie noch viel zu klein dafür war, aber solange sie es aus eigener kraft machen ist alles ok.
zum thema essen, lass dich von deinem gefühl leiten. ich denke auch nicht, dass sie jetzt viel schneller zunimmt, weil du ihr möhrchen gibst, wenn es ihr aber gefällt und sie gut ißt, würde ich es ihr weiter geben. die anderen mahlzeiten kannst du ja noch voll stillen und auch nach dem mittag stillst du ja noch. manchmal dauert es ne ganze weile, bis ne mahlzeit wirklich ersetzt ist.

lg nadja+emily