Hilfe! Jemand Erfahrung mit Paukenröhrchen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von tatti1504 07.12.09 - 13:36 Uhr

Hallo ihr lieben,

nun habe ich schon länger nicht mehr geschrieben aber jetzt brauch ich euren Rat/Hilfe.

Mein Sohnemann (2 Jahre) hat seid gestern die dritte Mittelohrentzündung innerhalb eines Monats. Der Ohrenarzt hat uns heute mitgeteilt das er, möglichst noch vor Weihnachten, Paukenröhrchen setzen und die Polypen entfernen lassen möchte. Könnt ihr mich ein bisschen aufklären? Wie läuft das ab? Wird das ambulant erledigt und wie lange sollte ich mir dann von der arbeit frei nehmen? Was passiert hinterher?

Ich bin schon ein bisschen verzweifelt und hilflos...

LG Tanja

Beitrag von magnolie8 07.12.09 - 13:48 Uhr

hallo,
wir haben das letzten freitag machen lassen, allerdings wurden bei uns noch die mandeln verkleinert.
war ambulant bei uns. um 8 sollten wir da sein und um 12 waren wir wieder zuhause.
es ist mit volnarkose aber unsere maus hat das super überstanden. hat 25 min gedauert. sie hatte keine schmerzen nachher und hat keine schmerzmittel benötigt. war sobald sie aus der narkose komplett wach war wie immer und hat normal gespielt und geschlafen.
lg

Beitrag von wort75 07.12.09 - 14:54 Uhr

wir habens 1x nur die röhrchen gemacht, und einmal mandeln und röhrchen.

beides ambulant. aber mein sohn hat beide male die narkose schlecht verkraftet, er war akut krank - aber man hats zu spät gemerkt. die röhrchen sind dann aufgrund des druckes hinter dem trommelfell auch gleich wieder rausgefallen.

man geht am morgen hin. die kleinsten kinder werden zuerst operiert, weil man ja nüchtern sein muss. sie kriegen ein pflaster, dann die steckung für die infusionen währen der op. das nehmen sie meist noch ruhig. sie bekommen den pyjama und werden beruhigt. du darfst sie in den op-vorraum rollen. dann hast du 25 minuten nichts zu tun. das kind kommt zurück und du musst versuchen, es so lange schlafen zu lassenwie nur möglich. also nicht unnötig händchen halten oder so.... wenn sie aufwachen sind sie duselig, mit 3 sollte es aber gut gehen. sie sind oft enorm quengelig für die nächsten 3 stunden. dann kannst du gehen.

wir waren 6 stunden dort. er war weder wach noch am schlafen, tobte, warf sich umher, blutete, versuchte die steckung rauszureissen, kämpfte gegen die luftversorgung in der nase die er wieder brauchte... es war grauenhaft. aber zur beruhigung: alle anderen kinder (sie machen meist so sammelops mit den paukendrainagen) haben das super verkraftet. sie tranken sogar ganz bald wieder was, hatten lust auf eis...

nimm für alle fälle genug zeug mit, um 24 stunden dort zu sein. und versorge allfällig andere kinder dann wo anders. ich hatte beim zweiten mal noch einen säugling dabei.... gott....
kauf ihm ein buch zum thema, bei uns wars "teddy muss ins krankenhaus", dann hat er schon mal keine angst. dann wäre eben tee und bekannte milch für die 24 stunden gut, etwas früchtekompott zum beispiel, vielleicht sogar etwas gekühlt. aber meist bekommen die kinder alles nötige vom personal. nimm auch für dich was mit. du wirst ggf. nicht in die cafeteria wollen. nimm für dich sicher eine grosse flasche zu trinken und ein sandwich mit. ich bekam zwar was von der schwester, aber das war wohl eher eine ausnahme. (nehme ich mal an, ich denke, erwachsene bekommen auch im spital kein griesbrei mit zwetschgen :-)