Integrationskindergarten? - bin grad am überlegen...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von blossom_81 07.12.09 - 14:17 Uhr

... ob wir nicht wechseln sollten.

Hallo erstmal!

Zur Situation:
Hab 2 Jungs (2005/07) die beide momentan in einer "normalen" Koop untergebracht sind. Die Einrichtung gibt es erst seit Sommer 2008 & anfangs war ich echt begeistert. Inzwischen läuft der Kita-Alltag völlig chaotisch & konzeptlos mit häufigem Personalwechsel (1 stellvertr. Leitung, 6 Erzieherinnen & 2 Kinderpflegerinnen). Irgendwie ist der Wurm drin! Würd ja drüber hinwegsehen, weil insgesamt keine falaten Dinge passieren, aber meine Kinder sind ehemalige Frühchen und daher mach ich mir langsam echt sorgen.

Der Große ist ein Therapiekind (Heilpädagogik, Ergo, TP-Reiten, wg. Aufmerksamkeitsproblemen und Wahrnehmsungsstörung). Der Kleine ist tatsächlich klein, nämlich Kleinwüchig (SGA, wird erst mit 4 Jahren behandelt). Im großen und ganzen sind sich "ganz normal", aber ich habe Angst, dass sie mit dem dortigen Chaos weniger gut klar kommen, als manch anderes Kind.

Jetzt stellt sich mir die Frage, soll ich in einen Integrationskindergarten wechseln? Und vorallem interessiert mich: Können die zwei "danach" auf ganz normale Schulen? Klar ist das grundsätzlich von der Entwicklung abhängig, aber gibt es da dann eher Defizite oder eben gerade nicht? Klingt doof, ich weiß, aber bin mir echt unsicher. Außerdem weiß ich auch nicht wie die zwei mit dem Wechsel klar kämen - ist sowas sehr schwer für die Kinder?

Schon mal Danke für Anworten und Ratschläge. Schönen Tag euch noch.

lg marina

Beitrag von visilo 07.12.09 - 15:53 Uhr

Gehe zum SPZ und lasse sie begutachten, wenn die sagen ein I-Platz wäre besser werden sie dir einen empfehlen, wenn nicht bekommst du eh keinen I-Platz.

Mein Sohn war das erste Jahr in einem Regelkiga in dem es auch drunter und drüber ging, für ihn war es die Hölle, im 2. Kigajahr hatten wir dann das Glück einen Platz in einer I-Gruppe zu bekommen, dort ist es personalmäßig zwar genauso chaotisch aber die Gruppe ist kleiner und die Theraphien sind alle im Kiga. Für Lukas war dieser Schritt sehr wichtig, er hat in einem Jahr seine Defizite sehr gut aufgeholt ( jedenfalls die auf sprachlicher Seite) am Rest wird gearbeitet.

Bis jetzt sind fast alle I-Kinder "normal" eingeschult worden wenn sie natürlich den Schultest bestanden haben, aber das müssen die anderen ja auch. Für deine Kinder wäre es sicher nur von Vorteil in einer kleineren Gruppe zu sein, bei der Einschulung spielt das dann keine Rolle mehr ( wenn er die Anforderungen die alle erfüllen müssen auch erfüllt)

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von bastima 07.12.09 - 22:03 Uhr

JUhu!

Du hast Post!

D.