Logopädin

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von moisling1 07.12.09 - 16:47 Uhr

hallo ihr lieben!

habt ihr erfahrung mit logopäden?
wir waren mit der maus im mai zu 3 terminen zur kontrolle bei der logopädin weil sie eine schlechte aussprache hatte!sollten uns dann im halben jahr melden!
das habe ich dann heute mal in angriff genommen und für ende januar ne termin bekommen!
ihre aussprache ist besser geworden aber sie kann halt immernoch nicht alle buchstaben versucht sich aber an den buchstaben seit paar wochen stell ich fest das sie das s und das f manchmal spricht das sind auch 2 der buchstaben die ihr fehelen!
wie wars bei euch hat die sprachtherapie geholfen?wie seht ihr das sollte man bei nem kind vor 4 mit ner therapie beginnen?

Beitrag von ma14schi 07.12.09 - 16:51 Uhr

Meiner hatte seit seinem 3. Lebensjahr mit Pausen in logopädischer Behandlung.

Mal abgesehen davon, dass es ihm riesigen Spass machte, konnten wir große Fortschritte beobachten und mit 5 sprach er perfekt.

Beitrag von moisling1 07.12.09 - 16:54 Uhr

das freut mich!
mal sehen was sie bis januar noch lernt derzeit macht sie sprachlich ohne therapie fortschritte!
wir werden sehen was die logopädin sagte ende januar wenn sie dies benötigt werden wir es in anspruch nehmen!

Beitrag von dominiksmami 07.12.09 - 17:27 Uhr

Hallo,

mein Sohn hatte eine heftige Sprachentwicklungsverzögerung.

Angefangen hat er mit der Logopädie als er gerade 3 war und beendet erst als er fast schon 7 war.

Die Logopädie hat ihm wahnsinnig gut geholfen und heute spricht er so gut wie normal.
Hmm nein, das ist eigentlich falsch, auf niederländisch spricht er völlig normal ( in dieser Sprache fand auch die Therapie statt), im Deutschen hat er mit dem Z und dem SCH noch ein paar Probleme, aber das liegt natürlich auch und gerade an der Zweisprachigkeit.
Wenn man ihn Deutsch sprechen hört, denkt man einfach er habe einen niederländischen Akzent, ganz leicht aber hörbar.

lg

Andrea

Beitrag von biene21083 07.12.09 - 19:41 Uhr

HAllo,

darf ich mal fragen, wie du heftig definierst?
#danke

Lg Maja

Beitrag von girl08041983 07.12.09 - 19:02 Uhr

Huhu,

mein Sohn hat mit 3,5 Jahren langsam angefangen mit 4 Jahren dann jede Woche und es hat bis jetzt sehr gut geholfen.

Lg Lia

Beitrag von biene21083 07.12.09 - 19:45 Uhr

Hallo,

mein Sohn bekam mit 18 Monaten schon Logopädie, da er bis auf Mama und Tierlauten stumm war. (er hat auch nichts gebrabbelt)
Momentan ist er 7 und bekommt immer noch sprachförderung.


Meine Tochter bekam mit 3,5 jahren Logopädie. Sie kann einzelne Buchstaben nicht aussprechen und ersetzt Buchstaben in andere. Sie ist 6 und ist noch in logopädische Behandlung. Sie hat eine multiple Dyslalie

Ich plädiere ja für frühe Behandlung. Ab 3 sollte man schon tätig werden, vor allem, wenn das Kind überhaupt nicht verständlich ist und es auch wenig spricht.

Lg Maja

Beitrag von sunflower.1976 07.12.09 - 20:58 Uhr

Hallo!

Mein Sohn hat eine starke Sprachentwicklungsverzögerung (multiple Dyslalie). Mit drei Jahren konnte er weniger als 50 Wörter sprechen. Eigentlich hätte schon viel früher was gemacht werden müssen, aber ich bin von einigen Ärzten nicht ernst genommen worden.

Er ist jetzt 4,5 Jahre alt und spricht ca. 150 Wörter. Er kann noch nicht alle Buchstaben und Buchstabenkombinationen und die Grammatik ist total falsch. Mittlerweile ist er so weit, dass auch andere ihn ein bißchen verstehen, aber nur mit Mühe und längst nicht alles. Es ist noch ein langer Weg und ob André in eine normale Grundschule gehen kann, ist mehr als fraglich. Und das alles bei normaler Intelligenz und Sprachverständnis....

Ohne Logopädie wäre André nicht so weit wie er jetzt wäre. Ohne Therapie hätte sich seine Sprache wahrscheinlich noch viel langsamer entwickelt und neue Buchstaben hätte er kaum gelernt.
Ich wäre froh gewesen, wenn die Therapie eher begonnen hätte, aber die Ärzte haben abgeblockt.

Wenn eine Therapie früh beginnt, ist das Problem oft schneller behoben weil sich die falsche Aussprache nicht so sehr eingeschliffen hat.
Ein Beispiel:
Mein Sohn hat mit knapp vier Jahren das Wort "Danke" gelernt. Er sagt "Dante", aber man versteht es. Im Moment ist er übt er bei der Logopädin das G und das K. Aber selbst wenn er das kann und auch einige Wörter mit diesen Buchstaben spicht, wird es lange dauern, bis aus "Dante" wieder "Danke" wird. Einfach weil es sich schon so eingeschliffen hat und er das Wort neu lernen muss. Und wegen seiner Sprachstörung fällt ihm genau das schwer.

Wenn ein, zwei Buchstaben Schwierigkeiten machen, kann man schauen, ob man noch ein paar Monate mit der Therapie wartet. Aber wichtig ist, nicht zu lange zu warten und dann kurz vor Schulbeginn panisch eine Therapie anzufangen. Wenn Euch empfohlen wird, eine Therapie zu machen, nutze sie auf jeden Fall!

LG Silvia