Verliebt in die deutsche Dogge :)

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von giraffchen84 07.12.09 - 17:04 Uhr

Hallo urbis.

mich würde mal sehr interessieren, ob es jemanden unter euch gibt, der eine deutsche Dogge zuhause hat.
Gestern habe ich so ein Tier das erste Mal "live" kennengelernt, nach den Erfahrungen mit eher kleinen bis mittelgroßen Hunden war das mal ganz was anderes.
Die Dogge gestern war super freundlich, total wesenslieb und spitze erzogen.
Habe mir auch sagen lassen, das es ein ganz toller Familienhund ist.
Ich werde im April Mama und wir haben ab November Hausund Hof - in ca 1,5 Jahren steht also auch wieder ein Hund an :)
Ich würde ja super gerne so eine deutsche Dogge haben (Platz ist genau und unliebsame Gäste würden sich das bestimmt 3mal überlegen *g*)

Mich interessieren eure Erfahrungen mit diesen Riesen und wie die sich so im Familienalltag verhalten.

Danke euch
lg
Giraffe

Beitrag von kja1985 07.12.09 - 18:38 Uhr

Ich habe mit 12 Jahren eine Deutsche Dogge geschenkt bekommen und durfte die Erziehung und Verpflegung zu grossen Teilen übernehmen, mit steigendem Alter natürlich immer mehr.

Mein Hund war mein allerliebster Freund, aber ich würde mir NIE wieder eine Dogge zulegen.

1. Ich hab noch keine Dogge kennengelernt, die nicht ein totaler Tollpatsch gewesen wäre. Sie trampeln alles über den Haufen, steigen auf fremde Füsse oder rempeln ihre Menschen an und um - alles aus Versehen.

2. Sie sabbern fürchterlich und auch wenn sich darauf sicher Stimmen melden die was von geschlossenen Lefzen erzählen - ich habe sehr viele Doggen kennengelernt und ALLE haben gesabbert wie Sau. Als Doggenhalter fallen einem die 20 Zentimeter langen Schmierspuren an der Jeans nur nach einiger Weile gar nicht mehr auf. Meine Eltern haben das Haus extra mit abwischbarer Farbe gestrichen, weil man ständig die Sabberschlieren wegputzen musste. Trinken durften sie nur in der Garage (meine Mama hatte auch eine Dogge, daher Mehrzahl).

3. Eine Dogge mitzunehmen ist eine Tortur. Die stehen, sitzen, liegen überall im Weg rum, manche Menschen haben vor so einem Koloss Todesangst und geben das auch kund, manche vergewaltigen den Hund dagegen fast vor Begeisterung. Ausserdem braucht man erstmal ein Auto das gross genug ist. Und gleichzeitig keinen hohen Einstieg hat, weil so schwere Hunde nicht springen sollen und auch nicht lange können. Zugfahren mit einer Dogge ist auch sehr interessant. Einmal und nie wieder.

4. Niedrige Lebenserwartung. Unsere wurden beide 10 Jahre alt. Das ist für eine Dogge aber Methusalemalter und der Tierarzt meinte das haben sie nur den Umständen zu verdanken. Das kann aber auch nur Schmeichelei gewesen sein, immerhin haben meine Eltern dem Tierarzt in den letzten Jahren sein Haus finanziert #schein

5. Schwanzwedeln. Klingt vielleicht seltsam, aber das ist für mich ein absoluter Kontrapunkt. Ich hatte jahrelang permanent blaue Oberschenkel. Der Doggenrüde meiner Tante hat sich den Schwanz beim Wedeln im Flur gebrochen! Mein Hund hat mehreren Kindern die Augen blaugewedelt.

6. Du braucht auf jeden Fall einen ebenerdigen Eingang. Mein Rüde konnte das letzte Jahr keine Stufen steigen.

7. Jeder Erziehungsfehler rächt sich furchtbar. Von einer Dogge von Punkt A nach Punkt B gezogen zu werden ist kein schönes Gefühl. Mein Rüde war auch sehr schwer motivierbar, da er überhaupt keine Vorliebe für Leckerlis hatte und erst recht keinen will to please.

Mein Fazit: er war der liebste und schönste Hund, den ich mir hätte wünschen können, aber seine Körpermerkmale haben einfach nicht in meine Welt gepasst. Ich würde mir nie wieder einen derart überdimensionierten Hund zulegen.

Beitrag von cherymuffin80 07.12.09 - 19:41 Uhr

Oh das mit dem "Schwanzproblem" kann ich bestätigen.
Hatte ja mal nen paar Jahre beim Tierarzt gearbeitet, wir hatte da auffällig viele Doggen mit gebrochenen Schwänzen und z.T. wurden die teilamputiert weil nix zu machen war. Die Geschichten waren immer die selben, das der Hund beim "Freuen" irgendwo gegen gehauen ist (Schrank, Tür usw.)

Ich finde Doggen auch toll, vorallem in Blau, würde mir aber auch nie eine zulegen, denn sie leben im Durchschnitt echt nicht lange, Fressen für 3 und jaaa, sie sabbern ganz schrecklich, was aber andere Rassen auch gut können ;-) und dann hab ich gar nicht soviel Masse wie ich dem Hund entgegen setzen müsste um ihn an der Leine zu halten wenn er mal zieht, das fände ich auch unverantwortlich meinen Mitmenschen gegenüber.

Ich bleib bei meinen Dalmatinern ;-)

Beitrag von kja1985 07.12.09 - 21:12 Uhr

Letztendlich gibt es einfach viele Hunderassen, die die positiven Eigenschaften die eine Dogge hat auch aufweisen, aber nicht deren überdimensionierte Körperausmaße haben.

Wenn man tatsächlich einen grossen Hof oder Haus mit grossem Garten hat, der Hund aber ins Haus kann und dort auch eine Matratze hat (Körbchen + Dogge = Liegeschwielen), man zwei halten kann damit man sie auch mal allein lassen kann und viel viel Geld für Futter und Tierarzt hat finde ich eine Dogge okay. Aber für Normalsterbliche ist das einfach nix. Mein Grosser war ein toller Hund und in der Wohnumgebung meiner Eltern haltbar, aber bei mir würde sich keine Dogge wohlfühlen. Da könnte ich mir gleich ein Zirkuspony ins Wohnzimmer schieben ;-)

Beitrag von doggenfan1994 18.03.13 - 20:04 Uhr

du hast recht meine eltern und ich haben eine deutsche dogge fast 2 jahre alt und ein rüde
und so ein stures tier im thema lernen habe ich noch nicht gehabt und dass mit dem sabber da gewöhnt mann sich wirklich dran nur komisch ist wir hatten auch ein doggenweibchen bevor wir unseren rüden mit 9 wochen geholt haben und sie war das komplette gegenteil von ihm sie hat brav gehört und ist nicht immer wenn mann die haustür geöffnet hat aus der tür gerannt und in unserem hochhaus wo wir wohnen biss in die letzte etage nach oben gerannt dass macht unsere rüde nähmlich und wir dürfen alle hinterher liegt es daran dass rüden anders sind als weibchen oder woran liegt es dass das verhalten ganz anders ist von meinem rüden als dass von meinem weibchen würde mich freuen wenn du eine antwort drauf wüsstest :-D

Beitrag von pollinchen 07.12.09 - 20:48 Uhr

Guten Abend!

Wir haben eine 2 jährige blaue Doggendame. Sie wiegt jetzt knappe 60 Kilo und haben mit ihr 70 € Kosten im Monat (Fleisch und Krankenversicherung).

Zuhause merkt man sie kaum, da sie fast ausschließlich auf ihrem Platz liegt und alles von dort aus beobachtet. Draußen ist sie total bewegungsfreudig - sie geht mit meinem Mann zum Joggen und mit mir zum Reiten. Dort ist sie dann einfach ein angenehmer Begleiter und stresst nicht mit anderen Hunden rum oder will irgendwelchen Hasen hinterher, da der Jagdtrieb gleich Null ist.

Sie meldet daheim kurz wenn sie was hört durch 1 x Bellen und dem doggentypischen Gebrummel, aber das wars dann.

Sie sabbert nur wenn Leckerlis in Sichtweite sind, oder sie vorm Fressnapf sitzt und aufs Fressen wartet. Nach dem Trinken läufts auch raus, aber da liegt halt dann ein Handtuch daneben. Du musst auf die Eltern schauen, was die für eine Belefzung haben, damits nicht zu viel wird.

Das mit dem Schwanz ist für mich komplett übertrieben. Niemand von uns hat je auch nur ansatzweise nen blauen Fleck gehabt.

Für Kinder gibts keinen besseren Freund, sie ist da total relaxt.

Ihre Erziehung war total unproblematisch, da sie auch sehr sensibel ist und ihre Grenzen nie dramatisch austestet.

Mit Rüden kenn ich mich nicht aus, die können natürlich eher mal ihre Kraft austesten, da wird das enorme Körpergewicht bestimmt nicht hilfreich sein.

Fremde Menschen sind natürlich wg. der Größe oft vorsichtig und Eltern reagieren oftmals auch ängstlich, wobei die Kinder sie alle total super finden.

Wenn du noch Fragen hast, kannst dich gerne melden!

LG
Kerstin

Beitrag von kja1985 07.12.09 - 21:15 Uhr

Die Hündin meiner Mama hat auch nie so doll gewedelt, aber der Rüde - autsch, autsch, autsch. Wenn man den an der Leine hatte und seine Lieblingsnachbarin kam des Weges wurde man grün und blau geschlagen. Er war auch ein ganzes Stück grösser und 20 Kilo schwerer als die Hündin.

Beitrag von germany 08.12.09 - 16:21 Uhr

Ich kann das nur bestätigen! Ich habe einen Bordeauxdogge-Boxer Mischlingsrüden und wenn der sich freut..*aaauuuuaaa

Ich hab ständig blaue Striemen an den Oberschenkeln von ihm. Beid er kleinen geht es ja noch, aber der große, wow der hat eine Kraft wenn der sich freut..

Beitrag von bowh 07.12.09 - 20:50 Uhr

Hallo. Ich habe eine Deutsche Dogge. Bild in VK. Er ist 3 Jahre alt. Also es gibt negative und positive Seiten an ihm :-)

- er ist sehr schmusebedürftig
- er passt auf, das niemand unbefugtes auf unser Grundstück gelangt
- er ist lieb
- er würde keinem Kind was zu leide tun *aber dafür würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen*
- er haut mit seinem Schwanz überall gegen
- er sabbert NICHT *nur wenn er sein Fresschen sieht und Wasser trinkt*
- er bellt, wenn ihm was nicht passt
- er ist ein Katzenmörder #schock
- er mag keine anderen Rüden, bis zu seinem 1.Lebensjahr konnte er mit jedem Hund spielen, aber kaum war das Jahr um, hat er sich geändert in dieser Hinsicht
- er frisst sehr viel

Wir haben Nemo damals geholt, als mein Sohn 6 Monate alt war. Aber es war definitiv zu früh. Denn ich möchte auch das mein Kind mit dem Hund spielen kann, also richtig spielen, nicht Ohren ziehen :-) oder Schwanz ziehen.
Es gibt kein genaues Alter wo man sagt, die Zeit ist reif für eine Dogge.
Wenn du dir sicher bist, das du mit einem Kleinkind und einem neuen "Kind" klar kommst, dann mach es.

Aber plane genügend Zeit/Geld ein, für Hundeschule *es ist nicht zwingend erforderlich, aber für Hundeunerfahrene Leute, dringend notwendig!!*
Denn eine Dogge ist nicht nur lieb, er/sie kann und wird auch extrem frech sein. Erziehung ist das a und o.

Am besten du sprichst mal mit einem Züchter und schaust dir das alles an.
Eine Dogge braucht ab dem 16.Lebensmonat viel Auslauf, vorher begrenzt, da der Hund im Wachstum steht.

Denn musst du wissen, wie machen wir das, wenn wir in den Urlaub fahren. Wenn ihr z.B. wegfliegt, dann ist das nicht so ideal für eine Dogge. Klar kann man immer ein Urlaub planen, mit Hund, aber wenn es mal weiter weg geht, dann ist das schlecht. Dann muss jemand da sein, der sich um den Hund kümmert. Am besten Familie oder Bekannte,die wissen, was auf sie zukommt. Oder eine Pension die sich mit Doggen auskennen.
Es ist leichter einen kleinen bis mittelgroßen Hund unter zu bringen als einen großen.

Okay solltest du noch fragen haben, dann schreibe ruhig.

Liebe Grüße Sara

Beitrag von myimmortal1977 07.12.09 - 21:19 Uhr

Mein Onkel hatte eine Doggendame. Anis war ihr Name. Ist schon ein paar Jährchen her. Mein Onkel hatte einen eigenen Reitstall.

Anis war vom Wesen her super freundlich und sehr geduldig. Über das Verhalten gegenüber kleinen Kindern kann ich allerdings nicht berichten. Anis hatte noch einen Hundepartner, weiß leider den Namen nicht mehr, weiß nur noch die Rasse, ein Rauhaardackel. War wie Patt und Patterchon ;-) Die riesige Dogge und ihr kleiner Dackelfreund.

Anis war Katzen und anderes Getier gewohnt. Da gab es keine Probleme. An sabbern kann ich mich auch nicht erinnern, dass machen z. B. Bernhardiner, unser Nachbar hat einen, echt schlimm. Wenn der sich schüttelt, oh Gott #schwitz

Wenn man genügend Auslauf hat, dann kann man sich ruhig so einen großen Hund zulegen, denke ich. Ich kenne Doggen als genügsame und geduldige und freundliche Hunde. Sicherlich spielt die Erziehung vom Menschen eine wesentliche Rolle.

LG Janette

Beitrag von callygraphy 07.12.09 - 21:31 Uhr

Hallo Giraffe,

ich bin auch Besitzerin einer schwarzen Deutschen Dogge.
Mit ihren 5 Monaten ist sie grad im Wechsel vom Welpen zum Junghund. (Ist aber nicht meine erste Doggen-Erfahrung).
Ich möchte nie wieder einen anderen Hund!
Für mich mit meinen 1,58 m Körpergröße ist es echt witzig mit meiner Lotte auf Augenhöhe zu sein :-D

Sie ist sehr anhänglich, verschmust und menschbezogen.
Wie bei den anderen auch ist sie unheimlich begierig auf Kinder - da freut sie sich ein Loch in den Bauch. Da muss man aufpassen und schnell sein, sonst rennt sie die kleinen um.
Denn diesen Punkt kann ich voll und ganz bestätigen: Es gibt keinen trotteligeren Hund als eine Deutsche Dogge! Hinfallen, stolpern, gegenrennen, umfallen = Deutsche Dogge.
Blaue Flecken haben wir auch, einmal vom Schwanzwedeln und zum andeen von den riesigen Pranken die dir erwartungsfreudig entgegengeschleudert werden.

Sie schlägt jetzt schon an wenn "Fremde" im Haus sind oder sich dem Auto nähern.
Abgesehen davon sind Doggen typischer Weise recht letargisch... und pennen/mutzeln viel. Man benötigt aber auch eine große, gut gepolsterte Liegefläche wegen der Gelenke.

Sabbern tut unsere auch nur wenn sie vor dem Futter sitzt oder getrunken hat.
Allerdings hat Lotte auch zurückgebildete Leftzen da sie ein Ridgeback-Mix ist (nimmt sich von der Größe aber auch nichts zur Deutschen Dogge).


Klar gibt es auch Kontra-Punkte:
Man benötigt ein großes Auto um den Hund ordentlich transportieren zu könne.
Futter und Tierarzt gehen ins Geld.
Man muss frühzeitig konsequent erziehen - wenn sie mit ausgewachsenen 65 Kg nicht hören hat man ein Problem.
Es ist nicht einfach jemanden zu finden, (einen Hundekindergarten zu finden) der einen so großen Hund sittet/betreut.

Auch wir haben das "Problem" das andere Menschen oft unverhältnismäßig viel Angst haben. Aber bei 80cm Schulterhöhe und 65 Kg schwarzem Hund mit riesigen Zähnen und unheimlich tiefem Bellen auch kein Wunder.
Da muss man immer mitdenken, die Leine kurz nehmen, zur Not die Straßenseite wechseln.

Wir haben ein recht Dominantes Alpha-Weibchen erwischt welches immer wieder versucht seine Stellung innerhalb der Familie zu ertesten und Grenzen auslotet. Das ist bisweilen sehr nervenzerrend. Man muss echt konsequent sein.
Und das einfach am Kragen packen und in nach draußen zum Pippiemachen setzen hat sich mit allerspätestens 4 Monaten und ca. 25 Kg für die meisten erledigt - ich bekomme Lotte nicht mehr hochgehoben.

Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen :-) das A und O ist die Erziehung - mit einem ungebremsten 65Kg - Geschoss an der Leine hat man einfach verloren - das hält kein Mensch.

Liebe Grüße
Cal

Beitrag von giraffchen84 07.12.09 - 23:24 Uhr

Hallo und vielen Dank für eure Antworten !

Schön mal die ganzen Vorteile und auch "Nachteile" zu lesen.

Ich glaube, eine Dogge würde gut zu uns passen, wir haben einen Fahrstuhl im Haus, ca. 150qm Erdgeschoss zum Aufhalten und um das Haus rum genug Gelände für den Auslauf.

Ich werde auch auf JEDEN FALL mit ihr (ich hätte gerne eine Hündin) in die Hundeschule gehen, bei einem kleinen Hund kann man ja noch manches verzeihen, bei so einem Geschoss nicht :)

In den Urlaub müsste sie nicht mit, wenn es weiter weg geht, sie hätte zuhause genug Platz und Betreuung :)
Es ist immer jemand da, zur Not der Gärtner ;)

Das mit dem Sabbern erzähle ich aber mal besser nihct meinem Mann ;) Mir macht das ja nichts *lach

Beitrag von doggeblau 08.12.09 - 14:28 Uhr

Hallo,

einigen Schreiberinnen kann ich mich hier voll anschliessen.

#hundUnsere Jungs ( gelb & blau) sabbern! Deshalb wird draussen gefüttert und getränkt!
Unsere Dame hat fast nie gesabbert- kommt auf die Lefzen an...

#hundSchwanzwedeln in Kleinkindaugenhöhe- sollte beobachtet werden, dann geht´s.

#hund Futtermenge u. Tierarztkosten sind schon höher als bei Wadenbeissern

#hundMit Futter und Bewegung sollte man schon mit Verstand umgehen, da die Dogge andere Ansprüche hat, als ein Kleinhund

#hundDie Dogge ist absolut ein Familienhund, also ist sicher auch ein größeres Auto kein Problem

#hundbei der Erziehung gilt- was Welpi nicht lernt, lernt große stolze Dogge umso schwerer... ich möchte mich nicht von meinem 75kg Bub durch Sonne, Mond & #sterne ziehen lassen, ist aber kein Thema, meine 10 J. Tochter geht mit ihn spazieren ( natürlich nie ohne uns) reine Erziehungssache (viel Gefühl & Leckerli, Doggen brauchen Ruhe & Liebe)

Alles in allem, für uns gilt- einmal Dogge- immer Dogge!

Lieben Gruß, von der blauen Dogge#hund;-)

Beitrag von marlyn 08.12.09 - 21:04 Uhr

Hallo Giraffe!

Wir haben einen Doggen-Bub, Amigo 19 Monate alt, 75 kg verteilt auf ein 92 cm hohes Muskelpaket.

Wir lieben ihn obwohl
- er sabbert
- nach dem Schütteln die Hundespucke an der Decke klebt
- er bei großer Freude blaue Flecken wedelt
- er umständlich groß ist bei diversen Unternehmungen
- er teuer im Unterhalt ist
- er wirklich sehr tollpatschig ist

und erst reicht weil
- er im Haus ruhig und vorsichtig ist
- unser Kind und uns über alles liebt
- super anhänglich und folgsam ist
- nicht kläfft
- ihn die ganze Nachbarschaft durch den Zaun streichelt
- er als Gruppenjüngster die Begleithund-Prüfung als Zweitbester bestanden hat
- täglich bei Fuß neben dem Kinderwagen herläuft, den er um weites überragt


Kurzum: der beste Familienhund den man sich vorstellen kann. Und: es ist nicht die erste Dogge, meine Großeltern haben gezüchtet.

Viele Grüße, Marlyn