Bin so traurig....

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von bk-gi-12 07.12.09 - 18:56 Uhr

Hallo Mädels,

unsere fast 4 Jährige Hündin hatte gestern Abend und heut Nacht wieder einen Krampfanfall nach ca. einem halben Jahr... Insgesamt hat sie das jetzt so seit ca 1-1,5 Jahren aber in grösseren Abständen... Irgendwie hat mich das dieses Mal völlig aus den Latschen geholt und bin schon den ganzen Tag am heulen... fühle mich als wenn jemand gestorben ist...ich kann mich gar nicht richtig ablenken und habe bis jetzt auch nur 1 Brötchen und 1 stück Kuchen hinter bekommen... sie tut mir so leid...
Dazu kommt dann noch das mein Hase auf Montage ist und ich hier alleine sitze ....sind das die Hormone die die Sache noch verstärken???
Kann mir jemand gut zureden bzw. mich aus meinem Tief rausholen oder hat evtl. Erfahrungen mit solchen Krampfanfällen??

lg yvonne 28.ssw

Beitrag von knuffel84 07.12.09 - 19:29 Uhr

Hallo,

was für Krampfanfälle hat deine Hündin denn? Ist es Epilepsie? Bekommt sie Medikamente? Wie sehen die Anfälle aus?

LG
Jasmin

Beitrag von bk-gi-12 07.12.09 - 19:40 Uhr

Also gestern kam sie zu uns in die Küche gelaufen und brach neben dem Tisch zusammen...da dachte ich schon ..oh nein.. dann bekommt sie einen starren Blick fängt an zu speicheln und zu zucken...dann krampfen auch die Beine, die sie dann von sich streckt... hatte ihr dann Diazepam gegeben das hatte uns der Tierarzt beim letzten Mal mitgegeben.. in den Po...
Bin dann heut Nachmittag zum Tierarzt mit ihr und da wurde Blut abgenommen und weggeschickt... morgen ist evtl. der Befund da... ob es Epilepsie ist wissen wir nicht... der Tierarzt vermutet evtl. Schilddrüse...

Hast du Erfahrungen mit der Krankheit??

Beitrag von knuffel84 07.12.09 - 20:19 Uhr

sie ist jetzt 4 und du hast geschrieben, dass sie die Anfälle seit ca. 1-1,5 jahren hat. okay.
Für mich hört es sich nach epileptischen Anfällen an.... der starre Blick, das speicheln und auch das sie die Beine von sich streckt.
Normalerweise werden solche Hunde dann "eingestellt" mit Antiepileptiker, damit die Anfälle nicht so häufig sind. Es kann durchaus sein, dass sie monatelang keinen Anfall hat, aber es kann auch genauso gut sein, dass sich die Anfälle irgendwann häufen und sie dann in einem Anfall bleibt.
Wartet die Blutergebnisse ab und sprich deinen TA auf jeden Fall auf Epilepsie an.

Beitrag von nessi78 07.12.09 - 20:51 Uhr

Huhu Yvonne,
ich habe einen Kater mit Epilepsie und kenne deine Situation ganz gut #liebdrueck
Es war genau richtig, dass du gleich zum Tierarzt bist, denn man muss ja schauen woher diese Anfälle kommen... es kann eine Erkrankung sein, die als Begleitsymptom solche Anfälle auslöst, es kann auch eine Form der Epilepsie sein, die im Gehirn ausgelöst wird...

Vielleicht beruhigt es dich, dass die Tiere meistens garnichts von den Anfällen mitbekommen.
Mein Kater bekommt Medikamente, mit denen die Anfälle nur noch selten vorkommen, aber sie haben auch Nebenwirkungen und wenn die Anfälle nur selten wären, würde man es eher ohne Medis versuchen.
Wünsche euch alles Gute!
LG Nessi