400,- Job gekündigt was nun?

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von mimimaus2006 07.12.09 - 20:01 Uhr

Hallo,

sorry ein bißchen verwirrend. Wurde heut von meinem Chef gekündigt. :-[ Bin dort als 400,- €-Buchhaltungskraft eingestellt.

Vorher hab ich 14 Jahre beim selben Arbeitgeber gearbeitet und war dann 3 Jahre in Elternzeit. In der Elternzeit hab ich dann bei diesem Arbeitgeber angefangen um ein bißchen raus zu kommen. Meinen alten Job habe ich dann vor 3 Monaten zum Ende der Elternzeit kündigen müssen, weil er für mich als Mutter einfach zu weit entfernt ist (1 Std. Fahrzeit). #schmoll

Nun muß ich wohl zur Agentur für Arbeit. Ich war noch nie dort. Weiß jemand wie das abläuft? Wieviel werde ich wohl monatlich bekommen? Wird das nach dem jetzigen oder dem Gehalt vor der Elternzeit berechnet? Wir haben nämlich vor einem halben Jahr ein Haus gekauft und ein Darlehen zu bezahlen. Wie lange wird das Arbeitslosengeld denn bezahlt? Und muß man alle Jobs annehmen?
#kratz#kratz
Fragen über Fragen - wer kann mir helfen?

Lg, Linni #herzlich

Beitrag von vivi0278 07.12.09 - 20:12 Uhr

Hallo. Soweit ich weiß, wird das Arbeitslosengeld aus dem Einkommen der letzten 12 Monate errechnet. Der Durchschnitt von den 12 Monaten und davon 60%, ergibt das Arbeitslosengeld. Du mußt nur zumutbare Jobs annehmen. Wenn du noch nie arbeitslos warst, müsstest du für 12 Monate Geld bekommen. LG

Beitrag von myimmortal1977 07.12.09 - 21:29 Uhr

Das ist natürlich eine mehr als besch... Situation :-(

Wenn Du 3 Jahre zu hause warst, wird Dein ALG fiktiv berechnet. Leider.

Die Antwort liefert [url=http://www.sozialhilfe24.de/ges_para_anz552.html] § 132 SGB III[/url]:
Wenn innerhalb der letzten zwei Jahre vor Entstehung des Anspruchs auf Arbeitslosengeld kein Bemessungszeitraum von mindestens 150 Tagen gebildet werden, wird das Arbeitslosengeld nicht nach dem Entgelt des Leistungsberechtigten bemessen (§ 133 Absatz 4 SGB III), sondern fiktiv berechnet, d.h. es wird ein fiktives Arbeitsentgelt zugrunde gelegt

Beitrag von windsbraut69 08.12.09 - 06:45 Uhr

Du hast großes Glück, dass Du so schnell gekündigt wurdest. Durch einen sv-freien Minijob erwirbst Du nämlich gar keinen ALGI-Anspruch!

Jetzt wird wegen der Elternzeit zumindest teilweise ein fiktives Einkommen zugrunde gelegt, was für Dich sicher günstiger ist.

Je nachdem, für wieviele Stunden (min. 15 Wochenstunden zu üblichen Zeiten) Du DIch jetzt zur Verfügung stellst und eine Kinderbetreuung nachweisen kannst, bekommst Du dann evlt. anteillig ALGI.

LG