blöde 4 schicht =(

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von maike.171 07.12.09 - 20:51 Uhr

mein mann hat 4 schicht...ganz ganz blöd sag ich euch!das schlimme ist er kommt nicht ausm quark!wenn er von nachtschicht auf spätschicht wechselt ist er in sonem blöden rythmus :-( er kommt um 22 uhr abends @home geht um ca 4 uhr ins bett steht um 13 uhr auf und fährt um 13.30 uhr wieder zur arbeit da er um 14 uhr anfängt !
na toll da hab ich ja echt viel von ihm!NIX!!!!
wenn das ein ,zwei nächte so wäre könnte ich das verstehn wegen dem rythmus usw...aber die ganze woche!und am we muss er auch arbeiten!wir haben auch einen kleinen sohn!der hat ja dann auch nix von ihm was ich noch viel schlimmer finde!habe ihm mal gesagt er soll bitte eher aufstehen !ich wäre auch mit 10 uhr oder so zufrieden!aber irgendwie hat er es trotz versprechen nicht eingehalten :-(
das macht mich traurig!man kommt zu nix!kein richtiges gespräch...kein kuscheln....kein gemeinsamer essen...
will ihn auch nicht wieder drauf ansprechen!hab angst das es wieder nur ärger gibt von wegen er arbeitet ja auch blabla...aber wisst ihr ich hab auch jeden tag den kleinen ...nie wochenende...kann nie ausschlafen...jeden tag den haushalt!manchmal denke ich er sieht das nicht!

kennt ihr das auch mit dem doofen schichtdienst???das kann ja auch mal vom vorteil sein ,aber so macht das echt keinen spaß!#schmoll

lg

Beitrag von schnuffeline-09 07.12.09 - 21:16 Uhr

Ne ganz so nicht, aber meiner hat och spät die Woche und ist erst 22 Uhr hier, wenn er nicht gerad bei sich schläft (wohnen nicht zusammen) und am We muss er auch arbeiten, da müssen wir wohl durch;-). Also meiner ist och ko und für nichts mehr zu gebrauchen, na und dann kuschel ich mich eben an ihn und wir schauen noch etwas zusammen und gehen gemeinsam zu Bett. Ist zwar schwer, aber da muss Frau dat Beste draus machen und der Schichtdienst deines Mannes ist im übrigen nicht mit Hausarbeit, die bestimmt nicht im 4 Schichtbetrieb erfolgt zu vergleichen. Find es ganz schön hart ihn nach ca. 6 Std schlaf, wo die Umstellung seiner Schichten ihm körperlich sicher nicht leicht fällt, zum Aufstehen zu bewegen. Eigentlich recht Egoistisch, was erwartest den von Ihm bei solch einem Arbeitsrythmus? #gruebel

Beitrag von maike.171 07.12.09 - 21:32 Uhr

ich finde ich erwarte nicht viel nur das er nicht bis mittags im bett liegt bzw zusieht das er abends eher ins bett kommt!
bei der 4 schicht hat mein mann sogar ne woche am stück frei!
ich finde wenn man familie hat muss man versuchen das unter einen hut zu kriegen.....wenigstens ein gemeinsames mittagessen müsste drin sein!das ist nicht zuviel verlangt!
der hit ist ja noch in der freiwoche liegt er auch bis mittags im bett es sei denn er hat nen termin!wenn wir ihn dann mal um zb 10 wecken gehn heißt es ne halbe std noch usw....na toll wann kann ich das sagen!?ich hab keine lust ihm ständig anzubetteln!

ich will ja nicht rumheulen stehe auch gerne auf für den kleinen freu mich über jede min mit ihm aber der dritte im bunde fehlt eben oft!zu oft!und das mit eigen verschulden!

Beitrag von schnuffeline-09 07.12.09 - 21:48 Uhr

Na da sieht es natürlich wieder anders aus bei dieser Schilderung, da muss ich dir dann natürlich Recht geben, das es so nicht geht;-). Rede mal mit ihm drüber wie sehr es dich belastet und das du ihn mehr im Familienleben dabei haben willst. Mach ihm Dampf unter dem Hintern, das nicht nur ausruhen in einer Gemeinschaft geht, sondern gemeinsamkeiten dazu gehören (Haushalt, Kinder, Partner....) LG:-)

Beitrag von tabea33 07.12.09 - 21:30 Uhr

Hallo,

ein Freund macht auch solche Schichten. Allerdings geht er spätestens Mitternacht ins Bett nach der Spätschicht. Einfach so wie jeder andere mit normalem Tag, nur dass er eben am Nachmittag / Abend gearbeitet hat und nicht am Morgen / Nachmittag. Er steht dann gegen 8 Uhr auf, ist nach 8 Stunden auch ausgeschlafen. Die Frühschicht läuft ähnlich, nur dass er da eher aufstehen muss und schon gegen 22 Uhr ins Bett geht.

Ich glaube, dass dein Mann irgendwie an seinen Schlafenszeiten was machen muss. Ist doch wirklich nicht schön, dass er seine freie Zeit in der Nacht ganz alleine verbringt. Oder kann er Mitternacht noch nicht einschlafen?

Wie läuft denn der Wechsel zu den anderen Schichten?

LG Tabea

Beitrag von maike.171 07.12.09 - 21:37 Uhr

er meint er kann nicht schlafen!
ich denke immer dann steh am nächsten tag eher auf dann biste den abend auch wieder eher müde!
naja vll stell ich mir das auch zu einfach vor!?
ich denke schon das das mit schichtdienst nicht so leicht ist aber das muss doch zu regeln sein.........

er hat erst
frühschicht von 6-14 dann
nacht 22-6 dann
spät 14-22
und dann ne freiwoche.....

ich sag ja MAL solange schlafen kein ding das gönne ich ihm auch von herzen aber doch nicht tagelang!

Beitrag von fernweh123 07.12.09 - 21:54 Uhr

Hallo Maike,

erst einmal #liebdrueck
Das hört sich echt nicht prikkelnd an.
Wir kennen es ähnlich. Mein Mann hat JEDEN TAG eine andere Schicht #schock (nur die Nachtschichten sind immer 3 oder 4 x hintereinander).j
Er schläft dann auch recht lange (nach der NS), sagt aber immer, da würde man anders schlafen als Nachts #kratz Ok, verstehe das das anstrengend ist.
Er tut auch vieles um so viel wie möglich Zeit mit uns (unserer 13 Monate alten Tochter und mir) zu verbringen, aber ich würde auch sooooo gerne ab und an (1 x im Monat wäre z.B. schön) mal ausschlafen; immerhin arbeite ich auch noch an 3 - 4 Tagen in der Woche.
Naja, verstehe dich TOTAAAAAAL, aber heut zu tage sollten wir froh sein, wenn wir / die Männer nen Job haben, oder?

Halte durch und versuche doch trotzdem mit ihm zu sprechen. Nur dann kann er was ändern.

LG Andrea +Naomi*01.11.08

Beitrag von dani.m. 07.12.09 - 23:20 Uhr

Lass dich mal #liebdrueck! Bei uns läuft es genauso. Auch mit dem blöden Schichtwechsel von Nacht auf spät. Mein Mann steht aber "schon" um 11 auf, holt seinen Kaffee und fällt wieder aufs Sofa bis er um halb 1 los muss :-[ Zwischendurch hat er natürlich noch die Zeit, mir zu sagen, was gemacht werden muss. Es k*** mich einfach nur noch an! Im Moment ist er wieder auf Montage,ich bin also mit den Kindern ganz allein. Komischerweise klappt da zu Hause alles besser #kratz
Versuch doch mal, wenigstens einen Tag auszuhandeln. Hat bei uns mal ein halbes Jahr geklappt (bis die Kleine geboren wurde). Mach es ihm richtig schön schmackhaft, was er doch alles mit eurem Sohn anstellen kann. Und in der Zeit kannst du dich ausruhen oder was erledigen. Wirst sehen, danach hast du gleich wieder doppelt so viel Power! Und Zeit, etwas zusammen zu machen habt ihr auch, wenn er schon mal wach ist ;-)

Beitrag von bruchetta 08.12.09 - 02:05 Uhr

Mein Mann hat bis vor einem Jahr noch Schichtdienst gehabt.
In der Spätschicht hat er bis 22 Uhr gearbeitet, kam nach Hause, ist ins Bett gegangen und morgens ganz normal mit aufgestanden.

Beitrag von vonnerle 08.12.09 - 08:27 Uhr

Ich arbeite auch im Schichtdienst. Jeden Tag eine andere Schicht incl WE und Feiertage. Mein Mann war bis vor kurzem 2.5 Jahre lang nur am WE da. Da kann man sich ja vorstellen wie das Leben ist. Man muss einfach von beiden Seiten rücksicht nehmen. Ich schlafe immer nur bis Mittag und wache dann zwei Stunden auf dem Sofa auf. Wenn was wichtiges ansteht dann komm ich auch schon um 12 in die Pötte. Zur Spätschicht ist es so das ich halb elf heim komme und mein Mann schon bissl aufm Sofa vorschläft und dann mit mir wach bleibt bis 11 oder halb zwölf und dann kann ich auch schlafen.

Also wie gesagt. Rücksicht ist alles.

lg
vonnerle

Beitrag von gedankenspiel 08.12.09 - 09:14 Uhr

Hallo,

mein Mann arbeitet auch 4-Schicht.

Zuerst hatten sie 1 Woche früh, dann 2 Tage frei.
1 Woche spät, dann 2 Tage frei,
1 Woche Nacht, danach 3 Tage frei.

Jetzt wurde das Schichtmodell umgestellt, da es angeblich für den Körper schonender sei, SO zu arbeiten:

2 Tage früh, 3 Tage spät, 2 Tage Nacht, 2 Tage frei.

Ob das wirklich so ist, sei dahingestellt...

Zu deiner Frage:
Bei uns läuft es so, dass mein Mann nach der Spätschicht (er ist dann so ca. um 22:45 daheim) noch was isst, ein bißchen vor der Glotze abschaltet und dann ins Bett geht (meist so gegen Mitternacht).

Am nächsten Morgen steht er dann ganz normal auf, denn es ist ihm auch zu blöd, seine freie Zeit einfach zu verpennen.

Nach der Nachtschicht (er kommt dann um 7:45 heim) schläft er bis ca. 14.30 und legt sich bei Bedarf noch mal kurz vor dem Abendessen hin.

Naja, nach der Frühschicht ist er meist müde und macht ein Nachmittags-Couch-Schläfchen.

So ist aber wenigstens ein normales Familienleben möglich, gemeinsames Essen etc.

Ich denke auch, dass dein Mann an seinem Schlafrhytmus arbeiten sollte... ist auch ein Teil Gewohnheitssache.
Sprich doch einfach nochmal in Ruhe mit ihm darüber, ohne Vorwürfe.
Sondern einfach aus dem Wunsch heraus, dass er dir fehlt und du, weil du ihn liebst, gerne mehr Zeit mit ihm verbringen würdest.

Alles Gute,
gedankenspiel

Beitrag von glu 08.12.09 - 09:40 Uhr

Ich arbeite seit 10 Jahren im Schichtdienst und kann Deinen Mann verstehen sofern er nicht anders kann!

Ich hab dadurch jedenfalls massive Probleme einen vernünftigen Schlaf-Wach-Rhythmus hinzubekommen und bin damit auch kein Einzelfall und was das mit Gewöhnen zu tun hat ... naja, jeder Körper reagiert halt anders!

Ich kenne Leute die nun schon seit Jahren keinen Schichtdienst mehr haben und trotzdem einen völlig gestörten Rhythmus haben!

Vielleicht solltest Du da mal drüber nachdenken bevor Du Dich beschwerst!

lg glu

Beitrag von nele27 08.12.09 - 15:23 Uhr

Hi,

mein Mann ist nach 10 Jahren Schichtdienst in die Elternzeit gewechselt und geht nun einer Tagsüber-Tätigkeit nach.
Seit zwei Jahren ist er nun schon raus aus den Schichten und steht nur noch nachts auf, wenn Anton mal wach wird.

TROTZDEM hat er immernoch Probleme mit dem Schlafrhythmus. Schichten sind halt nicht gesund - das sollte sich der Partner klar machen. Mit 20 hatte mein Mann auch noch keine Probleme. Mit 30, kurz bevor er ausstieg, hatte er massive Schlafprobleme, konnte nach der Nachtschicht nur noch stundenweise pennen... Das war echt anstregend mit Baby.
Da raus zu gehen war die beste Entscheidung überhaupt. Das nächtliche Aufstehen im 1. Babyjahr war nichts dagegen...

LG, Nele

Beitrag von danni64 08.12.09 - 10:01 Uhr

Hallo Maike,

ich glaube ich weiss,warum dein Mann nach der Nachtschicht erst um 4 Uhr morgens schlafen geht.

Ich habe selber mal Schichtdienst gemacht und die Nachtschicht ist echt die Hölle für den Körper. Jeden Morgen um 4 Uhr bekommt man einen sehr müden Punkt.Bis dahin war ich immer fit und konnte dann auch gut arbeiten,aber um vier Uhr war vorbei. Ich habe auch mal gelesen,dass das völlig normal ist.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen,dass so ein Schichtdienst echt hart ist,weil sie der Körper nicht an feste Schlafenszeiten halten kann.Sowas ist eigentlich sehr wichtig für unseren Körper und Wohlbefinden,ein guter Rhytmus.Ich denke mal,dass er mit den Umstellungen sehr grosse Probleme hat.Dass er dann bis 13 Uhr schläft ist auch nicht gut,denn wenn er eine halbe Stunde später los mss,ist ja auch sehr viel Stress.

Mich hat der Schichtdienst richtig krank gemacht und ich werde darin wohl auch nicht mehr arbeiten.

LG Danni !!

Beitrag von manavgat 08.12.09 - 11:14 Uhr

Ich denke nicht, dass es an der Schicht liegt. Der ist nur faul.

gruß

Manavgat

Beitrag von nele27 08.12.09 - 15:28 Uhr

Nee nee, das ist zu pauschal geurteilt.

Mein Mann hat nach 10 Jahren Schichtarbeit einen dermaßen gestörten Schlafrhythmus gehabt... konnte nur noch stundenweise schlafen.
Noch heute schläft er nicht wieder durch.

Schicht ist einfach anstrengend. Und erst recht, wenn man es jahrelang und/oder im höheren Alter macht.
Er meinte selbst, dass 1 Jahr Elternzeit mit nachts aufstehen locker dagegen war.

LG, Nele

Beitrag von manavgat 08.12.09 - 19:49 Uhr

Also mein Opa ist jahrelang Schicht (U-Bahn) gefahren und hat sich trotzdem um alles gekümmert.

Was machen denn Alleinerziehende mit mehreren Kindern, die Schicht arbeiten müssen?

Gruß

Manavgat

Beitrag von nele27 09.12.09 - 12:47 Uhr

Naja, es gibt eben immer Leute, die Dinge locker wegstecken und welche, deren Körper sensibler reagiert. Das sucht sich ja keiner aus.
Also hat Dein Opa das entweder leichter weggesteckt oder sein Job war nicht so anstrengend oder er hatte anderweitig Entlastung.

Ich weiß ja nicht, wie viele Alleinerziehende es im 3- oder 4-Schicht-System gibt ... bestimmt nicht viele oder sie haben Oma und Opa für die Kinder, denn öffentliche Betreuung in der Form gibt es sicher nicht so häufig.
Und auch bei denen, die das so bewerkstelligen, wird sich das wahrscheinlich irgendwann gesundheitlich bemerkbar machen.

Mein Mann wollte auch immer alles regeln - aber das wollte ICH schon nicht, wenn ich wusste, er ist mal wieder nach 2 Stunden Schlaf aufgestanden....

LG

Beitrag von joshua0709 09.12.09 - 10:40 Uhr

Hallo,

bin selber Schichtdienstler (Pflege) genauso mein Mann.
Ich arbeite seit 6 Wochen wieder Vollzeit, während er zu Hause bei den Kindern (1 und 2 Jahre alt) ist.
Zum Punkt mit der Umstellung kann ich sagen, dass ich schon verschiedene Schichtmodelle (Wechselschicht, wochenweise Schichten, geteilte Schichten) durch habe und das wochenweise Schichten am anstrengendsten empfand, da der Körper ja bestrebt ist für sich einen Rythmus zu finden und sich nach 3-4 Tagen/Nächten umstellt.
Allerdings empfinde ich Schichten nicht anstrengender als 2 kleine Kinder rund um die Uhr plus Haushalt und Organisation. Im Gegenteil: Ich komme jetzt nach Hause und darf die Zeit intensiv mit meinen Kindern verbringen. Da mein Mann weiß, wie es ist zu schichten und ich weiß, wie es ist 2 Kleine zu betreuen fehlt es an einem ganz sicher nicht:Respekt für die Aufgaben des anderen und an daraus resultierender Unterstützung und Verständnis.
Das ist der Schlüssel und ich denke mit ein bißchen "good will" ist da auf Seiten Deines Mannes auch was zu machen. Aber: Er hat einen harten Job, das solltest Du anerkennen.
LG
Joshua0709

Beitrag von nele27 09.12.09 - 12:49 Uhr

Hi,

mein Mann sagt es genau umgekehrt - er fand Elternzeit (mit einem Kind) viel leichter als 3-Schicht (wöchentlicher Wechsel) in einer stinkenden Fabrik ...

LG, Nele

Beitrag von joshua0709 10.12.09 - 07:51 Uhr

hallo,
ich glaube, das würde ich auch so sehen,wennich nur den Großen hätte, aber mit 2 so Kleinen hast du jede Menge Aktion.

Beitrag von nele27 10.12.09 - 09:14 Uhr

Moin,

deswegen wollen wir auch einen größeren Altersabstand :-D

Aber mein Mann macht eh nun Technikerschule und wird wenn alles gut läuft nie wieder Schichtarbeit machen (will ins Büro und Entwickeln/ Konstruieren).

Find ich aber super, dass Ihr Euch mit der Elternzeit abwechselt! Genau so ist es auch unser Plan... wie lange bleibt Dein Mann denn zu Hause? Meiner war knapp 1,5 Jahr und ich nur 3 Monate.
Beim nächsten Kind nehme ich ein Jahr und er 2 Monate #huepf

LG, Nele

Beitrag von joshua0709 10.12.09 - 13:59 Uhr

ich war pro Kind ein Jahr zu Hause und mein Mann bleibt 1/2 Jahr, geht dann 25% arbeiten. Nach 1,5 Jahren reduziere ich dann und er arbeitet wieder 100%. Sonst müßte er einen anderen Reduktionsvertrag (befristet) annehmen. So kann er auf seinem Vertrag bleiben.
Ich würde es als hart empfinden, müßte ich nach 3 Monaten wieder arbeiten gehen. Wenn ich da nur an meine Nächte mit der Kleinen denke......wüßte nicht, wie ich da hätte arbeiten sollen.
Schön, noch von jemand mit geteilter EZ zu lesen.

Beitrag von nele27 10.12.09 - 14:54 Uhr

Die Nächte hat mein Mann übernommen - ich hab nur gestillt. Da war ich zwar auch wach, aber ja nur kurz und hatte nicht den Druck, das Baby wieder zum Einschlafen zu bewegen - Beruhigen etc hat nämlich alles mein Mann gemacht. Ich habe zum Glück auch einen festen Schlaf, daher bin ich immer sofort nach dem Stillen wieder ins Koma gefallen :-)

Was echt hart war, war das ewige Abgepumpe bei der Arbeit. Deswegen freue ich mich auch, beim nächsten Kind 1 Jahr EZ zu nehmen...

Beitrag von smile1967 10.12.09 - 12:45 Uhr

Hallo Maike

Ich hab leider auch das Gefühl, er schiebt die Schichtarbeit nur vor um in aller Ruhe sein Single-Leben weiterzuführen; schlimm, vor allem wenn Kinder da sind.
Mein Mann arbeitet auch Schichtdienst (Pflege), und zwar täglich ne andere ausser beim Nachtdienst, da hat er immer 2 bis 5 Nächte hintereinander.
Nach dem Spätdienst kommt er gegen 23.30h nach Hause und liegt spätestens 00.30h in der Falle (was zum Geier macht Dein Mann bis 04.00h morgens????????????). Wir wecken ihn dann um 09.00h zum gemeinsamen Frühstück. Ihm ist es wichtig, Zeit mit seinem Sohn zu verbringen. Nach dem Nachtdienst kommt er um ca. 07.30h heim und schläft bis etwa 14.30h. Bei Bedarf legt er sich abends nochmals ein Stündchen hin wenn der Kleine schon schläft.

Nebenbei bemerkt: Schichtarbeit ist anstrengend - keine Frage! Ich hab selber jahrelang Schicht gearbeitet. Aber mit 22 sollte Dein Mann das doch besser auf die Reihe kriegen, wenn ihm denn seine Familie wichtig wäre!
Also ich hab für das Verhalten Deines Mannes nicht das geringste Verständnis!!!

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Dani

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