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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von seelking 07.12.09 - 22:07 Uhr

hallo mädls

bei uns steht im januar die entnahme und künstliche befruchtung an...

nicht nur dass ich mit den vielen medis net so klar komm die spritzen machen mich jetzt schon wahnsinnig...

aber am meisten probleme macht mir eine sache!!!

dass ich nicht dabei bin wenn mein mann seinen samen abgibt und statt dessen in narkose lieg...

damit komm ich nicht klar... es ist ja dann gar nichts mehr gemeinsames... ich meine bei der eizellen entnahme kann er net dabei sein ist schon klar... aber warum soll das einzige was wir dann noch "gemeinsam" machen können so ablaufen...

klar zeitabstände usw... aber mal ehrlich... wer von euch fühlt sich mit dem gedanken wohl... mein mann hat auch sehr probleme damit das zu machen während ich in narkose liege... in einem fremden raum usw...

ich könnte das alles ohne mit der wimper zu zucken schaffen aber bei dem gedanken krieg ich bauch weh...

wie seht ihr dass??? durftet ihr da noch dabei sein???

ich meine ich weiß helfen usw ist nicht erlaubt wir kennen die prozedur zur genüge... aber ich war immer da... hab ihn zumindest küssen können, dass hat ihm geholfen...#hicks

kann ich meinen arzt darauf ansprechen???

danke für eure antworten...

mit flauem magen eure seelking

Beitrag von jurbs 07.12.09 - 22:19 Uhr

ich nehme an, dass das gehen sollte, dass du vorher noch dabei bist ... würds einfach ansprechen

aber ich verstehs nicht ... also ich seh da gar nichts besonderes drin - ich riskier mein leben und er wichst sich einen ... bei uns ists eher andersrum: mein man wäre gern bei der punktion dabei (aus interesse), tf ist uns beiden völlig wurscht, also da fahr ich kurz vorbei -... zusammen machen wir doch eh alles andere - nämlich zusammen leben, zusammen die schwangerschaft erleben, zusammen bei der geburt sein, zusammen das kind erziehen, zusammen die kinder aus dem haus gehen lassen, zusammen alt werden .. und so gott will darf einer in anwesenheit des andere sterben ... da ist der kleine medizinische eingriff doch unwichtig!

Beitrag von iseeku 07.12.09 - 22:22 Uhr



also ich muss sagen, ich will/wollte da gar nicht bei sein.
weder zum sg, noch bei den ivf`s.
das kann mann mal schön alleine machen - so ne "atmosphäre" brauch ich nicht - da würde ich mich eher unwohl fühlen. es ist eh alles künstlich - da muss ich nicht zwanghaft was gemeinsames haben.

zuhause haben wir dann eine glückskerze angemacht und und gekuschelt - sozusagen zur zeit der verschmelzung von eizelle und spermium.

wenns dich so beschäftigt würd ich den doc ansprechen - vielleicht kann dein mann vor der pu seine probe abgeben.

lg#blume

Beitrag von bennisundferdismama 07.12.09 - 23:14 Uhr

Hallo Seelking,
ich verstehe dich sehr gut.
Wir haben "das" immer gemeinsam gemacht. Danach haben wir das Becherchen dann ins Labor gebracht und dann ging's bei mir ab zur Punktion. Wir waren auch nie in einem speziellen Raum. Wir haben einen Campingbus mit getoenten Scheiben ;-) ansonsten harrten wir uns ein Hotel genommen...

Davon, dass Mann das alleine machen muss bzw. Frau nicht helfen darf, hab ich noch nie was gehoert... Dann haben wir wohl was falsch gemacht, aber ich wurde beide Male schwanger... Kann also nicht soooo verkehrt gewesen sein :-)

ich hoffe, ihr findet eine gute Loesung!!!
LG

Beitrag von gitarre78 07.12.09 - 23:46 Uhr

Ich kann dich da auch sehr gut verstehen. Ich habe das (noch nicht?) durchgemacht. Aber ich habe da so ähnliche Gedanken.
Ein Kind entsteht ja normalerweise aus Liebe - also durch "Liebe machen". Künstliche Befruchtung hat ja schon wenig damit zu tun. Ja, man geht durch diese Zeit gemeinsam, das verbindet auch sehr stark und sicherlich viel mehr als einfach Sex. Das merke ich auch bei uns derzeit - es verbindet viel mehr.
Aber beim "Akt der Entstehung" ist man dann nicht "zusammen". Das ist schon komisch.
Vielleicht kannst du deinen Arzt ansprechen.

lg, Sandra

Beitrag von pppmaus 08.12.09 - 08:42 Uhr

Halli hallo,

wir haben die Prozedur mittlerweile 2x durch und ich bin bei der Abgabe der Spermaprobe vor der Punktion immer dabei gewesen (in nette Features gehüllt ;-)). In Anbetracht der Unterhaltungen mit den Mädels im Aufwachraum ist das aber anscheinend nicht die Regel.

Mein Mann und ich - wir fanden das gut und für mich stand gar nicht zur Diskussion ihn nicht zu unterstützen! Und auch den Umstand, dass er beim letzten Transfer mit dabei war, fand' ich klasse.

Organisatorisch dürfte das für die Kiwu-Zentren kein Problem sein und sicherlich hat man auch Verständnis für solch ein Anliegen.

Toi, toi, toi!




Beitrag von bw1975 08.12.09 - 10:05 Uhr

Hallo,

mein mann war beim Transfer dabei! das war gut so. Danach waren wir noch schön essen ;-)#verliebt

Wenn er es nicht schafft, muss er vorher üben.
Es wäre wirklich ärgerlich wenn Du die Punktion machst und er kann kein Sperma abgeben.

Macht euch doch einen Spaß daraus und übt zuhause, also er in einem fremden raum und Du bist die schwester die das Sperma abholt ;-)#hicks

Lg bw

Beitrag von lucccy 08.12.09 - 11:03 Uhr

Hallo,

ich denke schon, dass Du den Arzt drauf ansprechen kannst, ob man die Samen vor der Narkose gewinnen kann. Überhaupt würde ich mit dem Arzt nochmal in Ruhe reden an Deiner Stelle, wenn Dir die Spritzen und die Abläufe so zusetzen.

Allerdings: ich würde alles dran setzen, dass die Zeitabläufe so optimal wie möglich sind. Und sieh es so: das perfekte Timing heisst, dass ihr gemeinsam das optimale Ergebnis schaffen wollt, auch wenn ihr räumlich getrennt seit.
Mein Mann wird sich nach der PU um mich kümmern, damit es mir gut geht und wir unserem gemeinsamen Ziel näher kommen (andere Männer schlafen nach dem Sex ein). Und beim TF wird mein Mann sicher auch dabeisein wollen, welches Paar weiss schon, wann deren gemeinsames Kind "einzieht". Vielleicht machen wir beim TF ja das erste Familienfoto. ;)

Gruß Lucccy

Beitrag von deenchen 08.12.09 - 13:24 Uhr

Ich habe bereits 4 ICSIs hinter mir. Kann deine Gedanken verstehen. Auch wenn ich mir selber darüber nie nen Kopf gemacht habe. Ich selber habe dafür gegrübelt, das es komisch ist, das wir als Eltern nicht dabei sind wenn unser Kind gezeugt wird.
Wir sind inzwischen zum Glück Eltern einer Tochter. Wenn ich sie angucke muss ich manchmal dran denken unter welchen Umständen sie entstanden ist. Aber ich bin eher froh, das es diese Möglichkeit heute überhaupt gibt. Und trotz allen ist sie mit Liebe entstanden, mehr als manch anderes Kind auf natürlicher Weise vielleicht.
Zu deinem Problem... denke lieber an den Transfer. Das ist das Schönste von allen. Und den dürft ihr in der Regel auch als Paar geniessen.
Beim letzten Transfer (von unserer Tochter) sind wir danach schön Eis gegangen. Denke noch heute gerne an diesen Tag zurück.
Alles Gute für euch und vorallem ganz viel Glück! #klee