unterhalt ...einmalzahlung

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von mama-042009 08.12.09 - 08:34 Uhr

hallo..wer kennt sich aus..?

Der Vater meiner großen Tochter,13 jahre ,hat mir eine einmal zahlung von betrag X angeboten ( ca.1/3 weniger als bis aufs 18 lebensjahr gerechnet) um dann für den rest keinen unterhalt mehr zahlen zu müssen......geht das überhaupt rein rechtlich??

dazu....wir haben keinerlei kontakt...tochter auch nicht...mein mann ist ihre bezugsperson

Beitrag von zenturio 08.12.09 - 09:19 Uhr

Kindesunterhalt?

Nein, geht nicht.
Das ist nicht Dein Unterhalt. Deine Tochter hat den Anspruch und Du kannst nicht in ihrem Namen auf ihre Unterhaltsansprüche verzichten.

Ich bezweifel, dass eine entsprechende Vereinbarung rechtswirksam wäre.

Beitrag von mama-042009 08.12.09 - 09:24 Uhr

habe gerade nachdem ich die frage gestellt habe nochmel gegoogelt.....geht doch!
jemand erfahrung damit?

Beitrag von schnuffeline-09 08.12.09 - 10:33 Uhr

ne ne, sei lieber nicht so blöd und verzichte nicht auf einen Teil des Unterhalts. So will sich der Vater nur fein raus machen#contra... Lg#stern

Beitrag von windsbraut69 08.12.09 - 11:25 Uhr

Warum solltest DU auf Geld verzichten dürfen, dass DEINER Tochter zusteht?

Beitrag von mama-042009 08.12.09 - 12:29 Uhr

Darf ich...wie gesagt..habe gegoogelt!
wer sagt mir das er in 2 jahren überhaupt noch zahlt?

wenn ich es auf eine verhandlung ankommen lasse.....weil er nichts mehr (angeblich )zahlen kann...dann muß ICH das doch auch bezahlen!!
und wenn ich immer höre..geld das DEINER tochter zusteht
das geld ist für den lebensunterhalt meiner tochter gedacht....und egal wieviel er zahlt...meine tochter bekommt von MIR alles was sie braucht....
oder denkt du wenn ich hundert € weniger bekomme kriegt meine tochter nur noch halbe portionen auf den teller??#kratz

Beitrag von zenturio 08.12.09 - 13:40 Uhr

"meine tochter bekommt von MIR alles was sie braucht...."

Tut sie das? Dann ist es ja ein Leichtes, auf die Unterhaltsansprüche GANZ zu verzichten, oder?
Du würdest damit echte Unabhänigkeit vom Vater des Kindes beweisen.

Beitrag von mama-042009 08.12.09 - 15:28 Uhr

ja....das geht ja schon laut gesetz garnicht....
und ich will auch nichts beweisen
aber mal ehrlich....ich kriege nur noch 100 € für ein fast 14jähriges kind...bei dem betrag könnte ich wirklich verzichten....aber warum sollte ich??
und bei 100€ unterhalt habe ich das recht zu sagen das sie alles von MIR bekommt


wie lange kommst du mit 100€ aus??
1 woche rauchen#zitter

Beitrag von maschm2579 08.12.09 - 10:10 Uhr

Du kannst es ja annehmen und dann keinerlei Ansprüche mehr stellen... dem Jugendamt ist es egal was Ihr macht und letzendlich sei doch froh das er es Dir anbietet. Wird ja nicht grad wenig sein... Ich denke er will somit sagen das er dann wirklich keinerlie Kontakt mehr haben muß, und hat sich das gut überlegt.

lg

Beitrag von rambutan08 08.12.09 - 10:26 Uhr

so eine art abfindung?

ja das du musst dir selbst überlegen ob du darauf eingehst.

wie hat er den sonst unterhalt bezahlt - regelmäßig?

kannst du davon ausgehen, dass er trotzdem bezahlt, falls du das nicht annimmst?

bist du bereit eine odysee der unterhaltsklage durchzumachen falls er nicht bereit ist?

ist er ein mensch, der sowas lieber unterschlagen würde (schwarzarbeit)? um sowas nicht mehr zahlen zu müssen?

ist es finanziell für die tragbar auf 1/3 zu verzichten?

es gibt ja die möglichkeit ein teil vom geld anzulegen, wobei die rendite warscheinlich nicht so hoch sein wird.

LG ramb

vielleicht helfen dir die fragen weiter

Beitrag von rambutan08 08.12.09 - 10:29 Uhr

achso und falls du es annehmen solltest, würde ich eine schrifliche vereinbarung erstellen.

Beitrag von mama-042009 08.12.09 - 12:21 Uhr

hallo....
kriege im moment schon weniger....weil er noch ein kind hat.....und diese mutter ist auf ein scheiß vergleich eingegangen...da wurde sein netto mit ausgaben bereinigt wie ..autorate..anwaltskosten....fahrtkosten....usw.
und mein unterhalt wurde diesem vergleich angepasst....das war mein scheiss anwalt schuld...ich war bei der verhandlung nicht anwesend(39ssw. hoher blutdruck)und dann habe ich wegen entbindung usw. die frist des einspruchs verpasst.naja
er zahlt regelmäßig....aber wenig...
und er verdient mehr....aber schwarz(weiß icH)

Beitrag von manavgat 08.12.09 - 11:16 Uhr

Ich würde die Kohle nehmen und den Rest dann später einfordern.

Was Du hast, das hast Du.

Gruß

Manavgat

Beitrag von stellamarie99 08.12.09 - 12:50 Uhr

#proWie immer: kurz und präzise! So würde ich es auch machen.

LG

Beitrag von rosa0409 08.12.09 - 19:20 Uhr

Liebe Manavgat,

Du bist die allergeilste und die beste!!
Ich lese immer wieder gerne Deine Tips und Ratschläge!!

Vielen Dank dafür! Und ich freue mich auf die zukünftigen..

Und zu dem Beitrag: Ja würde ich auch so machen!! Erst die Kohle nehmen und dann den Restbetrag noch nachfordern...

Liebe Grüße
Rosa

Beitrag von lollylolly 09.12.09 - 00:17 Uhr

genau so gehts! ;-)

Beitrag von zenturio 08.12.09 - 13:42 Uhr

Eine Frage dazu:

was ist, wenn Deine Tochter Dich mit 18 Jahren für die entgangenen finanziellen Leistungen ihres Vaters haftbar macht?

Beitrag von mama-042009 08.12.09 - 18:57 Uhr

man kann es beschränken....z.B. bis zum 18lebensjahr

Beitrag von picco_brujita 08.12.09 - 20:58 Uhr

nein kannst du nicht - wenn sie z.b studieren geht...
und was die antwortende person meinte ist, dass du ja auf 1/3 verzichstest, wenn du das mit einer einmalzahlung machst und eins vergessen die elternteile gerne, bei denen das kind aufwächst: das geld steht DEM KIND zu und nicht dem erziehungsberechtigten!
du beraubst sie auf diese weise ihren / seines geldes!

Beitrag von mama-042009 08.12.09 - 21:07 Uhr

ja ,steht dem kind zu...aber ICH versorge das kind....
was ist wenn er morgen arbeitslos wird??
dann kriegt sie nichts mehr....und ich würde das geld ja für mein kind nehmen..
und man kann es bis zum 18.Lj beschränken......diese einmalzahlung....und dann hätte sie wieder ansprüche

Beitrag von picco_brujita 09.12.09 - 13:14 Uhr

dann hättest du gleich schreiben müssen,dass du die beschränkung der einmalzahlung meinst.

Beitrag von lollylolly 09.12.09 - 00:20 Uhr

was ist denn wenn der herr papa morgen arbeitslos wird und bis zum 18. lebensjahr NICHTS mehr zahlt???

kann man NIE ausschließen.

ein vater der in deutschland keinen unterhalt zahlen will schafft dies auch wunderbar, LEIDER.

das einzig vernünftige ist: Das Geld annehmen!....und später das fehlende fordern ;-)

Beitrag von picco_brujita 09.12.09 - 13:33 Uhr

da hast du schon recht mit der arbeitslosigkeit, aber du darfst nicht vergessen, dass der KV sicher keine einmalzahlung OHNE abtretungserklärung machen wird und somit macht die mutter sich strafbar, da sie im namen des kindes auf unterhalt für das kind verzichtet und somit als zweitschuldner eingetragen wird!

grüße
brujita

Beitrag von october 08.12.09 - 15:08 Uhr

Hallo,
bei manchen endet die Unterhaltspflicht nicht mit dem 18. Lebensjahr.
Die Eltern sind verpflichtet mind. die Erstausbildung zu finanzieren. Das kann sich gerade bei Abitur und Studium noch einige Jahre nach dem 18. Lebensjahr hinziehen.
Das solltest du bei deiner Berechnung mit einbeziehen.
Außerdem würd ich prüfen lassen, was passiert, wenn du staatliche Leitungen in Anspruch nehmen musst. (Unterhalt wird bspw. auf ALG 2 angerechnet)

LG Annika

Beitrag von mama-042009 08.12.09 - 15:29 Uhr

danke;-)

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