Welche Untersuchungen laßt ihr machen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von baebbels79 08.12.09 - 09:37 Uhr

Hallo,

ich bin zum 3ten mal schwanger (10 SSW) und steh mal wieder vor der Entscheidung, ob ich irgendwelche Zusatzuntersuchungen machen lassen möchte.

Bei meinen beiden Schwangerschaften hab ich nichts weiter machen lassen. Allerdings kommen so langsam die Zweifel: drittes Kind, man wird ja auch nicht jünger, mein 2tes war ein Frühchen usw.... In der Familie ist eigentlich nichts weiter an vererbbaren Krankheiten bekannt. Meine Krankenkasse bietet das "Hallo-Baby"-Programm an und zahlt die PH-Testhandschuhe und den Zuckerbelastungstest. Außerdem sagte meine FÄ das sie durch meine Vorgeschichte (Konisation, vorzeitige Wehen und Blasensprung, Frühgeburt, Notkaiserschnitt) auch öfter Ultraschall macht.

Nun würde mich mal interessieren ob ihr irgendwelche Zusatzuntersuchungen machen lasst. Wenn ja, welche und aus welchen Gründen?

Ich würde mich über Antworten sehr freuen.

LG und eine schöne Kugelzeit wünscht
Stephy

Beitrag von nadja101 08.12.09 - 09:41 Uhr

Hallo Stephy!

Ja, habe Zusatzuntersuchungen machen lassen.

Und zwar die Nackenfaltmessung, den Zuckerbelastungstest und bin zur Feindiagnostik.

- Nackenfaltmessung: Ich habe einiges an Krankheiten, da hat mir es meine FÄ nahe gelegt diese Untersuchung machen zu lassen. War aber alles bestens. :-)

- Zuckerbelastungstest: Hatte mal Diabetes das ich aufgrund durch abnehmen wieder weg bekommen habe. In der SS jetzt will sie es aber streng kontrollieren. Ich muss es auch nicht selber zahlen das zahlt mir meine Krankenkasse. In der 30.ssw muss ich ihn nochmal machen.

- Feindiagnostik: Wieder aufgrund sämtlicher Krankeheiten. Wurde auch von der Krankenkasse gezahlt. War auch alles ok. :-)

Und dann muss ich noch alle 3 Wochen zum Doppler ins KH. Zahlt auch die Krankenkasse aufgrund meiner Gerinnungsstörung.

Und Ultraschall macht sie sowieso jedes mal wenn ich zur Vorsorge komme.

LG Nadja 24.ssw

Beitrag von baebbels79 08.12.09 - 09:46 Uhr

Hallo Nadja,

danke für deine Antwort. Ich muß nächste Woche Donnerstag nochmal zur FÄ, dann werde ich sie nochmal darauf ansprechen.

LG
Stephy

Beitrag von nadja101 08.12.09 - 09:48 Uhr

Bitteschön. :-) Hoffe konnte dir etwas helfen.

Beitrag von nadja101 08.12.09 - 09:50 Uhr

Ach ja und Toxoplasmoste Test hab ich auch noch gemacht. Wollte wissen ob ich ohne Bedenken meine Salami, Mett und Mozarella essen darf. :-P

Beitrag von steffken80 08.12.09 - 09:43 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich, ich werde alles machen lassen. Ich weiss, da kommen kosten auf mich zu, aber besser jetzt, als bei der Geburt feststellen, dass etwas nicht stimmt.

LG Steffken80

Beitrag von katrin.-s 08.12.09 - 09:44 Uhr

Habe die NFM und Organscreening machen lassen. Komplett kostete das 150 €, da bei uns in den Familien Herzfehler bekannt sind, hat meine FÄ uns dazu geraten gehabt. Aber Gott sei dank, alles OK! So hätte man frühzeitig Fehrer festgestellt und genau beobachtet, man kann schon im Mutterleib das Herz genau von einem Herzspezialisten beobachten und gegebenfalls behandeln lassen. Auserdem ist das Risiko, auf Trisomie 21, also Down-Syndrom höher, je älter man wird, was bei mir ja noch nicht so Ausschlaggebend ist. Auf jedenfall sind wir beruhigter.
LG Katrin 23. SSW

Beitrag von nettln 08.12.09 - 09:48 Uhr

huhu,

also ich habe auch alles mögliche checken lassen: toxoplasmose, nackenfaltenmessung, offener rücken und auch jedesmall ultraschall...

das ist meine 1. ss und geplant auch die einzige.
die angst, das etwas nich stimmt war schon da und deswegen habe ich in den sauren apfel gebissen mit den zusätzlichen kosten.
dazu kommt das mein freund medis abgesetzt hat für unseren kiwu, die sinn zwar mehr als die angegebnen zeit aus dem körper, aber unsicherheit war doch noch bisl da, das was nich ok sein könnte.

aber: unserem muckel gehts blendend und alles ist in ordnung #verliebt

ich würde das geld glaub ich jederzeit wieder investieren, man kann die ss einfach mehr geniessen, finde ich...

glg, netti + muckel (18. ssw)

Beitrag von meraluna1975 08.12.09 - 09:50 Uhr

Hallihallo,

ich bin auch mit dem dritten Kind schwanger und habe keine wirklich "großen" untersuchungen machen lassen.

Den Zuckertest habe ich beim zweiten und auch jetzt gemacht, da bei uns in der Familie sowieso eine Disposition zu Diabetes besteht. Außerdem war mein Zweiter ein echter Brocken (4450g bei 56cm), da war es sinnvoll bereits in der Schwangerschaft das zu kontrollieren. Und daher habe ich das nun bei Nr.3 auch testen lassen. Ist aber zum Glück alles ok.

Toxoplasmose habe ich jedes Mal testen lassen, da ich 2 Katzen habe und dennoch Toxo negativ bin. Wollte einfach die Gewissheit, dass da alles ok ist.

Das sind aber auch alles Tests, die bei negativen Ergebnissen "Korrekturen" =Medikamente erfordern, um die Schwangerschaft intakt zu halten.

Bei keiner Schwangerschaft habe ich Nackentransparenz oder gar eine Fruchtwasserpunktion machen lassen.
Ich bin der Ansicht, dass Chromosomenanomalien, die dadurch erkannt werden können, mir kein Recht geben, ein Leben zu beenden. Schwerwiegende Anomalien "erledigen" sich in der Regel ganz von allein, und eine Trisomie 21 beispielsweise bedingt nicht ein nichtlebenswertes Leben.
Daher kam das grundsätzlich nicht in Frage.

Ansonsten mache ich auch keinen 3D-US, da ich das recht albern finde und es auch nicht medizinisch notwendig ist.

Medizinisch notwendig ist bei mir momentan regelmäßiger Doppler-US, da das Wachstum und die Versorgung des Kindes wegen meiner Schwangerschaftshypertonie engmaschig kontrolliert werden muss. Ansonsten würde ich auch keine zusätzlichen US-Untersuchungen machen lassen.

Die ganze Technik macht einen doch irgendwie nur verrückt und es bildet sich ein echter Kontrollwahn aus. Alle müssen ihre Werte vergleichen und machen sich Sorgen, wenn das Kind zwischendurch mal zu groß oder zu klein zu sein scheint.
Eine intakte Schwangerschaft entwickelt sich auch gut - da hilft es mir auch nicht, wenn ich weiß, dass das Kind jetzt einen x cm langen Oberschenkelknochen hat :-p

Versuche die Schwangerschaft zu genießen und mach dir mit den Untersuchungen keinen Stress.
Mit 2 Kindern ist die dritte Schwangerschaft sowieso meist nicht so lässig...

Alles Liebe
Mera

Beitrag von baebbels79 08.12.09 - 10:03 Uhr

Hallo Mera,

danke für deine ausführliche Antwort.

Bei meinen beiden Schwangerschaften hatte ich mir darüber gar keine Gedanken gemacht. Jetzt ist es ja aber fast schon "normal" oder "Pflicht" das man diese Untersuchungen machen läßt.

Ultraschall wird bei mir jedes mal gemacht, da ich eine Konisation hatte und der GMH daher meist verkürzt ist und ich da bei beiden Schwangerschaften schon Probleme hatte.

Ich wünsche dir noch eine schöne Kugelzeit und alles Gute für die Geburt,
Stephy

Beitrag von eisbaer.baby 08.12.09 - 10:04 Uhr

hallo!

da ich privat versichert bin, hätte die kasse bei mir alles gezahlt, ich habe jedoch auf die nackenfaltenmessung und die feindiagnostik verzichtet. hätte ich gewusst, was bei dem zuckerbelastungstest auf mich zukommt (2 stunden dämlich in der praxis rumsitzen), hätte ich das auch nicht gemacht aber hinterher ist man ja immer schlauer.

feindiagnostik kam für uns nicht infrage. wir wollten nicht in die verlegenheit kommen, uns fragen zu müssen, ob wir das leben unseres kindes beenden oder nicht! die nackenfalte wurde vom doc sowieso beim normalen US überprüft, wäre ihm was komisch vorgekommen, hätt er's gesehen, auch offener rücken etc. kann man beim normalen US sehen. und fruchtwasserpunktion wäre für mich sowieso nicht infrage gekommen, weil das risiko eines abganges für mich zu groß war...

was ich machen würde, wäre toxoplasmose-test (hat aber eben eh die kasse gezahlt)

lg bianca

Beitrag von nisivogel2604 08.12.09 - 10:12 Uhr

Wir haben die NFM bekommen, obwohl wir sie abgelehnt haben. Der Toxo Test wurde auch einfach so mitgemacht.

Ich finde man kann auf die Zusatzleistungen eigentlich komplett verzichten.

LG

Beitrag von yorkie 08.12.09 - 16:22 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

also ich bin fest entschlossen die Nackenfaltenmessung zu machen und den Toxoplasmose-Test, danach werden mein Mann und ich noch über andere Test nach denken, aber ich glaube auch das man sich da mehr als Verrückt macht.

zur Toxoplasmose muss ich sagen, die mache ich weil ich drei Hunde habe und jedesmal ein schlechtes Gewissen wenn ich mit Ihnen kuschle und ihre nassen Nasen eventuell mein Gesicht mal berühren und so, deswegen möchte ich eigentlich gern ;-) das "Immun-Ergebnis" zu Toxoplasmose. Ich hoffe das bekomm ich :-)

Denn warum sollen meine Hunde jetzt auf etwas verzichten müssen, die sollen auch merken das es mir gut geht.

Liebe Grüße

Beitrag von nisivogel2604 08.12.09 - 20:05 Uhr

Du kannst auch wenn du nicht Toxo Immun bist weiter mit deinen Hunden kuscheln. Wichtig ist das du dir danach dann eben Gesicht udn Hände wäscht und ihnen nicht mit deiner Zunge über ihre feuchte Nase leckst. Das wirst du kaum tun oder?

Ich denke die NFM macht nur Sinn wenn man bei einer Behinderung einen Abbruch definitiv in Erwägung ziehen würde. Ich möchte nicht Herr über Leben und Tod spielen. Von daher ist die Untersuchung für mich unnötig.

lg

Beitrag von yorkie 09.12.09 - 08:47 Uhr

Nein, ich mache sowas mit den Nasen meiner Hunde #rofl
aber die Bedenken bestehen einfach!
Wobei ich jetzt auch schon gelesen habe das einen Hunde gar nciht infizieren kännen, da nur Träger und nicht Hauptwirt (wie z. B. Katze) und nachdem ich kaum mit Katzen zu tun hatte (wegen Allergie) bin ich wahrscheinlich auch nicht positiv, somit wäre das Testergebnis ja auch schon wieder wurscht #schmoll

Sorry, wollte nicht zu sehr ins Thema gehen, aber musste es mal rauslassen

Liebe Grüße