Mein Sohn 18 Monate ist total ausgeflippt

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von hasi3001 08.12.09 - 11:32 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich bin gerade total durch den Wind. Mein Sohn (18 Monate) ist gerade total ausgeflippt.

Wir haben immer den selben Tagesablauf. Gegen 10 halb 11 geht er noch mal ins Bett und schläft bis zum Mittagessen. Auch heute war alles erst mal gut. Dann hab ich ihn hingelegt und zugedeckt und dann gings los.

Er ist total wütend geworden, hat mich weggeschoben als ich versucht habe ihn zu trösten und brüllt als würde ich ihn zu Hackfleisch verarbeiten. Anfassen darf ich ihn auch nicht. Ich hab jetzt alles versucht aber jetzt ist auch meine Zündschnur abgebrannt. Ich musste jetzt erst mal aus dem Zimmer raus und durchatmen. Tür ist auf und er kann jederzeit rauskommen, wenn er möchte.

Das ganze Spektakel hat jetzt fast 1 Stunde gedauert und er hat sich einigermaßen beruhigt. Er ist rausgekommen und ist wieder ganz normal und spielt hier im Wohnzimmer, obwohl man ihm ansieht da er total müde ist.... Ist das eine neue Phase?

Wie reagiert man da richtig? Und wie krieg ich den jetzt wieder ins Bett.

Danke für ein paar sinnvolle Tipps.

Liebe Grüße

Hasi + Bauchzwerg 15SSw und Joshi 18M

Beitrag von hermina 08.12.09 - 11:55 Uhr

Hallo.
Unser ist auch 18 Monate. Er hatte das heute Nacht. Ich konnte ihn auch nicht beruhigen. Habe ihn dann ausheulen lassen und nach etwa 10 Minuten ging es wieder. Denke mal, er hatte einen schlechten Traum. Habe dann mit ihm gekuschelt und er schlief friedlich weiter, also weitermachen wie immer. Ich denke mal, dass es eine Entwicklungsphase ist. Hast es aber auch richtig gemacht, raus aus dem Stressbereich, bevor es eskaliert. Gehört jetzt auch dazu, aber es wird sich auch schnell wieder beruhigen. Da müssen wir jetzt durch. Halt die Ohren steif und mach weiter so. Lass ihn austicken und dann eben wieder kuscheln.

LG Ina mit Luca

Beitrag von hasi3001 08.12.09 - 12:53 Uhr

Danke für deine liebe Antwort!

Hatte zuerst ein schlechtes Gewissen ihn da mal für sich zu lassen, aber es hat ja dann zur Beruhigung der Lage geführt.

Tja nur geschlafen hat er immer noch nicht :-p

Wir Mamis wissen ja das es uns irgendwann mal "erwischt" mit den Kleinkindzickereien aber so plötzlich und eiskalt... uffffff, er war doch eben noch ein Baby....;-)

Beitrag von tweetys-mom 08.12.09 - 13:15 Uhr

Tjaja... 18 Monate... ist meiner auch und ich kenne solche Szenen. Jonah war auch immer der Liebste, aber in letzter Zeit versucht er offenbar, neue Regeln festzulegen.

Wir hatten gestern abend eine solche Szene. Auch so richtig mit hinschmeißen und wegschubsen und brüllen wie abgestochen und nicht trösten lassen wollen.

Ich bin dann auch raus, hab die Tür offen gelassen, hab zwischen zwei Brüllern gesagt "Mami geht jetzt ins Wohnzimmer" und hab ihn sitzen und schreien lassen.

Nach einer Weile wurde aus dem Brüllen ein Wimmern, da bin ich wieder hin und er hat sich dann auch auf den Arm nehmen lassen und sich beruhigen lassen.

So etwas kommt zum Glück nicht täglich vor, aber es kommt vor. Gerade diese schrille Schreierei, die echt nur Terror bedeutet und sonst gar nix, das hat er vorher nicht gemacht. Das ist neu und hat nur was mit "Willen durchsetzen wollen" zu tun.

Ich schätze da braucht man starke Nerven, Geduld und den Magen, damit souverän umzugehen. Wenn er so randaliert, ignorieren. Rausgehen, aber signalisieren wo man ist.

Wenn das Kind ruhiger ist, hingehen, zuwenden.

Einen besseren Ratschlag hab ich da auch nicht.

Es ist eine Phase, es ist eine Phase, es ist eine Phase, es ist..... ;-)

Beitrag von qayw 08.12.09 - 19:31 Uhr

Hallo,

da kann man nichts machen. Die Kleinen sind in dem Zustand jeglicher Zuwendung unzugänglich. Da hilft nur, toben lassen und wieder hingehen, wenn sie sich etwas beruhigt haben.

Wie Du Deinen Sohn danach wieder dazu bekommst, Mittagsschlaf zu machen, weiß ich auch nicht.
Ich wüßte auch gerne, wie ich meine Tochter zum Mittagsschlaf überrede. #aerger

LG
Heike