Wie meldet sich man sich bei der Arge für ein 1/2 Jahr im voraus ab?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von mondlandung 08.12.09 - 12:19 Uhr

Hallo,

ich (alleinerziehend, 2 Kinder) bekomme Leistungen von der Arge, ALG II, die ich in ca. 5-6 Monaten nicht mehr brauche, da ich einen Mann kennen gelernt habe und wir zusammen ziehen wollen, in 5-6 Monaten.

Dann müsste ich mich ja bei der Arge abmelden.

Meine Sachbearbeiterin wollte mich aber im Februar in eine Maßnahme (damit ich besser einen Job finde) stecken, die ich nun nicht mehr machen möchte, da ich ja mit meinem Freund zusammen ziehen und heiraten will.

Ich muss Ende der Woche zum Gespräch wegen der Maßnahme, da wollten wir alles regeln. Kann ich nun der Sachbearbeiterin sagen, ich will die Maßnahme nicht, die das ganze Jahr 2010 geht, weil ich im Mai mit meinem Freund zusammen ziehen will und dann eh nicht mehr "abhängig" bin, weil mein Freund gut verdient?

Schmeisst mich die Arge gleich raus aus dem Leistungsbezug, weil ich bis Mai "nutzlos" und eigentlich nicht mehr arbeitssuchend bin und eigentlich ja nur Geld kassiere ohne wirklich arbeitswillig zu sein, da ich im Mai ja heirate und dann "nur" Hausfrau mit vielleicht einem 400-Euro-Job sein möchte?

Aber bis dahin bin ich doch immer noch alleinerziehend mit 2 Kindern...mein Freund kommt ja noch nicht für mich auf, er hat ja noch seine eigene Wohnung und Kosten und kann ja nicht für 2 zahlen. Die Wohnung kann er erst zum April/Mai aufgeben....

Wie läuft denn das jetzt?

Beitrag von zwiebelchen1977 08.12.09 - 12:23 Uhr

Hallo


Wieso machst du die Maßnahme nicht? Nur weil dein Freund genug verdient? Willst du von ihm abhängig sein?

Was ist, wenn ihr euch trennt? Denke auch mal weiter. Das kann eine gute Chance sein. Oder willst du ewig von anderem Geld leben?

Bianca

Beitrag von nagini 08.12.09 - 12:33 Uhr

Hallo, mach die Maßnahme, wenn ihr wirklich in 6 Monaten zusammen ziehen wollt (so weit würde ich nicht vorplanen) und du kein Alg2 Anspruch mehr hast, dann kannst du die Maßnahme immernoch abbrechen, eventuell bringt sie dir die Chancen auf eine beruflich gute Zukunft, nutze sie!

Beitrag von siebzehn 08.12.09 - 12:34 Uhr

Was spricht denn dagegen, die Maßnahme trotz Zusammenzug und ggfs. Heirat wahrzunehmen und dadurch bessere Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt zu haben?

"... da ich einen Mann kennen gelernt habe..."
hört sich für mich nicht unbedingt danach an, dass es sich um eine schon längere und gefestigte Beziehung handelt. Darauf würde ich mich nicht verlassen.

Beitrag von windsbraut69 08.12.09 - 12:40 Uhr

Warum willst Du Dich von einer Abhängigkeit sofort wieder in die Nächste bringen?

Nutz doch die Chance, durch die Maßnahme wieder eine berufliche Zukunft aufzubauen und verlaß Dich nicht blind auf eine offensichtlich noch sehr frische Beziehung.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Du mit der genannten Begründung von vornherein die Maßnahme einfach so ausschlagen kannst.

Gruß,

W

Beitrag von vwpassat 08.12.09 - 12:43 Uhr

Du hast es selbst richtig erkannt!

""eigentlich ja nur Geld kassiere ohne wirklich arbeitswillig zu sein""

Da kann man wirklich nur den Kopf schütteln.

Beitrag von jennychrischi 08.12.09 - 19:05 Uhr

Aber sie ist wenigstens ehrlich... Wobei ich bei den Sätzen auch zweimal lesen musste..So ehrlich ausgedrückt hört man es ja selten..

Beitrag von multivitamin 08.12.09 - 12:43 Uhr

Hallo,

würde die Maßnahme, wenn sie sich halbwegs sinnvoll anhört, an Deiner Stelle auch antreten. Nur weil man zusammenzieht/heiratet muß mann ja nicht in die absolute Abhängigkeit des Partners begeben sondern sollte in der Lage sein zur Finanzierung des Lebensunterhaltes beizutragen.

Du solltest aber trotzdem Deine SB darauf ansprechen, wie die Fortführung + Finanzierung der Maßnahme aussieht, wenn Du durch den Zusammenzug mit Deinem Freund aus dem ALG2-Bezug herausfällst.

LG Multivitamin

Beitrag von sterni2005 08.12.09 - 12:57 Uhr

Hallo,

ich würde dir auf jeden Fall empfehlen,diese Maßnahme zu machen.
Denk´doch mal an DICH und deine berufliche Perspektive.
Du scheinst ja jetzt schon keine Arbeit zu finden oder hast keine Chance das mit den Kindern zu vereinbaren.
Da ist doch so eine Maßnahmen super.

Jeder Tag,den DU zu Hause bleibst,ist auch eine Lücke in deinem Werdegang und macht es dir nicht einfacher wieder ins Berufsleben einzusteigen.

Vielleicht ist diese Maßnahme ein erster Schritt um wieder Arbeit zu finden.
Ich kann deine "Argumente" überhaupt nicht verstehen.
Von einer Abhängigkeit in die Nächste...

Gruß,
Sterni

Beitrag von mondlandung 08.12.09 - 13:11 Uhr

Die Arge zahlt ja die Maßnahme nicht, wenn ich mit jemanden zusammen ziehe und "genug" Geld habe und dadurch nicht mehr leistungsberechtigt bin. Dann müsste ich die Maßnahme aus eigener Tasche weiterbezahlen und das kann ich/können wir nicht.

Die Beziehung ist gefestigt, wir kennen uns schon länger, haben alles langsam angehen lassen und geprobt. Nun wollen wir Nägel mit Köpfen machen.

Es ist unsere gemeinsame Entscheidung, dass wir eine klassische Beziehung/Ehe im vielleicht für euch altmodischen Sinne führen wollen, in der die Frau für Kinder und Haushalt tätig ist (ggfs. mit einem Mini-Job) und der Mann das Geld verdient.

Da wir beide Kinder haben, bin ich auch für seine Kinder mit zuständig (sie leben zwar nicht fest bei uns, aber sie pendeln zwischen ihrer Mutter und uns hin und her).

Somit sind es 4 Kinder, wovon 2 zur Schule gehen und u. a. Hausaufgabenbetreuung brauchen und alle ständig einen Chauffeur brauchen.

Ich werde mich also nicht langweilen sondern unsere Familie organisieren.

Machen wir uns doch nichts vor: Wenn beide Elternteile arbeiten gehen, kommt zwangsweise irgendwas zu kurz. Seien es die Kinder oder Haushalt oder der tägliche Papierkram, Garten etc.....

Und das wollen wir nicht. Mein Freund war - wie ich - schon immer der Meinung, eine Frau gehört zu den Kindern (seine erste Frau durfte sich auch diesen "Luxus" gönnen).

Ich möchte selbst die Hausaufgaben betreuen und nicht meine Kinder abschieben (seine auch nicht), wir möchten einen ordentlichen Haushalt haben, der nicht erst abends oder am Wochenende bewältigt wird, wenn man Feierabend vom Berufsleben hat und die Kinder im Bett sind. Denn diese Zeiten wollen wir dann gemeinsam genießen und nicht damit verbringen, die Küche oder das Bad zu putzen. Und ich möchte die Kinder zu ihren Freunden, Sport etc. fahren und sie nicht sich selbst überlassen und dabei sein, wenn sie Freunde mit nach Hause bringe. Ich möchte am Leben meiner Kinder teilhaben und mir nicht ihren Tagesablauf in Windeseile am Abendbrot-Tisch anhören.

Wir möchten einen ordentlichen, gepflegten Garten und uns nicht am Wochenende stressen, weil dann alles erledigt werden muss, was unter der Woche liegen geblieben ist.

Wenn ich nachmittags arbeiten würde, könnte ich mich nicht um die Freizeit meiner Kinder kümmern, wenn ich vormittags arbeite, schaffe ich den Haushalt nicht, der müsste nachmittags gemacht werden und schon habe ich wieder keine Zeit für die Kinder. Gehe ich abends arbeiten, kann mein Freund auch Single bleiben....

Das ist unsere gemeinsame Entscheidung und hat nichts mit Macho-Gehabe seinerseits (Frau gehört an den Herd) oder Duckmäuschen-Dasein meinerseits zu tun.

Wenn familiär dann eine Routine bei uns eingekehrt ist und noch bei mir Kapazitäten frei sind, gehe ich stundenweise arbeiten (den Arbeitgeber dafür habe ich schon).

Mir ist also mein Privatleben wichtiger als mein Berufsleben. Ich bin schon etwas "älter", kurz vor 40 und habe immer gearbeitet, weil ich überwiegend alleinerziehend war.

Ich sehe es auch nicht so, dass ich mich abhängig mache, es ist ein Geben und Nehmen. Er verdient das Geld, ich mache den Rest, damit er abends überwiegend die Füße hochlegen kann, es sei denn es sind handwerkliche Tätigkeiten fällig. Ich kümmere mich um seine Kinder und er bekommt abends eine warme Mahlzeit.

Wenn ich jetzt schon darüber nachdenke, dass ich im Falle einer Trennung ohne Job dastehe (tue ich ja jetzt auch, VOR der Ehe!), dann brauche ich doch gar keine Beziehung eingehen! Sollten wir uns jemals wieder trennen, wird es wieder neue Lösungen geben....dann sind meine Kinder älter und ich könnte vielleicht ganztags oder halbtags arbeiten gehen.

Dass ich keinen sozialversicherungspflichtigen Job bekomme, liegt auch nicht an meiner Qualifikation, sondern an den bekloppten Öffnungszeiten des Kindergartens, aber das sieht die Arge nicht ein, sie wollen mich in eine Maßnahme stecken, weil man dann nicht als arbeitssuchend gilt und aus der Statistik der Arbeitslosen rausfällt. Stellenangebote habe ich übrigens noch nie bekommen...



Beitrag von windsbraut69 08.12.09 - 13:17 Uhr

Tja, wenn das Deine Bestimmung ist, Dich von wechselnden Geldgebern abhängig zu machen und anschließend immer wieder in die Bedürftigkeit zu rutschen - Glückwunsch!

Beitrag von mirabelle 08.12.09 - 13:24 Uhr

#pro

also dann ist sie so etwas wie eine Prostituierte nur mit Hauswirtschaftlichen Zusatzpflichen????

M.

Beitrag von mondlandung 08.12.09 - 13:41 Uhr

Neidisch oder warum gehst du unter die Gürtellinie?

Beitrag von mirabelle 08.12.09 - 14:35 Uhr

Neidisch darauf, einem Mann nach seinem Belieben zu Willen sein zu müssen? Weil die Alternative zur totalen Selbstaufgabe Armut bis ins Grab bedeutet??

Du bist diejenige , die nicht die Bezeichnung für den selbstgewählten Platz kennt.

M.

Beitrag von siebzehn 08.12.09 - 14:41 Uhr

"...einem Mann nach seinem Belieben zu Willen sein zu müssen..." - davon lese ich in ihrem Text nichts.

Hast Du schon mal was von PARTNERSCHAFT gehört? Die beiden scheinen sich doch einig zu sein - warum kann man andere Lebensentwürfe denn nicht einfach tolerieren? Wichtig ist doch, dass beide mit der Situation zufrieden sind - Dein eigener Weg muss ja nicht automatisch für alle anderen auch das Nonplusultra sein.

Beitrag von mirabelle 08.12.09 - 15:15 Uhr

Partnerschaft bedeutet eine Beziehung zwischen gleichwertigen Partnern. Davon lese ich hier nichts, sondern von einer Frau, die sich von einem Mann kaufen lassen will, damit sie nicht selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen muß.

Und wer die Musik bezahlt, der bestimmt auch was sie spielt. Das ist keine Partnerschaft , sondern eine geschäftliche Übereinkunft.

Das ganze funktioniert solange, wie es dem unterlegenen Partner bei den Agreement gut geht.

Aber da das Ungleichgewicht ja bereits von Anfang an besteht, und die Alternative für den unterlegenen Part schlicht bis zur Bahre Leben am Existenzminimum bedeutet ( die TE ist über 30 und wird wohl nie wieder ins Berufsleben eingegliedert werden also auch extrem wenig Rente erhalten ) wird die Frau sich soweit verbiegen müssen, um den Wünschen ihres Fianziers anzupassen.

Das mit einer Partnerschaft oder gar Liebe zu verwechseln ist nur naiv, auch wenn sich das Ganze "Ehe" nennt, ist es de Facto eine Zweckgemeinschaft.

Das hat offensichtlich für manche Frauen einen gewissen Reiz. Für mich nicht. Und diese Frauen, die ihr Leben offensichtlich nicht selbst organisiert bekommen verdienen mein tiefstes Mitgefühl.

M.



Beitrag von siebzehn 08.12.09 - 20:47 Uhr

Mein Mann ist momentan auch alleinig für das Familieneinkommen zuständig - deshalb sind wir aber trotzdem gleichberechtigte Partner. Keiner fühlt sich über- oder unterlegen oder ausgenutzt oder gekauft.

Ich habe eine gute Ausbildung, habe vor unserem ersten Kind auch ziemlich gut verdient - aber laaange nicht so viel wie mein Mann. Somit war klar, dass ich für die Kindererziehung meinen Beruf vorübergehend aufgebe. In ein paar Wochen kommt unser zweites Kind zur Welt, wenn dieses etwa 1 1/2 Jahre alt ist, werde ich sicherlich wiedder ins Berufsleben einsteigen. Aber nicht in Vollzeit (das würde ich nur tun, wenn es finanziell bei uns so eng wäre, dass dies nötig wäre). Also wird mein Mann weiter den Löwenanteil des Familieneinkommens erarbeiten. Bei uns fließt aber alles in eine Kasse und auch für meine ganz persönliche Rente wird vorgesorgt. Und es ist keineswegs so, dass mein Mann "bestimmt". #cool
Und lass Dir sagen - zur Not (im unwahrscheinlichen Fall einer Trennung) bekäme ich mein Leben durchaus selbst organisiert.

WIR nennen es Partnerschaft, es geht um unsere gemeinsame Familie - nicht um ein "Geschäft". Wichtig ist in meinen Augen, dass beide Partner sich mit dem individuellen Modell wohl fühlen. Für mich wären beispielsweise strikt getrennte Kassen überhaupt nichts. Ein befreundetes Paar rechnet beispielsweise jeden einzelnen Restaurantbesuch auf. Das finde ich persönlich ganz schrecklich, aber wenn es beiden damit gut geht - warum nicht?

Genauso ist es in Ordnung, dass der Lebensentwurf der TE Dich überhaupt nicht reizen würde. Das ist aber noch lange kein Grund, ihr diese individuelle Planung madig zu machen oder sie gar persönlich zu beleidigen. Das hat nämlich ganz schnell den Touch "frustrierte Emanze". Und ich glaube nicht, dass Du so gesehen werden möchtest. #blume

Beitrag von mondlandung 08.12.09 - 13:47 Uhr

Nenn du es Abhängigkeit, ich nenne es nicht so.

Ich habe immer gearbeitet, war nie arbeitslos, erst seit einem Jahr und nun bin ich endlich in den Genuß gekommen, auch mal eine Partnerschaft führen zu dürfen und das werde ich genießen.

Wenn ich schon vor der Ehe an eine Trennung denke, wäre es wohl kaum Liebe und ich bräuchte keine Beziehung eingehen.

Beitrag von windsbraut69 08.12.09 - 13:56 Uhr

"Wenn ich schon vor der Ehe an eine Trennung denke, wäre es wohl kaum Liebe und ich bräuchte keine Beziehung eingehen. "

Ihr habt ja beide bereits die Erfahrung einer Trennung machen dürfen!
Manch einer lernt draus.

Wenn Du gerade erst ein Jahr arbeitslos bist, warum bekommst Du dann schon ALGII und eine Maßnahme "aufgedrückt"?

Beitrag von kada8102 08.12.09 - 14:39 Uhr

Das mit der Maßnahme hat leider damit nichts zu tun wie lang man arbeitslos ist.

Ich war ab März arbeitslos gemeldet.. hatte vorher eine TZ Stelle und bezog somit ALG1 und ergänzendes ALG2... mein Berufsberater vom Jobcenter hat mir prompt auch eine Maßnahme aufgedrückt.... die ich aber Dankend annahm und durchzog....

Von daher ist das unterschiedlich vom Berater zu Berater... und es könnte stimmen was die TE schrieb

Gruß Kathi

Beitrag von sterni2005 08.12.09 - 13:30 Uhr

Wenn dies deine Bestimmung sein soll,dann ist es so.
Aber:
Na sicher bist du im Prinzip abhängig von ihm.Nämlich finanziell.Sollten sich eure Wegen doch trennen (was ich dir nicht wünsche),rennst du in die nächste Abhängigkeit.
Denn DU hast dann eben diese gewisse Lücke,die sich evtl. stark bemerkbar macht.

Und ich kann sagen,dass bei uns nichts auf der Strecke bleibt.Mein Mann und ich gehen beiden arbeiten,haben schon 2 Kinder,die immer 100%versorgt sind und für die ich mir auch die Zeit nehme.Mein Haushalt wird gemacht,der Garten sieht gepflegt aus.Also ich kann mich nicht beklagen.

Und zu dem Kindergarten:
Was denn für Öffnungszeiten?Werden bei euch nicht Früh-und Spätdienst angeboten?
Bei uns können die Kindern hier überall im Landkreis von 7-13 Uhr betreut werden.Das man in der Zeit aber einen Job bekommt,ist leider meist Wunschdenken vieler Mütter oder einfach nur Glück.
Man muss dann einfach auch mal ein bisschen "offener" sein und evtl. seine Verfügbarkeit auch auf nachmittags ausdehnen.

Gruß,
Sterni

Beitrag von mondlandung 08.12.09 - 13:45 Uhr

Bei uns sind Kindergärten nur bis mittags auf und für die Ganztagsplätze liegt eine lange Warteliste vor, da kommen wir erst dran, wenn mein Kind schon zur Schule muss.

Genau, das ist der springende Punkt: Man muss "offener" sein. Wenn ich nachmittags arbeiten gehen, müsste ich mein Kind zur Tagesmutter geben. Und diesen Wechsel mute ich ihr nicht mehr zu, jetzt, wo sie gerade Freunde in ihrem Kindergarten gefunden hat.

Deine Kinder mögen zwar 100 %ig versorgt sein, das will ich dir nicht absprechen, aber sie sind nicht von DIR versorgt. Verstehst du? Denn du bist ja arbeiten und der Papa auch oder könnt ihr die Kinder mit auf die Arbeit nehmen?....Also sind sie sicherlich irgendwo in einer Betreuung, bei Verwandten oder Freunden...und das möchte ich nicht. Ich möchte selbst für meine Kinder da sein.

Beitrag von sterni2005 08.12.09 - 13:57 Uhr

Mein Mann geht VZ arbeiten,ich TZ,nehme aber auch einiges an Arbeit mit nach Hause,die ich dann abends wenn die Kinder im Bett sind erledigen kann.

Ja auch ich greife mal hier,mal dort auf eine Tagesmutter zurück.
Und das tun viele Mütter und den Kindern schadet es nicht,was einige Mütter immer denken.
Es gibt auch Vorteile,wenn die Kinder nicht immer an der Mama "kleben".
Meist ist es aber so,dass es die Mütter sind,die sich nicht von ihren Kindern lösen können.

An manchen Tagen möchte ich auch lieber zu Hause bleiben um meine Kinder komplett selber zu versorgen.Wäre auch finanziell absolut möglich,aber mit mehr Geld können wir uns einfach mehr leisten.Und ich möchte auch auf nichts verzichten.Vor allem meinen Kindern soll es an nichts fehlen.

Aber mir ist auch meine berufliche Zukunft wichtig.Ich möchte nicht eine jahrelange Lücke haben.
Ich bekomme im April unser 3. Kind.Werde dann in Elternzeit gehen und auch dort habe ich zwar eine Lücke (Elternzeit,nicht Hausfrau oder arbeitslos,was ein Unterschied ist),werde dann aber auch wieder arbeiten gehen.

Es ist alles Ansichtssache,aber du musst auch ein wenig an dich denken.Irgendwann ist der Zug abgefahren und deine berufliche Zukunft schwindet irgendwann.

Lg

Beitrag von windsbraut69 08.12.09 - 13:59 Uhr

Irgendwann ist ja auch kein Kind mehr Zuhause, dass Wert auf die 24h-Betüddelung legt.

Dann kann es für (Haus)frau verdammt langweilig und einsam werden.

LG

Beitrag von sterni2005 08.12.09 - 14:06 Uhr

Genau #pro

Puh,ein ziemlich eintöniges und langweiliges Leben #zitter

Mein Fall wäre es nicht.Aber ich glaube über das SPÄTER macht sich die TE momentan noch keine Gedanken.

Lg

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