In der Krabbelgruppe... Etwas Silopo

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von imagina 08.12.09 - 12:20 Uhr

Hallo zusammen.

Bin grad ein wenig traurig und frustiert.

Heute war wieder Krabbelgruppe und eine Mutter musste Ihre ältere Tochter (geht schon zur Schule) mitbringen, da dort frei war.
Natürlich kam auch das Thema "Was hat denn der Nikolaus gebracht" auf den Tisch und da hat die Große die ganze Zeit herumgeplärrt, dass es ja gar keinen Nikolaus gibt und die Geschenke die Eltern besorgen.
Und ihre kleine Schwester (wird im März drei) hat das auch die ganze Zeit nachgeplappert.
"Nikolaus gibt es nicht, Nikolaus gibt es nicht!"

Meine Kleine hat das, glaub ich gar nicht so mit bekommen. Zum Glück. Sie wird aber auch erst zwei und war viel zu beschäftigt mit ihrem Brötchen und hat nicht aufgepasst, was die anderen Kinder gesagt haben.
Aber ein anders Mädchen, das auch schon drei wird, hat ziemlich betroffen geguckt.
Die andere Mutter hat zwar versucht die Situation noch zu retten und auch mit ihrer Tochter geschimpft aber ich fand das einfach total doof.
Ist ja okay, dass ein Schulkind nicht mehr an den Nikolaus glaubt.
Aber kann man dem Kind nicht erklären, dass die Kleinen noch daran glauben und es was Schönes ist?
Oder es irgendwie so verpacken, dass die Große halt schon etwas weiß, was die Kleine noch nicht weiß und somit mit Mama und Papa ein Geheimnis teilt oder so?

Ich stell mich nun wirklich nicht an, aber ich finde die Kinder müssen heutzutage so schnell groß und selbstständig werden und der Wind ist verdammt rau und kalt geworden.
Ich finde, man kann doch wenigstens den Kleinen noch ihre Träume und Phantasien lassen.
Das es den Nikolaus etc nicht gibt, werden sie noch früh genug lernen.

Ich bin grad ziemlich traurig und etwas frustiert.
Obwohl ich denke, das meine Tochter einfach noch zum Glück zu klein ist um sich das zu merken und es wohl auch gar nicht so mitbekommen hat, wie die anderen Kinder.

Liebe Grüße#niko


Beitrag von amanda82 08.12.09 - 12:31 Uhr

Oh je, da wäre mein Sohn aber auch doll traurig gewesen, zumal ihm doch der Nikolaus so ein tolles Geschenk und Schokolade gebracht hat #niko

Ich denke, er hätte erst noch dagegen geredet und versucht, die anderen von dessen Existenz zu überzeugen, aber er hätte wohl dann doch verloren #schein

Find es auch schön, wenn man noch kindliche Vorstellungen und Träume hat. Ich hab meinem dieses Jahr erstmalig vom Nikolaus erzählt, weil er es jetzt auch verstehen kann. Und er hat sich so gefreut, die geputzten Stiefelchen mit einem "Danke"-Bild vor die Tür zu stellen. Er ist sogar freiwillig ins Bett, weil er meinte, der Nikolaus könnte das sehen und würde ihm noch mehr schenken :-p

Ich finde auch, dass sie noch früh genug lernen werden, dass es doch keinen Nikolaus gibt. Mal davon abgesehen, würde er doch dann auch überall doof da stehen. In der Krippe kam der Nikolaus, auf dem Weihnachtsmarkt war er usw. Wenn er da überall wüsste, dass er gar nicht echt ist, wo wäre denn dann der Spaß ;-)

LG Mandy mit Joel (15.12.06) und Noah (05.12.08)

Beitrag von woelkchen1 08.12.09 - 12:35 Uhr

Ja, das ist total blöd und ich würd mich schwarz ärgern!

Allerdings kannst du das nicht jedem Schulkind erklären, bzw. die Kinder haben ihren eigenen Kopf und erzählen doch, was sie wollen! Und gerad in einem bestimmten Alter finden die Kinder es toll, zu erzählen, was sie schon wissen.

Ärger dich nicht so und versuche für euch, den Traum so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.

Mein Neffe ist 7 und bekommt in der Schule auch überall erzählt, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Aber er verteidigt den Weihnachtsmann, einfach weil der Glaube daran so schön ist und es zu Hause so gelebt wird!

Beitrag von freyjasmami 08.12.09 - 12:35 Uhr

Hallo,

meine Tochter wird im April 8 und geht jetzt in die 2. Klasse.
Seitdem sie zur Schule geht, glaubt sie nicht mehr an den Weihnachtsmann/Nikolaus.
Genauso wie sie in letzter Zeit Ausdrücke wie "bescheuert, doof usw." benutzt.

Es hat also viel mit dem Umfeld, weniger mit den Eltern zu tun. Denn ich habe ihr das bestimmt nicht erzählt, bzw. die Ausdrücke begebracht geschweige denn erlaubt!

Ich möchte behaupten das wir in dem Alter auf jeden Fall noch an den Weihnachtsmann glaubten.#gruebel

Nun ja, einen Wunschzettel hat sie wenigstens noch geschrieben ;-)

Deine Tochter wird das sicherlich vergessen.

Für's nächste Mal:

"Was, Du denkst den Weihnachtsmann gibt es nicht mehr? Na, Du bist ja nicht sehr klug - weiß doch jeder das es einen Weihnachtsmann gibt...er kann nur nicht immer zu jedem Kind nach Hause kommen und hat soviel zu tun, das die Eltern ihm manchmal helfen müssen einen Teil der Geschenke zu besorgen. Die holt er dann ab und bringt sie schön eingepackt wieder an Heiligabend zu den Kindern und legt sie vor die Tür. Ich dachte so ein großes Kind wie Du wüsste das schon..."#schein:-p

Was meinst Du wie komisch die sich dann vorkommen #rofl

LG und Frohe Weihnachten!

Linda

Beitrag von criseldis2006 08.12.09 - 12:36 Uhr

Hallo,

meine Nichte ist 9 Jahre alt und wollte meiner Tochter (3 Jahre alt) großkotzig mitteilen, dass es den Nikolaus gar nicht gibt. Da meine Nichte sowieso sehr vorlaut ist, habe ich ihr kurzer Hand den Mund verboten.

Ich habe ihr gesagt, dass wenn sie Laura das sagt, braucht sie nicht zu kommen, wenn der Nikolaus zu uns kommt.

Denn Laura glaubt wirklich an den Nikolaus. Warum muss man einem kleinen Kind die Illusionen rauben??? Sie werden noch früh genug die Wahrheit erfahren.

LG Heike

Beitrag von yilwyna 08.12.09 - 19:27 Uhr

Warum feiern wir denn Nikolaus? Weil damals ein Mann. der Nikolaus hieß, Lebensmittel an arme Kinder verteilt hat.
In diesem Sinne gibt es den Nikolaus schon und so werde ich es meinem Sohn erklären, wenn er alt genug ist.
Es ist natürlich schade, wenn ein älteres Kind auf diese Weise den jüngeren den Spaß verdirbt.
Ich wurde damals bevor der Nikolaus kan, zur Seite genommen und gebeten, den jüngeren den Glauben zu lassen.