Punkt 12- Großfamilie aus Amerika

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Beitrag von monroe25 08.12.09 - 12:33 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

hat wer auch gerade den Bericht über die Großfamilie Dugger aus Amerika gesehen, mit den 19 Kindern?

Also ist ja alles ziemlich seltsam. Sie wollen die Kindern vor äußeren Einflüßen bewahren. Die Kinder gehen nicht zur Schule, lernen zu Hause über ein PC-Programm. Das machen sie so, weil die Eltern fürchten das sie von anderen Kindern unter Druck gesetzt werden oder so.

Freunde haben die Kinder auch nicht, Fernsehen dürfen sie auch nicht, das würde die Kinder verderben. Seltsamerweise hat die Familie eine eigene Serie im amerikanischen Fernsehen, das lehnen sie nicht ab. Komisch komisch!

Oh mann ich frage mich da wie die Kinder mal später leben wollen, ich finde die wachsen ja in einer künstlichen Welt auf, die mit der "echten" Welt da draußen nix zu tun hat. Wie wollen sich die Kinder später mal mit anderen Menschen z.B. im Job auseinander setzen. Finde das alles sehr seltsam und unverantwortlich!

Hat das noch jemand gesehen?

Liebe Grüße

Julia

Beitrag von hexe112 08.12.09 - 12:44 Uhr

Hallo Julia,

ja, ich hab das auch eben häppchenweise nebenbei gesehen...

Schon der Hammer! Das hat ja fast schon Sektencharakter, wie die leben. Ich hab leider nicht mitbekommen, wo die das viele Geld her haben, um so eine Familie zu ernähren und wie sie dieses riesige Haus gebaut haben. Und was war mit dem ältesten Sohn? Der ist schon verheiratet und hat schon ein Kind, oder? Arbeitet der? Lebt der noch bei seiner Familie?

Das ist schon der Knaller...

LG
Hexe112

Beitrag von daddy69 08.12.09 - 12:48 Uhr

Ja, furchtbar! Wohlerzogene, scheinbar glückliche, gesunde Kinder von einem erfolgreichen, gutverdienenden Vater, die sich untereinander gut verstehen.

Da lob ich mir die durchschnittliche HartzIV-Plattenbau-Familie mit max. Hauptschulabschluss, McDonalds-Abo, PS3 und Flatscreen-TV. Die sind wenigstens gerüstet für die echte Welt.

Beitrag von siebzehn 08.12.09 - 12:50 Uhr

#huepf

Beitrag von daddy69 08.12.09 - 12:51 Uhr

Nachtrag: Dieser Hausunterricht, das sog. Homeschooling ist in den englischsprachigen Ländern weit verbreitet und wird teilweise staatlich unterstützt.

Beitrag von hexe112 08.12.09 - 12:54 Uhr

Hallo,

müssen denn da die Eltern eine besondere Ausbildung haben? Oder Fortbildung? Oder irgendwas in der Art? Und wo bekommen die die Unterlagen her? Haben die denn dann auch am Ende einen gültigen anerkannten Abschluss???

Danke schon mal für die Antworten
Hexe112

Beitrag von daddy69 08.12.09 - 12:57 Uhr

Hi,

ich bin faul heute. #schein
http://de.wikipedia.org/wiki/Hausunterricht#USA


LG
Peter

Beitrag von hexe112 08.12.09 - 20:30 Uhr

Danke schön

;-)#blume

Beitrag von sooderso 08.12.09 - 13:15 Uhr

Diese Familie hatte Sektencharakter!

Beitrag von daddy69 08.12.09 - 13:33 Uhr

Woran machst Du das fest? Ich habe nicht alles gesehen, aber das konnte ich nicht erkennen. Nur tiefgläubige Menschen, die wegen ihres Glaubens gewisse Dinge ablehnen.

Beitrag von sooderso 08.12.09 - 13:40 Uhr

Gut, wenn du es so siehst.
Ich fand, die Kinder hatten nicht viel Möglichkeit sich selbst zu finden, wurden von den Eltern in ihr Schema gepresst. Sex vor der Ehe war tabu, sie waren gegen die Pille, die Kinder sollten lieber mit den Kindern in der Familie beschäftigen. Wenn die Kinder zur Schule gehen würden, hätten die Eltern Angst vor falschen Freunden und Drogen, deshalb lieber die Kinder daheim lassen.

Beitrag von angelinthedark 08.12.09 - 14:05 Uhr

Hallo,

für mich hört sich das einfach nach religöse Eltern an.

Gegen Sex vor der Ehe und Verhütung ist die katholische Kirche auch, dass sich die Kinder um ihre Geschwister kümmern sollten, finde ich jetzt auch nicht verwerflich. Im Gegenteil: in Großfamilien ist das oftmals der Fall. Meine Mutter ist auch mit 8 Geschwistern aufgewachsen und für sie war es total normal, dass sie ihre jüngste Schwester versorgen musste.

Und jede Eltern würden wohl ihre Möglichkeiten ausnutzen, damit ihre Kinder vor Einflüssen wie Drogen und falsche Freunde verschont blieben.
Wir wohnen z.B. eher ländlich (Kleinstadt). Wir könnten auch aus finanzieller Sicht in eine Großstadt (Münster) ziehen. Wir tun es aber nicht, weil dort die Gefahr für unsere Kinder größer ist.

Und: Hausunterricht ist in Amerika (und auch meines Wissens nach in Australien) fast normal. Dort gibt es teilweise hunderte von KM keinerlei Schule. Da müssen die Eltern ihre Kinder unterrichten.

Gruß
Sandra

Beitrag von sooderso 08.12.09 - 14:15 Uhr

Ja natürlich, aber Kinden ab einem bestimmten Alter, sollte man auch gewähren, dass es noch andere Meinungen gibt, außer die der Eltern! Wenn die fast erwachsenen Kinder gut erzogen wurden, dann haben sie auch einen festen Standpunt zum Thema Drogen und man sollte ihnen vertrauen.

"Gegen Sex vor der Ehe und Verhütung ist die katholische Kirche auch, dass sich die Kinder um ihre Geschwister kümmern sollten, finde ich jetzt auch nicht verwerflich."

PS. Sex vor der Ehe bringt viel Spaß und danach auch!:-p

Beitrag von nightwitch 08.12.09 - 14:22 Uhr

Naja, meiner Meinung nach sollten einige damit warten, bis sie reif genug für die Verhütung sind....

Beitrag von sooderso 08.12.09 - 14:24 Uhr

Wenn aber die Familie gegen die Verhütung ist? Sind immer alle reif für die Ehe?

Beitrag von nightwitch 08.12.09 - 14:45 Uhr

Also mir sind solche Großfamilien lieber als junge Teeniemütter, die den Ernst der Lage verkennen und ein Kind nach dem nächsten in die Armut gebären, weil sie vielleicht von dem innerlichen Wunsch beherrscht werden, eine eigene liebende Familie zu haben, weil sie solche Werte von zu Hause nicht vermittelt bekommen haben.


Ich habe mal eine interessante Studie über Teenagermütter (bzw junge Mütter) gelesen, die ABSICHTLICH und GEPLANT früh Mutter geworden sind. Fast alle haben angegeben, dass sie gedacht haben, dass sie mit dem Partner (der sich oftmals leider schon in der Schwangerschaft verabschiedet) und dem Kind eine Familie hätten, die sie von ihrem Elternhaus nicht mitbekommen haben.

Klar, es gibt immer Ausnahmen und so gibt es auch viele Mädchen/Familien, die früh eigenen Nachwuchs haben, bei denen es nicht so ist.

Aber ich finde es grundsätzlich nicht verwerflich, wenn man nach alten Werten und Vorstellungen lebt.


Beitrag von heike011279 08.12.09 - 17:00 Uhr

Schon richtig, aber man muss ja nicht von einem Extrem ins nächste fallen.

Beitrag von juki 08.12.09 - 21:52 Uhr

das mit dem Sektencharakter....würdest du das auch sagen, wenn sie nur ein Kind hätten?

LG

Beitrag von vogelscheuche 08.12.09 - 14:04 Uhr

#pro

Beitrag von klimperklumperelfe 08.12.09 - 14:06 Uhr

Ja, die lobe ich mir auch, denn die vermehren sich wenigstens nicht untereinander...

Beitrag von muddi08 08.12.09 - 21:26 Uhr

<<Da lob ich mir die durchschnittliche HartzIV-Plattenbau-Familie mit max. Hauptschulabschluss, McDonalds-Abo, PS3 und Flatscreen-TV. Die sind wenigstens gerüstet für die echte Welt. >>

#kratz gerüstet für die echte Welt?
Die können doch auch nur weitere Hartz IV-Empfänger in die Welt setzen. Von der echten Welt haben die doch auch keine Ahnung, liegen auf der faulen Haut, kriegen alles in den A.... geschoben. Dann doch lieber Familie Dugger, die Kinder müssen alle ihre Aufgaben und Pflichten erfüllen, was denen im späteren Leben zu Nutze kommt.

Beitrag von juki 08.12.09 - 21:48 Uhr

ich denke du hast die Ironie des ganzen nicht verstanden;-)

Beitrag von muddi08 08.12.09 - 22:21 Uhr

achso, uups. naja, kann ich das auch unter Stilldemenz verbuchen?;-)

Beitrag von juki 08.12.09 - 23:16 Uhr

Klar;-)

Beitrag von wort75 09.12.09 - 10:52 Uhr

ja, und diese hartzIV familie wird von dir mitbezahlt? und du findest das gut? inkl. flatscreen-tv und macdonalds aufenthalt. wow ja, das lobe ich mir auch.

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