bin traurig und frustriert...

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von biszummond 08.12.09 - 12:36 Uhr

Hallo,

eigentlich silopo, aber ich muss es mal los werden. Mein Kleiner wird am Freitag 2 Jahre (schnüff) und jetzt endlich fängt er auch an zu sprechen. Eben war mein schwievater da und danach meinte Matti ständig "Opa, Opa..." usw. Selbstquälerisch wie ich bin hab ich ihn dann gefragt wen er lieber hat, Mama oder Opa. Und er sagt natürlich Opa, klar. #schmoll Ich weiss auch nicht was los ist, vielleicht hab ich Angst ihn los zu lassen oder dass er jetzt gross wird. Wir haben lange auf ihn warten müssen und für ihn würde ich alles tun, unser Schnups ist meine grosse Liebe.
Und die Vorstellung dass ich für ihn austauschbar bin oder dass es ihn nicht viel ausmachen würde wenn ich nicht mehr da wäre ist so grauenhaft für mich dass ich mich richtig krank fühle.
Kennt das jemand, kann man mich aufmuntern oder brauch ich ein paar "hinter die Ohren"?

Traurige Grüße Carina

Beitrag von woelkchen1 08.12.09 - 12:39 Uhr

Ach das ist doch Müll!

Er brauch dich wie die Luft zum atmen und du bist (noch ein paar Jahre) die Liebe seines Lebens!

Aber du bist immer da und hast ihn immer gleich gern, darum muß er dir das nicht immerzu erzählen!
Im Prinzip heißt das, du hast alles richtig gemacht. Denn nur Kinder, die um die bedingungslose Liebe ihrer Eltern wissen, brauchen sich derer nicht ständig zu versichern!

Beitrag von criseldis2006 08.12.09 - 12:43 Uhr

Hallo,

dein Kleiner versteht doch gar nicht was es heißt jemanden lieber zu mögen.

Geh mal an die frische Luft, atme tief durch und dann wirst du merken wie absurd deine Gedanken sind.

Dein Kleiner liebt dich über alles, natürlich liebt er auch Opa und die anderen, aber nicht so wie dich.

*einmalhinterdieohrenhauen*

LG Heike

Beitrag von biszummond 08.12.09 - 12:47 Uhr

danke euch. Jetzt heul ich tatsächlich....
Hoffe dieses Tief gibt sich schnell wieder.

Beitrag von mylife35 08.12.09 - 13:04 Uhr

Och Möönsch....ich kenn das..unsere Motte hat derzeit auch so eine Phase,sie wacht Morgens auf und erzählt den lieben langen tag von Oma und Opa und will ständig hinfahren (Oma Opa Auto)...

Wenn die Beiden dann da sind, sind wir abgeschrieben und könnten uns eigentlich in Luft auflösen (lach..fühlt sich natürlich nur so an)

Aber weißt Du...ich war ganz genauso, erzählt mir meine Mum dann heute noch...hihi, das Privileg der Omas und Opas halt

Und ich bin ganz schnell versöhnt, wenn sie einfach so grundlos mir einen Schmatzer gibt und zu mir kuscheln kommt.

Ich gönne ihr so sehr die Oma-Opa-Phase,habe ich sie doch wohl auch so sehr genossen.

LG mylife#verliebt

Beitrag von tweetys-mom 08.12.09 - 13:05 Uhr

Ich finde, Du brauchst "ein paar hinter die Ohren". ;-)

Nicht böse sein bitte, aber allein auf die Idee zu kommen, einem so kleinen Kind eine entweder-oder-Frage im Bezug auf Liebhaben zu stellen... das ist schon abstrus.

Dein Sohn kennt da noch keine Wertung oder Unterscheidung. Er hat alle lieb, die zu seinem engen Umfeld gehören. Und das ist auch gut so und soll so sein.

Achte darauf, mental nicht zu klammern. Das ist sehr wichtig für eine gesunde Entwicklung Deines Sohnes.

Wieso siehst Du da überhaupt so eine Riesenhürde bei 2 Jahren? Der Kleine braucht seine Mutter noch eine ganze lange Weile, mit 2 Jahren ist er doch noch lange nicht selbstständig. Es gibt - neutral betrachtet - keinen Grund für eine Krise Deinerseits.

Mit "zu viel Liebe" tust Du Deinem Kind auch keinen Gefallen. Er kann ja nichts dafür, dass Ihr "so lange auf ihn gewartet habt" wie Du sagst. Versuche, da ein wenig Abstand zu zu bekommen und nicht zu sehr zu klammern.

Liebhaben ist gut und muss sein. Klammern nicht.

Beitrag von reethi 08.12.09 - 13:21 Uhr

Hallo Carina!

Mensch-hau Dir mal selber eins mit der Bratpfanne über...

Wie kommst Du denn auf die unmögliche Idee, dass Du für Deinen Sohn austauschbar bist? Du bist doch seine Mutter und wirst es ewig bleiben!!!

Klar, ist es schwierig los zulassen, aber hey-das gehört doch dazu! Dein Kleiner wird groß und er braucht Dich doch zum Großwerden! Du wirst ihm zeigen, wie er die Schuhe zubindet; ihn zum Kindergarten bringen; ihn trösten, wenn er einen schlechten Tag in der Schule hat; stolz sein, wenn er Dir einen Regenwurm präsentiert... Er wird seine Erfahrungen mit anderen machen-aber immer zu Dir zurückkommen!
Also-lass Deinen kleinen Mann mal machen-er wird ein toller Junge werde und Dich noch lange als Mama brauchen. Viel länger als Du jetzt vielleicht glaubst :-)

Alles Gute!
Neddie

Beitrag von gingerbun 08.12.09 - 13:22 Uhr

Was glaubst du wie oft meine Tochter sagt dass sie mich nicht lieb hat (sie muss aber dann immer selbst lachen). Mach Dir nichts draus und frag sowas erst gar nicht. Ist ja eigentlich auch quatsch.
Alles Gute!
Ginger