Zusatzbeitrag im Kindergarten

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von zwiebelchen1977 08.12.09 - 14:00 Uhr

Hallöchen

Eine Freundin rief mich gerade an und fragte um Rat. Sie zahlen im Kindergarten einen bestimmten Satz nach Einkommen.

Im Kindergarten arbeitet eine Küchenkraft, die bis nun von der Arge bezahlt wurde. Nun zahlt die Arge nicht mehr.
Heute hatten die Eltern alle einen Brief im Kasten, das ab Januar alle Eltern jeweils 10 Euro zahlen müssen, damit die Küchenkraft weiter beschäftigt werden kann.

Ist das so ok? Müsste da nicht erstmal der Elternbeirat gefragt werden? Die können ja nicht einfach so entscheiden,oder?

Bianca

Beitrag von ratzundruebe 08.12.09 - 14:24 Uhr

Nein, das ist so nicht ok.
Ruf beim Träger der Einrichtung an und erkundige dich.

LG Kerstin

Beitrag von ivik 08.12.09 - 14:32 Uhr

Das kann nicht einfach so beschlossen werden. Bist du sicher, dass der Elternbeirat nicht informiert wurde?
Ich würde als Beirat dem nicht zustimmen, sondern es an den Träger geben.

lg ivik

Beitrag von zwiebelchen1977 08.12.09 - 19:44 Uhr

Hallo

Nein, der Elternrat wurde nicht informiert. Die Mütter haben sich heute ja vorm Kindergarten unterhalten.

BIanca

Beitrag von ivik 09.12.09 - 09:09 Uhr

Hallo,
als Beirat würde ich nun an die Kita-Leitung herantreten. Ich weiß nur, dass ich bei uns über so etwas informiert und befragt werden würde. Sogar wenn es nur über kleine einmalige Beträge geht, z.B. Wichteln. Aber 10€ pro Monat können für einige schon schwer werden.
Wenn der Beirat nicht von selber aktiv wird, dann sollte deine Freundin ihn darauf ansprechen.

lg ivonne

Beitrag von marion2 08.12.09 - 15:06 Uhr

Hallo,

der Elternbeirat muss informiert werden, zustimmen muss er nicht unbedingt. Das kommt ganz darauf an, was in der Satzung steht. Sehr wahrscheinlich ist, dass die Satzung diesbezüglich schön schwammig forumliert ist.

Die ARGE (und damit die Allgemeinheit) ist nicht verpflichtet, eure Kindergarten-Verpflegung sicher zu stellen.

Gruß Marion

Beitrag von ina_bunny 08.12.09 - 15:28 Uhr

Vermutlich war die Küchenfrau als 1-Euro-Jobler angestellt.
Jetzt soll sie wohl "freiberuflich" arbeiten, oder wie haben die sich das da vorgestellt?

LG Ina

Beitrag von zwiebelchen1977 08.12.09 - 19:46 Uhr

Hallo

JA, sie soll da weiter arbeiten. Und die Eltern ollen das finanzieren.

BIanca

Beitrag von marion2 09.12.09 - 09:36 Uhr

"Und die Eltern ollen das finanzieren. "

Wer sonst?

Beitrag von zwiebelchen1977 09.12.09 - 13:19 Uhr

Hallo

Die Eltern wollen das aber nicht. Und ich denke nicht, das man sie zwingen kann.

BIanca

Beitrag von ratzundruebe 09.12.09 - 14:56 Uhr

Der Träger, aber ganz bestimmt nicht die Eltern #aha

Wenn ihr Vertrag vom Amt her ausläuft muss sie halt gehen.
Man kann versuchen die Stelle beim Amt zu verlängern, der Träger übernimmt die Kosten oder sie muss gehen.

Beitrag von ratzundruebe 08.12.09 - 16:51 Uhr

Wahrscheinlich hatte sie einen Jahresvertrag der ausläuft.
Und da es ein ganz normales Job Angebot war ist es ganz bestimmt nicht legitim die Kosten jetzt auf die Eltern abzuwälzen.

Beitrag von woodgo 08.12.09 - 17:44 Uhr

Hallo,

die Küchenkraft sollte schon der Kiga tragen, nicht die Eltern!!!
Das würde ich nicht so hin nehmen.

LG

Beitrag von lillifee06 08.12.09 - 20:28 Uhr

Wir zahlen auch 7 Euro im Monat, aber nur die Eltern die halt auch die Kinder für 45 std angemeldet haben, also über mittag!

Die Küchenkraft wird ja nicht von den eltern bezahlt, es ist nur ein teil! Der andere teil wird vom kiga gezahlt!