Hab bald genug.....

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von tina-83 08.12.09 - 14:51 Uhr

Hallo ihr Lieben!
Meine Johanna ist jetzt 5 Wochen alt. Von Anfang der SS wusste ich, dass ich unbedingt stillen wollte. Jetzt hab ich schon den 6. Milchstau und 2 Brustentzündungen. Es liegt daran, dass ich zu viel Milch habe. Ich darf schon von Anfang an keinen Stilltee trinken und jetzt trinke ich Literweise Pfefferminztee gegen die Milchbildung. Geht oder ging es noch jemandem so? Wurde es irgendwann besser?? Ich bin bald am verzweifeln, denn so macht das Stillen auch keinen Spaß!

LG Tina

Beitrag von darkdragonsoule 08.12.09 - 14:55 Uhr

hallo tina

die milchmenge wird sich bald auf den bedarf deines kindes anpassen,nur etwas geduld =)

stillst du sie jedes mal auf beiden seiten?sonst könntest du ihr nur eine seite anbieten und beim nächsten mal die andere.

viele frauen sind so traurig weil sie versuchen ihre milch irgendwie zu steigern-du hast also wirklich ganz viel glück dass du dir keine sorgen machen musst,denk doch da ein wenig dran =)

lg

Beitrag von tina-83 08.12.09 - 15:07 Uhr

Ich versuch mich ja damit zu trösten, aber wenn die Schmerzen wieder so groß sind, hab ich immer genug!
Ich stille hauptsächlich auf einer Seite und auf der anderen nur kurz zur Erleichterung. Wenn sie zu satt ist von einer Seite pumpe ich an der anderen 10-15ml ab, damit ich Erleichterung hab!Ich kann es sonst nicht aushalten. Ich hab ja schon eine Stillberaterin, aber irgendwie ist es zum verzweifeln...

LG Tina

Beitrag von darkdragonsoule 08.12.09 - 20:12 Uhr

huhu

pumpe nicht ab,dann bekommst du noch mehr milch.wenn du aber mit der hand ein wenig ausstreichst oder die brust ins warme wasser tauchst und die überschüssige milch dann ausgestrichen wird,wird die brust nicht noch mehr angeregt.

lg

Beitrag von kolbo-sauri 08.12.09 - 15:09 Uhr

Hallo,

mir ging es genauso. Hab nach der 2. Brustentzündung (inkl. Fieber, Schüttelfrost, Eiter aus der Brust) abgestillt und bin ab der 5. Woche auf Flasche umgestiegen. Hatte auch extrem viel Milch.
Für mich und die Babies war es die beste Entscheidung, danach war alles viel entspannter und mir gings körperlich und psychisch viel besser.

Wünsch dir alles gute!

Beitrag von tina-83 08.12.09 - 15:15 Uhr

Hallo! Naja, Abstillen wollte ich eigentlich nicht. Wär so schade um die Milch!:-( Aber es ist schon echt doof. Einer hat zuviel, der andere zu weni... was die NAtur da nur wieder gemacht hat....#schmoll

Beitrag von 20girli 08.12.09 - 15:34 Uhr

Bei mir war es ähnlich.
Der Milcheinschuss kam am 5 Tag und ich konnte mir weder einen Pulli an noch ausziehen..weil meine Brüste so prall waren das ich kaum laufen konnte. geschweige denn die Arme heben. Das ging 3 Tage so dann wurde es ganz langsam besser.

Wenn mein kleiner mal--wenn wir gard mit dem Auto oder Kinderwagen unterwegs waren...mal länger als 90 min. geschlafen hatte...so war sein Stillrhytmus...dann waren sie gleich wieder prall wie beim Milcheinschuss.

Ich war froh das er alle 90 min. kam und Hunger hatte ;-)

und mit der Zeit hat es sich wirklich eingependelt.
Ich hatte nen Abzess oder wie man das nennt...ich hatte schmerzen beim Stillen eine Zeitlang wo ich dachte der kleine Saugt mir die Milchgänge mit raus. Ich habe geweint beim Stillen und hatte wunde Brustwarzen das selbst ein Pulli anziehen weh tat.

Aber es stimmt...das alles geht vorbei und dann ist es schön. Ehrlich das ist keine Lüge ;-)
Ich habe gestillt bis mein kleiner fast 16 monate jung war....hätte ich nie gedacht...weil ich echt manchmal dachte..ich höre auf.
War froh über jedes wehwechen um dann einen Grund zu haben...hat aber dann die Hebi oder ein Arzt gesagt Stillen sie ab...da wurde ich bockig und dachte...neee das schaffste ;-)

Deine kleine ist ja auch gerade mal 5 wochen jung. Hat schon schübe hinter sich und alles muss sich erst einmal einstellen.
Spätestens nach 3 Monaten war bei mir alles palletti..war es auch schon früher aber das ein oder ander kann dann noch mal kommen. Wie z.B. in einem Schub wo mein kleiner wieder jede Std. dran wollte und ich wieder wunde Brustwarzen bekam.

Aber wie ich schon sagte...für mich hat sich das kämpfen und durchhalten gelohnt. Es wurde noch eine tolle Zeit...zwar auch mal wieder mit einem kleinen Tief...aber alles nicht mehr so wild.

Lg Kerstin

Beitrag von tina-83 08.12.09 - 15:40 Uhr

Vielen vielen Dank!!!!!!! Das baut mich echt auf!!!!!!! Ich hoffe, ich schaffe es. Ich will ja auch nicht aufhören. Ich liebe es, wenn meine Maus so nah bei mmir ist. Die Zeit in der sie gestillt wird, gehört einfach uns und kein anderer kann mir das nehmen.

LG Tina

Beitrag von 20girli 08.12.09 - 15:52 Uhr

Ja, die Stillbeziehung ist was ganz besonderes. Ich vermisse es immer noch obwohl es schon so lange her ist..-

alles gute für euch zwei und genieße es soweit es manchmal geht mit dem leid dabei...es ist soooo schnell vorbei.

Lg Kerstin

Beitrag von mouche 08.12.09 - 18:33 Uhr

Liebe Tina,

erstmal gaanz vorsichtig #liebdrueck!!
Und ja, es wird besser und pendelt sich ein - mit der Zeit. Ich hatte bei Yves genau dieselben Probleme wie du; zumal er ein sehr zierliches Kerlchen war und von dieser Milchschwemme ganz einfach überfordert....#schwitz

Als es ganz schlimm war, habe ich in der Klinik 1/2 Pravidel (Ich glaube, so hiessen die Tabletten) bekommen, aber das war wirklich die äusserste Notlösung.

Ich wünsch dir, dass alles schnell gut wird und du das Stillen so erleben kannst, wie es sein soll: einfach schön, vertraut und unvergesslich (im positiven Sinn!)

Marion#herzlich

Beitrag von scrapie 08.12.09 - 19:12 Uhr

kannst du die milch während des stillens nicht ausstreichen aus der anderen brust? legst du das kind in verschiedenen positionen an? am besten die position wechseln, denn die milch wird nur da leer getrunken, wo das kinn des babys hinzeigt.