Gefahr noch ein Frühchen zu kriegen groß?

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von samantha2008 08.12.09 - 15:11 Uhr

Hallo alle Früchen Mami´s!

Also ich plane gerade Kind Nr.2, allerdings habe ich doch große Angst es könnte wieder was schief gehen!

Meine erste Schwangerschaft verlief soweit gut, nach der FWU wurde ein Organ screening gemacht wobei man feststellte das die linke seiter der Plazenta nicht mehr richtig durchblutet wurde.
Das machte aber soweit keinen angst weil alles normal verlief.

28ssw wurde auch noch mal geschaut das soweit alles gut wäre, ausgerechnet wurde laut UL 1065gr würde meine Maus wiegen.

Dann war ich in der 33ssw wieder beim Arzt für ein CTG und Ul.

Beim CTG hatten die Arzthelferinnen große probleme den herzschlag zu finden.

Während ich dann am CTG lag kam der arzt rein und schaute besorgt auf das CTG, aufeinmal packte er meinen Bauch und schüttelte ihn.
Und dann fragte er mich wie es mir gehen würde.
Mir ging es nicht so gut, ich konnte vor lauter wasser kaum noch laufen und überhaupt war alles mist!

Dann ging der Arzt wieder raus und kam mit einer überweisung fürs Kh wieder wegen einer ss-vergiftung aber ich sollte noch mal zum ul kommen.

Da schaute dann der Arzt mit dem Ul und sagte er würde nix weiter machen das würden die im kh machen ich sollte am besten sofort hin.

OKAY gesagt getan.

Im Kh dann eingeengtest CTG.
16 uhr war es da.
Dann im U-Zimmer kam eine Ärztin und machte UL, Fast kein Fruchtwasser mehr, Kind ist nicht mehr gewachsen, nabelschnur hat 0 Phasen.
Sie würde denn Oberarzt holen, er sollte sich das ansehen.

Tja statt der Oberarzt kam die Narkose Ärztin direkt mit und es hieß sofort in denn Op da war es 17Uhr.

Um 17.32Uhr war meine Tochter da 1190gr 37cm KU 28cm!

Ich hatte eine Schwere Schwangerschaftsvergifungt Bluthochdruck, Fruchtwasser war viel zu wenig, sie lag wohl fast auf dem Trockenen und eine Plazentainsuffizenz!

Sie war 10std Intubiert dann noch 1 std CPAP und ab da konnte sie alleine Atmen.
2 x ging die Herzfrquenz runter und das wars.
Keine Komplikationen oder so.
Nach 6 Wochen Kinderintensiv wurde sie Entlassen mit einen Geiwcht von 2240gr und war 47cm klein!

So is wohl ein bisschen lang geworden #hicks

Aber jetzt mal zu meiner Frage:

Ist es Wahrscheinlich das es so wieder kommen kann?

Ich wünsche mir sehr eine normale SS, ich hätte auch mal gerne eine dicke kugel die ich vor mir her schieben darf oder was mir sehr wichtig ist eine normale Geburt.
Das alles einmal machen wovon ich in meiner ersten Schwangerschaft ausgegangen bin doch alles anders kam!

Was meint ihr, habt ihr vielleicht ähliche erfahrungen gemacht und beim 2.ten wurde alles anders?

Lg Sam

Beitrag von sleepingsun 08.12.09 - 15:38 Uhr

Hallo Sam,

deine Geschichte erinnert mich sehr an meine 1. SS. Da hatte ich auch aber ca. der 32. SSW ziemlich Wasser bekommen und mein Blutdruck wurde immer höher. Mein damaliger FA hat aber gar nix gemacht. :-[ Nur mir geraten zu entwässern!!!! Als ich dann zum Blutdruck kontrollieren dort war und einen Wert von fast 200/140 hatte - der Arzt war nicht da - hat mich die Sprechstundenhilfe sofort ins KH geschickt, da sie das nimmer verantworten konnte. Tja, dort wurde dann bei 36 + 2 festgestellt, dass ich Hellp habe und meine Plazenta viel zu klein und total verkalkt war. Stefan wurde nacht nicht geglückter Einleitung per Kaiserschnitt geholt. Seine Daten waren 1900 g und 43 cm. Nach 19 Tagen durften wir heim, da er zum Glück keinerlei Probleme hatte. Entlassungsgewicht war 2220 g und Größe 47 cm. Er hatte dann nur noch einen Leistenbruch und wurde mit 3 Monaten operiert. Inzwischen ist er total fit und man merkt eigentlich nix mehr vom Frühchen sein.

Hab dieses Jahr im Februar unsere Tochter bekommen - bei 38 + 6. War zwar wieder ein Kaiserschnitt, da meine Narbe zu dünn war und die kleine Maus nicht ins Becken gerutscht ist, aber egal. Sie hatte dann 2770 g und 50 cm. Wurde in der SS super betreut - hab auch meinen FA gewechselt. Musste von Beginn an Tabletten nehmen und genau auf meinen Blutdruck und Wassereinlagerungen und so weiter achten. Außerdem bin ich ab der 30. SSW auch noch ins KH zur Kontrolle gegangen. Hatte wirklich eine toller SS ohne große Probleme - naja, irgendwann konnt ich mich nimmer so gut bewegen, aber das ist halt mit einer riesen Kugel so. :-)

Hoffe, ich konnte dir etwas Mut machen!

LG,
Nicki mit Stefan (*01.06.07) und Zoey (*12.02.09)

Beitrag von sleepingsun 08.12.09 - 15:54 Uhr

Ach ja, wenn du noch irgendwelche Fragen hast, kannst mir auch gern ne Nachricht über VK schicken.

LG, Nicki

Beitrag von rittmeisters 08.12.09 - 17:29 Uhr

Das kenne ich!!!

Haben uns lange Gequält mit der frage 2. tes Kind Ja oder Nei, erst nach Rücksprache mit meinen Ärzten haben wir uns dafür Entschieden, und was soll ich sagen!??!

Michelle kam damals in der 34 ssw. wegen schwerer SS Vergiftung und Präeklampsie zur Welt ich lag im Koma die kleine 4 Wochen auf der ITS!!!

Im März letzten Jahres Dann der Entschluss Baby Nr. 2 kann kommen ...

Der kleine kam dann allerdings bereits in der 32. ssw wg. HELLP zu früh zur Welt!!!

Also wie du siehst, die Gefahr ist da, ABER es muss ja ncht immer sein!!!
Sprech mit deiner FÄ und erzähl ihr auch vondeiner Angst, dann wirst du Engmaschiger Kontrolliert und du bist viel Entspannter!!


viel Glück!!!

lg Nadine + Michelle fast 4 und Adrian 8 mon.

Beitrag von lesenbildet 08.12.09 - 18:57 Uhr

Beide Schwangerschaften mussten schlussendlich wegen schwerer Präeklampsie per Notfallsectio unterbrochen werden. Das 1. Mal in der 35. SSW, das zweite Mal in der 33. SSW.
Meinem Sohn, 1500g (1. Schwangerschaft) ging es ziemlich schlecht, mir eigentlich sehr gut. Ich war wenige Stunden nach der Sectio wieder auf den Beinen und ständig bei meinem Sohn (hatte dann aber 2 Wochen später Probleme mit der Wundheilung; die Narbe hat sich bis zur Hälfte geöffnet und bis dies einigermassen gut wurde brauchte ich ca. 3 Monate). Bei der 2. Schwangerschaft, ging es meiner Tochter trotz nur 1280g sehr gut, sie konnte alleine atmen und machte alles ganz wunderbar. Ca. 3 Monate später haten wir eine OP wegen Leistenbruch, aber ansonsten verlief alles komplikationslos. Mir hingegen ging es miserabel. Ich konnte 3 Tage nicht zu meiner Tochter. Bekam Infusionen und Morphium und konnte gar nicht auf den Beinen stehen. Zum Glück hatte ich (und auch meine Tochter) einen Engel von einer Hebamme, die sich sehr gut mit Homoöpathie und Akupunktur auskannte und mir mit Nadeln und einigen Homoöpathischen Mittelchen (hinter dem Rücken der Herren Ärzte - auch bei meiner Tochter hat sie mir versprochen, sobald die Ärzte sie ihr übergeben, um sie auf die Intensiv zu bringen, wird sie ihr einige Kügelchen in die Backe schieben als kleine Starthilfe....ich werde dieser Frau auf ewig für alles dankbar sein - ohne sie hätte ich diese Zeit nicht überstanden gehabt!) die nötige Hilfe, Mut und Kraft gab, gegen meine Depression und Trauer und Schmerzen anzukämpfen und auf die Beine und somit zu meiner Tochter zu kommen.

Beitrag von flausch 08.12.09 - 20:54 Uhr

Hallo!

Unser Kleiner kam in der 30. SSW mit 1285 gr per KS zur Welt, da ich einen Blasensprung hatte.

Er lag ca. 1 Monat und 2 Wochen auf der Frühchenstation und durft aber 2 Wochen vor seinem eigentlichen Geburtstermin zu uns nach Hause.

Ihm geht es super, er hat und hatte keinerlei Probleme und ist so gut wie gar nicht krank (außer mal nen Schnupfen zur Winterzeit).

Jetzt bin ich in 7. SSW und ich hoffe, dass es diesmal nicht so hopp la hopp geht.... Aber meine FÄ hat schon gemeint, dass ich in der 2. SS mich NOCH mehr schonen müsse... aber das ist leichter gesagt als getan mit nem 2 1/2 Jährigen!

Immer positiv denken! :-)

LG