wer von euch hat schon eine Hausgeburt gemacht?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von freno 08.12.09 - 15:39 Uhr

Hallo Mamis!

Ich bin am Überlegen, ob ich evtl. eine Hausgeburt mache. Wollte ich schon bei meinem 2.Kind machen, aber da waren wir im Ausland und da war das nicht so o.k.

Habt ihr schon Erfahrungen damit?

Eine Ambulante Geburt wird es auf jeden Fall.

Gruß

Freno:-)

Beitrag von nisivogel2604 08.12.09 - 15:50 Uhr

guck doch mal hier im club: alle die hausgeburten mögen

oder auf www.privatgeburt.de

oder lies die Geburtberichte bei www.geburtspool.de

oder auf www.matieutik.de

LG Denise, die in ein paar Tage das erste mal ihr Baby zu Hause kriegen wird und sich freut wie Bolle auf Koks ;-)

Beitrag von brille09 08.12.09 - 15:53 Uhr

Ich hab damit keinerlei Erfahrung und gerade deshalb möchte ich einen sehr praktisch-realistischen Aspekt einbringen, den man sich vielleicht nicht wirklich denken traut. Um eins vorweg zu schicken: Ich freu mich total auf mein Kind und bin durchaus zu emotionalen Gedanken fähig, aber erlaube mir den völlig nüchternen Aspekt. Alle anderen Argumente wie Sicherheit, ... werden sowieso durchdiskuttiert bzw. kennst du wahrscheinlich schon.

Für mich ist ein Argument gegen eine Hausgeburt der zusätzliche Stress. Ich mein, selbst wenn man keine Perfektionistin ist (ich selbst bin weit davon entfernt), möchte man wohl, dass das Haus einigermaßen aufgeräumt ist, wenn die Hebamme (und vllt noch Verwandte zum Kinderhüten, etc.) kommt. Also, ich mein halt, es soll zumindest keine dreckige Unterwäsche im Bad auf dem Boden liegen. Wenn du ins KKH gehst, ist das sch...egal. Dann macht eine Geburt ja einfach auch viel - sorry - Schmutz. D.h. das Bett oder wo du das Kind bekommst und evtl. noch Ausweichliege- und Sitzmöglichkeiten müssen abgedeckt werden, sodass man sie danach noch benutzen kann. Und all diese Dinge (Tücher, Auflagen, ...) müssen eben danach auch wieder gewaschen werden. Und selbst wenn dein Mann ein Musterexemplar ist und deine Mutter zum Helfen kommt, kannst du dich sicher nicht so entspannen und einfach ausruhen als im KKH. Drum würd ich auf jeden Fall ins KKH und dort auch noch einige Tage bleiben, einfach als Selbstschutz. Kann ja durchaus sein, dass man bei ner Geburt mal 2 Nächte nicht viel Schlaf bekommt und da find ichs einfach beruhigend, die Möglichkeit zu haben, das Kind bei ausgebildetem Personal zu lassen und mal ne Stunde beruhigt zu schlafen. Sorry, wenns egoistisch klingt, aber ich mein, daran sollte man wirklich auch denken.
Viel Spaß noch!

Beitrag von nisivogel2604 12.12.09 - 08:57 Uhr

Ich kenne KEINE Frau die ihre Hausgeburt als Stress empfunden hat. Ich hab die ersten beiden Kinder leider im KH bekommen. DAS war Stress pur. Ich muste mich an deren Rhytmus anpassen, Essen gabs das und dann was das Kh stellte, nicht das was ich wollte geschweige denn WANN ich Hunger hatte.
Eine Geburt macht im Schnitt 1 Maschine wäsche udn abdecken tut man mit ein bisschen Malerplane und nem ollen laken drüber. Wir nehmen unsere alten und die fliegen danach in den Müll und fertig. Aufräumen tun danach die hebammen.

Im KH musst du dich allem anpassen, zu Hause kannst du sein wie und wer du bist und musst nicht mitten in ner Wehe erklären weil in der Wehenpause schon wieder keiner zeit hat für dich.

LG

Beitrag von helen2007 08.12.09 - 15:55 Uhr

ja ich habe hausgeburten gemacht und möchte sie nicht missen ...... gruss helen

Beitrag von uvd 08.12.09 - 16:13 Uhr

ich habe drei kinder in der klinik geboren, das vierte kind kam zuhause im geburtspool zur welt.

ich würde nie wieder freiwillig in ein krankenhaus gehen!

meine hausgeburt war die entspannteste, wundervollste, harmonischste, schönste geburt, die ich je erleben durfte.

und das schönste: danach KEIN stress, keine hektik, kein ortswechsel, kein fremdes bett, kein fremdes klo, keine unangemeldeten besucher, keine krankenschwester, die betten machen will oder fieber messen, keine putzfrau, die den boden schrubben will, keine fremden menschen...

es gab nix zu putzen, da die kleine im geburtspool kam, das wasser kam einfach in den abfluss. wäre das kind an land gekommen, hätte die hebamme alles sauber gemacht. es gibt max. eine mülltüte voll mit einwegunterlagen, die kommen einfach in die schwarze tonne.

hier findest du noch eine argumenteliste pro hausgeburt:
http://www.geburtspool.de/index.php?page=hausgeburt

Beitrag von robbyfrau 08.12.09 - 16:53 Uhr

Hallo,
meine erste Geburt war eine ungeplante Hausgeburt.
Im Nachhinein war es super, weil alles komplikationslos gelaufen ist...
...trotzdem werde ich sehen, dass wir dieses Mal ein Krankenhaus erreichen!

Mir ist einfach wohler bei dem Gedanken, wenn irgendwas nicht glatt läuft, dass die professionelle Hilfe einfach ein paar Zimmer weiter ist. Was, wenn die Herztöne abfallen, die Geburt aber stockt. Habe keine Lust mit fliegenden Fahnen oder gar mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus zu rasen!
Und sollte dann was schief gehen, ich würde es mir nicht verzeihen!

Ruhe hin oder her... fremde Betten etc.
Lieber die medizinische Sicherheit.

Wegen dem "Dreck" würde ich mir auch nie wieder Sorgen machen! Unser Bad sah bestimmt auch schlimm aus... aber die Hebammen haben uns ins Familienbett gepackt und dann das Bad sauber gemacht... man hat nix mehr gesehen!
Und wie man blutige Handtücher sauber bekommt, wissen wir nun auch!

Ich werde aber sicher, wenn möglich sofort nach Hause gehen.
Das fand ich sehr entspannt, auch wenn einige meinen man kann dann nicht so entspannen... Ich war dermaßen gerissen, dass ich freiwillig auf der Couch liegen geblieben bin! Mein Mann hat super viel gemacht und jeder Besuch der kam, hat ein fertiges Essen mitgebracht! War toll!

Beitrag von nisivogel2604 12.12.09 - 08:59 Uhr

Die hebammen haben doch alles für den Notfall dabei. Die Hausgeburt ist genau so sicher wie die Krankenhausgeburt. Man könnte es nach den Studien sogar so auslegen das sie sicherer ist weil es weniger Interventionen in einen gesunden geburtsverlauf gibt nur weil der Arzt oder die Hebamme den Kreißssal schnell wieder frei haben wollen oder so.

LG