Nackenfaltenuntersuchung?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von ophelia85 08.12.09 - 19:38 Uhr

Hallo zusammen,

hatte gestern wieder einen Termin bei meiner FA.

Sie meinte ich soll mich bis zur 12 Woche entscheiden ob ich die Untersuchung machen möchte. Jedoch wird sie nicht von der Krankenkasse bezahlt.

Habt ihr die auch gemacht und findet ihr die wichtig?

lg

Beitrag von svenja1986 08.12.09 - 19:41 Uhr

Huhu,

ich habe eine Risiko SS und habe nur die Feindiagnostik also großer Ultraschall und Vermessungen machen lassen,
da die Nackenfaltenmessung nur Schätzwerte gibt und mein FA meinte, das es so ein bisschen wie orakeln ist.

Ich vertraue ihm voll und ganz da er uns im letzten Jahr bei der schlimmen Diagnose und Entscheidung mit unserer kleinen Amelie im 7. Monat sehr beratend und sehr liebevoll zur Seite stand.

lg Svenja

Beitrag von ophelia85 08.12.09 - 19:43 Uhr

und wann hast du die untersuchung gemacht,wurde die auch von der krankenkasse bezahlt? welche sind denn eigentlich wichtig? und sollten auch gemacht werden?

Beitrag von svenja1986 08.12.09 - 19:49 Uhr

Also die FD wurde in der 20. SSW gemacht, vorher sieht man noch nix und ist es nicht so sinnvoll.

Da bei mir ja ein Risiko vorliegt, hatten im letzten Jahr unsere Amelie Anfang des 7. Monats verloren, habe ich die Überweisung von meinem FA bekommen und musste nix zahlen.

Wenn aber kein Grund vorliegt eine FD zu machen, dann muss man es selber zahlen und soweit ich weiß ist es sehr teuer...

lg Svenja

Beitrag von wichti76 08.12.09 - 19:44 Uhr

Stehe gerade vor der gleichen entscheidung und finde es echt schwierig. Bei meiner kostet sie 200 EUR. Ums Geld geht es mir nicht, aber es wird ja wirklich nur eine Wahrscheinlichkeit berechnet. Und was, wenn das Ergebnis nicht optimal ist? Zittern bis zum Ende der SS? Ich hab ehrlich gesagt auch keine Ahnung...

Beitrag von ophelia85 08.12.09 - 19:46 Uhr

bei meiner kostet es 140€, komisch das es bei jedem unterschiedlich kostet? weiss auch nicht welche untersuchungen wichtig sind, finde das ich nicht so gut beraten werde, schliesslich bin ich das erste mal schwanger und habe das gefühl, das man alles vorher schon wissen muss, habe ich aber leider nicht

Beitrag von sweetstarlet 08.12.09 - 19:45 Uhr

habe e erste ss gemacht und mache es jetzt wieder. ich habe keine vorerkrankungen in der familie u auch keinerlei risiko, aber ich lass trotzdem schauen zur sicherheit

Beitrag von anyca 08.12.09 - 19:45 Uhr

Nein, ich habe sie beide Male nicht machen lassen, und ich bin über 10 Jahre älter als Du.

Gründe:

1. Bekommt man kein definitives Ergebnis, nur eine Wahrscheinlichkeit. Bei 1:3000 kriegst Du Entwarnung und das Kind kann trotzdem krank sein, bei 1:150 macht der Arzt Panik und das Kind ist höchstwahrscheinlich trotzdem gesund.
Das Ganze macht nur Sinn als Entscheidungshilfe, ob Du eine Fruchtwasseruntersuchung willst, und die bringt ein Fehlgeburtsrisiko mit sich.

2. Kann man die damit berechneten Krankheiten ja nicht heilen. Du kannst also nur abtreiben, wenn das Kind z.B. Downsyndrom hat. Wenn das für Dich nicht in Frage kommt, brauchst Du die Untersuchung nicht.

3. Hat man nie eine Garantie. In meiner Familie gibt es drei behinderte Kinder, bei keinem hätte Pränataldiagnostik irgendwas anzeigen können. Eines der Kinder hatte einen Unfall, zwei haben unterschiedliche, so seltene Gendefekte, daß danach gar nicht gesucht wird.

Beitrag von svenja1986 08.12.09 - 19:52 Uhr

Genau das waren so Aspekte, die auch mein FA gebracht hat und eben das Preis - Leistungsverhältnis, nennen wir es mal so, nicht wirklich stimmt.

Und ich war nach der Feindiagnostik auch sehr beruhigt, da alle Gefäße und Organe und alles eben an unserer Maus dran und drin war und wir alles gesehen haben.

Das fand ich sehr sicher und diese Untersuchung hat mir voll und ganz Sicherheit verschafft.

lg Svenja

Beitrag von anyca 08.12.09 - 20:06 Uhr

Die Feindiagnostik habe ich auch machen lassen, da man da ja z.B. behandelbare Herzfehler erkennen kann.

Aber wie schon oben angedeutet, "voll und ganz" Sicherheit gibt es ja nie.

Beitrag von ophelia85 08.12.09 - 20:08 Uhr

ab wann macht man denn die feindiagnostik?

Beitrag von anyca 08.12.09 - 20:10 Uhr

so 20.-22. Woche!

Beitrag von svenja1986 08.12.09 - 20:09 Uhr

Jap so ist es:)

Aber mir hat eben die FD schon gereicht um beruhigt weiter schwanger zu sein:) Bis dahin war es nicht so einfach, weil ja in der letzten SS bei mir der Defekt erst spät 23.SSW festgestellt wurde.
Hätte man aber vorher gar nicht sehen können...

Ich denke eben die Nackenfaltenmessung ist unsicher und vor allem schon teuer...

lg Svenja;)

Beitrag von zausel679 08.12.09 - 19:57 Uhr

Hi,

eine "grobe" Nackenfaltenuntersuchung macht der FA doch sowieso. Und wie nicht im Normbereich liegt, wirst Du sowieso überwiesen.

Bei meiner Tochter habe ich keine einzige Untersuchung machen lassen und hatte hatte jetzt den Fall, dass die Nackenfalte nicht im Normbereich war.

Du bist noch so jung. Was soll da sein. Wenn keine Erkrankungen in der Familie vorliegen, warum also der Stress?!

LG
Katja

Beitrag von ophelia85 08.12.09 - 19:59 Uhr

wenn bei deiner tochter die werte nicht im normbereich waren, was wurde dann gemacht?

Beitrag von dazz 08.12.09 - 20:20 Uhr

Hallo,

wir haben keine machen lassen.

Ich habe mich gefragt, was ich machen wuerde, falls eine Wahrscheinlichkeit erhoeht waere ... es wuerde fuer mich nichts aendern. Abtreibung kaeme fuer mich nie in Frage ... von daher habe ich mich dagegen entschieden.

Ich habe allerdings wirklich ausfuerhlich mit meinem Arzt darueber gesprochen. Er versicherte mir, dass er die Organe, etc. genauestens kontrollieren wuerde, und falls er etwas entdecken wuerde, bei dem man eingreifen koennte, waere er sowieso dazu verpflichtet dem Baby zu helfen!!

Seitdem ich diese Entscheidung fuer mich getroffen habe, geht es mir supergut, und ich habe endlich aufgehoert mir andauernd Sorgen zu machen!!

... ach uebrigens, habe auch 2 Bekannte die die ganze Schwangerschaft ueber gezittert hatten, da sie eine erhoehte Wahrscheinlichkeit des DownSyndroms hatten ... beide Kinder sind gesund.

... Es gibt ja ausserdem noch viel mehr Vorsorgeuntersuchungen, ... find es ist ein wichtiges Thema, und wird oft als "selbstverstaendlich" hingenommen, dass man diese Untersuchungen macht. Alle meiner Bekannten hatten sie gemacht - werde sogar bloed angeschaut ;-) ...

Versuch dir deine eigene Meinung zu bilden - und versetz dich ruhig mal in die Lage - was waere wenn - die Wahrscheinlichkeitsberechnung gering waere - waerst du dann trotzdem beruhigt - oder wenn die Wahrscheinlichkeit erhoeht waere - machst du dann weitere Untersuchungen? Was waere wenn du daraufhin ein 'eindeutiges' Egebnis haettest? ...

LG

Beitrag von inoola 08.12.09 - 21:53 Uhr

wir hatten heute die nackenfalten messung (bei unseren zwillis sieht alles gut aus, nix auffälliges)
wir haben uns gesagt, wir möchten keine fruchtwasseruntersuchung, wenns nicht notwendig ist,. also haben wir die messung gemacht, wenn die auffällig gewesen wäre, hätten wir die FU auch gemacht.
aber zum glück war alles gut, und ich muss sagen ich bin jetzt suuuuper entspannt. :) ich fühle mich jetzt viel besser, weils wohl so aussieht, das beide gesund sind :) (klar, sind keine 100% werte bei soner messung, aber mir gehts jetzt besser)

hat übrigens 220€ gekostet (weil zwillis) und 49.50€ bluttest.

lg Inoo