Zippe quiekt wie ein Meerschweinchen!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von sarie. 08.12.09 - 23:56 Uhr

Meine Zippe quiekt wenn ich sie anfasse wie ein Meerschweinchen! Total irre, ich hatte schon einige Kaninchen, aber die ist wirklich total verrückt.

Auf Grund von Zysten an den Eierstöcken baut die regelmäßig ein Nest und bespringt meinen kastrierten Bock!!!Der Tierarzt sagt, sie sei trotz Zysten schmerzfrei und sonst Gesund. Man müsse die Zysten nicht behandeln, das dies viel mehr Schaden würde als es nütze! Der Bock lässt sich alles gefallen, frisst aber IMMER als erstes und ist auch sonst der Chef im Stall. Ansonsten sind die beiden total lieb zu einander und lecken sich den ganzen Tag. Manchmal habe ich richtig das Gefühl, die Zippe wird eifersüchtig, wenn ich den Bocj streichel.

Wenn die beiden zusammen rumlaufen, will sie den Bock nicht in der Nähe haben und läuft sofort weg! was sie ebenfalls mit lautem gequieke unterstreicht..
Der Bock hat ihr noch NIE was getan.


Kennt jemand Ähnliches?

Alles Liebe

Sarie.

Beitrag von dominica 09.12.09 - 09:19 Uhr

Hi,

Deine Dame ist scheinschwanger. Schlimmer als die Zysten ist der hormonelle Zustand und die Gefahr von Gebärmutterkrebs, an dem das Tier sterben kann, bzw. im Endstadium daran ersticken kann, wenn der Tumor auf die Lunge drückt.
Ich würde sie kastrieren lassen, wenn wie Du schreibst, daß das ein Dauerzustand ist. Damit lässt garantiert das gestresste Verhalten nach und die Gefahr von Gebärmutterkrebs ist gebannt.
Frage auch mal noch einen anderen TA und hol dir ne 2. Meinung!

LG

Beitrag von exot 09.12.09 - 09:21 Uhr

Quiekende/ schreiene Lautäußerungen von Kaninchen kenne ich nur wenn sie Panik haben!
Angst vor Schmerzen? Vielleicht sind die Zysten doch nicht so schmerzfrei mehr ... ?
Wie fühlt sich ihr Bauch an? Hart/ angespannt oder weich? Ersteres wäre ein Hinweis auf Schmerzen.

Das Problem bei hormonell aktiven Zysten sind die Einwirkungen auf die Gebärmutter - da kann sich eine Pyometra (eitrige Gebärmutterentzündung) draus bilden.
Das Hormongleichgewicht ist durcheinander, Bakterien können aufsteigen und zu Entzündungen führen.

Für das betroffene Tier sind die dauernden Scheinträchtigkeiten jedenfalls Streß.
Behandelt werden kann auf zwei verschiedene Weisen:
1) Kastration (wo man kaum drumrumkommt, wenn sich eine Pyometra entwickelt hat)
2) mit homoöpathischen Tropfen (Metrovetsan und Östrovetsan), oftmals reicht es damit schon und man kann eine OP vermeiden

VG exot