tante alleinerziehend und schwere depressionen

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Beitrag von caesarsfrau4711 09.12.09 - 01:15 Uhr

hallo

ich bin momentan völlig ratlos und mich macht es völlig traurig wenn ich meine tante besuchen gehe,
sie ist alleinerziehend, mein cousin ist 7,
sie hat ne schwere lungenentzündung mit anschließendem leichten herzinfarkt hinter sich und lag deswegen 3 wochen im künstlichen koma.
seitdem sie wieder zuhasue ist, ist sie ein völlig anderer mensch (was ja auch verständlich ist) aber sie ist so schwach geworden,,vorher war sie eine sehr starke person, nix ging an ihren sohn, sie hat ihr leben bis jetzt immer alleine gemeistert,gearbeitet, fürhrerscheine rst angefangen gehabt,auf den vater des kleinen konnte sie sich noch nie verlassen, ständig hat er sie belogen und betrogen, trotzdem wollte er wauch immer einen neuanfang mit ihr , sie wollte aber nicht mehr wegen den ganzen vorfällen,ihr war nur wichtig dass er für den gemeinsamen sohn da ist.zwischen den beiden lief nichts mehr.sie wollte es auch garnicht.
aber seitdem sie aus dem krankenhaus wieder zuhasue ist schmeist sie sich völlig ihm an den hals,obwohl er ihr sagt dass er eine andere hat, rennt sie ihm imme rnoch hinterher .sie will dass er bei ihr schläft ,immer da ist, zungenkuss hier und händchen da. er macht auch alles mit, rennt abends aber denn zu seiner anderen,was wiederum meiner tante sehr weh tut.sie lässt sich von ihm schlagen, vor den augen des kindes,will sich die pulsadern aufschneiden vor den augen des kindes.
sie streiten sich so gut wie jeden abend...
er setzt sie unter druck wie " mach dich dochmal schick sonst geh ich zu diana" oder "hör auf zu heulen sonst geh ich zu diana"
sie sagt sie macht des alles nur um nicht alleine zu sein.aus angst sie wird irgebndwann morgens mal denn da tod liegen und denn wäre nico ja alleine .sie würde nicht wissen ob sie ihn wirklich zurück haben will oder nicht
sie bekommt den haushalt nicht mehr gemacht hat sehr hohe schulden, sagt selber sie hat keinen sinn mehr im leben, keine lust mehr auf ihr kind,fürs kind zu kochen ect.sitzt viel vor dem pc und lebt in den tag hinein,das einzigste was ihr interessiert ist der erzeuger des kindes, wo ist er was macht er,sie hat sogar privatdedektive jetzt eingesetzt um ihn auszuspionieren was er nach der arbeit ect macht,obwohl sie dafür garkein geld hat...
naja alles anzeichen für deressionen,sie fühlt sich selber auch nicht mehr attraktiv und ist sehr unzufrieden mit sich selber.
letzte woche ist sie erst zum friseur und hat sich die haare einfach ganz kurz schneiden lassen, einfach so...
mir tut des ganze leid für meinen cousin, er bekommt alles mit,wird von meiner tante nur noch angemotzt,sie ist sehr schnell reizbar,nur noch am weinen,
mein cousin leidet sehr darunter,er hat sich bei mir am wochenende darüber geäußert und mir viel erzählt.
wenn das das jugendamt mitbekäme würden sie ihn da rausholen das weiß ich, ich will dies aber vermeiden indem ich ihr irgendwie helfen möchte. ganzen tags neben ihr sitzen damit sie nicht alleine ist kann ich nicht, habe selber 3 kids u bin alleinerziehend.
ich habe ihr vorgeschlagen eine familienhilfe zuholen, aber sie denkt ihr verhalten wäre ganz normal nach so einer krankheit,sie nimmt keine hilfe an also hilfe von außen will sie aufkeinenfall.sie denkt nächstes jahr im sommer ist alles vorbei
aber zu warten bis das jugendamt durch nachbarn (die sich schon wegen der lautstärke der streitereien beschwert haben und mit jugendamt gedroht haben)kommt will ich auch nicht.

aber ihre wohnung sieht echt schlimm aus, nicht dass es schmutzig wäre, aber unordentlich.so ne art messie-syndrom.jede menge eingepacktes in jeder ecke ,n haufen kleinkram und unnützes zeug,davon trennen kann sie sich schwer."hat ja alles gekostet ,und wird sie irgendwsnn mal gebrauchen"
heute aben wir angefangen das kinderzimmer auszumisten.wenigstens ein anfang,
ich hoffe ihr habt vorschläge wie ich ihr helfen kann .einfach eine familienhilfe hinschicken?aber wenn sie jetzt ihren sohn verlieren würde, wärs ganz vorbei.
man man man ich bin selber so ratlos :-( es ist ene verzwickte situation.
am liebsten würde ich den kleinen zu mr nehmen und sie in eine stationäre behandlung geben.in der zeit für sie den umzug in unsere nähe schmeißen,damit sie einen kompletten neuanfang hätte.....

liebe grüße

ela


ups danke fürs lesen#schwitz ist ein bissle viel geworden#schein

Beitrag von ecjo72 09.12.09 - 09:41 Uhr

hi ela,
hab aus zeitmangel gerade eben nur schnell überflogen: kannst du ihr den vorschlag machen, eine mutter-kind-kur zu machen? ist bestimmt indiziert.
wenn die depression schon so weit fortgeschritten ist, dass so etwas nicht wirkt oder nicht bei "ihr ankommt", helfen nur noch harte worte und dann auch taten von euch.
auch wenn ihr euch anfangs vielleicht mies fühlen werdet, müßt ihr doch immer an den kleinen denken!
und: wenn es ihr dann wieder besser geht, wird sie euch verstehen und dankbar sein.
und ja, zur not muß das jugendamt eingeschaltet werden. da arbeiten keine bösen menschen, die den familien nur die kinder wegnehmen und ins heim stecken wollen, sondern kompetente menschen, die darauf bedacht sind, im sinne der famiie nach lösungen zu suchen.
ein versuch ist es wert.....
lg
ecjo

Beitrag von haruka80 09.12.09 - 12:30 Uhr

Huhu,

wenn man das Ju.Amt selbst beauftragt, wird ihr keiner das Kind wegnehmen. Es wird geschaut, ob und wie sie unterst+tzt werden kann, was auch aussehen kann, das sie viell. eine stationäre Therapie macht für 8-12 Wochen und ihr Sohn dann in ner Pflegefamilie ist. Danach würde sie ihn sofort wiederkriegen und dürfte ihn auch jederzeit besuchen.
Das ist aber nur eine Variante. Ne Mutter-Kind-Kur wäre auch ne Möglichkeit, ne HIlfe ins Haus holen vom Ju.Amt oder auch für deine Tante gibt es auch (ne Betreuerin).
Fakt ist, das deine Tante mit dem Kind nicht mehr zurecht kommt und ein Kind einfach 100% Zuwendung braucht, grad mit 7, 1. oder 2. Klasse, Kindermerken doch so vieles.
Grade nach einer OP kann es auch sein, das dadurch Depressionen ausgelöst wurden, dafür müßte sie jetzt aber aktiv werden. Manchmal hilft eine kurzzeitige medikamentöse Behandlung schon wirklich super und erspart einem vieles. Sie muß das nur wollen und bei so wenig Antrieb wäre es gut, wenn ihr jemand-fürs Kind-was abnehmen würde. VERsucht mit ihr zu sprechen, damit ihr eine Lösung finden könnt, die auch für alle in Ordnung ist. Zum Arzt müßte sie, vielleicht kann ihr auch kurzzeitig mal für 2-3 Tage die Woche jemand den Sohn abnehmen, ne Mu-Ki-Kur zu beantragen, das dauert... (also bis die KK zusagt). Nur was getan werden muß, fürs Kind.

Alles GUte!

Haruka