HILFE! Nächte werden noch schlimmer

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von klopsi 09.12.09 - 09:20 Uhr

Guten morgen,

ich bin echt ratlos.

Unsere Tara (17 Monate) ist keine Durchschläferin. Sie wird immer schon nachts mehrmals wach.
Dann weint sie, schreit aus Schmerzen oder warum auch immer.
Dann hilft meist nur die Brust oder kurz mal hochnehmen.
Doch sie schlief dann immer wieder ein.

Doch jetzt wacht sie auf und kann nicht mehr einschlafen. Ist total unruhig, wältzt sich rum, weint. Und irgendwie ist es ganz anders als sonst.
Ist auch ganz oft Nachts wach. Will dann ständig an die Brust, aber ist damit auch nicht wirklich zufrieden.

Ich kann bald nimmer.

Tara schläft bei uns.
Sie hat am 6. Dez einen E$ckzahn bekommen und der nächste ist schon total zu sehen.
Aber ob das wirklich der Zahn sein kann.

Was sagt ihr dazu?

LG
Klopsi



Beitrag von juliamonique 09.12.09 - 09:23 Uhr

Hallo,

in dem Alter brauchen Kinder nachts nichts mehr zu trinken. Das beruhigst sie, wird aber auch schnell zur Gewohnheit.
Besser wäre, Du beruhigst Sie so, also kuscheln und streicheln.

Es kann schon der Zahn sein, der da Schmerzen bereitet. Probier es doch mal mit Osanit. Die Globulis helfen bei meinem kleinen Mann echt gut.

Ansonsten, Augen zu und durch. Auch wichtig, tagsüber auf einen geregeltenb Tagesablauf achten, also Rituale pflegen, das macht Kinder sicherer.

Grüße
Julia

Beitrag von klopsi 09.12.09 - 09:29 Uhr

Hallo Julia,

danke für deine Antwort.

Osanit habe ich bereits versucht.
Haben auch schon mal Viburkolzäpfchen versucht. Hilft leider nicht. Auch Camomilla nicht.

Unser tagesablauf ist geregelt.
Auch die Essens- und Schlafenszeiten haben einen guten Rhythmus.
Eine Stunde vor dem zubettgehen ist auch ein ruhiger ablauf usw.

Was das Nachts nichts mehr Trinken/Essen betrifft habe ich das schon oft gehört.
Da teilen sich die Meinungen.
Natürlich ist das nicht mehr Lebensnotwendig.
Aber wenn die kleine neben mir liebt und ich höre den Bauch knurren (was schon der Fall war) dann bekommt sie auch was.

LG
Klopsi

Beitrag von juliamonique 09.12.09 - 10:25 Uhr

Hallo,

isst sie denn tagsüber genug?
Noah hat in den ersten 9 Monaten bis zum 15 mal die Nacht geweint. Ich habe ihn auch immer an die Brust...auch zum beruhigen.
Dann kam eine schlimme Brustentzündung, da durch das nuckeln immer mehr Milch bei mir gebildet wurde.
Dann hat mir eine Fachfrau geraten Noah in sein Kinderzimmer zum schlafen zu legen, nachts. Und promt hat er durch geschlafen. Seine Schwester und er haben sich ein Zimmer geteilt.
Wenn er jetzt nachts mal weint, dann eher selten.
Grüße
Julia

Beitrag von klopsi 09.12.09 - 11:27 Uhr

Tara isst am Tag mal viel mal weniger.

Kommt auch nicht drauf an was es gibt.
Ist denk ich einfach so.

Glaub zwar schon das sie Nachts auch wegen Hunger mal wach wird, aber ich denk nicht, dass sie davon an die 6 mal wach wird. (Also wegen Hunger mein ich)

In unserer Wohnung haben wir nicht die Möglichkeit für ein Kinderzimmer.

LG

Beitrag von gitti140471 09.12.09 - 09:30 Uhr

In dem Alter noch an die Brust?

Beitrag von simone_2403 09.12.09 - 09:32 Uhr

Was spricht dagegen?#kratz

Beitrag von klopsi 09.12.09 - 09:36 Uhr


"In dem Alter noch an die Brust?"

Leider hilft mir die Antwort nicht weiter.

Wenn Kinder mit 2 oder 3 Jahren noch ne Flasche bekommen, dann wird meist keienr was sagen.
Auch nicht wenn sie mit 17 Monaten noch eine Flasche nachts bekommen.

Aber wir wollen hier nicht darüber reden.

Wie lang ich Tara stille steht nicht zur Diskussion.

LG
Klopsi


Beitrag von bine3002 09.12.09 - 09:55 Uhr

Lass dir nichts erzählen von wegen "In dem Alter noch trinken?".

Java hat bis vor kurzem noch eine Milch am frühen Morgen (bzw. in der späten Nacht ;-) ) getrunken. Sie ist fast 3,5 Jahre alt und wir haben ihr die Milch nun vor 3 Wochen endgültig abgewöhnt.

Es ist nicht so, dass wir das nicht vorher schon mal probiert hätten. Wir haben sogar 3 Versuche gestartet und jeweils für 4 Wochen durchgehalten mit dem Ergebnis, dass sie dann nachts zunehmend früher kam. Das erste Mal war sie erst 2 und konnte noch nicht sagen, was los ist. Das letzte Mal war aber im März und da sagte sie dann, dass sie Hunger hat. D.h. sie hat schon akzeptiert, dass sie keine Milch mehr bekommt. Nach etwa 14 Tagen wurde sie dann aber zuerst um 1 wach und zuletzt schon um 23 Uhr und wollte ein Brot. Sie hat zu diesem Zeitpunkt tagsüber nicht mehr gegessen als sonst und hatte dann scheinbar ein Defizit. Als wir ihr die Milch wieder gegeben haben, war der Spuk nach einer Woche wieder vorbei.

Jetzt ist es so, dass sie tagsüber deutlich mehr isst und dementsprechend problemlos die Nacht durchhält. Sie braucht die Milch nun tatsächlich nicht mehr.

Außerdem enthält Muttermilch je nach Tageszeit anregende oder beruhigende Substanzen. Und es ist aus bilogischer Sicht nicht ungewöhnlich, dass selbst ein 2jähriges Kind noch gelegentlich an der Brust trinkt, vor allem nachts, wenn es nicht einschlafen kann.

Ich würde dir trotzdem empfehlen, deiner Tochter mal ein Schmerzmittel zu geben. Du wirst schnell merken, ob es damit besser wird und kannst dann davon ausgehen, dass es tatsächlich der Zahn ist, der sie wach hält. Das war bei uns in dem Alter auch ganz schlimm, vor allem bei den Eck- und später bei den 2. Backenzähnen. Wir waren schon oft kurz davor, ins Krankenhaus zu fahren, weil Java mehr als eine Stunde wie am Spieß gebrüllt hat.

Beitrag von bine3002 09.12.09 - 09:57 Uhr

Ach so: Wir haben ihr die Flasche gegeben. Ich habe also nachts nicht mehr gestillt. Aber für mich ist das kein Unterschied, denn es geht ja um die Milch.

Beitrag von klopsi 09.12.09 - 10:01 Uhr

Hallo,

danke für deine Antwort.

Haben Tara schon mal ein Schmerzmittel gegeben.
Als sie vor dieser "Schlaferei" oft wach wurde und geschriehen hat.

Doch dieses mal bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich Schmerzen sind.
Wenn ich die Taschenlampe im Schlafzimmer an mach, dann ist sie sofort ruhig.
Sonst hat sie da weiter geschriehen.

Beitrag von nic-mz 09.12.09 - 11:35 Uhr

wie wäre es mit einem Nachtlicht dann?

Beitrag von klopsi 09.12.09 - 11:44 Uhr

Hallo,

ist nur das Problem, sobald ein Licht an ist, will sie dann spielen und aufstehen.

Beitrag von nic-mz 09.12.09 - 11:53 Uhr

hmm,

habt Ihr es denn schon mit dem eigenen Zimmer und Bett versucht?

Bei uns war es nämlich so als Leon im Schlafzimmer im Beistellbett geschlafen hat.

Er weint auch manchmal so auf, nur kurz, und schläft dann weiter. Aber als er noch bei mir geschlafen hat, habe ich natürlich nachgeguckt und ihn so endgültig wach gemacht und er fing u.U. noch mehr an zu weinen, bis ich ihn richtig im Arm hatte pp.

Seit er in seinem Zimmer schläft ist es erheblich besser geworden.

Fazit: Ich bzw. wir als Eltern haben ihn in seinem Schlaf gestört.

Manchmal weint er jetzt auch noch auf, aber ich habe schnell festgestellt, dass er sich von allein wieder beruhigt, oftmals schneller, als ich von unserem Schlafzimmer aus in seinem Kinderzimmer angelangt bin.

Beitrag von klopsi 09.12.09 - 12:37 Uhr

Wir haben in unserer Wohnung keine Möglichkeit für ein Kinderzimmer.

Haben zwar ein Büro, aber das ist kein abgetrennter Raum. Durchs Büro geht man in die Küche und ins Wohnzimmer. Zudem ist zwischen Wonzimmer und Büro keine Tür. Und zur Küche nur ne Schiebetür die nicht wirklich "dicht" ist.
Also ist das kein vernünftiger Raum für ein Kinderzimmer,weil man da ständig durch muss.

Beitrag von nic-mz 09.12.09 - 12:46 Uhr

habt Ihr denn mal eine Änderung geplant?

Schläft sie denn bei Euch im Bett?

Beitrag von klopsi 09.12.09 - 14:02 Uhr

Sind auf der Suche nach nem Haus.

Suchen schon seit vor der Geburt. Doch ist halt nicht so einfach. Und jetzt mit nur einem Verdienst gehts auch schlecht.

Haben mein altes Kinderbett zum Anstellbett umgebaut.
Beim Mittagsschlaf schläft Tara da aucH:

Doch Abend rollt sie sich von Beginn an auf meine Seite, obwohl ich ja da nicht im Bett bin.
Und sobald ich dann ins Bett geh, sucht sie ganz stark den Körperkontakt

Beitrag von nic-mz 09.12.09 - 14:16 Uhr

Frage nur deshalb, weil man ja sonst u.U. als Eltern in das Wohnzimmer umziehen könnte mit einer entsprechend guten schalfcouch und das Schlafzimmer zum Kinderzimmer umgestalten könnte...

Ein Versuch wäre es zumindest mal Wert.

Ihr könntet das Kinderbett mit Gitter versehen und ein paar Nächte im Wohnzimmer schlafen (Matratze einfach auf den Boden legen). Mir wäre es jedenfalls mal Wert, zu erfahren, ob es überhaupt klappt und die Lösung ist.