Findet ihr das noch normal?? Brauch eure Hilfe!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von tigger.maus1910 09.12.09 - 11:11 Uhr

Hallo ihr lieben!!

Mathis (16 Monate alt) inhaliert jetzt seit bald einem Jahr, durchgängig. Habe ich mich ehrlich gesagt mit abgefunden.

Aber im Moment ist bei uns echt der Wurm drin!
Wir sind vor zwei Wochen von der MuKi-Kur zurück gekommen und ich war vollkommen erholt und mir gings richtig gut! Jetzt ist alles wieder wie vorher, ich kann nicht richtig schlafen, mir tut der Rücken wieder weh, ich muß ständig darüber nachdenken was als nächstes kommt und mir tut mein kleiner Mann so unendlich leid.

Mathis hatte gleich am Anfang der Kur eine Mittelohrentzündung. Er bekam Antibiotika. War dann auch wieder iO.

Gestern morgen lief ihm dann Eiter aus dem linken Ohr. Ich natürlich zum Doc. Wieder Antibiotika.

Beim HNO-Arzt wurde gespült, abgesaugt und getropft. Nach langem hin und her meinte er dann, wir sollten den Abstand der nächsten zwei MOE abwarten und dann entscheiden ob die Polypen raus und Paukenröhrchen rein kommen.

Jetzt hab ich mal das letzte Jahr betrachtet und mit schrecken festgestellt, dass wir schon 5 - 6 MOE (diese eingerechnet) hinter uns haben. Natürlich jedes Mal mit Antibiotika. Plus noch zwei Mal Antibiotika wg. Angina und Borreliose (ich kanns nicht schreiben).

Mir wird das langsam doch etwas viel...
Das ist doch nicht mehr normal. Was meint ihr?? Kann ich ihm sonst noch irgendwie helfen??

LG
Tigger.maus

Beitrag von simone_2403 09.12.09 - 11:45 Uhr

Nein,normal find ich das nicht mehr und ich würde schleunigst für einen OP Termin sorgen.

lg

Beitrag von danisa 09.12.09 - 12:23 Uhr

Hallo,
ja, da tun einem die Kleinen wirklich leid... :-( Ob das "normal" ist, kann ich Dir nicht sagen, nur, daß es bei meiner Tochter genauso war. Unser Kinderarzt hat uns damals vom Paukenröhrchen abgeraten, das würde nicht viel bringen (und beim gleichalten Sohn einer Freundin hat es tatsächlich rein gar nichts genutzt). Die häufigen Mittelohrentzündungen würden sich im wahrsten Sinne "auswachsen" - durch das Wachstum verlängern sich natürlich auch die Gehörgänge, Rachenraum etc., so daß Keime nicht mehr so schnell vom Nasenraum ins Mittelohr gelangen können. Und siehe da: während wir im Babyalter wirklich eine MOE nach der anderen hatten, die erste mit acht Wochen, hat sie seit dem Kindergartenalter keine einzige mehr gehabt - und jetzt ist sie schon neun! Ich habe ihr allerdings im Kleinkindalter bei Schnupfen vor dem Schlafen immer Nasentropfen gegeben, damit da nichts zuschwillt und die Erreger sich doch wieder ihren Weg zum Mittelohr suchen. Ich wünsche Euch alles Gute und dem kleinen Mann gute Besserung!

Beitrag von pamelamaria 09.12.09 - 13:23 Uhr

Ich selbst hatte als Kind und auch jetzt sehr viele Probleme mit den Ohren. Mein erster Rat: Hol Dir eine zweite Meinung ein! Hätte das meine Mutter gemacht, wäre das Krankheitsbild sicherlich besser verlaufen.

Nichts tun ist sicherlich die falsche Lösung.

Ob das normal ist, kann dir keiner beantworten außer deinem Arzt.

LG Pamela

Beitrag von celia791 09.12.09 - 15:30 Uhr

Hallo,

meine Grosse hatte im 2. Lebensjahr auch immer wieder solche fiesen Geschichten. Immer wieder Antibiotika bekommen. Bin dann mit ihr nicht mehr zu unserem bisherigen Kinderarzt, sondern zu einem Arzt, der auch Homöopath ist. Er hat mir zuerst mal erklärt, dass das Antibiotikum häufig die Ursache ist, warum man immer wieder dann erkrankt. Antibiotika vernichtet hauptsächlich die Bakterien, die für die Entzündung verantwortlich sind, aber eben leider auch die guten Darmbakterien, die dafür Sorge tragen, dass unser Immunsystem funktionieren kann. Dass führt dann zu einem Teufelskreis aus immer denselben heftigen Erkältungsverläufen.
Zuerst hat er meine Tochter gründlich "studiert" und dann ihr Konstitutionsmittel herausgefunden. Sie hat das dann in Form von Eigenbluttherapie bekommen. Bedeutet, einmal in den Finger pieksen, dann wird das mit dem Konstitutionsmittel verschüttelt und morgens auf nüchternen Magen in Tropfenform gegeben. Und im Fall eines Infektes hat er dann jedes Mal nochmal Globulis gegeben. Wir haben seitdem nicht ein einziges Mal mehr so einen Verlauf gehabt und auch kein Antibiotika mehr gebraucht, meine Tochter wird jetzt 5!

Lieben Gruss, Celia.