Depressives Kind (10)

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von doggeblau 09.12.09 - 17:53 Uhr

Hallo,

wer hat auch ein Depressives Scheidungskind zwecks Erfahrungsaustausch..

wie geht Ihr damit um? Wir waren heute bei der Kinderpsychologin, sie ist der Meinung, es wäre das beste unsere Tochter für 3 Monate in die Kinderpsychatrie einzuweisen. Ich bin mit der Situation überfordert und sehr traurig.

Ich freue mich über Erfahrungen und Tipps

Traurige Grüße, die blaue Dogge#hund

Beitrag von barbarelle 10.12.09 - 08:24 Uhr

Hallo Dogge,

ich kann mir gut vorstellen, wie belastend das ist. Ist dir die Kinderpsychologin sympathisch? Kannst du ihre Ansätze nachvollziehen und hinter der Behandlung stehen? Dann tue es.

So kannst du dir später nicht vorwerfen lassen, nicht alle Chancen genutzt zu haben und vielleicht tut euch der Abstand für kurze Zeit ganz gut. Versuch in der Zeit unbedingt etwas gutes für dich zu tun.

Erfahrungen habe ich keine. Nur so ein paar Gedanken von mir zu diesem Thema, bevor es gänzlich unbeantwortet bleibt.

Liebe Grüße, viel Kraft und Kopf hoch

Barbarelle

Beitrag von manavgat 10.12.09 - 11:01 Uhr

Ich würde einen Kinderpsychiater aufsuchen und mir eine zweite Meinung holen.

Eine Einweisung ist aber auf jeden Fall besser als ein eventueller Suizid! ja, es gibt schon Kinder, die sich z. B. auf die Gleise legen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von zanadu 10.12.09 - 12:29 Uhr

Hallo, wie ist den die Diagnose erstellt worden. Ein Mädchen aus der Klasse meines Sohnes war grade 4 Wochen mit der Mutter in einem Institut zur Abklärung des Krankheitsbildes. Jetzt warte die Mutter auf einen freien Platz in der Kinderphsychatrie . Das Mädchen wird dann ca. 4 Monate nicht zu Schule können.
Also die Mutter geht offen mit der Erkrankung um. Vielleicht hilft dir das.Ininunserer Stadt gibt es auch einen Gesprächkreis für Angehörige
Vieleicht währe das auch etwas für dich.

Beitrag von manavgat 10.12.09 - 13:37 Uhr

In jeder Kinderpsychiatrie gibt es eine Schule!

Gruß

Manavgat

Beitrag von zanadu 10.12.09 - 14:21 Uhr

Du hast recht , leider gibt es in unserem Bundesland in der Klink nur sehr weing Stunden . Es sind nur 3 bis 4 Lehrerstunden in der Woche und erst nach 6 Wochen aufenthalt.

Beitrag von doggeblau 11.12.09 - 20:06 Uhr

Hallo,

danke für Eure Antworten. Es ist nicht nach unseren Vorstellungen gelaufen, bei der Kinderpsychologin. Ich habe da Gefühl, sie stand nur unter Zeitdruck, hat ständig auf die Uhr gesehen während des Gesprächs.

Sie hat mit meiner Tochter gesprochen, dann 10min. mit mir, dann meinte sie schon, sie sollte in die Klinik. Mein Ex- Mann hatte nur 5 min. dann hat sie gesagt, sie hat keine Zeit mehr.

Gestern Nachmittag hab ich sie dann nochmal angerufen und um Rückruf gebeten. Sie hat sich bis heute immernoch nicht gemeldet.

Wir haben beschlossen, wir suchen uns jemand andern. Sie möchte am Montag wieder zur Schule, ich hoffe sie schafft es...Wir werden uns beim Jungendamt Rat holen, es soll lt. Schulpsychologen auch Schulbegleitende Maßnahmen geben. Ich hoffe wir schaffen es ohne Klinik, sie hat Angst davor und ich- das es ihr in der ersten Zeit noch schlechter geht.

Ein schönes Wochenende
die blaue Dogge#hund