KÜndigung in der Probezeit

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Beitrag von lilaluise 09.12.09 - 23:27 Uhr

Hallo,
vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen...
Ich will in der Probezeit kündigen....möchte nur noch bis 31.12 arbeiten...kann ich da die Kündigung auch schon am 11.12 abgeben (ich arbeite außerhalb der Zentrale und komme dort selten hin)...würde dass bedeuten, dass ich nur noch bis zum 25 arbeiten kann....?Würd schon gern noch den ganzen Monat arbeiten, weil es sonst geldtechnisch in dem Monat net hinhauen würd...!
Wisst ihr das?
vielen dank
luise

Beitrag von sonne_1975 09.12.09 - 23:33 Uhr

Ich denke schon, dass du am 11.12. zum 31.12. kündigen kannst. Musst es halt so in der Kündigung schreiben, dass du zum 31.12. kündigst.

LG Alla

Beitrag von parzifal 10.12.09 - 09:14 Uhr

Zunächst müsste man Wissen, ob in Deinem Arbeitsvertrag hierzu etwas geregelt ist.

Prinzipiell bestimmt der Kündigende zu wann er kündigt, solange er die (Mindest)fristen einhält.

Bei gesetzlicher Kündigungsfrist:
Theoretisch könnte der AG nach Erhalt der Kündigung aber sofort seinerseits (mit früherem Beendigungstermin) kündigen, wenn er die Fristen einhält.

Beitrag von goldtaube 10.12.09 - 10:31 Uhr

Du kannst natürlich jetzt schon zum 31.12. kündigen. Natürlich nur unter Einhaltung der Kündigungsfrist.

Kündigst du aber zu früh, kann es passieren, dass dein Chef dir vor dem 31.12. unter Einhaltung der Kündigungsfrist kündigt.

Beitrag von amfensterw123 10.12.09 - 18:33 Uhr

Hallo,

ich habe das selbe Problem. Ich habe eine Kündigungsfrist von 14 Tagen, muß also bis zum 18.12. kündigen. Mein Chef ist aber immer nur ab und zu da.

Ich weiß im Moment nicht so recht, wie ich kündigen soll? Und wann, habe auch Angst, wenn ich es jetzt schon mache, dass er mich nicht mehr den Dezember voll bezahlt!

Was würdet ihr machen.

(Ich trete am 4.1. meinen neuen Job an)

Lieben Gruß S.

Beitrag von parzifal 11.12.09 - 11:45 Uhr

Du musst die Kündigung doch nicht dem Chef persönlich geben.

Sie muss nur in seinen Empfangsbereich gelangen (zu einem Zeitpunkt wo man sie "üblicherweise" entgegen nehmen kann).

Wenn der Chef nur einmal im Jahr da wäre könnte man ansonsten ja immer nur dann Kündigungen übergeben/zustellen.

Du musst im Zweifel aber darauf achten, dass du die Zustellung beweisen kannst ( z.B. durch Zeugen etc.).

Beitrag von nordlaender 16.12.09 - 22:02 Uhr

Zwei Möglichkeiten:

1. Einschreiben mit Rückschein kostet zwar ein paar EUR ist aber ein Klasse Nachweis im Streitfall.

2. Abgeben bei Sekretärin bzw. Personalstelle und den Empfang mit Dartum quittieren lassen.

In Beiden Fällen ist die Zustellung nachweisbar und es ist egal ob der Chef das erst später ließt.