Alles nur psychisch????

Archiv des urbia-Forums Unterstützter Kiwu.

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von softcake1 10.12.09 - 10:21 Uhr

Mein Mann und auch Ärzte sagen ja immer wieder das es eine Kopfsache ist und wenn man einfach aufhört sich daruaf zu versteifen und mit allen mitteln nach zu helfen dann wird man schon von ganz alleine schwanger. ist ja in tausenden fällen bereits so eingetreten. glaubt ihr das? was ist eure Meinung dazu?
ich bin etwas skeptisch, teil diese mienung aber auch teilweise. Was denkt ihr denn?????????????

danke

Beitrag von sunshine195 10.12.09 - 10:25 Uhr

glücksfäll gibt es immer wieder mal. aber eure meinung teil ich nicht. wenn das sg schlecht ist haben die schwimmer schlechte karten. mein arzt hat geagt es gleiche einem lotto 6er gewinn. wie oft hattest den schon?

Beitrag von honeyfoot 10.12.09 - 10:28 Uhr

also ich weiß nur, dass es bei meiner mutter auch nie klappte. meine eltern haben 6 jahre lang probiert. und dann haben sie sich ein neues auto gekauft (eher ein sportauto, 2-türig) und sind in eine kleinere wohung gezogen naja und dann kam ich :-) #schrei

manchmal scheint es wirklich so zu sein. aber ich stelle es mir schwer vor, den kinderwunsch einfach gehen zu lassen. evtl. könntest du dir ja irgendwo unterstützung holen???

Beitrag von redsea 10.12.09 - 10:29 Uhr

Hallo,

ich finde das ist ein Blödsinn.

Das Empfinden ändert sich, wenn man unbedingt schwanger werden möchte, kommen einen schon drei Monate eine Ewigkeit vor. Wenn man nicht schwanger werden möchte, sagt man, wow ich bin sofort innerhalb von ein paar Monaten schwanger gewoden.

Es geht dir vielleicht psychisch besser, wenn du nciht jeden Tag an den Kiwu denkst und dich ablenkst, aber Einfluss auf die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit hat das meiner Meinung nach keine.

LG

Beitrag von deenchen 10.12.09 - 10:35 Uhr

Die Psyche wird wohl etwas überbewertet...

In den Moment wo man z.B. ne künstliche Befruchtung macht versteift man sich automatisch drauf schwanger zu werden. Demnach dürften ja nur die dann schwanger werden, die es schaffen ganz locker zu bleiben.

Beitrag von softcake1 10.12.09 - 10:39 Uhr

Aber das ist ja auch oft so das nur die schwanger werden die es dann schon aufgegeben haben und andere die es jahrelang versuchen bleiben kinderlos. ich finde es auch schwer den kiwu zu vergessen.

mein mann meinte ich soll keine tempi mehr messen und auch keine ovus machen wenn gott es so will dann wird es auch klappen......

Beitrag von deenchen 10.12.09 - 10:46 Uhr

Ja es werden Frauen grad dann schwanger wenn sie ihren Kiwu aufgegeben haben.
Aber: die Anzahl der Frauen, die dann schwanger werden ist sehr gering. Kein Vergleich zu der Anzahl, die kinderlos bleibt. Von den spricht aber leider keiner...

Beitrag von softcake1 10.12.09 - 10:48 Uhr

Wo kann man denn mal so eine statisik lesen?

Beitrag von deenchen 10.12.09 - 10:55 Uhr

Irgendwo hab ich auch mal Zahlen bzw. eine Schätzung gelesen. Weiß leider nicht mehr wo das war. :-(

Beitrag von rote-zora1 10.12.09 - 11:51 Uhr

Hallo, also ich bin eine die den Ki-Wu nach fast 4 Jahren abgelegt hatte.

Habe 2 mal eine Konisation hinter mich gebracht.
Bauch- und Gebärmutterspiegelung um Eileiter zu prüfen.
Da ergab sich das alles i o ist. SG super!
Habe dann Tempi gemessen, Tees getrunken, Gubollis genommen, Persona getestet.

Dann habe ich von Pflegefamilien gehört und mich mit ner Schulmama meines Sohnes unterhalten, sie hat ein Pflegekind.
Darüber habe ich mit meinem Mann gesprochen und er war damit einverstanden, einem anderen Kind ein harmonisches Zuhause zugeben.
Tja wir hatten ein Gespräch beim Jugendamt und 4 Wochen später hbe ich positiv getestet.

Also bei mir hat es sicher etwas mit der Psyche zu tun...
Loslassen ist sehr schwer, aber mit Erfolg!


LG rote-zora1 mit Phillip 02.01.2000 und #ei (6+5)

Beitrag von 20carinchen04 10.12.09 - 13:19 Uhr

Hallo

Eigentlich bin ich hier falsch, aber heute muss ich einfach mal schreiben.

Meine Eltern konnten auch keine Kinder auf natürlichem Wege bekommen:
Papa hatte ein schlechtes SG und bei meiner Mama wurde die Schleimhaut vor der Gebärmutter nie richtig abgebaut (irgendwie so ist das...). Sie brauchten 2 Versuche beim Arzt um schwanger zu werden. (Beim 2. Mal wurde das Sperma direkt in die Gebärmutter gespritzt.) Alle Ärzte sagten, dass sie niemals auf natürlichem Wege schwanger werden könnten.
Am 1. Geburtstag meines Bruders bin dann ich entstanden. Als meine Mama beim Hausarzt anrief und sagte, dass sie bestätigt schwanger ist, konnte er das gar nicht glauben.:-D

Mein Vater hat mit seinem schlechten SG übrigens noch 2 weitere Mädchen bekommen.

Meine Mama ist jetzt der Überzeugung, dass sie wohl einfach zu versteift waren.

Meine Stieftante wurde auch erst dann schwanger, als sie den Kinderwunsch beiseite gelegt haben...

Grüße
Carina

Beitrag von softcake1 10.12.09 - 13:52 Uhr

bei meiner mam wasr es genauso! hat 10jahre gedauert die ärzte meinten sie kann kein kind bekommen. dann hat sie eins adoptiert und dann kam ich

Beitrag von wildrose54 10.12.09 - 14:02 Uhr

Hi,

ich finde es auch nicht unbedingt psychisch bedingt, wir haben ja diagnosen und befunde das es eben spontan nicht zu einer SS kommen kann, das wäre ja tatsächlich ein sechser im lotto !!
wir üben schon seit 5 jahren, und glaube mir, wenn ich jeden tag an unseren unerfüllten kiwu denken würde, wäre ich jetzt wahrscheinlich gar nicht mehr am leben !!
man muss auch mal abschalten, man schaltet eigentlich nie aus, aber ist definitiv nicht so aktiv dabei wie bei einer stimulation für IUI, IVF oder ICSI.
das leben würde ja gar keinen spass mehr machen, wenn man es nicht etwas abschalten könnte.
da bin ich einfach anderer meinung, die psyche hat dabei nichts damit zu tun, vielleicht GLÜCK !!!!

LG

Beitrag von gaeltarra 10.12.09 - 15:46 Uhr

Hi,

wenn keine organischen Ursachen bei deinem Mann bzw. dir vorliegen, dann eindeutig JA.

Die Pubertät wird z. B. durchs Gehirn ausgelöst, das sagt: los Hormone produzieren.

Es gibt Stresshormone und alles mögliche.

WAS der Unterschied ist: die einen sind anfälliger dafür, die anderen weniger. Den einen schlagen irgendwelche Probleme gleich auf den Magen, andere bekommen Herzbeschwerden obwohl organisch gesund, andere kompensieren das.

Ergo: wenn du zur "anfälligen" bzw. "sensiblen" Sorte Mensch gehörst, dann ist es absolut einleuchtend, dass dein Körper auf "keine Schwangerschaft" schaltet. Alleine schon dadurch, dass du immer daran denken musst. Man selbst empfindet das natürlich nicht mehr als Stress, da es eine Gewohnheitssache ist. Aber der Körper bzw. die Psyche nehmen es sehr wohl als Stress wahr.

Ich wurde gleich schwanger - obwohl bei mir nach einer FG die biologische Uhr ganz laut tickte. Meine Einstellung: werde ich schwanger - freuen wir uns, werde ich es nicht - auch kein Problem. Einstellung war eher: ich KANN in meinem Alter gar nicht mehr schwanger werden.

Meine Kollegin dagegen: Heirat und danach war absolut klar, dass sie gleich schwanger werden wird. Tja. Es hat 5 Jahre gedauert! Darunter allerdings 2 sehr, sehr belastende Jahre da ihr Mann Probleme hatte. Und dann meinte sie, es ist alles o.k.bei uns beiden - es wird schon irgendwann. Und siehe da: schwanger. Allerdings FG. ABER: in dem Moment wo sie wusste, sie KANN schwanger werden, war der psychische Druck weg (hat sie hinterher erzählt), und sie ist kurz darauf wieder schwanger geworden. Die Kleine ist jetzt 7 Monate alt.

Eine Bekannte meiner besten Freundin hat jahrelang versucht, schwanger zu werden. Mit 45 haben sie es aufgegeben. Mit 47 war sie Mama!

Eine Kollegin, die ich kenne, hat ebenfalls jahrelang versucht. Irgendwann hat ihr Gynäkologe gemeint, sie KANN nicht schwanger werden wegen diesem und jenen. Sie war fertig mit der Welt. Ein Jahr später war sie schwanger.

Es gibt zig, zig Beispiele. Aber wie gesagt: dazu gehört auch die Mentalität!

LG
Gael

Beitrag von jetzt_klappts 10.12.09 - 17:38 Uhr

Hallo,

also ich glaube auch nicht daran, dass es Kopfsache ist. Wir hatten über 5 Jahre KiWu. Ich war 2 x relativ schnell ss, jedoch FG.

Dann hat sich ewig nix getan, obwohl eigentlich alles gepasst hat. SG zwar nicht berauschend aber auch nicht so schlecht. Nun hat es endlich bei der 5.IUI geklappt und ich bin in der 10. Woche ss mit Zwillingen.

Gerade bei diesem Versuch hab ich mich von Anfang an sowas von verrückt gemacht und konnte an wirklich nix mehr anderes denken.

Von daher glaube ich nicht, dass man erst ss wird, wenn man sich nicht mehr darauf "versteift", bei mir war es jedenfalls nicht so.

Alles Gute

LG, Christine