wer von euch hat schwanger einen job bekommen??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von balie1705 10.12.09 - 11:11 Uhr

hallo alle zusammen!

ich bin grad mit meinem studium fertig und musste daher auch meinen studentenjob aufgeben (20 std. in der woche bei der lebenshilfe). zudem bin ich umgezogen und habe morgen einen termin bei der diakonie, weil ich gerne wenigstens noch stundenweise weiterarbeiten will (irgendwas dort, hauptsache ich komme nicht ganz aus dem job raus). dass mich jemand voll- oder teilzeit beschäftigt ist denke ich mal eh utopisch, daher bewerb ich mich gleich nur auf stundenbasis.

ich rechne mir aber ehrlich gesagt wenig chancen aus...denke mal, wenn ein potentieller AG schwanger hört, wirds das schon gewesen sein... oder was denkt ihr? wer hatte in so einer situation glück?

lg, balie

Beitrag von courtney13 10.12.09 - 11:14 Uhr

Ich kann dir leider keine großen Hoffnungen machen!
Ich arbeite für einen Personaldienstleister und bei dem wort Schwanger läuten bei uns alle alarmglocken!!!
Das Problem ist nicht die Schwangerschaft sondern die Konzequenzen. Also Muterschutz, Erziehungszeit etc.
Drück dir aber trotzdem die Daumen!

Beitrag von honeymoon05 10.12.09 - 22:41 Uhr

Hallo,

ich arbeite auch bei einem Personaldienstleister und wurde trotz SS damals 6 Woche eingestellt.

Mittlerweile ist meine Tochter 3 Jahre und ich arbeite seit 2 Jahren in versch. Projekten auf Teilzeitbasis 20-30h/Woche.


Nun bin ich wieder ss und plane auch schon den Wiedereinstieg mit und beim jetzigen AG.

Klappt alles, Danke sehr viel eigener Flexiblität und sehr gutem Chef.

VG Heidi

Beitrag von courtney13 11.12.09 - 08:12 Uhr

Hallo Heidi,
da hast du wirklich Glück gehabt. Aber es liegt oft an der personellen Situation und durch die aktuelle Wirtschaftslage haben wir nun einen Bewerberüberhang (zumindes bei uns in der Region!)
Wenn dich das unternehmen kennt und weiß das du gute Arbeit leistest und flexibel bist, ist eine SS natürlich kein hindernis für eine Einstellung. Vorallem wenn der AG weiß, das es zumutbar ist und der Einsatz befristet ist.
Leider zeigt nicht jeder soviel Flexibilität!
Gruß Courtney

Beitrag von elevil 10.12.09 - 11:15 Uhr

Guten Tag!

Du musst nicht angeben das du schwanger bist!
Wenn dir das weiterhilft!
Schwierig wird es erst wenn du schon eine Babykugel hast!
Also viel Glück

Beitrag von nayita 10.12.09 - 11:18 Uhr

Ich wurde gestern von einem Headhunter kontaktiert. Habe ihm natürlich gesagt, dass ich schwanger bin und ich denke mal nicht, dass ich von der Firma was hören werde...

Zum Glück hab ich ja meinen "alten" Job auch wenn der tierisch nervt und ich mich so früh wie möglich krankschreiben lasse (in Spanien gibt es keinen Mutterschutz vor der Geburt, sondern man wird dann eben vom Arzt normal krankgeschrieben....). Und dafür reicht es schon wenn man auf Arbeit viel Stress ausgesetzt ist wie es bei mir der Fall ist...

Beitrag von minni81 10.12.09 - 11:20 Uhr

also ich hab einen neuen Job angetreten, da war ich in der 13. SSW.
Ich habe aber von der SS nichts erzählt, muss man auch nicht. Dann hab ich den ersten Tag gearbeitet und zum Feierabend bescheid gesagt, dass ich schwanger bin. Darauf hin durfte ich gleich nach Hause gehen und am selben Abend erhielt ich per Kurier noch die Kündigung.

Wir haben uns vor der Sache aber bei einem Anwalt für Arbeitsrecht erkundigt wie man mit sowas vorgeht.
Man ist nicht verpflichtet dem AG von der SS zu erzählen, spätestens 6 Wochen vor Entbindung muss dem AG die SS mitgeteilt werden.

Wir haben gegen die Zeitarbeitsfirma geklagt und warten nun auf das Ergebnis vom Arbeitsgericht. Is zwar nicht sooo toll die Sache, aber wie gesagt, man muss das bei Einstellung nicht erwähnen.

LG und viel Erfolg bei der Jobsuche.
Minni + #blume 18.SSW

Beitrag von lilbella 10.12.09 - 11:22 Uhr

ich würde auch sagen wird eher schwierig!

ich musste meine selbstständigkeit wegen unserem böhnchen erstmal auf eis legen und hätte auch gern weiter gearbeitet. irgendwas, hauptsache man macht noch was, aber die vom arbeitsamt hat auch gleich gesagt: kann man vergessen.
vorallem weils bei mir recht schnell zu sehen war...
und jetzt sitz ich zuhause und dreh däumchen... total langweilig :-( und pleite...
ich freu mich schon so wenn ich nach der ss wieder mit der arbeit anfangen kann!!!

Beitrag von balie1705 10.12.09 - 11:22 Uhr

dachte ich mir schon fast, dass ich keine großen chancen habe #schmoll

es würde mir ja erstmal schon reichen, wenn ich für zwei oder drei stunden mir irgendjemanden einzelbetreuung mache und spazieren gehe oder sowas. bin ja wirklich in "meiner lage" nicht anspruchsvoll ;-) vielleicht kann man ja von vornherein was zeitlich begrenztes vereinbaren, so für die nächsten drei monate oder so..? ach menno....:-(

Beitrag von binecz 10.12.09 - 11:23 Uhr

Gesetzlich sind Schwangere geschützt. D.h. eigentlich ist es dem AG VERBOTEN nach einer ss oder auch nur dem Wunsch einer ss zu fragen. Tut er es doch DARF man lügen ohne rechtliche Konsequenzen.

Das ist die rechtliche Seite, die Emotionale sieht wahrscheinlich häufig anders aus. #schmoll

Beitrag von seikon 10.12.09 - 11:24 Uhr

Ich habe aus einer ungekündigten Stellung die Firma gewechselt, dann 3 1/2 Monate in der neuen Firma gearbeitet, und bin dann in den Mutterschutz gegangen.

Die Firma wusste aber zum Zeitpunkt der Einstellung, dass ich schwanger bin. Und ich hab mir auch nochmal von deren Rechtsabteilung schriftlich geben lassen, dass man nicht versucht mich während der Schwangerschaft zu kündigen.

Jetzt bin ich mit dem zweiten Kind schwanger, und ich hab meinen AG als mehr als fair kennengelernt.

Schmeiß die Flinte nicht gleich ins Korn. Besonders gut kommt es übrigens an, wenn du gleich im Vorstellungsgespräch sagst, wie du dir die Zeit nach der Geburt vorstellst.

Mal abgesehen davon musst du deine Schwangerschaft gar nicht preis geben vor der Vertragsunterzeichnung. Selbst wenn du explizit gefragt wirst darfst du lügen, ohne dass das nacher Konsequenzen für dich hat.

Beitrag von ellillein 10.12.09 - 11:26 Uhr

ich kann dir hoffnung machen. habe im 6.monat einen befristeten vertrag bekommen. das war toll, denn mein mutterschaftsgeld darf ich nun auch beziehen. habe ca. 10 wochen gearbeitet.


grüßle und viel glück

ellillein et-2

Beitrag von catch-up 10.12.09 - 11:26 Uhr

Sich unter Vertuschung der Schwangerschaft einstellen zu lassen find ich auch nicht gerade fair.

wenn ich AG wär, würd ich da auch SEHR empfindlich drauf reagieren! Wenn ich diejenige dann nicht während der SS kündigen kann, würd ichs danach tun!

Das Vertrauen ist von Anfang an im Arsch *sorry*

Von daher, entweder du hast glück und findest einen guten AG oder du beißt in den sauren Apfel!

Aber auf nen Gerichtsverfahren würd ichs nicht anlegen! Der Stress wär mir viel zu groß, da unverhältnismäßig!

Beitrag von januar1981 10.12.09 - 11:44 Uhr

Seh ich auch so. Viele hier denken da zu kurzsichtig.

Ivonne

Beitrag von balie1705 10.12.09 - 11:27 Uhr

ja, ich weiß, dass ich nicht angeben muss, dass ich schwanger bin. aber irgendwie komm ich mir dann doof vor, in einigen wochen zu sagen: äh, bin schwanger.. sorry, dass ichs euch nicht gesagt habe.... wisst ihr was ich meine? ;-)

Beitrag von januar1981 10.12.09 - 12:00 Uhr

Mit Ehrlichkeit kommt man immer weiter.

Eine Ex-Kollegin von mir hat das so gemacht. Sie ist als Nachtwache eingestellt worden und hat 2 Tage nach Dienstbeginn verkündet, dass sie schwanger ist. Rechtlich hat sie alles richtig gemacht, aber die Stimmung zum Chef war daraufhin eisig....

Und man darf auch nicht vergessen, dass sich eine neuer Arbeitgeber beim alten erkundigen kann. Und wenn der ihm von solchen Schoten erzählt, macht das keinen guten Eindruck.

Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du, aber ich werde nicht arbeiten gehen. Im Mai kommt das Baby, dann hab ich ein Jahr Elternzeit und suche mir danach einen Job.

Ivonne

Beitrag von kruemmel-nils07 10.12.09 - 11:35 Uhr

Hi,

also ich suche nun schon seit anfag diesen Jahres einen neuen Job.:-[
Es kam so wie es kommen musste, ich wurde schwanger#schein und plötzlich hatte ich Stellenangebote.....:-[

Alllerdings habe ich diese nicht angenommen, weil ich dies in meiner Branche einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren hätte können...
Ich bin ZMF und würde eh ein BV bekommen, also für was soll ich dann meinen Neuen AG noch die SS verheimlichen... Ich finde es persönlich echt ungerecht, wenn mann weiss das mann SS ist und dann noch einen neuen Job antritt...:-[

KLar, ich bzw. wir hätten den job und das Geld auch gebrauchen können, aber deshalb Lügen oder AG ausnutzen...?????#klatsch#kratz
Zumal, vielleicht wird ja nach der Muschu noch etwas daraus, wenns vom menschlichen und fachlichen her gepasst hat... Ich habe mir diese Möglichkeit nicht vergeben wollen und daher auch mit offenen Karten gespielt und das ist nur fair...

Ich drück euch die Daumen , finde aber es sollte mit offene Karten gespiellt werden. Oder wollt ihr belogen werden????
Außerdem sollte schon ein Vertrauensverhältniss bestehen wenn man einen neuen Job eingeht....#kratz


LG Nadin

Beitrag von kati543 10.12.09 - 11:55 Uhr

Tja, das musst du dir selber überlegen. Wenn du in einer Firma gute Chancen hast, genommen zu werden, dann würde ich mit offenen Karten spielen. Mal ganz ehrlich. Selbst wenn du während der gesamten SS arbeiten gehen kannst und deine Sache auch gut machst, was ist denn danach. Elternzeit 3 Jahre? Da bist du wieder raus aus dem Job. Ich kann den AG durchaus verstehen, wenn er dir dann am 1. Tag nach der Elternzeit die Kündigung überreicht. Meine Freundin hat bei ihrer SS mit offenen Karten gespielt. Sie wurde genommen. Und hat gleich bei Beginn gesagt, dass sie nach dem Mutterschutz anfängt mit arbeiten. Hat sie auch gemacht. Elternzeit hat der Papa genommen (der bereits in einem festen AV war). Mit den Arbeitskollegen hat sie ein gutes Verhältnis, was nciht so wäre, hätte sie es verschwiegen damals.

Beitrag von balie1705 10.12.09 - 12:05 Uhr

ja, ich fände es auch doof, es nicht zu sagen. würde ja wie gesagt auch nur stundenweise was suchen und wenn das baby dann da ist, das auch gerne sofort nach ablauf der 8 wochen oder wieviele es sind weitermachen. für ausreichend betreuung wäre gesorgt... naja, ich versuche morgen mein glück und hoffe auf gnade ;-)

Beitrag von saraa85 10.12.09 - 12:11 Uhr

hallo, also grundsätzlich ist es so, dass ein Arbeitgeber NICHT nach einer Schwangerschaft fragen darf.
Und wenn er das tut, so hat er damit eine unzulässige Frag gestellt und du kannst lügen wie du willst!!
und es wird nciht einmal irgendwelche konsequenzen haben, weil du gelogen hast!!! Merkt euch das!
Denn er durfte die frage ja gar nicht stellen.
das Gleiche natürlich, wenn du von anfang an schweigst und er erst gar nciht gefragt hat.

Denn anderenfalls wäre das eine diskriminierung wegen des Geschlechts, was strengstens verboten ist im arbeitsrecht!!
Männer wären dann nämlich bevorzugt und dem will das Arbeitsrecht entgegenwirken.
Frauen sollen dieselben chancen in der arbeitswelt wie männer haben!!

Beitrag von 81caro 10.12.09 - 15:37 Uhr

Hallo Balie,

ich hatte vor ca. 3 Wochen einen Tag vor einem Vorstellungsgespräch einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Hab dann hin und er überlegt, ob ich überhaupt noch hingehen soll, weil mich so ja sicher keiner einstellt (es handelte sich um einen Laborjob), ob ich hingehe und von meiner SS erzähle oder ob ich es verheimliche.
Ich bin dann zum Vorstellungsgespräch und hab in einem passenden Moment gesagt, dass ich einen Tag zuvor erfahren hab, dass ich schwanger bin. Ich wollte mir einfach nichts vorzuwerfen haben und hätte ein sehr schlechtes Gefühl dabei gehabt, an meinem ersten Arbeitstag zu sagen: also ich bin schwanger und darf jetzt dies und jenes nicht machen.
Und was soll ich sagen...der Chef hat mir gratuliert, erzählt, dass es bei ihnen hervorragende Kindertagesstätten gibt und mich eingestellt :-)
Allerdings wohne ich in den USA und hier gibt es keinen Mutterschutz, was es für den Arbeitgeber sehr viel leichter macht.
Ich würde in der Beziehung jedesmal wieder ehrlich sein.

Viel Glück bei der Jobsuche
Caro