Ärger mit dem verf****en Amt *SILOPO*

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von regenschein 10.12.09 - 12:14 Uhr

Ich bin heute 12+3 und es ist ein absolutes Wunschkind.

Nur ist unsere 60 qm Wohnung zu klein für 3 Personen. Dazu kommt noch, daß ich wegen einer geringfügigen Tätigkeit zusätzlich auf ALG II angewiesen bin. Es ist zwar nicht viel, aber brauchen tu ich´s schon. Daher muss ich einen Umzug ja vorher vom Amt genehmigt bekommen.
Ich hab mich vorher an allen Stellen erkundigt, was es kosten darf und mir wurde zugesichert,daß ich noch VOR der Geburt umziehen darf. Sogar eine Wohnung die genau den vorgegebenen Regeln entspricht haben wir gefunden.

Jetzt kommt der Hammer: Der Antrag auf Umzug wurde abgelehnt!!! Weil wir VOR der Geburt umziehen möchten und die Wohnung für 2 Personen nicht angemessen ist. Dabei hatte ich sogar extra unterschrieben, daß ich bis zur Geburt die Differenz selber trage. Und komischerweise wird das nur von dieser einen Sachbearbeiterin abgelehnt. Alle anderen haben mir versichert, daß das kein Problem ist, weil die Wohnung für 3 Personen ja dann angemessen ist.

Bis nächsten Samstag wird uns die neue Wohnung "freigehalten", dann müssen wir definitiv den Mietvertrag unterschreiben. Wenn ich aber ohne Genehmigung umziehe, wird mir nur die bisherige Miete bezahlt, auch wenn wir dann zu dritt sind. Aber eine andere Wahl habe ich nicht, mein Kind kann ja schließlich nicht in der Badewanne schlafen. (es würde nichtmal ein Bettchen mit ins Schlafzimmer passen momentan) Und wenn das Kind dann da ist wird es dann wohl vor Gericht gehen, das wollte ich mir eigentlich nicht antun.

Ich habe nie mehr Geld für mich beansprucht, als nötig war, hab immer sofort Bescheid gegeben wenn die mir mal zuviel gezahlt haben, ich verdiene dazu, damit die sehen das ich nicht nur daheim rumsitze und war nie irgendwie ausfällig zu denen oder so. Aber mal eine simple Erlaubnis (die nichtmal was kostet) die kriege ich nicht. Ich hätt ja sogar den Umzug selbst bezahlt und bis zur Geburt des Kindes hätte ich keinen zusätzlichen Cent von denen gebraucht. Ich bin fix und fertig.

Sorry, daß es so lang war, die ganze Verzweiflung musste mal raus!!!

Nina mit Knödelchen 12+3

Beitrag von emily.maya 10.12.09 - 12:20 Uhr

Hallo bei meiner 1. Tochter habe wir auch Wohngeld bekommen und wir hatten zu dritt eine 50qm Wohnung. Und es hat gereicht. Wenn man es sich nicht leisten kann denke ich reichen 60qm und am Anfang braucht das Baby wirklich nicht viel Platz.

Beitrag von regenschein 10.12.09 - 12:23 Uhr

In die 60 qm gehört auch noch ne Besenkammer außerdem ist das Bad sehr groß, dafür Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer sehr klein. Wir könnten hier wirklich nichtmal ein Bett reinstellen, geschweige denn die Anziehsachen des Babys aufbewahren. Ich habe der Sachbearbeiterin auch eine Besichtigung angeboten, aber das wurde auch abgelehhnt.

Beitrag von emily.maya 10.12.09 - 12:28 Uhr

Ich denke da bleibt dir nichts anderes übrig als Einspruch einzulegen. Vielleicht legst du eine Wohnungskizze bei und wendest dich an einen anderen Sachbearbeiter.

Beitrag von mamalein1981 10.12.09 - 12:28 Uhr

Hallo,

erstmal find ich die Überschrift echt nicht sehr schön und zweitens..wir haben auch früher zu viert(als ich Kind war) in einer 65 qm Wohnung gewohnt. Bis ich 12 und mein Bruder 13 war.

Grüße

Beitrag von nico13.8.03 10.12.09 - 12:20 Uhr

#liebdrueck

Kenn ich alles,wir wollten auch umziehen sind jetzt zu 3 auf 70qm2 aber uns steht auch keine Größere Wohnung zu-da das Baby noch nicht in den qm2 miteingerechnet wird:-[.Uns bleibt auch nichts anderes übrig erstmal hier wohnen zu bleiben bis das #baby mindstens 6Monate is.
Hab mich jetzt schon daran gewöhnt das das #baby die ersten Monate mit im Schlafzimmer schläft u kein eigenes Zimmer hat.

LG Niki+Krümmel 10+2ssw

Beitrag von crazydolphin 10.12.09 - 12:20 Uhr

oh mann... das betseht mir auch noch bevor, da ich nach der geburt zu meinem freund ziehe und die wohnung zu groß ist. aber ich würd eh kein geld mehr vom amt bekommen, von daher hoff ich machen die dann keinen auftstand!

Beitrag von anni-26 10.12.09 - 12:23 Uhr

Hi Nina!

Ich weiß ja nicht, wie eure Wohnung aufgebaut ist. Aber wir wohnen auch zu dritt (bald zu viert) in einer 62qm-Wohnung mit 2 1/2 Zimmern. Noch ist das 1/2 Zimmer ein Arbeitszimmer, es soll aber mal ein Kinderzimmer werden.

Ich verstehe, dass dich das aufregt. Aber wäre es nicht möglich die erste Zeit zu dritt noch in der Wohnung zu bleiben und danach erst umzuziehen?

Und ansonsten muss du halt weiterkämpfen! :-(

VG, anni

Beitrag von sarahsunshine 10.12.09 - 12:24 Uhr

das thema kennen wir auch, wollten damals umziehen als ich schwanger war und unteranderem auch wegen meiner schwiegermutter, weil sie schwerkrank war damit wir schnell bei ihr sein können, wenn was ist. Wären 5 min zufuß gewesen es wurde abgelehnt, da dachte ich mir auch was soll das, denn sie meinte dann sie könnte sich selber einen rtw rufen hallo die frau konnte sich vor schmerzen nicht mehr rühren ( hatte krebs im endstadium) mit dem bus hätte ich ca 25 min gebgraucht und sie wollte mir weiß machen das sie mit dem bus in 10 min da wäre.
Würde mich da beschwären und einen anderen sachbearbeiter verlagen das kann man machen.

lg sarah

Beitrag von famro 10.12.09 - 12:24 Uhr

Aber du kannst doch widerspruch dagegen einlegen oder nicht!?!
Ist natürlich doof, die Wohnung ist dann weg....
Kannst du nicht nochmal persönlich vorsprechen???
Die sind doch total behämmert,du willst doch vor der Geburt keinen Cent mehr!!!
Und es wir ja auch nicht leichter mit wachsendem Bauch umzuziehen,geschweige denn hinterher wenn das Baby da ist.
Ich drücke euch die Daumen!

Beitrag von regenschein 10.12.09 - 12:26 Uhr

Man hat mir gesagt, so ein Widerspruch hat bis zu 3 Monate Bearbeitungszeit. Hab vorhin schon da angerufen

Beitrag von regenschein 10.12.09 - 12:25 Uhr

Das Problem ist, daß Badezimmer und Abstellraum sehr großzügig bemessen sind, Küche, Schlafzimer und Wohnraum dafür sehr klein. Wir haben schon alles durchgeplant, aber es passt beim besten Willen nicht.

Beitrag von nisivogel2604 10.12.09 - 12:27 Uhr

60 qm sind nicht immer 60qm. Kommt nunmal auf die Aufteilung an. Wir haben hier genau so viel Platz wie vorher (110qm) und trotzdem eine viel bessere Aufteilung und dadurch 1 Zimmer mehr.

Ich kann dir nur Raten zu einem Anwalt zu gehen. Einer für Sozialrecht.

lg

Beitrag von heinrichtina 10.12.09 - 12:41 Uhr

Hallo,
also den Ärger mit dem Amt kenn ich auch. Wir haben entschieden, das wir in unserer 50qm Wohnung bleiben. Also haben wir neue Möbel gekauft um den Platz besser zu nutzen und was soll ich sagen, wir bekommen sogar die Kindermöbel noch rein.
Wir wollen uns dann nach einer neuen Wohnung umschauen, wenn der Wurm dann so ein Jahr ist. Da möchte ich dann eh ein Studium anfangen.

Also kann ich nur sagen, Kopf hoch und Einspruch einlegen, schauen was passiert und sonst eben doch in der Wohnung bleiben. Sind immerhin 10qm mehr, als wir haben #schein

Beitrag von sunny-flower 10.12.09 - 12:51 Uhr

hallo regenschein.

also wir haben in einer 1-raum wohnung mit rund 30 m² gewohnt. erwarten zwillinge (KS-11). mein mann geht arbeiten. aber da sein gehalt nicht reicht, wird miete vom jobcenter übernommen. also mussten wir auch den umzug beantragen. haben auch sofort zustimmung bekommen.
am besten du sprichst persönlich beim amt vor. da bekommst ja du ja nen anderen bearbeiter/in.

viel erfolg.

lg

Beitrag von buzzfuzz 10.12.09 - 13:09 Uhr

wir sind zu 5 personen in 80qm. Wieso sind dir dann 3 personen bei 60qm zu klein?
Wir werden im Sommer zu 6 sein und es ist nicht zu klein.Verstehe es nicht.

Aber ich verstehe wieso das Amt erst die geburt abwartet.

Beitrag von regenschein 10.12.09 - 13:13 Uhr

Weil es nur 2 sehr kleine Zimmer sind, dafür ein riesen Bad und eine recht große Besenkammer. Da kann ich das Baby ja wohl schlecht reinpacken.

Beitrag von sandy0304 10.12.09 - 13:23 Uhr

Ist es eigentlich nicht gut, das man in Deutschland, wenn es einem finaziell nicht so gut geht, unterstützt wird? Fahr´doch mal in andere Länder der EU, oder in die USA!


Warum müssen sich immer trotzdem alles beschweren?
Dann zieht ihr erst um, wenn das Kind da ist.

Ich bin im November mit einem vier Monate altem Kind, und einer 23 Monate alten Tochter umgezogen.

Beitrag von brina2201 10.12.09 - 13:27 Uhr

wir wollen auch umziehen haben eine 2raum wohnung mir 54m² uns hat man emphohlen das wenn die ARGE den umzug nicht zustimmt sich an das Jugendamt zuwenden die kommen dann eventuell gucken und geben dir das schriftlich das der umzug für das kind notwendig ist weil es sich entfallten muss ja auch schon wenn es so klein ist, würde mich mit dem zuständigen Jugendamt in verbindung setzen.

Beitrag von regenschein 10.12.09 - 13:38 Uhr

Ich würde die Diskussion jetzt gerne beenden, ich denke ich habe genug abgekriegt. (auch als PN)

Ich entschuldige mich im aller Form bei der arbeitenden Bevölkerung, daß ich im Zuge der Wirtschaftskriese meinen Job verloren habe und nun auf ALG II angewiesen bin.

Ich entschuldige mich auch, daß ich meinen Unmut über die Behördenwillkür und dafür, daß ich wirklich nur das beantragen wollte, was mir zusteht. Und natürlich dafür, daß meine Wohnung wirklich sehr klein ist (auch mit 60 qm)

Und ich entschuldige mich ganz besonders dafür, daß ich in meiner "Situation" mich ganz bewusst für ein Kind entschieden habe.

Ich hoffe, alle, die mir diese Dinge die letzte halbe Stunde vorgeworfen haben, nun beruhigt sind.

BITTE BEENDET DIESE DISKUSSION JETZT!!!!

Beitrag von kirin27 10.12.09 - 21:34 Uhr

erstmal tuts mir leid, dass du wohl etwas abbekommen hast.

geschrieben hab ich nichts, aber den ein oder anderen nicht so netten gedanken den du leider zu spüren bekommen hast kann ich auch nachvollziehen!

mir wird auch jeden monat wieder schlecht wenn ich meine gehaltsabrechnung sehe!
und wenn ich dann dran denk dass ich (diejenige die ohne ende abgaben zahlt) dann im gegensatz zu leuten die nix zahlen (warum auch immer verschuldet/unverschuldet) alle sozialleistungen bekommen und ich wirklich jeden mist vorallem wenn es um ärzte geht selber zahlen muss!

ich arbeite vollzeit plus 400 nebenjob damit später mal für ein baby alles möglichst gut am laufen ist!

natürlich steht dir jederzeit zu, dich bewusst für ein kind zu entscheiden. sicherlich wäre es aber auch nicht schlecht gewesen die situation vorher zu "entschärfen" dann müsstest du dich jetzt auch nicht ärgern!

ich hoffe du nimmst mir das jetzt nicht übel, ich glaub ich hab mich auch nicht von irgend einer bösen seite gezeigt, was ich auch überhaupt nicht wollte!

ich wünsch dir eine super schwangerschaft und dass sich vielleicht doch noch alles dreht!

freu dich auf deinen zwerg genieß die schwangerschaft und mach das beste aus der situation

lg

Beitrag von seni81 10.12.09 - 22:08 Uhr

Hi Du,

ich kann Dir leider nicht helfen, aber Du kann nur die Nerven behalten und kämpfen.


Meine Schwester hat ein dreiviertel Jahr um ihr Recht kämpfen müssen. War zwar ne andere Angelegenheit, aber egal.


LG Seni