Sohn mitnehmen oder besser nicht????

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von bienchen48 10.12.09 - 12:59 Uhr

Hallo

wir haben morgen einen kia Termin es geht um die Sprachentwicklung unseres Sohnes 3 Jahre.
Er spricht nicht viel und wenn er spricht dann in seiner Phantasiesprache oder recht unverständlich so das ich es nur verstehe und das manchmal noch nicht mal.

NUn meint ihr ich solle unseren Sohn zum Arzt mitnehmen? Ich meine wir reden ja über ihn beim Arzt ich möchte ja nicht das er sich verletzt fürhlt oder so.

Ich weiß nicht genau wie ich mich am besten verhalten soll. Muss der arzt ihn sehen um ggf logopädie etc. zu verschreiben? Er ist sehr schüchtern und würde denke ich nicht mit dem Arzt sprechen.#

Ganz ganz lieben Dank

Bienchen

Beitrag von hase_21 10.12.09 - 13:06 Uhr

Huhu,

nimm ihn doch mit. Nicht mit ins Sprechzimmer, er kann im Wartezimmer spielen und eine Arzthelferin kann darauf achten das er nicht rausgeht.

Wenn der Arzt deinen Lütten doch noch sprechen möchte kann er gleich reingeholt werden.


Liebe Grüße

Beitrag von rienchen77 10.12.09 - 13:08 Uhr

ich würde mein Kind mit hinnehmen, und ich glaube nicht das er euren Gespräch großes Intresse schenken wird... nicht mal meine fünfjährige würde bei soviel Gerede zu hören. Außerdem gibts beim Doc doch Spielzeug...

Beitrag von sunflower.1976 10.12.09 - 13:27 Uhr

Hallo!

Ja, ich würde ihn mitnehmen.
Klar, es ist nicht optimal, wenn im Beisein des Kindes über die Probleme gesprochen wird.
Aber auch wenn Dein Sohn beim Arzt nicht sprechen wird, bestehen Ärzte meiner Erfahrung nach darauf, das Kind zu sehen. Die Begründung unseres Arztes diesbezüglich war, dass viele Eltern "Mist" erzählen um irgendwie an eine Verordung zu kommen.

Mein Sohn hat solchen Gesprächen bisher nicht wirklich interessiert zugehört. Man kann es ja auch selber so formulieren, dass es das Kind nicht kränkt.

Beispielsweise muss man nicht sagen "Mein Kind kann...nicht und...nicht und dieses und jenes kann es auch nicht.".
Man kann statt dessen zum Beispiel sagen, dass es "...noch üben soll,...noch lernen muss usw.".
Anstatt zu sagen, dass niemand das Kind versteht, kann man sagen, dass Leute, die es gut kennen, meistens verstehen können.
Der Arzt veiß dann schon, was gemeint ist und Dein Kind wird nicht gekränkt.
So mache ich es immer, wenn irgendjemand nach Andrés Sprachentwicklung fragt (was leider aufgrund seiner heftigen Störung nicht selten ist).

LG Silvia

Beitrag von claudichma 10.12.09 - 14:58 Uhr

Hallo Bienchen,

ich würde ihn auch auf jeden Fall mitnehmen und denke, der Arzt wird auch davon ausgehen, dass das Kind mitkommt, um das es bei Eurem Gespräch geht, und sich wundern, wenn es nicht da ist, oder? Er wird sich ja sicher ein eigenes Bild machen müssen/wollen, bevor er eine entsprechende Weiterbehandlung veranlasst. Glaube auch nicht, dass dein Sohn das krumm nimmt, erkläre ihm halt vorher, dass Ihr morgen zum Arzt geht und der ihn sich vielleicht auch mal anschauen wird, dass aber nichts weh tun wird usw., dann wird das schon OK sein für ihn. Glaube auch nicht, dass er Eurem Gespräch folgen wird.

LG
Claudia