Wie realistisch ist es...

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Beitrag von huddelduddeldei 10.12.09 - 17:11 Uhr

Hallo an alle.

Zuallererst: eigentlich gehöre ich (noch) nicht hier ins Forum. Bin in der 12. Woche schwanger...

Ich möchte aber mal eure Ratschläge und vielleicht Tipps und Vorschläge für folgenden Sachverhalt hören:

Ich bin am überlegen, ob ich mit einem Fernabi-Kurs beim ILS starte und wollte mal fragen, was für Erfahrungswerte ihr aufbringen könnt, ob es realistisch ist, das neben einem Baby bzw. später Kleinkind zu machen, ohne, dass das Kind darunter leiden müsste - das will ich ganz und gar nicht.

Ich dachte mir nur, dass es sinnvoll ist, damit jetzt schon zu starten, weil ich dann die 6 Wochen Mutterschutz vor der Geburt und auch das erste Jahr, wo ich definitiv noch Vollzeit daheim bin dafür zu nutzen, um schon mal gut voran zu kommen. Baby´s schlafen ja zumindest in der Theorie noch viel...

Steinigt mich jetzt bitte nicht! Ich habe auf gar keinen Fall vor mein Kind in irgendeiner Art und Weise hinten an zu stellen... Aber es gibt ja auch Mütter, die relativ schnell wieder viel arbeiten gehen und diese werden ja auch nicht verurteilt.

Danke für eure Antworten.

Beitrag von widowwadman 10.12.09 - 17:15 Uhr

Ich hab waehrend meines Erziehungsurlaubes eine Fortbildung im Einkauf die aus 5 Modulen im Fernstudium bestand, mit jeweils einer 3stuendigen schriftlichen Pruefung pro Modul.

Wenn du diszipliniert bist, ist das alles kein Problem. Ich brauchte das auch als geistigen Ausgleich zum Mamisein.

Beitrag von rehlein79 10.12.09 - 17:19 Uhr

Hallo,

also steinigen werde ich dich sicherlich nicht. ;-)

Ich finde es gut, dass du dir Gedanken über deine Zukunft machst. Schließlich hast du bald noch für jemand anders zu sorgen. #freu

Ich habe damals (man bin ich alt..#rofl) bei meinem ersten Sohn die Ausbildung beendet. Ich habe ihn Anfang des 2. Ausbildungsjahres zur Bankkauffrau bekommen und habe erfolgreich abgeschlossen.
Klar, ist es ein Spagat.. aber wer motiviert ist und vielleicht ein wenig Hilfe hat, kann es schaffen!!!
Freizeit wird dann aber komplett Mangelware sein!

Aber du weißt wofür du es machst und bist nachher doppelt stolz! ;-)

LG
Rehlein

Beitrag von martinee2 10.12.09 - 17:19 Uhr

hallo,

erst mal hut ab, dass du noch mal die schulbank drücken willst.
AAber: du brauchst, auch ohne Kind, wirklich viel konsequenz und durchhaltevermögen.
Ich stelle es mir sehr schwer vor, sofern du keinen babysitter hast, das durchzuziehen, selbst mit einem pflegeleichten Baby.
Wenn du ein "Schreibaby" hast, oder eins was wenig schläft und dauernd bespasst werden will....?
Wenn du wirklich die Kraft dafür aufbringst, dann würde ich dir eher ein Teilzeit Lehrgang empfehlen und jemanden der ein paar Sunden in dieser Zeit auf dein Kind aufpasst.

LG

Beitrag von susa31 10.12.09 - 17:48 Uhr

Ich hatte mir für den Mutterschutz und die erste Zeit mit Baby auch viel vorgenommen und wollte noch ein paar Projekte beenden (bin selbständig). Das Ende vom Lied: Mein Mäuserich kam sieben Wochen zu früh und damit war alles hinfällig. Jetzt ist er sieben Monate alt und ich versuche, ein paar Sachen "nebenbei" zu machen und es klappt nicht wirklich gut. Zum einen lässt sich der Tag einfach nicht so gut planen und zum anderen bin ich durch das Stillen in der Nacht auch recht müde, sodass abends nicht mehr viel passiert. Für mein nächstes Kind würde ich mir arbeitsmäßig nicht mehr so viel vornehmen, aber das ist ganz sicher bei jedem unterschiedlich.

Beitrag von modest8 10.12.09 - 17:49 Uhr

hallo,


ich finde es auch toll das du das versuchen willst. aber nicht nur dasmit der disziplin solltes du einbeziehen auch der geldffaktor spielt eine rolle. ich weiß nicht wie es jetzt ist aber als ich mich vor ca4 jahren darüber informiert hatte wegen fernstudium wollten die bei ils 300 euro im monat haben. das konnte ich mir schon zu arbeitszeiten nicht leisten und jetzt schon garnicht.

hast du mal über abendschule nachgedacht? vielleicht wäre das ja auch ne möglichkeit wenn dein partner das mit der arbeit schafft könntet ihr euch ablösen mit dem kinderdienst.

Beitrag von maggy79 10.12.09 - 20:52 Uhr

Wow,
da hast Du dir was vorgenommen.
Wir sind vor der Geburt umgezogen und ich habe immer noch nicht die Schränke vernünftig aufgeräumt. #heul Die KLeine ist jetzt 10 Monate alt #schock und ich total faul und nur mit der Kleinen beschäftigt.

LG
Maggy

Beitrag von babylona 10.12.09 - 21:05 Uhr

Da will ich auch mal berichten. Ich gehöre auch zu denen, die sich noch großes für das Babyjahr vorgenommen hatten. Ich habe eine Doktorarbeit im Ofen, die ich auf jeden Fall voran bringen wollte... Meine Kleine ist bald 8 Monate und darfst mal raten, wieviele Seiten ich bislang geschrieben habe... Keine Einzige! Ich muss sagen, dass es für mich mittlerweile eine riesige seelische Belastung ist, nicht das zu schaffen, was ich mir vorgenommen hatte. Und letztlich raubt mir das in Wahrheit auch wirklich Freude an meinem Babyjahr! Und das finde ich ganz schlimm. Daher würde ich mir nach Möglichkeit niiiie wieder so viel vornehmen.
Diese Zeiten sind einfach so unvorhersehbar. Wie eine Vorrednerin schon schrieb, kann es ja auch mal sein, dass du im Mutterschutz liegen musst oder es dir nicht mehr ganz so gut geht. Ich konnte die letzten Wochen höchstens noch ne halbe STunde am Schreibtisch sitzen, weil mir die Beine so anschwollen. Und mein Baby ist ein liebes Baby, trotzdem komme ich zu nix! Denn selbst wenn sie schläft, dann muss ich a) Haushalt erledigen, b) selbst schlafen oder c) auch mal was anderes machen wie telefonieren oder Mails beantworten. Zudem bin ich abends so kaputt, auch durchs Stillen, dass ich überhaupt nicht in der LAge bin, noch große Kopfleistungen zu vollbringen.
Daher: mit sehr viel Disziplin und flexiblen Babysittern geht es vielleicht, aber nimm dir nicht zu viel vor, was dir dann nur auf der Seele drückt. Ein Babyjahr hat man ja auch nicht so oft im Leben... #herzlich

Alles Gute dir und dem Krümel!
babylona