Große Entfernung

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von booo 10.12.09 - 17:35 Uhr

Hallo

Mich würde es mal interessieren wie ihr es macht wenn der andere Elternteil weit weg wohnt?

Wir macht ihr das mit dem Besuchsrecht?

Ich meine jetzt nicht 50 km, sondern mehrere Hundert.


Danke

Beitrag von helena68 10.12.09 - 18:09 Uhr

Hallo,
es kommt immer darauf an wie alt das Kind ist... mein Ex wohnt 650km entfernt... aber mein Sohn ist 16j alt... und fliegt alle 4 Wochen zu ihm.Wenn es um Kleinkinder geht würde ich sagen das er kommen muß wenn er sein Kind sehen will... wenn das Kind etwas älter ist kann man das mit dem Fliegen machen oder man macht es so das das Kind seinen Vater in den Ferien länger Besucht. Es kommt auch immer auf das Verhältnis zum Vater an...
lg Helena

Beitrag von booo 10.12.09 - 18:11 Uhr

Ist er weggezogen oder du?

Beitrag von helena68 10.12.09 - 18:33 Uhr

er ist aus beruflichen Gründen Umgezogen...und wie ist es bei dir?

Beitrag von booo 10.12.09 - 19:03 Uhr

Die Ex meines Mannes ist 600 km weit weg gezogen, allerdings besteht schon seit langem kein Kontakt mehr.

Beitrag von helena68 11.12.09 - 09:47 Uhr

fragst du weil ihr das Ändern wollt? Also ich meine den Kontakt wieder aufnehmen wollt?

Beitrag von booo 11.12.09 - 17:51 Uhr

Naja, die Frage ist eben wie das funktionieren soll, wenn irgendwann mal.

Beitrag von lilly1985 10.12.09 - 20:37 Uhr

ich find das ist vom Alter des Kindes abhängig. Mir sagte die Richterin vor Zwei tagen das einem Kind bis zum 5ten Lebensjahr fahrten nur bis 150-200km zugetraut werden. Ansonsten sollte der Vater sich drum kümmern das er zu dir kommt, wenn du aber möchtest kannst du ihm ja mit dem unterhalt dafür etwas entgegen kommen.

Beitrag von booo 10.12.09 - 21:41 Uhr

Ich denke es ist Sache beider Elternteile das zu regeln und nicht immer nur des Vaters.

Beitrag von lepidoptera 11.12.09 - 09:44 Uhr

Hallo Booo,

das sehe ich anders als Du. Generell ist es doch so, daß das Elternteil, bei dem das Kind lebt, ständig mit dem Kind umherfährt und die Kosten für die Fahrten trägt (Kita, Arzt, Freunde etc.).

Mein Ex kommt einmal die Woche und holt sich unsere Tochter. Ich wüsste nicht, warum ich sie ihm dann auch noch hinbringen sollte. Er hatte etwas Ähnliches gefordert.

LG Sabrina

Beitrag von lilly1985 11.12.09 - 09:48 Uhr

ja ich denk auch das der elternteil wo das Kind lebt genug zu tun hat. Oder kommt der Vater wenn das Kind krank ist mal eben vorbei damit du dich etwas erholen kannst? Oder zahlt er außer unterhalt auch ihre hobbys etc????
Und wenn du der Meinung bist kannst ja auf einen teil des Unterhaltes verzichten.

Beitrag von booo 11.12.09 - 17:51 Uhr

Danke ihr 2, aber da bin ich absolut anderer Meinung! Aber ich merk schon, hier haben die Frauen das sagen!

Beitrag von malkasten 11.12.09 - 18:02 Uhr

Huhu

bei uns sind es etwas über 200km. Der kleine ist alle 14 Tage bei seinem Vater und wir treffen uns immer in der Mitte. Allerdings treffe ich mich nicht mit dem Vater, sondern mit der neuen Freundin #schock
Ab nächsten Monat muss ich mal sehen, ob ich das noch so machen kann. Bin immernoch Arbeitslos und ab Januar wird der Unterhalt neu berechnet( sind im Trennungsjahr) und das wird weniger werden. Da wird mir der Sprit echt wehtun...
Und ja, ich bemühe mich um Arbeit, schreibe regelmäßig Bewerbungen;-)

Beitrag von booo 11.12.09 - 18:10 Uhr

Hi.

Das finde ich eine gute Lösung! Finde ich super von dir!

Beitrag von malkasten 11.12.09 - 18:16 Uhr

es geht hier in erster Linie um unser Kind, das regelmäßig zu seinem Vater möchte und auch soll.

Manchmal kann ich Freitags nicht fahren- so wie heute denn ich bin krank. Da kommt die Freundin meines Mannes vorbei und holt den kleinen direkt bei mir zu Hause ab. Das rechne ich ihr auch sehr hoch an.
Sichelich tut mir das Spritgeld wesentlich mehr weh als ihm- keine Frage. Aber ich bin die 200km weit weggezogen und nun kann ich sichelich nicht von meinem Nochmann erwarten, dass er alle 14 Tage 800km fährt um seinen Sohn zu sehen.

Evtl werde ich mir eine Bahncard zulegen und dann die Strecke mit der Bahn fahren. Ist umweltfreundlich und kostengünstiger:-)

Beitrag von booo 11.12.09 - 18:23 Uhr

Nochmal: Lob von mir. Es sollte mehr so Alleinerziehende Mütter geben wie dich ;-)

Beitrag von malkasten 11.12.09 - 18:28 Uhr

dankeschön. Ich tu einfach nur mein bestes#blume

Beitrag von booo 11.12.09 - 18:33 Uhr

So sollte es von beiden Seiten aus sein!

Beitrag von whybette 11.12.09 - 20:56 Uhr

Von mir (als Zweitfrau) auch ein großes Lob.
Die Ex meines Mannes ist einfach zu ihrem neuen Mann gezogen, beim JA haben sie damals "rumgeschleimt" und gesagt, sie kämen uns entgegen, wir würden uns abwechseln, damit wir nicht immer die ganze Fahrerei hätten, usw.
Das ganze ist jetzt knapp 6 Jahre her . . . die "Kleine" kommt alle 2 Wochen zu uns und sie haben sie 2 !!!! mal abgeholt, aber auch nur weil wir alle krank waren und sie definitiv nicht bringen konnten.
Also #pro für dich :-)

LG
Mareike

Beitrag von karo_austria 12.12.09 - 00:14 Uhr

Hallo!

Bei uns ist es so, dass erst mein Exmann ca. 80 km weit weggezogen ist und ich bin dann später auch nochmal 180 km weit weggezogen - allerdings in die andere Richtung. Von daher wohnen wir jetzt ca. 260 km weit voneinander entfernt.

Auch wir haben rumgetüfftelt und uns dazu entschlossen, dass die Kinder gemeinsam mit dem Zug zum Papa und am Sonntag wieder zurückfahren.

Meine Kinder sind allerdings 12 1/2, 10 3/4 und die Kleine wird bald 5. Sie sind relativ vernünftig und passen auf die Kleine auf. Von daher gibt es eher keine Probleme (kleinere Streitereien auf der Zugstrecke mal ausgeschlossen). Ich bringe sie bis zum Abteil und der Papa holt sie dort auch wieder ab (Endstation) bzw. umgekehrt.

Bei den Kosten ist es so, dass ich die Hinfahrt zum Papa übernehme und der Papa die Rückfahrt. Wir haben auch beide ein Ermäßigungsticket und somit wird das Ganze nochmals günstiger.

Es ist zwar schade, dass die Kinder jedes 2. WE insgesamt 6 Stunden im Zug sitzen "müssen", aber dafür fühlen sie sich hier mittlerweile sehr wohl und haben auch regelmäßigen Kontakt zum Papa.

Wer weiß, wie lange sie noch freiwillig dorthin fahren, denn wenn einmal DER Freund ins Spiel kommt, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Mädels dann noch gerne ihre Freizeit beim Papa verbringen werden.

So finde ich, haben wir eine ganz gute Lösung gefunden, die auch halbwegs kostengünstig ist. Denn auch ich bin seit August arbeitssuchend und schreibe unzählige Bewerbungen (gerade heute wieder 7 Stück). Wenn sich aber 250-600!!!! Bewerber pro ausgeschriebener Stelle bewerben, dann hat man irgendwo die Argumentationsnot - hervorheben kann man sich hier nicht mehr sonderlich. :-(

Aber im neuen Jahr gehts bestimmt aufwärts!!!!!!

Viel Glück und alles Liebe

Petra

Beitrag von clautsches 12.12.09 - 07:05 Uhr

Hallo!

Der Papa meines Sohnes lebt (noch) 750 km entfernt.
Er kommt alle 4 Wochen für ein Wochenende zu uns, dazwischen sehen wir uns ca. 1x pro Woche über "skype".

Im Sommer waren Leon (bald 3) und ich einige Tage zu Besuch in Deutschland, damit die Verwandtschaft väterlicherseits den Zwerg auch mal wieder sieht. Kurz nach Weihnachten machen wir das gleiche wieder.

Und im April 2010 zieht Leons Papa nach Österreich, ganz in unsere Nähe.
Dann können sich die beiden endlich wieder so oft sehen, wie sie möchten. :-)

LG Claudi

Beitrag von syhana 14.12.09 - 12:30 Uhr

Mein ex lebt in Hamburg und wir bei FFM.

Meine beiden sind 1 woche über Weihnachten bei ihm... an sonsten sehen sie ihn leider auch nur 2-3 mal im Jahr. Wenn er dann mal zeit und Lust hat sie zu besuchen.

lg Syhana